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Schnittmuster aus den 70er/80er


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Es waren meist zwei Größen, zwar nicht in anderer Farbe, also in s/w wie bei dem Bogen von 1956, aber mit anderem Strichmuster, später dann anderes Strichmuster und andere Farbe.;)

 

Man hat ja auch mit einem Schneiderrädchen, also so einem gezackten Ding, das wurde neulich mal auf der Startseite gezeigt und vorgestellt, durch den Schnittbogen auf ein darunter liegendes Papier "ausgerädelt". Das Papier hatte dann feine Lochlinien an denen entlang man den Schnitt dann ausgeschnitten hat!:D Natürlich kam vor dieser Prozedur eine alte Decke auf den Tisch - meine Mutter hat trotzdem mal das "gute Furnier" angerädelt ....:D

 

Nach dem dritten Schnitt war der Bogen übrigens ziemlich perforiert und nach dem fünften fiel er allmählich auseinander!:D:D:D

Edited by Wesch
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Natürlich kam vor dieser Prozedur eine alte Decke auf den Tisch - meine Mutter hat trotzdem mal das "gute Furnier" angerädelt ....:D

 

Nach dem dritten Schnitt war der Bogen übrigens ziemlich perforiert und nach dem fünften fiel er allmählich auseinander!:D:D:D

 

Aus diesem Grund musste bei uns der Schnitt mit Bleistift auf Transparentpapier abgepaust werden. Ich habe das beibehalten - ein Kopierrädchen habe ich nie besessen und mit Folie arbeite ich nicht gern.

Grüsse, Lea

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Leutz, ich habe auch noch so manche Altlasten im Keller, da sollte ich mal wirklich durchschauen, ob die Bögen unübersichtlicher waren als die heutigen....

 

Jedenfalls hatte ich damals noch Argusaugen und es hat mir nix ausgemacht, die Schnitte auszukopieren....

 

.... das Kopierrädchen kam bei mir erst immer nach dem Auflegen des Schnittes auf den Stoff zum Einsatz - und daran hat sich noch nix geändert :D

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Waren die auch schon mit mehreren Größen oder nur eine Größe?

 

Die Burdas, die ich habe hatten meist zwei Größen. Oft mit einer Größe "Abstand" dazwischen, also z.B. 38 und 42 oder 40 und 46. Daraus konnte man dann die Zwischengröße interpolieren und bis zu zwei Größen rauf- oder runterskalieren. Da die Nähbücher damals davon ausgingen, daß man erst mal alles heftet, anpasst und dann zusammen näht ging das auch, weil man in der gehefteten Phase die kleinen Ungenauigkeiten bei dieser "Skalierung" korrigieren konnte.

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SiRu, hast du zu deinem Schnittbogen auch noch eine Größentabelle? Mich würde mal interessieren, ob und wie sich die Größen im Laufe der Jahre geändert haben.

 

:DIch habe bis vor kurzem auch noch klassisch "gerädelt", aber die Folienidee hier aus dem Forum hat mich begeistert und überzeugt und Schnitte aus dem Papier herausschneiden war für mich immer der ganz verhasste Arbeitsschritt! Das Kopieren und ausschneiden macht mir jetzt richtig Spaß!

 

Genau, Jadyn, so habe ich das auch früher gemacht, das ging prima, aber inzwischen tun mir dabei erst die Knie und dann der Rücken weh!:D

Edited by Wesch
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@Wesch

Das Heft ist komplett.

Also mit Maßtabelle...

Es sind übrigens keine (!) Konfektionsgrößen angegeben - die Auswahl erfolgt bei Kleidern, Kostümen, Mänteln und Jacken ausschließlich über die Oberweite.

Die Jung-Mädchen-Hose geht nach Hüftweite, Kinderkleidung nach Alter

:DHerren-Arbeitsanzug wird auch nach der Oberweite ausgewählt. (Wehe dem Herrn mit Bauch!)

 

zur Maßtabelle: Die ist nicht so unterschiedlich...

"Normalgrößen", Beispiele entsprechen den Burdakonfektionsgrößen 36 und 44

Zur OW 84 gehört eine Taillenweite von 68 cm, eine Hüftweite von 90 - Burda gibt zu der Oberweite heute 2 cm weniger Taillenweite (also 66 cm) und gleiche Hüftweite an

Zur Oberweite 100 cm sind Taille 80 und Hüfte 110 angegeben - Burda aktuell Taille 82 und Hüfte 110

 

"große Größen"

Heutige 48: OW 110, Tw 92 HW 116

Damals: OW 108 - TW 90 - HW 118

Heute 52: OW 122 -TW 104 -HW 128

Damals: OW 120 -TW 104 - HW 130

 

Das müsste für eher frauliche Figuren auch heut noch gut passen/anpassbar sein...

 

:cool:Da sind ein paar total schöne Kleider (und nein, die haben längst nicht alle weite Röcke) und Kostüme (auch eher schmale Modelle mit Bleistiftröcken) drin. (U.a. welche, die kenn ich so 1:1 aus meiner Mutter Kleiderschrank... okay, meine Mama war mit fast 40 auch eine "alte" Mutter, wo ich kam...)

 

 

Waren die auch schon mit mehreren Größen oder nur eine Größe?

Jeweils 1 Größe im Heft - von allen Schnitten konnte man 1 bis 3 weitere Einzelgrößen beim Verlag zu/nachkaufen.

Edited by SiRu
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Ganz leicht an der Grenze zu OT, aber vielleicht ganz interessant ;)

 

Ich habe hier ein Paar Burdas aus den 60ern, die Schnittmusterbögen sehen ganz ähnlich aus (keine Mehrgrößenschnitte).

Größentabelle:

36: 84-60-90

38: 86-64-92

38/40: 88-65-94

40: 90-66-96

42: 94-70-100

44: 98-78-106

46: 104-84-114

48: 110-90-120

50: 116-98-126

52: 124-108-134

54: 134-118-142

 

außerdem gibt es noch Zwischengrößen 43,45,47,49,51

und Teenagergrößen T36,T38,T40, diese unterscheiden sich von den anderen Größen nur durch 1-2cm weniger Taillenweite :rolleyes:

 

Und ich finde auch der Unterschied in der Taillenweite ist der größte zu heute. Zum Beispiel Größe 36: 84-66-90 also 6 cm Unterschied und 7 cm Unterschied zur Teenägergrößen. Damals hatten wohl alle mehr Taille. Aber dafür auch mehr Hüfte und Po. Also weibliche Kurven ;)

 

So das war mein kurzer Ausflug in die Sixties. Ich hoffe, es hat euch gefallen.

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:rolleyes:Das klingt alles so nostalgisch ... Dabei war es doch erst gestern!:D:D:D

 

Ich bin richtig verblüfft, dass die Maße gar nicht sooo weit auseinanderliegen. Ich dachte das sei mehr, denn irgendwie kommen mir die Mädels von damals viel kurviger vor als jetzt!

 

Danke jedenfalls für die ausführlichen Antworten, ihr habt euch so viel Mühe gemacht mit dem Größenvergleich. Ich bin ganz beschämt, hoffe aber, dass es euch auch interessiert hat;)

 

:confused:Warum passt mir dann eigentlich mein Perlonkleid von 1959 nicht mehr ... :D:D:D

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:confused:Warum passt mir dann eigentlich mein Perlonkleid von 1959 nicht mehr ... :D:D:D

 

Es macht mir auch immer Freude in diesen alten Heften zu stöbern, aber tröste dich: Wenn ich an Mode der 60er denke, überkommt mich dann auch immer ein Gefühle der Enge. Ich habe mich nämlich schon in einige Klamotten meiner Mutter von damals reingequetscht, aber leider trug sie damals immer eine Konfektionsgröße weniger als ich. Ich passe zwar rein, aber bewegen kann ich mich dann nicht mehr :D (Etwas aus den 50ern hätte ich gar nicht erst probieren brauchen ;))

Zur Zeit sind zwar eigentlich mehr die 80er in, aber ich werde mir demnächst nochmal etwas nach einem der alten 60er Schnittmuster nähen. Da sind ausnahmsweise auch mal meine Maße in einer Größe :)

 

PS: On Topic war hier: 80er sind wieder total in :D

Edited by Crusadora
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;)Na, Crusadora, soooo weit entfernt sind wir doch nicht vom Thema!;) und wenn du dir nach dem 60er Teil was aus den 80ern nähst, dann ist alles im Lot!:D:D (Ich müsste noch irgendwo in meinen Vorräten hammermäßige Schulterpolster vergraben haben!:D:D:D

 

@Melrose, der Link ist klasse, wirklich interessant und aufschlussreich!

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ich habe neulich einen Blazer probiert, dabei ist mir dann aufgefallen, dass die 80er wieder da sind: Uaah :freak:

 

und ja der Link ist interessant

 

- das mit dem Off-Topic und On-Topic empfinde ich auch nicht als so schlimm. Solange jemand auf die Anfangsfrage antwortet und sich nicht alle wundern, worum es jetzt bloß geht, ist das für mich noch alles in Ordnung. Aber ich möchte auch nicht alles durcheinander bringen.

Und mellrose: du hast den Thread erstellt, somit ist es auf gewisse Weise deiner und deswegen musst du dir nicht ganz so viele Sorgen machen, ob es jetzt zum Thema gehört oder nicht. Wir diskutieren ja in deinem Interesse. -

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  • 4 weeks later...

Ich bin richtig verblüfft, dass die Maße gar nicht sooo weit auseinanderliegen. Ich dachte das sei mehr, denn irgendwie kommen mir die Mädels von damals viel kurviger vor als jetzt!

Das liegt an der damaligen Unterbekleidung - feste Miederteile und grausige BHs - und meine ganze weibliche Verwandschaft trug Hüfthalter oder Corseletts.

Das gab natürlich eine ganz andere Silhouette als heute.

Und dazu kommt noch, daß die Damen (und Herren) seit den 50ern um ca. 10cm länger geworden sind.

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Ich habe ende 70, Anfang 80 angefangen zu nähen und auch aus der Zeit noch Carina's - allerdings nur noch den Schnittteil (damalige Schnitte für die Jungen) denn Burda war mir zu der Zeit zu altbacken.

Und aus irgendeiner Ecke habe ich alte Einzelschnitte - hauptsächlich 70ger geschenkt bekommen Vogue,McCalls, Arnold, Simplicity.

 

Ich finde es immer wieder toll darin zu stöbern und dabei zum Teil in Erinnerungen zu schwelgen oder einfach nur zu schauen. Einige Sachen möchte ich auch sicher mal nähen (allerdings sicher nicht aus den 80gern), die To do Liste wird immer länger - es fehlt nur die Zeit

 

Und weil ich so einen Spaß an alten Dingen habe, habe ich mir sogar alte Schnitthefte aus einigen Jahrzehnten 30ger, 50ger, 60ger und 70ger Jahre -

besorgt

 

Für ein Event habe ich bereits aus den 70gern genäht, das Titelkleid aus einer OriginalBurda von1971 - allerdings kürzer und mit Ärmeln denn es war für Februar - die Herrenteile sind aus neueren Schnitten entsprechend geändert (Kragen am Hemd und Schlag an der Hose) - Anlass war ein Schlagerevent

 

Hobbyschneiderin 24 - Forum

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Interessant ist in den alten Schnittheften ua das es sich meist nicht um Mehrgrößenschnitte handelt wie heute, sondern das ein Schnitt nur in ein oder zwei Größen dabei war - wenn man mit denen nicht zurecht kam - entweder anpassen oder einen anderen Schnitt aussuchen :D

Ich habe schon ganz schön gesucht auf dem Bogen, bis ich die Linien gefunden hatte, bin diese Linienführung nicht mehr gewöhnt aber es ging ;)

 

Mein neues Projekt ist die KLeidung von Brad und Janet aus der Rocky Horror Picture Show - allerdings etwas aus den ersten beiden Szenen (Angezogen - mit dem entsprechenden Darunter) das wäre dann 50ger mit Tendenz zu den 60gern und Interpretation der 70ger

Die Stubenmädchenversion trägt bei so einer Aufführung ja jeder zweite- das ist langweilig :)

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Ich kehre mal sanft zum eigentlichen Thema zurück :D

 

Meine Mutter hat noch die Burdas von Anfang der Siebziger bis Ende der Achtziger. Die Schnittmusterbögen empfinde ich als weniger übersichtlich als diejenigen in der heutigen Burda. Ich muss mir mal wieder einen Bogen anschauen, warum das so ist bzw. ob mich meine subjektive Empfindung trübt.

 

unter anderem deshalb, weil damals viel mehr unterschiedliche modelle in einem heft und damit auf den 2 schnittboegen waren und nicht bloss das gleiche modell in verschiedenen farben und in unterschiedlicher laenge. dafuer gab es damals nicht jedes modell in 5-6 größen.

 

ich habe noch fast alle burda hefte aus den 1980/90er jahren und die von den 70ern versuche ich bei flohmaerkten usw zu ergattern.

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