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Hilfe!!Geradestich leicht versetzt - normal?

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Hallo liebe Nähexperten,

 

ich bin Nähneuling und habe vor 2 Jahren (!) eine Nähmschine geschenkt bekommen (W6 N 3300).

 

Aus gesundheitlichen Gründen kam ich jetzt die Tage erst zum Ausprobieren. Was mich nun aber wundert: Der Geradestich ist leicht einseitig schräg versetzt.Es ist schwer zu beschreiben, die Löcher sind schon einigermaßen gerade untereinander, aber am Stichanfang sitzt der Faden links und am Ende des Tichs rechts im Loch (ich hoffe das ist verständlich), wodurch das Stichbild des Oberfadens leicht gezackt erscheint. Beim Unterfaden tritt das Problem wesentlich weniger stark ausgeprägt auf.

 

Ich habe schon alles mögliche ausprobiert, verstellt usw. Die Fadenspannung ist derzeit auf 3 gestellt, es ändert sich aber auch nichts, wenn ich sie verstelle.

 

Eingesetzt ist die Standardnadel, genäht wurde normaler unstretchiger Baumwollstoff mit einem Allzweck-Standrard-Nähgarn.

 

Der Hersteller teilte auf anfrage mit, dass es normale sei, wenn der Geradestich bei computergesteuerten Maschinen leicht versetzt wäre?!:confused: (mir kann man ja viel erzählen? Letztlich war ich bei einer Schneiderin, um etwas abzuholen, die meinte, dass sie das niemals akzeptieren würde, aber die nutzte auch keine elektronisch gesteuerten Maschinen)

 

Ich wollte demnächst mit mehreren anfängertauglichen Stücken beginnen, von denen eines auch (Anfängerprojekt 2 im Nähbuch) Verzierungen hat, deren Umrandung mit kontrastfarbigem Garn genäht werden - da sieht das total hässlich aus, wenn der Stich nicht gerade ist.

 

 

Ist das denn wirklich normal?

 

Muss ich das akzeptieren?

 

Habt Ihr eine Idee, woran es liegen könnte?

 

An den Einstellungen muss ich ohnehin noch herumprobieren, eben gerade habe ich mal die anderen Stiche ausprobiert und festgestellt, dass beim Zickzackstich öfter mal Stiche ausgelassen werden (also die Maschine sticht, aber es bleibt leer und ist kein Faden drin).

 

Vielleicht hängt das ja damit zusammen?

 

Habt Ihr noch Ideen?

 

Ich wäre sehr sehr dankbar!

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Ich hab mal gelesen, dass die leicht versetzte Wirkung des Geradstichs am Greifersystem liegen soll. Kommt aber am Ende auf's Gleiche raus. Ob das nun so noch normal ist, wie das bei dir aussieht, oder nicht? Ein Foto wäre hilfreich.

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Hallo,

wenn der Stoff relativ grob gewebt ist, kann das schon vorkommen. Die Nadel "sucht" sich dann eine Einstichstelle, welche dann nicht unbedingt in der Gerade der letzten liegt. Hast du es mal mit einem dichten Baumwolle probiert?

Gruß Sissi

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... wodurch das Stichbild des Oberfadens leicht gezackt erscheint.

Das habe ich schon bei den ganz teuren Brother Maschinen gesehen und das ist für mich ein Grund sie nicht zu kaufen. :rolleyes:

 

Aber, ganz ehrlich, die W6 hatte € 249,- gekostet, von ihr erwarte ich keine Stiche wie bei einer Nähmaschine von € 1500,- aufwärts. Vielleicht hilft ja auch schon etwas Stabilisierung ;)

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Das kann entweder am Greifer, am Stoff selbst, an der Nadel, oder oder oder liegen.

 

Hast du Fotos?

 

Schneidermaschinen kann man nicht unbedingt damit vergleichen. Astreine Geradstichmaschinen haben den schönsten Geradstich, können aber dafür nichts anderes als das. Das ist sozusagen der Preis der Vielfältigkeit von Maschinen mit ZZ.

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Huhu und herzlich willkommen hier :winke:

 

Hm, ich meine, wir hätten das hier schon öfter bei brotherNämas beschrieben gehabt. Die Einschätzungen waren von: Ist so bei diesem Greifersystem, muss man hinnehmen, ist eben ein Typ Gradstich, bis zu geht gar nicht.

Sind die Stiche denn nah aneinander oder sind da noch Abstände zwischen? Bei meiner brother ACE ist das auch, bei der anderen brother etwas weniger, bei der elegante nicht, aber die hat andere Probleme^^.

 

Wenn sie den ZZ auch nicht gut macht, muss das Prob. erstmal gelöst werden, vielelicht sehen dann die Geradstiche auch besser aus :cool:

 

Versuch mal eine dickere Nadel für den ZZ.

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Hallo,

ein Bild würde ja schon helfen....

wichtig zu wissen ist jetzt ja, ob die Stiche - also die Einstiche der Nadel auf einer geraden Linie liegen.

Das der Faden leicht schräg läuft kommt aber öfter vor und liegt ja daran, das Unter und Oberfaden einmal miteinander verschlungen werden - was wir ja so wollen. Das heißt der Oberfaden wird einmal um den Unterfaden geschlungen - was bedeutet - er geht danach quasi auf der eine Seite des Unterfadens nach unten und auf der anderen Seite des Unterfadens kommt er wieder herauf.

Ist der Stoff im Verhältnis zum Faden dünn und leicht, kann sich die Verschlingung nicht richtig einbetten.

Besonders stark sichtbar läßt sich das machen wenn du mal Papier mit einer dicken Nadel nähst. Beim Papier kann sich das einmal gestochene Loch nicht wieder schließen und der Faden kann sich auch nicht einbetten.

 

Versuch das doch einmal - du kannst dann auch erst einmal ohne Faden probieren eine Stück zu "nähen" - besser gesagt perforieren:) - dann kannnst du leicht kontrollieren ob die Stiche auf einer geraden Linie sind.

 

Dann benutzt du zwei verschiedene Farben mit gutem Kontrast zum Papier und zueinander und nähst eine Geradstichnaht damit.

Natürlich musst du dafür eine ausreichende Stichlänge verwenden, damit das Papier hält.

Du kannst da auch einmal probieren die Oberfadenspannung zu reduzieren - dann bleibt der Unterfaden unten straff und gerade und der Oberfaden darum herum geschlungen.

Wenn du dir deine Naht dann genau von Nahem ansiehst wirst du verstehen das sich die leichte Schrägstellung des Fadens, die auch immer in derselben Richtung bleibt, gar nicht ganz vermeiden lässt.

 

Eventuell macht der vertikale Greifer (der mit der liegenden Spule) das etwas mehr als der horizontale - aber überzeugt bin ich davon nicht.

Denn die leichte Schrägstellung des Fadens liegt an der Verschlingung.

 

Auch deine Maschine wird bei dickerem dichten Stoff (z.B.Jeans) und mehreren Lagen und dafür vielleicht auch stärkerer Fadenspannung geradere Nähte erzeugen.

 

Der Effekt ist übrigens auch beim Zick-Zack vorhanden und sichtbar - fällt aber da nicht so auf.

 

Abhilfen:

zur Abmilderung bei dünnen Stoffen dünne Fäden und dünnere Nadeln nehmen sowie eine kurze Stichlänge verwenden. Vielleicht noch den Stoff doppelt legen.

 

Toller Tipp von jemand der selbst meistens nur eine Garnstärke vorrätig hat...

- nun ja, ich nähe bisher auch keine Blusen oder Hemden.

 

Aber ich kenne auf jeden Fall das Phänomen und ich bin mir ziemlich sicher das deine Maschine in Ordnung ist.

Und es hängt nicht mit dem Preis der Maschine zusammen.

 

Für Fehlstiche gibt es diverse Ursachen. Nadel in Ordnung und zur Garnstärke passend?

Dicke Nadel und dünnes Garn passen genau so wenig wie dickes Garn und dünne Nadel - Nadel richtig eingesetzt? Richtig eingefädelt? Fadenwege sauber? Oberfaden nicht versehentlich in der Fadenbremse fürs Aufspulen gelassen? Oberfadenspule hakelig? Oberfadenablauf gehemmt? Fadenreste in der Fadenspannung? Stichplatte in Ordnung? Greifer sauber?

 

Und ja, es könnte auch ein defekt vorliegen oder die Einstellung nicht in Ordnung sein.

Wenn sich keine Verschlingung bildet heißt das immer, das entweder der Greifer den Faden nicht von der Nadel übernehmen konnte, oder das kein Unterfaden mehr da ist.

Wenn aber nur einzelne Stiche ausgelassen werden und danach wieder Stiche gebildet werden, konnte der Greifer den Oberfaden nicht übernehmen.

 

Passiert leicht bei zu dicken Nadeln in dünnem Stoff und dünnen Fäden.

 

Ausprobieren.

Viel Erfolg dabei.

 

Grüße von der Insel

Edited by Inselnäher
Ergänzung

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Hallo,ich bin kein Fachmann ! ;) Manchmal kommt es auf den Stoff,gute Nadel,gutes Garn und die Spannung an ob eine Maschine gut gerade nähen kann.Einen sehr guten geraden Stich kann im Allgemeinen eine Nähmaschine machen die nur gerade Stiche nähen kann.Wenn eine Nähmaschine zickzack Stiche nähen kann sehen die Stiche manchmal etwas mehr ungerade oder etwas versetzt aus wenn man ganz genau mit der Lupe hinschaut.Hier ist ein englischer Blog mit geraden Stichen Bildern,da kannst Du es sehen.Wenn man eine Nadelplatte für gerade Stiche hat,sollten die geraden Stiche besser aussehen als mit der zickzack Stichplatte.

 

Als ich mir eine bestimmte Firma nur gerade Stiche alte Nähmaschine kaufen wollte von der Online steht sie näht die besten geraden Stiche,(Firma will ich nicht schreiben,sonst denkt wieder jemand ich mache Reklame),habe ich erst mit meiner mal in Deutschland hergestellten alten Nähmaschine nur gerade Stiche weit auseinander auf Stoff genäht,dann dazwischen mit der nur gerade Stiche alten Nähmaschine die verschiedene Leute verkaufen wollten genäht.Jedesmal mal sahen die geraden Stiche von meiner deutschen Nähmaschine viel besser aus.Ich nahm meine eigenen Nadeln und gutes Garn mit.

 

Es hat Jahre gedauert bis ich letztes Jahr eine von den sogenannten alten guten gerade Stich Nähmaschinen kaufte,aber nur weil ich die günstig kaufen konnte. ;) :D Die geraden Stiche sind nicht besser als die von meiner alten deutschen Maschine mit verschiedenen Stichen,denke ich.Mein alter Elna "Grasshopper" hat schon immer sehr gute gerade Stiche genäht.Und der näht viel leiser als diese berühmte Nähmaschine. :D

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Hallo,

 

ich habe auch so ein ähnliches Problem auf meiner Nähmaschine. Meine näht Baumwolle ganz super, aber bei Seide oder Viskose, ist die Naht auch leicht schräg. Das mit dem dickeren Garn, hab ich nicht ausprobiert. Aber ich nehme ja allesnäher, gibts da auch dickeres? Und das bei Seide? Es heisst ja bei Seide gerade dünnes Garn.

 

Und ich habe die Ambition Essential und recht neu noch.Hat aber von Anfang so auf feine Stoffe genäht.

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Dickeres Garn bei feinen Stoffen würd ich nicht nehmen. Im Gegenteil. Ich würde es mit feinerem Garn versuchen. Allesnäher wird in der Regel in Stärke 100 angeboten, Overlockgarn ist mit 120er Stärke etwas feiner. Stoffstärke, Garnstärke und Nadelstärke sollten zusammenpassen, also näht man dünne Stoffe mit einer dünnen Nadel und feinem Garn...siehe oben. Inselnäher hat da schon sehr ausführlich was zu geschrieben.

 

Und wenn man mal ein Foto von der nicht gefallenden Naht einstellen würde, könnten andere Nutzer auch was dazu sagen, ob das bei ihnen auch so aussieht oder nicht oder wo das Problem liegen könnte...

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Hallo,

 

vielen vielen Dank für die vielen Antworten. ich war jetzt eine Weile krank und werde mich nun erst einmal durch die Antworten durchwursteln und dann berichten.

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Hallo zusammen,

wer hat denn bitte gesagt: dickes Garn für dünnen Stoff?:confused:

Habe ich mich so missverständlich ausgedrückt?:(

 

Nur mal so zum rumprobieren, fürs bessere Verständnis :

dickes Garn um den Vorgang mal leicht erkennbar zu machen...

Sonst, dünner Stoff - dünnes Garn.

Wie sollte denn die Verschlingung der Fäden mit dickem Garn im Stoff liegen können? Das kann doch gar nicht funktionieren.

 

Wenn die Naht bei einwandfreien Maschinen, gleichem Stoff, gleicher Stoff-Lagenzahl gleichem Faden und gleichen Nadeln bei verschiedenen Maschinen anders aussieht, wird das wohl erster Linie an Unterschieden bei der Fadenspannung liegen.

Ja, ich weiß, angeblich haben die verschiedenen Verfahren einen großen Einfluß auf das Stichbild - aber eines haben sie alle gemeinsam: sie bilden eine Fadenverschlingung.

 

Bei höherer Fadenspannung wird die Naht bestimmt etwas gerader sein.

Für Geradstich darf die Oberfadenspannung etwas fester sein und es ist auch bestimmt ein Vorteil auch eine Geradstichplatte zu verwenden.

 

Mal ein bischen ausprobieren!

 

Viel Spaß dabei

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Hallo,

 

danke für die vielen Antworten. Bin endlich mal wieder dazu gekommen, mich an die Maschine (und den Computer) zu setzen und durfte feststellen: plötzlich näht sie gerade.

 

Ob es daran lag, dass sie sich erst hier "einnähen" musste (oder ich?), ob es an dem wieder neuen Nähgarn (coats) lag (zuvor hatte ich Ikeagarn, ein Nonamegarn und Gütermann, glaube ich), weiss niemand.

 

Aber nun gehts. Ich war drauf und dran die Maschine einzuschicken, nachdem sogar mehrere Leute vom Fach (Nahgesvchäft etc.) sagten, das sei nicht normal (hatte Probestiche mitgebracht, das Problem trat ja unabhängig von der Fadenspannung auf). Dafür transportiert sie mir nun kein Jersey/Bündchenstoff und zieht den im besten Fall noch unten in den Transporteur rein :mad: Werde mich gleich mal hier nach Tipps umsehen...

 

Ohnehin stelle ich fest: Je mehr ich daran herumprobiere, desto mehr Dinge lösen sich und desto mehr neue Fragen /Probleme tauchen auf...:D

 

Nun schlage ich mich gerade mit einem Nähset mit (für mich!) völlig unverstädnlicher und wenig bebilderter Anleitung herum und mit der Suche nach einem Pumphosenschnitt für Webware bzw. notwendigen Abwandlungen meines vorhandenen Schnittmusters... das nur offtopic, werde das mal getrennt posten, vielleicht finde ich da ja auch hier so nette Hilfe?

 

Vielen Dank auf jeden Fall für die Ratschläge!

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Hallo Moppe,

 

das Problem mit dem "Stoffe fressen" habe ich bei der W6 auch erlebt. Mühsam ist das Stichplatte abschrauben und den Stoff wieder herausfummeln, wenn er dann nicht kaputt ist. Besonders gern mag sie Stretchige Viskose.

 

Ich habe entweder Vlies zum Abreißen oder auswaschbares Vlies untergelegt. Dann ging es. Säume mit Wondertape vorgeklebt da ging es auch besser.

 

Es gibt auch einen Oberstofftransporteur wie bei den Pfaffs, den habe ich aber noch nicht ausprobiert. Mittlerweile steht sie bei mir immer mehr in der Ecke herum, falls ich mal einen der Zierstiche benutzen möchte.

 

Habe von der selben Marke die Overlock, meist nähe ich Jersey nur mit dieser oder einer uralten Singer mit ZickZack-Einstellung. Die alten Maschinen, die oft für weniger als 50 € zu haben sind, transportieren komischerweise besser.

 

LG Andrea

Edited by andreakro

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Hallo Moppe,

 

das Problem mit dem "Stoffe fressen" habe ich bei der W6 auch erlebt. Mühsam ist das Stichplatte abschrauben und den Stoff wieder herausfummeln, wenn er dann nicht kaputt ist. Besonders gern mag sie Stretchige Viskose.

 

Ich habe entweder Vlies zum Abreißen oder auswaschbares Vlies untergelegt. Dann ging es. Säume mit Wondertape vorgeklebt da ging es auch besser.

 

Es gibt auch einen Oberstofftransporteur wie bei den Pfaffs, den habe ich aber noch nicht ausprobiert. Mittlerweile steht sie bei mir immer mehr in der Ecke herum, falls ich mal einen der Zierstiche benutzen möchte.

 

Habe von der selben Marke die Overlock, meist nähe ich Jersey nur mit dieser oder einer uralten Singer mit ZickZack-Einstellung. Die alten Maschinen, die oft für weniger als 50 € zu haben sind, transportieren komischerweise besser.

 

LG Andrea

Der Beitrag von Moppe ist 3 Jahre alt und ihre letzte Aktivität hier ist auch schon fast so lange her.

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Hallo Moppe,

 

das Problem mit dem "Stoffe fressen" habe ich bei der W6 auch erlebt. Mühsam ist das Stichplatte abschrauben und den Stoff wieder herausfummeln, wenn er dann nicht kaputt ist. Besonders gern mag sie Stretchige Viskose.

 

Ich habe entweder Vlies zum Abreißen oder auswaschbares Vlies untergelegt. Dann ging es. Säume mit Wondertape vorgeklebt da ging es auch besser.

 

Es gibt auch einen Oberstofftransporteur wie bei den Pfaffs, den habe ich aber noch nicht ausprobiert. Mittlerweile steht sie bei mir immer mehr in der Ecke herum, falls ich mal einen der Zierstiche benutzen möchte.

 

Habe von der selben Marke die Overlock, meist nähe ich Jersey nur mit dieser oder einer uralten Singer mit ZickZack-Einstellung. Die alten Maschinen, die oft für weniger als 50 € zu haben sind, transportieren komischerweise besser.

 

LG Andrea

 

sd15.gif

 

der Obertransport/Synchrontransport von Pfaff ist patentiert und die nachträglich angeschraubten nähfüße sind damit nicht vergleichbar

 

falls ein Verkäufer solche Werbung machen sollte, lügt er

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Hallo,

ich wollte etwas berichten bzw fragen, habe dann das Thread hier gefunden.

 

Die Schräge vom Faden in Stichen ist mir aufgefallen, als ich eine Bluse ändern wollte. Die Fabrik-naht war deutlich anders als meine. Bei mir lag der Faden beim jeden Stich etwas schräg, und ursprünglicher Faden in Stichen lag ganz gerade.

 

Seitdem habe ich verschiedene NäMa ausprobiert. Die Schräge ist einfach nicht zu bewältigen. Woran es liegt?

Warum bei IndustrieNäMa gibt es das Problem nicht, wobei die Stichaufbau gleich ist?

 

LG

AnNä

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Warum bei IndustrieNäMa gibt es das Problem nicht, wobei die Stichaufbau gleich ist?

 

Ein Grund wurde im Thread schon erwähnt: Industrieschnellnäher, wie sie für die Blusenproduktion verwendet werden, sind reine Steppstichmaschinen. Die können nur Steppstich, den dafür ziemlich gut. Ein weiterer Unterschied: die Maschinen werden von Technikern für das jeweilige Nähgut präzise eingestellt und getestet und dann werden halt Tausende Blusen oder Hemden genäht. Und wenn ein anderes Material verwendet werden soll, wird die Maschine neu eingestellt und getestet, bis sie für das neue Material genau passt.

 

Wenn du wissen willst, wie du das Nahtbild deiner Maschine(n) verbessern kannst, brauchen wir Fotos von deinen Nähproben und Maschineneinstellungen.

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sd15.gif

 

vor längerer zeit gab es in den schulen noch Handarbeitsunterricht

dort wurde auch mit Maschinen genäht

 

das Wissen um Nähmaschinen, Stoffe, Fäden, Nadeln etc. ist seither verloren gegangen ...

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Ich behaupte mal, es liegt daran, wie die Nadel eingefädelt wird, also montiert ist und wie dementsprechend der Greifer läuft. Reine Geradnäher dürften seitlich einfädeln, denn bei denen kann man sich das Winkelgetriebe für den Greifer sparen.

 

Dann reicht wahrscheinlich der Zug des Ober- und Unterfadens in die richtige Richtung (die der Naht) und der Transport unter dem Füßchen her (schon beim Festziehen der Schlinge - bei kurzen Stichlängen wird man es ja kaum bemerken), um die quere Fadenschlinge diese viertel Umdrehung zurecht zu rücken. Beim dagegen quer zur Naht laufenden Greifer (Einfädeln von vorne nach hinten) reicht der Zug zwar auch für eine Bewegung, aber da die Oberfadenschlinge im Prinzip schon richtig liegt, wird sie dann falsch verzogen. Wobei es von der Richtung der Greiferbewegung abhängt, ob nach links oder nach rechts.

 

Ebenfalls einen Einfluss werden die Füßchen haben. Manche haben unten drunter eine Art Trichter in Transportrichtung, manche einen breiteren Ausschnitt, manche sind ganz flach und andere haben nur oder zusätzlich einen Ritz in der Mitte, evtl. an der Kante der Stichöffnung nach oben gezogen. Insbesondere, wenn der Fadenanzug bei Stichlängen über +/- 2mm noch während des Transports weiterläuft (anders gesehen: der Transport schon während des Fadenanzugs einsetzt), dürfte die Füßchengestaltung einen bemerkbaren Einfluss haben. Das sind die Feinheiten, die manche Maschinen haben, andere nicht...

 

Da könnte es sogar auf der Universalstichplatte etwas bringen, einen Geradstichfuß einzusetzen - einen mit Ritze noch mehr als einen ohne. Völlig falsch dürfte ein Fuß sein, der bloß einen breiten Kanal hat - die sind für Zickzack und Ziernähte, die ja nicht weiter"zurechtgebogen" werden sollten bzw. wo man ein "Auffahren" beim Satinstich vermeiden will.

 

Hmmm... Das wollte ich mir eigentlich für meine "Kleinen Sticheleien" aufbewahrt haben...

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Hallo,

 

das hab ich auch schon öfter gesehen.

 

Allerdings meine Hus mit Horizontalgreifer (s. in meinen Daten, auch den Nickname klicken) näht wirklich sehr schöne gerade Nähte, die von links und rechts schön sind. Auch mit dem Fuß mit dem breiten Stichloch.

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Ein Grund wurde im Thread schon erwähnt: Industrieschnellnäher, wie sie für die Blusenproduktion verwendet werden, sind reine Steppstichmaschinen. Die können nur Steppstich, den dafür ziemlich gut. Ein weiterer Unterschied: die Maschinen werden von Technikern für das jeweilige Nähgut präzise eingestellt und getestet und dann werden halt Tausende Blusen oder Hemden genäht. Und wenn ein anderes Material verwendet werden soll, wird die Maschine neu eingestellt und getestet, bis sie für das neue Material genau passt.

 

Wenn du wissen willst, wie du das Nahtbild deiner Maschine(n) verbessern kannst, brauchen wir Fotos von deinen Nähproben und Maschineneinstellungen.

 

Mit meiner Geradestich NähMa habe ich es auch aus probiert. Da sieht man die Stichschräde auch.

Morgen werde ich ein Photo zeigen.

Nur mit Maschineneinstellungen bin ich überfragt :) Was sind das genau?

Da gibt es nur Fadenspannungeinstellung, die ich als eine Zahl einstellen bzw. nennen kann.

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Es könnte bei diesem Phänomen übrigens auch die Drehrichtung des Garns bzw. das Garn überhaupt eine Rolle spielen.

 

Ja, genau. Der Faden könnte dafür auch verantwortlich sein. Ich würde gerne es ausprobieren. Kann man irgendwo Industrie Garn bekommen?

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vor längerer zeit gab es in den schulen noch Handarbeitsunterricht

dort wurde auch mit Maschinen genäht

 

das Wissen um Nähmaschinen, Stoffe, Fäden, Nadeln etc. ist seither verloren gegangen ...

 

Ja, so ist das, leider.

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