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Luthien

Gesellschaftlicher Zwang zum Neukauf?

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Hallo!

In einem anderen Thread, hatte Dunkelmunkel irgendwas in die Richtung erwähnt, dass man schief angesehen würde, wenn man keine neue Kleidung kauft.

Ist das in Eurem Umfeld auch so oder nur in Dunkelmunkels? Und wenn ja, wieviel Prozent der Gaderobe muss denn wie oft erneuert werden, wenn sie noch nicht verschlissen ist? Oder ist es eher eine gewisse Anzahl neuer Kleidungsstücke, die man in einem gewissen Zeitraum in diesen Kreisen präsentieren muß?

Wahrscheinlich würde ich in so einem Umfeld total untendurch sein :D Ich nähe einfach zu langsam.

Viele Grüße

Luthien

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Also ich bin wohl aus dem Alter raus, wo mich sowas beeinflusst hat. Bis 30 war ich da allerdings auch von betroffen. Ich brauchte ständig was neues.

 

Klamotten sind in meinem Umfeld kein herrausstechendes Thema. Klar wird mal gesagt: neue Jacke? Die ist aber toll! Aber sonst kommt da eher nichts.

 

Ich muss aber gestehen, dass ich mittlerweile viele Basics in meinem Schrank habe. Die sind eher zeitlos und von daher grundsätzlich lange tragbar. Der ein oder andere Eyecatcher kommt in jeder Saison hinzu aber das dann für mich und mein Ego und nicht für die anderen.

 

Ich glaube, sowas liegt am Umfeld an sich. Schickimicki Kreise achten dort sehr drauf und oft ist es auch im finanziell schlechteren Umfeld oft ein großes Thema.

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Ääähm... ich wüßte nicht, dass man gezwungen ist, etwas Neues und dann auch regelmäßig zu präsentieren. Da mein Gewicht sehr schwankt, kann und will ich mir auch nicht ständig etwas Neues kaufen und erst recht nicht nähen. Und wenn schon dazu kommt, dann wird nichts in meinen Schrank kommen, was mehr als 50 € kostet (Ausnahme Schuhe). Es liegt wirklich daran, dass ich noch im Frühjahr bei Größe 46/48 war, momentan bei 42/44, während noch vor ca. 3 Jahren bei 38, max 40. Und wenn jemand mir mal sagen würde, ich soll bitte mich neu kleiden, dann danke für solchen Umfeld, den brauche ich nicht. Andere Seite meiner Geschichte ist es, dass ich auch aus einem reinen Bürojob mit Schönheitswahn gegangen bin, weil ich nichts mit so etwas anfangen kann. Hin und wieder schick zu sein ist in Ordnung. Jeden Tag im Kostüm würde ich einfach ersticken. Im Moment habe ich im Alltag eher den krassen Gegensatz, ich muss baustellentauglich gekleidet sein - d.h. Outdoor-Kleidung ist eher meine Garderobe, robuste Jeanshose und super robuste, warme Jacken (manchmal auch mal eine Ausnahme beim Einkaufen, aber das wär's dann wohl)...

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Es geht nicht um chic oder sportlich, sondern um neu. Auf chice Kleidung lege ich großen Wert, brauche sie aber nicht jede Saison neu. Wenn ich Zeit in etwas investiert habe und es mag, wird es solange getragen, bis es auseinanderfällt. Meinen Mantel habe ich seit1998 und mag ihn immer noch, egal was die Nachbarn denken. Aber ich glaube, meine Nachbarn denken sich da Nichts. Dieser Zwang zum Neukauf war mir neu.

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Hier auf der Arbeit ist eigentlich die einzige Kleiderordnung "Geschlechtsteile bedeckt", mit sonstigen Formalismen halten wir uns nicht auf, IT halt.

Ansonsten würde es wahrscheinlich niemandem auffallen, wenn ich 365 Tage im Jahr die gleichen Klamotten an hätte, solange ich nicht anfange zu sehr zu riechen.

Auch sonst kann ich in meinem Umfeld nicht feststellen, dass da irgendjemand drauf schaut.

Der einzige Grund, warum ich immer mal wieder neue Sachen präsentiere ist der, dass das Herstellen von immer wieder neuen Sachen mein Hobby ist. Und wenn ich die dann schon habe, ziehe ich die natürlich auch an.

 

Grüßlis,

 

frieda

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Ich würde es nicht als Zwang sehen. Mich zwingt niemand dazu etwas Neues zu kaufen und wenn ich diese These im Gespräch mit Bekannten stellen würde, würde ich höchstens große Augen der Anderen sehen. Inzwischen kann man wirklich alles tragen, Trends von heute sind nicht selten Wiederholungen der letzten Jahre, man findet mit Glück im Mamas Schrank die coolsten Teile, vielleicht müsste man nur etwas basteln, vielleicht ist es sofort tragbar. Bei mir kommt etwas Neues, nur wenn ich das alte nicht mehr retten kann - in meinem Fall - alle paar Monate neue Jeans, weil auch Zunähen und Flicken im Schritt irgendwann die Grenzen des Machbaren erreicht. T-Shirt, wenn sie Löcher bekommen, haben noch ein wenig Leben als Putzlappen, und dann kommt auch etwas Neues dazu. Blazer, Anzüge und sogar paar schicke Kleider habe ich jahrelang (auch inzwischen in verschiedenen Größen), weil nur ab und zu getragen wird, einen Mantel habe ich auch in 1998/99 gekauft, aus Kaschmir, und ich passe wieder rein :D Einen anderen hatte ich letztens verschenkt, neuen noch dazu glaub ich letztes oder vorletztes Jahr gekauft. Jeden Monat shoppen zu gehen, wäre vielleicht schön, nur keine Ahnung zum Einem wann und wozu bitte soll ich dies tun und zum Anderen woher ich das Geld dafür nehmen soll? Da spare ich lieber für einen tollen Urlaub oder eine Anschaffung für Zuhause.

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Entweder ist meinem Umfeld das egal, oder es geht mir einfach am A... vorbei, was andere denken.

 

Ich bin doch keine 13 mehr!

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Ich glaube auch, daß das viel mit dem Alter zu tun hat... Meine mittlerweile 17jährige fühlt sich da noch viel stärker verpflichtet, findet es auch selbst unglaublich wichtig, was sie anhat und wie oft und was die anderen sagen.

 

Mir ist das eher egal, auch wenn ich mich gerne schön anziehe und nicht nur in Jeans und Sweatshirt herumlaufen mag. Aber ob das gerade der neueste Schrei ist, ist mir gleichgültig - obwohl ich hier in der angeblichen Modehauptstadt lebe und das in vielen Kreisen sicherlich nicht laut äußern dürfte (würde ich trotzdem tun:p). Manchmal sehe ich etwas Hübsches, das mir gefällt, dann kaufe ich auch mal etwas - aber sicher nicht, weil es gerade Trend ist; ich freue mich einfach, wenn das, was man aktuell kaufen kann, zu meinem langfristig gepflegten Stil paßt.

 

Ich bin froh, kein Teenie mehr zu sein und auch nicht in Kreisen zu verkehren, in denen der neueste Klamottentrend und der dickste SUV das Selbstbewußtsein bestimmen (oder gar ersetzen?)...

LG Junipau

(in Klamotten, die alle älter als drei Jahre sind...)

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Ich schließe mich @Bohne und @Junipau an.

 

Mir ist es piepschnurzegal was die Leute denken. Ich trage das, was mir gefällt und ich trage gerne "alte" Sachen. Ich brauche nämlich, seit ich selbst älter werde ;), eine gewisse Zeit, um mich an neue Teile zu gewöhnen.

Die älteren Sachen gehören zu mir, die neuen noch nicht.

 

Natürlich kaufe ich auch neu. Aber nicht, weil mein Umfeld es "erfordert" sondern dann, wenn mir danach ist.

 

Mein neuester Kauf ist eine Biker Jacke aus Samt. Ich fand den Kontrast Samt und sportlich interessant. Zum Selbernähen hatte ich keine Lust.

 

Allerdings gebe ich zu, dass ich mit 30 in der Beziehung auch anders gepolt war. Da habe ich schon darauf geachtet, dass ich zu Feiern, egal ob in der Familie, Arbeit oder Freundeskreis, immer etwas Neues trug. Das hat sich aber mit der Zeit relativiert.

Ich denke, es liegt in jüngeren Jahren (auch) an weniger Selbstbewusstsein.

 

Viele Grüße

Karin

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Ich denke auch das sich dieser "zwang" zum Neukauf aus Erziehung, Umfeld und Alter ergibt. Solange ich zurück denken kann habe ich meine Kleidung getragen bis sie nicht mehr zu Flicken war. Ein mal im Jahr (zu meinem Geburtstag) kam eine neue Hose dazu und vielleicht ein zwei mal im Jahr ein Oberteil.

 

Heute ist das natürlich etwas anderes da ich ja selber nähe. Aber auch jetzt nähe ich die Kleidungsstücke nicht weil ich was neues haben "muss", sondern weil es mir Spaß macht oder etwas über den Jordan gegangen ist.

 

Meinem Umfeld ist es auch schnurtz egal ob etwas neu ist oder nicht, wir neigen eher dazu unsere Kleidungsstücke untereinander zu Tauschen bzw. zu verschenken.

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Einen Zwang sehe ich auch gar nicht.

Ich habe bei mir festgestellt, dass die Neuanschaffung von Kleidung häufig wellenförmig verläuft. Mal kaufe ich monatelang, manchmal auch jahrelang fast gar nichts und dann auf einen Schlag ganz viel.

 

Das liegt bei mir zum Teil daran, dass es bestimmte Teile gibt, die ich toll finde, egal ob sie in Mode sind oder nicht. Aber wenn sie nicht in Mode sind, bekommt man sie kaum, also wird zugeschlagen, wenn sie einem über den Weg laufen.

 

Beispiel: Strickjacken.

Ich liebe Strickjacken, habe ich schon immer, werde ich wahrscheinlich immer. Aber eine zeitlang waren sie - abgesehen vom Modell "Omas rosa Bettjäckchen" - kaum zu bekommen. Seit einiger Zeit sind sie nun zu meiner großen Freude in großer Auswahl in den Läden. Also habe ich mir in den letzten Monaten 6 oder 7 Strickjacken gekauft. Die werden jetzt aber auch getragen, bis sie auseinander fallen. Und das kann lange dauern. Mein ältestes, noch tragbares Modell stammt von ca. 1986...

 

Bezüglich "Kleidung auf der Arbeit" gilt bei mir das Motto "I'm dressed and I'm here. What more do you want?". Das geht vor allem aber auch deshalb, weil ich maximal telefonisch Kundenkontakt habe.

 

Liebe Grüße

die Printe

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Ich habe öfter neue Sachen weil ich da einfach Spaß dran habe!

Egal ob gekauft oder genäht.

mich faszinieren schöne Schnitte einfach. Wenn ich mich darin wohlfühle wird das getragen bis es auseinanderfällt. Da mein Kleiderschrank aber recht voll ist (auch mit Sachen die ich schon über 10 Jahre habe) ist die "Abnutzung" bei mir nicht so hoch. Ich trage gerade heute eine Jeans die im Schritt zwei löchlein hat. So blöd dass man es nur flicken kann wenn ich die ganze Hose auseinandernehme. Da die Hose aber ca 13 Jahre in meinem Besitz ist und ich noch weitere (über 40) Hosen habe mache ich mir diese Arbeit nicht.;)

Ihre Zeit ist nun gekommen:D

 

Das einzige was immer Schade ist, ist wenn man sich was Schönes kauft(oder näht) und es sich beim Tragen dann als unbequem oder unpraktisch erweist.

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Ich selbst spüre diesen gesellschaftlichen Zwang nicht.

Es kommt allerdings sicher sehr darauf an, in welcher "Gesellschaft" man sich bewegt.

In einer Umgebung mit überwiegend jungen "konsumsüchtigen" Frauen und Männern wird man zwangsläufig damit konfrontiert, dass man selbst schon Jahre nichts Neues mehr gekauft hat.

Es gibt aber auch bei den "hobbyschneiderinnen" genug, die aus jeder burda oder anderen schnittzeitschrift was nähen und andere die keine eigene Kleidung nähen, oder eben langsam nähen (:o), da gibt es nicht soviel "Neues".

 

Da hilft nur eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, egal für welche Einstellung. :D;)

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Hier auf der Arbeit ist eigentlich die einzige Kleiderordnung "Geschlechtsteile bedeckt", mit sonstigen Formalismen halten wir uns nicht auf, IT halt.

 

You made my Day!!!!!!!!!! Wie krieg ich jetzt das Kopfkino vom Großraumbüro wieder los, wo alle mit Lendenschurz rumsitzen? :D

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Wie krieg ich jetzt das Kopfkino vom Großraumbüro wieder los, wo alle mit Lendenschurz rumsitzen? :D

 

Indem du mal in ein echtes IT Büro reinguckst.

Lendenschurze wären da manchmal eine Verbesserung. :rolleyes:

 

Aber zurück zum Thema:

Meine Mutter war Lehrerin in einer Kleinstadt und da war das tatsächlich Thema. Sowohl bei den Schülern so ab Hauptschulalter, als auch bei den Eltern. Da wurde tatsächlich drüber getratscht.

 

Von daher war es ihr wichtig, häufiger zu wechseln und auch darauf zu achten, bei Elternabenden, Weihnachtsfeiern etc. immer was anderes anzuhaben. Bei "Basisteilen" fällt das natürlich etwas weniger auf, aber bei Strickpullovern etc. schon.

 

Wobei meine Mutter die Sachen nicht weggeworfen hat, sondern behalten... Inzwischen ein sechstüriger Kleiderschrank.

Und oft hat sich Sachen nach fünf oder sechs Jahren wieder rausgeholt, so nach dem Motto "erinnert sich keiner mehr dran". :rolleyes: Oder meine Oma hat was umgearbeitet.

 

Bei meiner Arbeit ist es völlig egal, was wir anziehen, solange es halbwegs sauber ist. Aber von "Anzugkorrekt" über "kreativgefilzt" bis "LässigjeansmitTrendLöchern" ist alles vertreten. (Ich sage mal... man kann sich die Arbeit mit mancher Kleidung etwas schwerer machen... aber da wir fast alle Freiberufler kann uns eh keiner was vorschreiben. :D)

 

Mir fällt aber schon auf, daß die "Arbeitskleidung" generell in unterschiedlichen Städten unterschiedlich ist. Wenn ich morgens in Düsseldorf aus dem Zug gespült wurde, dann war das Gesamtbild deutlich stärker "korrekt" und "Trend" (Schnitte und Farben) als wenn ich in Köln stehe. Von Remscheid will ich mal gar nicht reden... :cool:

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Und oft hat sich Sachen nach fünf oder sechs Jahren wieder rausgeholt, so nach dem Motto "erinnert sich keiner mehr dran"

Das glaubte die Merkel bei einem Bayreuth-Kleid doch auch mal ...

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Ja, nur damals gab es noch keine einfach zu durchsuchenden Bildarchive. Ebensowenig Bilder vom Elternabend.

 

Und nach vier Jahren ist eine Grundschulgeneration durch, nach sechs Jahren sind auch die Realschüler und Gymnasiasten weg und der verbleibende Rest der Hauptschüler viel zu "cool" um sich noch für die Grundschullehrer zu interessieren.

 

Und die Events einer kleinstädtischen Volksschule sind in ihrem Bedeutungsgrad allesamt unter der Eröffnung der Festspiele aufgehängt. :D

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Das glaubte die Merkel bei einem Bayreuth-Kleid doch auch mal ...

 

Aber ein Abendkleid nur einmal zu tragen, ist auch Verschwendung an Material und Resourcen ;) ich fand es ok

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Das glaubte die Merkel bei einem Bayreuth-Kleid doch auch mal ...

 

Und wenn so etwas in den Medien zertratscht wird, kann ich mich herrlich aufregen - die Frau wird ja nicht von irgendwelchen Modehäusern dauergesponsort wie irgendwelche Hollywoodsternchen, deren Daseinssinn im Aussehen besteht (und selbst wenn sie gesponsort würde - offenbar kann sie ein bißchen haushalten). Ich finde das völlig ok, wenn sie gerade bei teuren Abendgewändern nicht alles gleich aussortiert.

 

Aber vielleicht bin ich auch geschädigt von einer ebenfalls aufs Aussehen und Jungbleiben fixierten Mutter... Die kann eine aufregende Abendrobe auch nur einmal anziehen, selbst wenn sie das ins Konzert trägt. "Sehen und Gesehenwerden" als Sinn, wenn man 50€ und mehr für eine Konzertkarte bezahlt? Also muß jedes Mal ein neuer Fummel her; die alten werden manchmal umgearbeitet, manchmal jahrelang im Schrank vergessen und dann irgendwann diskret entsorgt.

Und wenn ich zum zehnten Mal im selben Kostüm in der Oper oder im Konzert sitze - wen interessiert das??? Hauptsache die Musik ist schön.

 

Das ist ein gutes Beispiel, wie der Zwang nicht aus uns kommt, sondern von der "Gesellschaft" gemacht wird (wer immer das im Detail ist; bei Fr. Merkel der liebe Boulevard und die anderen Medien, die nicht hintenanstehen wollen; bei meiner Mutter irgendwelche Einbildungen - Sitznachbarn im Abokonzert, Leute, die man immer in der Pause trifft und die sich ja etwas denken könnten) - und da braucht es dann verdammt viel Selbstbewußtsein, um sich dem entgegenzustellen...

 

LG Junipau

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Stimmt, der Spruch von Frieda war Spitze :D Ich hab mich auch abgerollt.

 

Da fällt mir doch noch eine Situation ein, wo ich mal von diesem Neukaufzwang gehört habe: Vor vielen Jahren hat eine Bekannte mal erzählt, dass die Frauen auf jeder Weihnachtstagung ihrer Firma ein neues Abendkleid tragen mussten, weil die anderen Frauen sonst gelästert haben. Das fand ich schon sehr albern.

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(Abendkleider hingegen muß ich meiner Mutter gelegentlich ausreden... denn die hat sie aus ihrer Sicht ja nie abgetragen. Aber ich fand, zur Hochzeit ihres Sohnes dürfte es doch mal ein neues sein. Und nicht das, was sie zu meiner Hochzeit schon mal an hatte.)

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Zwänge kommen immer aus uns selbst. Wer den Drang hat, anderen zu gefallen, wird das nie erreichen, weil auch die anderen einen unterschiedlichen Geschmack haben. Mir ist nicht wichtig, was irgendwer auf Arbeit oder sonstwo denkt. Ich mag ja auch nicht alles, was die machen. Solange die Klamotten ordentlich aussehen und nicht schmutzig oder kaputt sind, ist es o.k.

 

Allerdings finde ich schon, wer viel Geld verdient, sollte es auch ausgeben und so den Kreislauf am laufen halten. Da ist Sparen dann keine gute Eigenschaft. Wovon sollen denn Schneider und Designer sonst leben?

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Wenn ich mir den Schneider auch wirklich leisten könnte, kein Thema. Ich laufe sofort hin und lasse meinen gesamten Schrank austauschen! Aber die Näherinnen in Bangladesch, China, Pakistan und Gott weiß wo noch verdienen nicht einmal einen Bruchteil davon, was wir hierzulande für ein Kleidungsstück bezahlen.

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Wieso, wir beuten als Hobbyschneiderinnen doch nur uns selbst aus. Nur wo die Stoffe herkommen, weiß man meist nicht.

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Andererseits sind die Näherinnen in Asien ganz ohne Job auch nicht besser dran. :(

 

Konsumverweigerung macht es also im Grunde auch für keinen besser.

Der nächste Teufelskreis.

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