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Emaranda

Eigene "Modesünden" oder "Keine Ahnung, was mich damals so geritten hat!"

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(bearbeitet)

Hallo,

 

ein Thread in dem es darum geht, welche Hosenform grad aktuell ist, hat mich den ganzen Tag beschäftigt. Wobei es jetzt nicht die Hosen im speziellen sind, sondern eher die Frage, ob ich jemals ganz bewust einen Trend mitgemacht gemacht habe, egal ob er nun passend für mich ist oder nicht.

 

So auf den ersten Blick würde ich ganz klar und deutlich NEIN sagen. Ich habe schon immer das getragen, was mir gefällt. Wenn es grad "in" ist, auch gut, wenn nicht, noch besser. Mal gefällt es mir mit Jeans und Shirt in der Menge unter zu gehen, mal lege ich es darauf an aus allem rauszustechen, je nach Anlaß und Tagesform.

Während meiner Schulzeit trug ich auch gerne mal genau das Gegenteil von dem, was grad in war. Böderweise hatte das den Effekt, dass in der nächsten Woche, mein engeres Schulumfeld genauso rumlief. Ein legendäres Beispiel, welches es auf einem Elternabend sogar auf Platz 1 schaffte, wäre da die Kombination von Vaters Stoffpyjamahose, wahlweise Haremshose, einem ausgeleierten Doppelrippunterhemd, wahlweise Omas Stoffunterhemdchen, oder auch irgendwie alles übereinander, diesen Asiasamtschuhen, gekrönt von einem Fedora Hut und zur Abrundung Fußkett(ch)en aus bunten Holzperlen. Ähm ja, nicht wirklich ein modisches Glanzstück und auch wenn ich heute niemals wieder so rumlaufen würde, sehe ich es nicht wirklich als Modesünde, eher als spätpubertäres rebellieren. :cool:

 

Im Großen und Ganzen könnte man jetzt denken, dass ich mit meiner Einschätzung richtig liege, wenn da nur nicht die pubertäre Blütezeit in den 80ern wäre... Da war ich doch tatsächlich, wenn auch kurzzeitig, ein richtiges Fashion Victim! :freak:

 

In ganz schlimmer Erinnerung habe ich da eine Kombination aus rosa Cordkarottenhose, Sweatshirt mit Fledermausärmeln in einer Kombination aus rosa, mintgrün und hellgelb und einem Kunstlederkropfband, hellgelb, mit Schleife. *aua* Auch schlimm, eine Riesenbluse mit Riesenblumen in gelb/orange/pink, mit schwarzen Akzenten, auf weißem Grund, dazu ein hellblauer (???) Riesengürtel und eine knatschenge, helle Hochwasserjeans. Hohe Turnschuhe haben das Ensemble abgerundet. Auch ganz schlimm, ein gemusterter Teddymantel und danach ein Swingermantel mit "Riesenrollkragen" in mintgrün. Westerstiefel durften natürlich auch nicht fehlen, wobei ich die jetzt nicht ganz so tragisch finde.

 

Ich kann mich ganz genau an diese Teile erinnern und auch daran, dass ich sie eigentlich gar nicht wirklich gern getragen und mich auch nicht sonderlich wohl darin gefühlt habe, aber das war halt in. :rolleyes: Zum Glück habe ich das nicht wirklich lange mitgemacht/durchgehalten, so dass der Kelch der Steghosen und Leggins, wobei, wenn ich da an die Hochwasserjeans denke..., erfolgreich an mir vorbei gegangen ist. Nach dem Farbenrausch folgte übrigens die "ich trage alle Farben, solange sie schwarz sind Phase". Das kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, da ich heute schwarz an mir überhaupt nicht mehr ertragen kann, noch nicht mal schwarze Unterhosen oder Socken, dafür darf es aber gerne wieder bunt sein. :D

 

Ein Teil gibt es noch, was ich lange Zeit als den Fehltritt überhaupt ansah: Ein Trench-Lackregenmantel in blau/metallic! Den hätte ich wirklich gerne wieder, das war ein richtig schräges Teil! *seufz*

 

Sehe grad, dass ich teilweise ein klein wenig abgeschweift bin, aber ich finde es recht spannend, seinen "Modewandel" und die Irrungen und Wirrungen zu durchleuchten. Zum Glück kann ich da heute herzhaft drüber lachen, aber auch nur, weil es keine Fotos davon gibt. ;)

 

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch Stücke, bzw. Erinnerungen, bei denen heute vom Glauben abfallt? ;)

 

Bevor ich es vergesse, meine Auschweifungen sind bitte nicht Auf- oder Abwertung von bestimmten Stilen oder Moderichtungen zu sehen. Ich habe das alles auf mich persönlich bezogen. Ich kenne Leute, die z.B. den geblümten Riesenblusen hiterhertrauern. Jerder soll das tragen, in dem er sich wohl fühlt. :)

 

Viele Grüße,

 

Ulrike

bearbeitet von Emaranda

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Die meisten von uns machen Moden wohl mit. Weil man es toll findet, weil sich das Auge an bestimmte Sachen gewöhnt, weil es nichts anderes zu kaufen gibt (gilt für Hobbyschneiderinnen natürlich nur eingeschränkt), weil es vielleicht noch andere Gründe gibt, die mir gerade nicht einfallen.

 

Mir geht es zum Beispiel so, daß ich mich einfach mit der Zeit an bestimmte Sachen gewöhne, sie als normal wahrnehme und mit der Zeit ändert sich das halt. Ich merke beispielsweise, daß die betonten Schultern mit Raffungen am Ärmeleinsatz oder etwas Puff an den Ärmeln oder so, mir mittlerweile nicht mehr so gruselig vorkommen wie vor zwei Jahren, als Burda uns damit beglückte. Ich habe im Winter eine schmal geschnittene Jeans gekauft, obwohl ich das vor einem Jahr noch etwas argwöhnisch beäugt habe. Ich bewege mich da allerdings immer in meiner persönlichen Komfortzone, so daß ich nicht auf echte Modesünden zurückschauen kann. Ich stelle mich gerade der Tatsache, daß meine Lieblingspullover, die fünfzehn Jahre und älter sind, nicht mehr lange mitmachen werde und mein Haarschnitt ist seit der Pubertät derselbe. Meine Kollegin sah kürzlich ein Bild von mir von zur Abizeiten und äußerte erstaunt, ich sähe ja noch genauso aus. Ob das gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. :p

 

Meine größte Modesünde war keine Frage der Mode, sondern eine Phase, die sehr viele Mädchen durchmachen und mit der meine Schwester mich heute noch aufzieht: Ich hatte eine pinke Phase. Das muß so zwischen 4 und 6 gewesen sein. :o

Es ist nur meiner Arbeit und meinem bekindertem Freundeskreis zu verdanken, daß ich das mittlerweile als typische Phase ansehe und es mir nicht mehr peinlich ist. Dazu muß ich allerdings sagen, wären die schwesterlichen Sticheleien nicht gewesen, hätte ich darüber vermutlich auch kein Gefühl der Peinlichkeit entwickelt. Behaupte ich einfach mal so.

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Hallo Ulrike!

 

Modesünden gab es bei mir auch einige. Ganz spontan fällt mir die Käppi mit Zöpfen-Phase ein, das war als Marusha ziemlich angesagt war. Natürlich mit knallengen und bauchfreien Klamotten, zerrissene Jeans - das alles garniert mit einer pink-schwarzen Nerd-Brille und Zahnspange.

 

Ein paar Jahre später war alles zu groß und zu weit... In Größe S hätte ich die Shirts gebraucht, aber cool waren sie nur in XL (L als Kompromiss). Das in schwarz und mit diversen Totenköpfe drauf, Hauptsache düster (wobei ich auch damals schon Sinn für eine gewisse Ästhetik hatte, Konzept und Farben mussten harmonisch und auf eine gewisse Art weich und geschwungen sein.

 

Die ganze Zeit über hatte ich gleichzeitig zu sehr eleganten Klamotten, die existierten einträchtig neben den Totenköpfen im Kleiderschrank (beispielsweise ein kleines Schwarzes aus Pannesamt, nur gehalten von zwei Bändern an einem Kropfband - Maßanfertigung von meiner Mutter). Oder ein weites, pinkfarbenes Abendkleid aus Satin mit angesetztem Samtoberteil, das hängt noch heute in meinem Schrank.

 

Hm, mal abwarten was mir noch einfällt...

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Mannomann, ihr konntet euch ja so richtig ausleben. Das gabs bei mir leider nie. Wahrscheinlich bin ich deshalb heute so ein bunter Hund. Ich liebe Knallfarben, trage liebend gerne neongrüne Hosen oder auch knallrote, Shirts sind eh kunterbunt.

 

Füher gabs das für mich nicht. Ich bekam, was anderen nicht mehr passte. Am schlimmsten fand ich die Cordhosen, die, wenn ich sie denn mal neu bekam, zu lang waren, damit sie länger passten. Jeans hatte ich gar keine. Die erste kaufte ich mir als ich mit 16 die Ausbildung begann. Damals waren gerade die Vanilla-Hosen in. Bundfalten ohne Ende, knallbunt.....Viel mehr ging aber auch nicht, das hätte dann mein Chef nicht mehr mitgemacht.

 

Zerrissene Jeans hätte ich niemals tragen dürfen, bauchfrei........da hätte meine Mutter mir was anderes erzählt.

 

Und ihr müsst jetzt nicht denken, ich wäre schon Ü60. Ich bin gerade mal 46 und hab mir mit 45 ein Piercing stechen lassen und zwei zusätzliche Ohrlöcher rechts.

 

Meine Kinder dürften, wenn sie denn wollten. Aber beide sind nie irgendwelchen Trends hinterhergelaufen oder haben sich total ausgefallen gekleidet. Vielleicht auch, weil sie gedurft hätten, keine Ahnung.

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(bearbeitet)

Hallo Ulrike,

 

genauso wie Dir, geht es mir auch. Dieses "Ichsschwimmemitdermasse" mochte ich noch nie sonderlich, auuuußer, wenn mir bestimmte Mode gefällt und mir gut steht. Manche Mode mache ich sicher mit, andere überhaupt nicht. Vieles steht mir oder gefällt mir einfach nicht, wie z.B. diese "Hängerchen", in denen man aussieht, als sei frau schwanger. Was ich auch noch nie mochte: Klamotten, Taschen etc. mit dem außen deutlich sichtbar angebrachten Namen des Herstellers. Geht gaaaaar nicht! Ich käme mir vor, wie ein Werbeplakat! Ich hasse dieses "Schau-mal-ich-besitze-dasunddasmodell-Gehabe" !

Aus welchem Jahrzehnt stammen Deine Erinnerungen? Klingt jedenfalls witzig :D

Ich liebe meine Jeans, weil sie einfach unkompliziert sind und zu meinem Typ passen, habe jedoch schon immer gerne zwischendurch ausgefallene Kleidung getragen. Ich erinnere mich an ein langes kariertes Opa-Hemd aus dem Second-Hand-Laden.- heute würde man Tunika dazu sagen- und dazu eine scharze Strech-Turnhose -die heutige Leggings, die dann aber ein paar Jahre später auch damals modern waren. Beides war Anfang der 80-er in keiner Weise "in". Darüber dann eine sogenannte "Hausbesetzerjacke" in verwaschenem altrosa. :silly: Die Samt-Ballerinas hatte ich auch - in schwarz und weiß. Manchmal zog ich eine schwarze und eine weiße Ballerina an. :cool: . Alte Fotos in diesem Fred wären doch witzig...so als Gruselkabinett...

Zu den Hochwasser-Jeans: Ich find´s gut, dass heutzutage fast alles "modern" ist...egal, welche Hosenlänge. 3/4, 7/8 usw. , eng, weit....denn bei mir sind gekaufte Hosen fast alle zu kurz! ...also sind sie für mich -mit passendem Schnitt natürlich- eben 3/4 oder 7/8 lang....bzw. verschwinden in hohen Stiefeln.

An meinem Arbeitsplatz (KiTa) ist eher robustere, bequeme Kleidung (Jeans) angesagt. Doch das ist mir auf Dauer zu langweilig. Nach Lust und Laune trage ich gerne dort auch schicke oder ausgefallene Klamotten. Denn gerade die schickeren Sachen hängen bei mir sonst wieder fast nur im Schrank...... und gefallen mir dann nicht mehr. Und wenn ein teureres Teil dreckig wird oder kaputt geht, dann ist das eben so. Das ist mir lieber, als sie fast ungetragen irgendwann in die Tonne zu werfen! Die Kolleginnen reagieren unterschiedlich, manche kopfschüttelnd (vorallem jene, die es nicht tragen könnten) , andere äußern Komplimente. Hauptsache ich selbst fühle mich wohl in meiner Haut!

bearbeitet von Highlight

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(bearbeitet)

Na ja, meine Eltern sind beide gelernte Maßschneider, meine Mutter übernahm Anfang der 80er den Familienbetrieb. Inzwischen kenne ich mehrere Schneider, und eines ist allen gemeinsam - eine teils recht ausgefallene Art sich zu kleiden. Entsprechend wurden mir kaum Regeln auferlegt, aber auch weil ich wenn es beispielsweise um wichtige Termine ging meist recht genau wusste was ich mir leisten kann und was nicht. Und wenn ich es nicht wusste habe ich mir ihren Rat geholt.

Die wilde Tattoo- und Piercingzeit habe ich auch mitgemacht, das war aber großteils erst ab/nach 18.

 

Wie ist es heute... Einige Jahre lief ich für meine Verhältnisse brav und unauffällig herum, jobtauglich eben. In der letzten Zeit "leiste" ich mir aber doch den einen oder anderen Gag, heute ist es beispielsweise eine Jeans mit Rissen bzw. Löchern, und die sind mit Stofflecken unterlegt - kleinen Totenköpfen mit Rosen. :cool: Die sieht man aber nur wenn man ganz genau hinsieht, es sind noch die Schussfäden drüber.

Ja, das ist schräg. Aber ich habe irrsinnig viel Spaß dabei!

bearbeitet von Jenny8008

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Hallo zusammen,

 

beim Lesen Deines Eröffnungsfredls habe ich gedacht: "sooo bin ich nie rumgelaufen, dagegen war ich ja richtig brav" :o

 

Bei farbenfreaks Vanilla-Hosen kam die Erinnerung aber zurück. Weil ich sie nicht haben durfte. Meine Mutter hält mir noch heute vor, was für einen "Riesen-Hintern" ich in dieser "gardinendurchsichtigen" Hose hatte :rolleyes:. Ich trug Billig-Jeans und darüber Pullover und Hemden von meinem Vater. Je sackartiger, desto besser.

 

Gewehrt habe ich mich damit gegen abgelegte Kleidung von Verwandten, die ich seit frühester Kindheit tragen musste. Strumpfhosen in allen unmöglichen Farben (orange! schmutzgelb! kackbraun! Schlumpfblau!) mit Pillern, abgetragene Strickpullover mit gestickten Ski-Fahrern (ja, auch im Sommer) und durchgetretene Schuhe.

 

Später kamen dann unterschiedlich farbige Socken in bunten Espadrillas, Karottenhosen *grusel* und Jackets mit Schulterpolstern. Merkwürdigerweise haben die schrecklichen Karottenhosen nie zu Kommentaren zu meinem "Riesen-Hintern" geführt, obwohl die viel unvorteilhafter waren als mintgrüne Vanilla-Hosen...:rolleyes:

 

Liebe Grüße, haniah

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Oh, oh, gaanz schlimmes Thema :D. Ich hatte eine Pluderhose mit Latz mit buntem Muster und dazu ein Männerunterhemd - selbst gefärbt. Darüber eine graue Altherrenstrickjacke meines Opas. Dazu hochhackige Schuhe, weil, ich bin ja nur 1,63m. Da war ich 14 oder 15 und Flower Power war vorbei und Öko noch nicht da. Und ich muss leider, leider sagen, dass das keiner meiner Klassenkameraden für avantgardistisch gehalten hat ;).

 

Wahlweise könnte ich noch eingen sackartigen fast knöchellangen bestickten Rock bieten und dazu selbstgestrickte oberschenkellange Strümpfe. Ein überdimensionierter selbstgestrickter Pullover mit Norwegermuster... Ich war nicht nur klein, sondern wog auch nur so ca. 40 kg. Irgendwann habe ich dann einen schicken, engen Retrorock aus den 60ern im Kleiderschrank meiner Mutter entdeckt. Dazu diese Holzclocks, die man damals bei uns an der Tanke kaufen konnte... Ich glaube, ich hab so ziemlich jede Modesünde durch :rolleyes:. Dafür weiß ich jetzt ziemlich genau was mir steht. Und "Uniform" (neudeutsch:Jeans) trage ich immer noch eher selten und ungern!

 

LG, Katja

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Bekleidungstechnisch habe ich eigentlich selten retrospektiv gesehen garstiges angehabt. Jeans, T-Shirt, Lederjacke, Stiefel ich war halt ein böser Rocker, das hat einem in den 80ern so manchen Scheiß erspart ... :D

 

Die wirkliche Modesünde, die ich begangen habe, war meine Zwergpudel-Kräuselkrepp-Dauerwelle. Wenn ich mein altes Führerscheinfoto sehe ... *arghl!*

 

(kam aber unterm Motorradhelm gut, die Löckchen poppten wie Sprungfedern wieder in Form, wenn man das Teil abgenommen hat! :D)

 

Grüßlis,

 

frieda

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Die wirkliche Modesünde, die ich begangen habe, war meine Zwergpudel-Kräuselkrepp-Dauerwelle. Wenn ich mein altes Führerscheinfoto sehe ... *arghl!*

 

(kam aber unterm Motorradhelm gut, die Löckchen poppten wie Sprungfedern wieder in Form, wenn man das Teil abgenommen hat! :D)

 

ja,heute gruselt es einen.. Aber praktisch waren die schon :D:D

 

hab' ich auch mitgemacht

 

LG, Gabi

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Meine schlimmste "Sünde" war Death-Metal T-Shirts in XL mit Stretchhosen oder Jogginghosen. Dazu noch die Turnschuhe, die über den Knöchel gingen (mir fällt der richtige Name nicht ein). Ich bin rumgelaufen, wie ein Junge arghhh. Danach hatte ich meine Hippie Phase, die war aber ok.

Heute laufe ich nur noch in schwarz rum, nur so fühle ich mich wohl.

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Die wirkliche Modesünde, die ich begangen habe, war meine Zwergpudel-Kräuselkrepp-Dauerwelle. Wenn ich mein altes Führerscheinfoto sehe ... *arghl!*

 

(kam aber unterm Motorradhelm gut, die Löckchen poppten wie Sprungfedern wieder in Form, wenn man das Teil abgenommen hat! :D)

 

Grüßlis,

 

frieda

 

Hihi, ich glaub, die hatten so ziemlich viele. Ich gehörte auch dazu. Das war die einzige Rebellion, die ich mir gegönnt hab als ich arbeiten ging. Denn meine Mutter hatte, als ich 9 war, bestimmt, dass meine langen Haare abgeschnitten wurden und ich musste von da ab immer mit kurzen Haaren mit Seitenscheitel rumlaufen.

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Die wirkliche Modesünde, die ich begangen habe, war meine Zwergpudel-Kräuselkrepp-Dauerwelle.

 

Au ja, ich reihe mich in die Reihe der Zwergpudel ein:D

Könnt ihr euch noch an die dazugehörigen grobzinkigen Kämme erinnern?

Ich hatte das Problem, daß meine Haare auch nach 24 Stunden noch nicht getrocknet waren, gefönt sah ich aber aus wie eine aufgeplatze Matratze.:lachen:

Aber als Modesünde seh ich das jetzt nicht, da wären wir ja alle Sünder gewesen.:D

Und wenns alle machen ist eh wieder normal.

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puh, ich bin zwar so ein typisches kind der 80er, fand das aber jetzt nie so dramatisch. in der volksschule lief ich mit bunten Cordhosen, t-shirt und offenem holzfällerhemd rum.

würd ich immer noch tragen mit leichten Anpassungen.

die zwei allerschlimmsten outfits die ich jemals hatte waren ein bodenlanger camouflagerock mit bauchfreiem top dazu mit zwölf, und ein hellblau-dunkelblaues t-shirtkleid dass im nachhinein gesehen auf bildern wirklich unheimlich gruselig ausgesehen hat.

ansonsten hab ich mit 12 rum angefangen die coolen alten teile meiner mutter zu mopsen, bin dann von ner hippiephase über weisse mascara zu schwarz gewechselt und habe nach und nach meine haarfarbe justiert (von hennarot, über smaragdgrün bis zu quietschrot :D)

hat mir so im nachhinein gesehen alles nicht so schlecht gepasst.

heute renn ich fad mit jeans, t-shirts und übergrossen wollpullis rum :o

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Könnt ihr euch noch an die dazugehörigen grobzinkigen Kämme erinnern?

 

Erinnern? Meiner liegt noch als ewige Mahnung im Badezimmerschrank!

 

 

Grüßlis,

 

frieda

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Ich benutze meinen sogar noch. Mittlerweile sind meine Haare nämlich wieder lang, wahlweise rot, blond oder Braun und von Natur aus lockig:D

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Das gehoert zwar nicht zum Modethema, aber ich habe Naturlocken und mein Mann hat mich mal gefragt, ob ich die Forke, mit der ich mir die Haare kaemme, im Baumarkt gekauft haette :D

Mich gruselt es jedesmal, wenn ich Fotos von mir sehe aus der Zeit bevor ich angefangen habe, meine Kleidung selbstzunaehen. Gepasst hat gar Nichts, Alles war viel zu kurz und viel zu weit. Leider musste ich auch oft geerbte Kleidung von Leuten tragen, die einen schlechteren Geschmack als eine Kuh hatten und nur ungefaehr halb so gross und doppelt so breit waren wie ich. Aber diese Zeiten sind gluecklicherweise vorbei :)

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mein Aussetzer war ein grasgrüner Anzug (natürlich Karotte und übergroßer Blazer mit großen Schulterpolstern) und dicken schwarzen Punkten über und über.

 

GsD gibts davon keine Fotos, aber er war damals Stadtgespräch in unserer Kleinstadt und noch heute in der Familie.

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Modesünden gabs aus meiner Sicht nur sehr beschränkt. Ich wusste eigentlich immer was mir gefällt und hab mich dementsprechend angezogen, soweit möglich.

 

Soweit möglich ist zu unterstreichen, denn als die laaaange Durststrecke der ewigen Hüfthosen anfing und auch auch kaum eine Frau mehr Röcke getragen hat, waren in meinem Schrank irgendwann nur noch 2 zu Tode getragene Jeans und ein paar einigermassen anzusehende Shirts. Ich habe damals noch nicht genäht und keine Möglichkeit dem zu entgehen.

 

Heute könnte ich diese Zeit schon irgendwie als Modesünde bezeichnen, weil ich kein einziges elegantes Teil im Schrank hatte und auch die normalen Sachen fände ich heute schon an der Grenze zum Schludderigen. Aber es war nicht freiwillig und sicher nicht weil ich irgendeinem Modediktat folgen wollte...

 

Die Zeit hat mich sehr geprägt und ich denke sie ist auch Mitschuld an meiner Begeisterung fürs Nähen und den Möglichkeiten die sich mir, entgegen der Mode, auch bieten.

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Uiii, da ist ja die Ein oder Andere "Sünde" an´s Licht gekommen! Wobei, das Wort Sünde habe ich ja extra in Gänsefüßchen gesetzt und es ist auch mit einem Augenzwinkern zu sehen, immerhin haben wir das ja alles mehr oder weniger freiwillig getragen.

 

An die Vanillahosen kann ich mich auch noch erinnern, allerdings habe ich die erfolgreich verweigert. Ebenso diese Jacken, die gerne dazu kombiniert wurden, mit dem gerafften Einsatz, oder was das war. Dafür hatte ich aber ein Sortiment von diesen bunten Plastikeinkaufskörben/taschen. :cool:

 

Mir sind vorhin aber auch noch zwei Outfits eingefallen, die ich wohl bis dahin erfolgreich verdrängt hatte: Zwei Kostüme bestehend aus Blouson und Rock. Einmal in pink mit eingewebten Rosen und dann noch eins in königsblau mit glänzenden Streifen. Entsprechende Schulterpolster verstehen sich von selbst und dazu noch Pums mit halbwegs flachen Pfennigabsätzen und Schleifen drauf. Seit dem habe ich übrigens nie wieder ein Kostüm getragen, das war einfach zu traumatisch. Der Oberknaller überhaupt war aber ganz klar ein schwarzer Badeanzug mit brüllendem Reisentiegerkopf vorne drauf und auf den war ich tatsächlich stolz wie sonstwas! Das muß man sich mal vorstellen... Ein Haufen Mädels mit ihren Arenasprotbadeanzügen und ich machte einen auf Tigerlilly! :ohnmacht: Ganz klar lag meine sündige Zeit mitte der 80er!

 

An die berüchtigte Pudeldauerwellen kann ich mich sehr gut erinnern, auch wenn ich dank Lockenmähe nicht in den Genuß kan. Kurzeitig kann ich allerdings mit "Fokuhila" dienen. *örks* Zum Glück ließ ich die schnell wieder zur Löwenmähne werden, welche aber auch gerne auf entsprechenden Anlässen zur allgemeinen Erheiterung aufgegriffen wird. Warum auch immer kam ich auf die Idee mir das dunkelbraune Haupthaar in Eigenleistung, gut eine Freundin war auch noch dabei, blond färbern zu wollen, was natürlich völllig in die Hose ging: Das obere Drittel behielt standhaft seinen natürlichen Farbton, das Mittlere entschied sich für dunkelorange und das Untere wurde ganz gelb vor Neid. Sprich eine wandelnde Deutschlandflagge! :rolleyes:

 

Es ist auch öfters das Thema Auftragen von abgelegten Kleidungsstücken aufgetaucht, welches natürilch auch mir ein Begriff ist. Ab einem gewissen Alter brauchte ich dies aber nur noch tun, wenn ich es auch wollte.

Meine Eltern waren zu der Zeit von der Grundeinstellung schon recht streng und konservativ, aber was Kleidung und Frisuren, und da hab ich mich nicht weniger ausgetobt, siehe oben, angeht, hatte ich freie Hand. Hinzu kommt ja noch, dass wir zu der Zeit noch zu einer "der Familien aus gutem Hause" im Ort gehörten, heute ist es halt einfach nur noch ein Stadtteil. Auch wenn meine Eltern teilweise mit dem Kopf geschüttelt haben, in Lachkrämpfe ausgebrochen sind, oder sich von Anderen einiges anhören durften, waren sie in der Beziehung echt cool! Das sind sie übrigens auch heute noch. Je ausgefallener ein Teil, umso besser finden sie es.

 

Ich habe heut mal darüber anchgedacht, ob sich eine Vorliebe zu bestimmten Moderichtugen gehalten hat oder ich manch einem Teil hinterher trauer... Ganz klar ist dies meine Vorliebe für Kleidung aus den 60ern und 50ern und zu Kleidern und Röcken.

 

Ich hatte auch damals schon immer wieder mal Phasen, in denen ich irgendein Teil aus den 50/60ern, welches ich mit anderen kombiniert habe. Ende der 80er, Anfang der 90er z.B. trug ich einen Badeanzug vom Flohmarkt aus den 50ern. Wenn ich abends auf die Piste bin, dann gerne mal im Doris Day Kleidchen, samt passender Brille und Frisur, dazu noch eine Jeansjacke, die nur dank gutem Glauben nicht auseinander fiel. Oder aber ein altes, ganz tolles Abendkleidoberteil aus schwarzem Satin von Dior aus dem Second Hand Laden, ein wadenlanger, zeimlich enger Rock mit Mörderschlitz (ja, ich war mal jung und ziemlich knackig ;)) passender Filmdivenfrisur und dazu dann eine ziemlich verranze Mottoradjacke. Dabei war das höchste der Gefühle, was Zweiräder angeht, mein Fahrrad! :rolleyes:

 

Gut, das sind jetzt durchaus gewöhnungsbedürftige Kombinationen, aber Teile davon würde ich auch heute noch tragen, wenn ich denn reinpasssen würde. ;) Aber wozu kann ich nähen und so einen Rock muß ich unbedingt wieder haben, wenn auch nicht ganz so knackig. :cool:

 

Ich finde das Thema entwickelt sich recht interessant und sehr unterhaltsam. Und so im Nachhinnein betrachtet und wenn ich die Mitte der 80er ausblende, finde ich manches nur noch halb so tragisch... :D

 

.

bearbeitet von Emaranda

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Dafür hatte ich aber ein Sortiment von diesen bunten Plastikeinkaufskörben/taschen.

 

DIE habe ich immer noch, in mintgrün! Die ist nämlich super zum Schwimmen gehen, ist gleich gut gelüftet, der nasse Kram :)

 

Meine Freundin trug zu so einer Tasche (ihre war, glaube ich, rosa) flache Ballerinas mit ausgeprägten X-Beinen und einen Stroh-Hut. Dazu einen langen Rock (mit Volants, glaube ich) und ein Jacket. Ähm, tja :rolleyes:

 

War halt die Zeit...

 

Liebe Grüße, haniah

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Diese Plastikkörbe hatte ich auch. Und ausgekleidet mit einem großen Halstuch mit Silberfäden. Die hab ich als Schultasche benutzt. Und daran hingen immer so kleine Püppchen in rauhen Mengen, Schleifchen und sonstiges Deko-Zeugs:D

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Die wirkliche Modesünde, die ich begangen habe, war meine Zwergpudel-Kräuselkrepp-Dauerwelle. Wenn ich mein altes Führerscheinfoto sehe ... *arghl!*

 

 

Oh ja... bis zum Führerschein waren ich da allerdings schon drüber hinweg.

 

(Außerdem ist mein rosaner vor einigen Jahren geklaut worden, jetzt habe ich ein "altersgemäßes" Photo. :o )

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Diese Plastikkörbe hatte ich auch. Und ausgekleidet mit einem großen Halstuch mit Silberfäden. Die hab ich als Schultasche benutzt. Und daran hingen immer so kleine Püppchen in rauhen Mengen, Schleifchen und sonstiges Deko-Zeugs:D

 

Jaaaaaa, die Tücher und die Püppchen! Die hatte ich ja völlig vergessen. Da können sich die heutigen "Taschen-Pimper" echt eine Scheibe von absschneiden. :DZu der Zeit hatte ich übrigens auch noch auch noch einen Haufen von diesen ganz dünnen silbernen Armreifen.

 

Die Körbe gab es vor ein oder zwei Jahren mal wieder bei Aldi, warum auch immer. Jetzt ärger ich mich fast ein wenig, dass ich mir keinen gekauft habe, praktisch waren sie ja schon irgendwie.

bearbeitet von Emaranda

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