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Guest Stecknadel

"A" applizieren: wie aufzickzacken?

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Guest Stecknadel

Ich möchte den Namen meiner Tochter auf ein Kissen applizieren und habe alles schön vorbereitet. Doch nun habe ich folgendes Problem/Frage:

Die "A" (ca. 4 cm hoch) will ich, nachdem ich sie mit Vliesofix aufgebügelt habe, mit einem engen Zickzack aufnähen. Doch wie muss ich das beim inneren Dreieck der "A" machen? Wie kriege ich das schön hin bei der oberen Spitze und auch bei den seitlichen? Wo muss ich die Nadel beim Nähen jeweils eingesteckt lassen, bevor ich die Arbeit drehe?

Ich habe das noch nie vorher gemacht. Ja, und das kleine Dreieck bei der "A" ist wirklich sehr klein (Basislinie vielleicht 6 mm)... geht das überhaupt?

Danke für eure Tipps!

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Das würde mich auch interessieren, wie man die Ecken hinkriegt, weil mir bald auch sowas ins Haus steht. Hab sowas auch noch nie gemacht.

 

Wie breit muß der Zickzackstich eigentlich sein? :confused:

 

Danke Euch!

 

Yvonne

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Guest Stecknadel

Ich habe mal gelesen, der Zickzack sollte sehr eng sein (kurze Stichlänge) und etwa 2,5 mm breit...? Stimmt das?

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Die Breite des Zickzackstichs hängt vom Material ab... ausfransen sollte der Stoff mit dem Vliesofix ja nicht mehr können. Das mit dem Drehen ist leicht zu zeigen, aber schwer zu erklären... Also angenommen, du nähst den rechten Schenkel des A hinauf. Dann nähst du genau bis zur Spitze und achtetst darauf, daß die Nadel außerhalb der Applikation eingestochen ist. In dem Fall also rechts. Dann Nadel stecken lassen, Nähfuß heben und drehen. Wenn du jetzt weiternähst, dann wird an der Spitze die neue Raupe ein Stück über die Alte drübergehen und es entsteht kein "Loch".

 

Im Prinzip drehst du bei "Außenecken" eigentlich immer so, daß die Nadel auf der Außenseite des Stoffes eingestochen ist.

 

Bei einer Innenecke, also etwa der Übergang der Schenkel des A in den Querstrich, nähst du die Raupe in die Applikation hinein und zwar so weit, wie dein Stich breit ist. Dann drehst du wieder so, daß du mit der neuen Raupe an der Ecke über die schon vorhandene drübernähst udn so eine saubere Ecke bekommst.

 

Am besten, du probierst es mal aus, dann wirst du sehen, wie es funktioniert!

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Also ich hab zwar noch nie appliziert, ich sticke nur, und würde das wahrscheinlich die Stickmaschine machen lassen...

 

Aber es gibt hier einen interessanten Artikel zum Arbeiten von Ecken beim Sticken.

Nun ist ja, denke ich, das ZickZacken mit der Näma nicht viel anderes wie der Satinstich beim Sticken, müssten sich also die Infos übertragen lassen.

 

Um es sauber hinzubekommen, müsste der Stich vielleicht in den Ecken länger werden, also müsste die Stichbreite für die geraden Linien schon so gewählt werden, das da noch etwas Luft ist.

So denk ich mir das zumindest.

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ladies,

das ist eigentlich sehr einfach, aber etwas kompliziert zu beschreiben. mit der breite des zickzackstichs hat es aber nichts zu tun. erstmal ist wichtig, daß man einen zickzackfuß oder besser einen stickfuß benutzt. der stickfuß hat untendrunter eine hohlkehle, damit der fuß besser über die stiche gleitet. ein applikationsfuß geht auch.

jetzt kommt mein erklärungsversuch:

die erste "raupe" bis zur spitze des A `s sticken (zuerst den Querstrich des A arbeiten). die naht anhalten, und zwar dort,wo die nadel innen im A einsticht. jetzt den fuß heben, das A drehen. mit dem handrad die nadel heben und auf die andere seite (außenseite des A) des stiches bugsieren. den fuß senken und die nächste raupe sticken.

probierts mal aus und sagt bescheid obs geklappt hat. bin heute etwas "textverliebt".

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ehrlich, ich habe nicht bei marion abgeschrieben und kann sticki`s link nicht öffnen. die beiden waren einfach schneller. nun ja, das alter.

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hallo,

 

ich hatte das mit den Ecken mal hier versucht zu erklären (Seite ganz runter scrollen) - da gehts zwar um Kurbel-Stickerei, was aber im Grunde genauso gemacht wird, wie eine einfache Applikation.

 

schöne Grüße, Rosa.

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Nähen sie beim Applizieren von Rundungen langsam. Drehen sie das Nähgut während des Nähvorganges möglichst gleichmässig. Die Nadeleinstiche müssen im rechten Winkel zur Stoffkante liegen; andernfalls in Stand korrigieren.

 

Bei einer stumpfen Aussenwinkelkante nähen sie bis kurz vor der Ecke. Lassen sie die Nadel im Grundstoff stecken und heben den Nähfuss. Drehen Sie das Nähgut und senken den Nähfuss auf die angrenzende Stoffkante. Dann führen sie die Naht fort.

Bei einer stumpfen Innenwinkelkante nähen Sie zwei Stiche über die Winkelkante hinaus. Die Nadel lassen Sie in Linksstellung im Stoffmotiv stecken. Drehen Sie das Nähgut und applizieren Sie die angrenzende Stoffkante.

 

Beii engen Rundungen halten Sie die Maschine nach jeden zweiten Stich an. Lassen Sie hierzu die Nadel jedesmal im Grundstoff stecken. Drehen sie das Nähgut so, dass die folgenden Stiche wieder im 90°-Winkel zur Stoffkante liegen.

 

Bei einem 45°-Winkel nähen Sie bis kurz vor die Winkelspitze. Reduzieren Sie die Stichbeite stufenweise auf 1mm. Nähen sie einen Stich über die Spitze hinaus. Appliziren Sie die angrenzende Kante in umgekehrter Reihenfolge.

 

 

 

Eine Spitze Winkelkante nähen sie ähnlich einer 45°-Winkelkante. Die Stichbreite wird hier jedoch etwas füher reduziert. Arbeiten Sie nach jeder veränderung der Stichbreiten möglichst eine gleichmässige Anzahl von Zickzackstichen.

 

:confused: wo sind den jetzt die Bilder geblieben

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Ich habe mal gelesen, der Zickzack sollte sehr eng sein (kurze Stichlänge) und etwa 2,5 mm breit...? Stimmt das?

 

Ich kann Dir das auch beim Schweizertreffen am 3.09.2005 in Malters zeigen

 

jetzt versuche ich es noch mal mit den Bildern

 

 

geht nicht...... :banghead: :banghead: :banghead:

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Guest Stecknadel

So - jetzt werde ich mal ein Probe nähen...

Ich glaube, ich habe es verstanden, aber "probieren geht über studieren" (oder so ähnlich....).

Auf jeden Fall herzlichen Dank für eure Tipps!

 

PS: Knudel, ich hab mir den Termin in Malters mal in die Agenda eingetragen. Würde eigentlich gerne kommen..., mal sehen.

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