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nowak

Buchvorstellung: Patchwork - Japanische Blöcke

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Diesmal eine Buchbesprechung von unserer Gastautorin Bloomsbury

 

Susan Briscoe: Patchwork - Japanische Blöcke, Th. Schäfer im Vincentz Network, 2007, ISBN 978-3-86630-925-8; 22 EUR

 

Buchcover Japanische Blöcke, Bildrechte bei Th. Schäfer, Hannover Ich habe zu Weihnachten das Buch „Japanische Blöcke“ von Susan Briscoe bekommen und möchte es hier vorstellen.

 

Es enthält japanische Patchworkblöcke, Sashiko- und Kamonstickereien sowie Applikationen.

 

Inhaltsverzeichnis aus Japanische Blöcke, Bildrechte bei Th. Schäfer, Hannover Bereits im Inhaltsverzeichnis sieht man anhand von Miniaturbildern, welches Muster bzw. welchen Block man auf welcher Seite findet.

 

Das ist niedlich, denn unter den japanischen Namen könnte man sich meist nichts vorstellen.

 

Im Anschluss erfährt der Leser in kurzen bebilderten Abschnitten Wissenswertes über Materialien, Arbeitstechniken und die verschiedenen Arten von Blöcken. Dinge wie Zuschneiden, Kettennähen, englische Papiermethode und Applizieren werden kurz angeschnitten.

 

Im Anschluss findet man fertige Sampler als gestaltete Vorschläge.

 

Buchseite Japanische Blöcke, Bildrechte bei Th. Schäfer, Hannover

 

Die folgenden Seiten zeigen 82 genähte, 31 gestickte und 18 applizierte Blöcke. Ihre Abbildungen enthalten Aufschlüsselungen der Streifen und Quadrate, die man für die Herstellung braucht; die Angaben dazu sind in Zentimetern. Viele Vorlagen sind aus Kimonostoffen genäht, einige in traditionellem blau/weiß.

 

Buchseite Japanische Blöcke, Bildrechte bei Th. Schäfer, Hannover

 

Es gibt leichte, mittelschwere und schwere Blöcke, die untereinander kombiniert werden können. Gut gefallen mir die farbigen Aufsplitterungen, die zeigen, wie ein Block zusammengesetzt ist. Das Buch ist durchgehend in Hochglanz.

 

Fazit:

Anhand der sparsamen Beschreibungen kann man sich anfangs nicht vorstellen, dass die im Buch enthaltenen Angaben reichen, um Blöcke nachzuarbeiten. Aber die Fülle der gefundenen Informationen beim genauen Durchlesen belehrt eines Besseren.

 

Diese Ausgabe in schwedischer Broschur ist ein gut übersetztes Buch, das nicht unbedingt Grundlagen vermittelt, aber dennoch gute Anleitung bietet und den Leser in Berührung mit der japanischen Kultur bringt.

Edited by nowak

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Danke an Marion für die Beratung und die Aufteilung der Bilder :)

 

und an Ina für das Kümmern um die Bildrechte. :)

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Ich bin ja eher eine Bekleidungsnäherin, für Patchwork fehlt mir momentan einfach die Zeit. Für praktische und informative Bücher, die zum Ausprobieren und Nachmachen förmlich einladen, habe ich aber ein Faible. Dieses Buch sieht sehr sehr interessant aus und wird jetzt wohl auf meinem Wunschzettel landen, denn wer weiß, ob ich nicht doch mal mehr Zeit habe und mehr Patchwork mache;).

Danke, Bloomsbury, für diese Buchbesprechung!

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(Und ich Doofi hatte vergessen, meine Signatur rauszunehmen... :o )

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Hallo Bloomsbury,

 

kannst Du vielleicht noch etwas zu den "japanischen Stoffen" schreiben?

Den Begriff habe ich schon oft in PW-Zeitschriften gelesen, besonders bei Taschenanleitungen, habe aber nichts Näheres dazu herausgefunden.

 

Manche sehen etwas strukturierter aus als die sonst verwendeten BW-Stoffe.

Gibt es da besondere Eigenschaften, außer aus Japan stammen zu müssen?:D

Und woraus sind die Kimonostoffe? Wobei es da sicher auch Unterschiede zwischen Alltags- und Festkleidung geben wird...

 

Danke schonmal,

 

lg AnneQ

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Hallo Anne, ich habe noch einmal genau nachgelesen:

 

es sind bedruckte Baumwollstoffe, die alten oder edlen japanischen Stoffen nachempfunden sind, in Färbung, Druck und Webart (oft als Schaft- oder Atlasgewebe).

 

Als Beispiel:

Wertvolle meisen-Seide wird erwähnt, sie wird nicht mehr hergestellt, aber Reste dieser Stoffe sollen sich wunderbar zum patchen eignen (wenn man an sie rankommt) und die Streifen- oder leicht verschwommenen Muster werden aus Baumwolle reproduziert. In spezialisierten PW-Läden in westlichen Ländern gibt es Seiden-, Baumwoll- und Wollstoffe in traditioneller Kimonobreite und angeblich auch Reste alter Kimonos.

 

Aber da sich japanische wie westliche Designer von diesen traditionellen japanischen Mustern inspirieren lassen, kann man geeignete Stoffe in vielen PW-Läden bekommen.

 

Die strukturierten Stoffe, die du ansprichst, werden in diesem Buch nicht ausdrücklich erwähnt, aber ich denke, sie fallen unter die "Webarten". Ein traditioneller Stoff, der an Seersucker erinnert, wird z.B. gerne von japanischen Quiltern verwendet.

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Ich habe mal auf dem Stoffmarkt einen Stand gesehen, der japanische Patchworkstoffe anbot. Dort war ein gewaltiger Andrang. Die Stoffe waren wirklich wunderschön und echte Hingucker.

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Vielen Dank euch Beiden.

Auf die Fragen hat mich vor allen Dingen eine Taschenanleitung aus dem Heft "Lena's Patchwork Taschen" 03/2010 gebracht.

 

Ich verbinde seitdem den Begriff der japanischen Stoffe vorwiegend mit beige-braun-Tönen und strukturierter Oberfläche (körnig, genoppt, waffelig, mit unregelmäßigen Fäden, geflammt)...

 

lg von AnneQ

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Vielen Dank euch Beiden.

Auf die Fragen hat mich vor allen Dingen eine Taschenanleitung aus dem Heft "Lena's Patchwork Taschen" 03/2010 gebracht.

 

Ich verbinde seitdem den Begriff der japanischen Stoffe vorwiegend mit beige-braun-Tönen und strukturierter Oberfläche (körnig, genoppt, waffelig, mit unregelmäßigen Fäden, geflammt)...

 

lg von AnneQ

 

Ich kenne zwar das genannte Heft nicht, habe aber schon eine Tasche aus Webstoffen gemacht. Hier, vielleicht ist es die gleiche Tasche?

Ich zähle die verwendeten Stoffen zu den japanisch orientierten Webstoffen.

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Die beige-braunen Stoffe mit kleinen Mustern und Webstrukturen sind in Japan für Patchwork sehr populär, das ist eine ganz eigene Richtung, die auf englisch "taupe quilts" genannt wird. Von Susan Briscoe gibt es auch ein Buch dazu (das gibt es aber meines Wissens nicht auf Deutsch).

 

Moderne japanische Patchworkstoffe sind oft sehr bunt, mit niedlichen Motiven - Hersteller sind z. B. Kokka, Echino, Lecien. Die findet man hierzulande auch in manchen Patchworkläden. Die traditionellen japanischen Stoffe, also indigoblau-weiß gemusterte Stoffe z. B., gelten in Japan wohl als ziemlich altmodisch, so weit ich weiß - die haben wohl ungefähr den Stellenwert wie Trachtenstoffe bei uns.

 

Danke übrigens für die Buchvorstellung - ich muss sagen, dass ich den redaktionellen teil hier auf der Seite wirklich gelungen finde. Eine gute Mischung, auch mal was Kulturelles oder ein Buch oder ein Blick über den Tellerrand, nicht nur Kauftipps.

 

viele Grüße! Constanze

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ich muss sagen, dass ich den redaktionellen teil hier auf der Seite wirklich gelungen finde. Eine gute Mischung, auch mal was Kulturelles oder ein Buch oder ein Blick über den Tellerrand, nicht nur Kauftipps.

 

Ich sage mal stellvertretend für die ganze Redaktion "Danke!". :hug:

(Die anderen werden es sicher auch noch lesen. :) )

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Dann sage ich 2x Danke, einmal für die Erklärungen zu den Stoffen, und einmal fürs kollektive Lob :hug:

 

@Bloomsbury: Nein, diese Tasche war es nicht, aber die Richtung der Stoffe kommt ganz gut hin! Besonders die 4 strukturierten unter dem Rosenmuster(?).

 

lg AnneQ

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Moderne japanische Patchworkstoffe sind oft sehr bunt, mit niedlichen Motiven - Hersteller sind z. B. Kokka, Echino, Lecien. Die findet man hierzulande auch in manchen Patchworkläden.

viele Grüße! Constanze

 

Ja genau, Kokka und Echino waren bei den Herstellerlabels auf dem Stoffmarkt vertreten und die Leute haben dem Händler ungelogen fast den Stand eingedrückt. Das waren so Stoffe, wo man zwar nicht auf Anhieb gleich wüßte, was man damit machen will, aber sie wegen der wirklich zauberhaften Designs trotzdem kaufen muss;).

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