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Anleitung für ein handgenähtes Knopfloch


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Eigentlich wollte ich euch während einem meiner anderen WIP´s zeigen, wie ich meine Handknopflöcher nähe, es sind jetzt aber so viele Fotos geworden, dass sich ein eigener WIP auszahlt.

Es wird ein Knopfloch für eine Jacke, um genau zu sein für diese hier: https://www.hobbyschneiderin24.net/portal/showthread.php?t=161869

 

Ich zeige euch hier eine Version eines Knopfloches und Knopflochstiches. Jeder, der etwas dazu beitragen kann und will, andere Versionen oder Möglichkeiten, bitte mitmachen, zeigt uns, wie ihr eure Knopflöcher näht.

 

Los gehts: Vorneweg, Knopflöcher sollte man nach möglichkeit im geraden Fadenlauf schneiden. Ist das nicht möglich, dann sollte man das Knopfloch mit Einlage verstärken, und zwar so, dass die Einlage später im geraden Fadenlauf eingeschnitten wird. Das verhindert, dass sich das Knopfloch dehnen kann.

Das Loch sollte ca. 3mm länger sein als der Knopf, also ich habe 25mm Knöpfe, die Länge des Knopfloches beträt also 28mm.

 

Auf beiden Seiten des Loches entweder den Stoff heften, oder so wie ich es in diesem Fall mache mit Stecknadeln sichern, damit er nicht verrutschen kann. Dann mit der Zange ein Loch stanzen. In dieses Loch rutscht später der "Stiel" des Knopfes und hat dort genug Platz, damit sich der Stoff nicht verzieht, sobald die Jacke geschlossen ist.

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Danach wird der Schlitz geschnitten. Ich mache es mit einer Schere, es gibt aber auch spezielle Stanzeisen.

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Im Bereich des Loches werden nun die kleinen Ecken abgeschnitten.

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Als nächstes werden die Kanten mit einem dünnen Faden schmal versäubert. Den Knopf am Fadenende versenke ich dabei zwischen den beiden Stoffschichten.

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Das Ende des Fadens wird auf der Rückseite möglichst unsichtbar vernäht und abgeschnitten. So sieht es jetzt von vorne (links) und von hinten (rechts) aus.

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Als nächstes mach ich mir aus doppeltem miteinander verdrehtem Knopflochfaden eine Gimpe. Die Gimpe dient dazu das Knopfloch zusätlich zu stabilisieren, ist aber nicht unbedingt notwendig.

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Weiter gehts mit dem eigentlichen Knopflochstich. Ich führe die Nadel wieder zwischen die beiden Stoffschichten und steche auf der linken Seite am Ende des Loches wieder aus. Dabei wird wieder der Knopf am Fadenende zwischen den Schichten versenkt.

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So sieht der nächste Schritt aus, man hat dann einen Riegel aus einem Faden.

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Nun wird die Gimpe eingelegt. Im nächsten Schritt wird die Nadel durch den Schlitz nach unten eingeführt und man sticht von unten nach oben durch beide Stoffschichten - wichtig, auch die untere Stoffschicht mitnehmen, sonst franst es später.

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Die Nadel stecken lassen und den Faden so wie auf dem Bild um die Nadel führen.

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Dann die Nadel ganz durchstechen und die Schlaufe so festziehen, dass sich an der Schlitzkante ein kleiner Knoten bildet.

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Diesen Schritt immer wieder wiederholen, bis das ganze so aussieht:

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Im Bereich des Loches vorne darauf achten, dass die Stiche etwas aufgefächert werden. So wird weitergenäht, bis beide Kanten umstickt sind.

Die Gimpe wird dann etwas angezogen - nicht so fest, dass der Stoff Wellen schlägt - und abgeschnitten.

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Auf dem nächsten Bild endet der Knopflochstich an der unteren Kante. Dann wird nochmals so wie am Bild eingestochen.

IMG_0737.jpg.cd1a3b5d29bd04017db81422b27ae703.jpg

 

Als nächstes kommt der Riegel, dazu werden am Ende des Knopflochs nochmals einige kleine Knopflochstiche gesetzt.

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Faden auf die Rückseite führen:

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Hinten möglichst unsichtbar vernähen und den Faden abschneiden:

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Und fertig!

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Ich wollte dich schon in deinem anderen WIP fragen, wie du das Auge gemacht hast, aber wie ich befürchtet habe, machst du es mit einer Lochzange. Ich stehe mit Lochzangen nämlich leider auf Kriegsfuß.

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Danke für die Anleitung und die wirklich guten Bilder dazu. Ich stehe mit Maschinen-Knopflöcher auf dem Kriegsfuß, ich habe immer Angst, wenn ich die nähen muss, auch bei meiner guten Maschine. Aber das hier ist nochmal eine Alternative.

 

Gruß,

Rena

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Super Beschreibung! Das ist wirklich eine Sache, von der man sich nicht abschrecken lassen sollte, je öfter man das macht, umso schöner geht es einem von der Hand.

 

Wenn ich darf, möchte ich das noch ergänzen mit einem Link auf die Webseite eines Mannes, der einen gewissen Hang zum schönen Knopfloch hat:

 

Made by Hand- the great Sartorial Debate: buttonholes

 

dort sind auch noch einige andere Möglichkeiten aufgeführt, wie man den Faden beim Knopflochsticken führen kann. Wobei der Anblick dieser Knopflöcher einen schon echt einschüchtern kann ... ;)

 

Grüßlis,

 

frieda

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Guten Morgen

 

Herzlichen Dank für diese super Anleitung. Ich werde sie ausdrucken.

 

Dankeschön auch für die zwei Links, wirklich ein sehr interessantes Thema.

 

Wünsche allen einen schönen Tag.

 

LG lydiane

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Ich habe mich heute nochmals mit den Knopflöchern beschäftigt und meine Bücher durchforstet. Dabei bin ich auf einige alternativen Knopflochstiche gestoßen.

 

Hier auf dem Bild sieht man, dass der Faden etwas anders geführt wird, auch die Richtung in der das Knopfloch genäht wird ist eine andere. Das Ergebnis ist jedoch das gleiche, mir kommt nur vor, auf diese Art geht es etwas schneller.

IMG_0746.jpg.a2b85a71fcab2b4829c494c5628f7076.jpg

 

Im Vergleich dazu, so wie ich es euch gezeigt habe.

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Dann hab ich noch den doppelten Knopflochstick entdeckt. Zuerst wird das Knopfloch ganz normal umstochen, dann werden die einzelnen Stiche nochmals umschlungen. Das macht das Knopfloch etwas dicker und erhabener.

IMG_0748.jpg.b019addd1ef892c9685378a2b64ebf06.jpg

 

Und fertig:

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Hier noch ein Stich, er wird von oben eingestochen, der Knopf wird so etwas dicker.

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Da ich fast mehr historisch nähe als modern, hab ich auch noch dieses Knopfloch hier ausprobiert, wird über einer Gimpe genäht, die eng umschlungen wird.

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Und fertig:

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Leider ist mein Garn nicht ganz ideal zum nähen von Knopflöchern, läßt sich dafür aber gut fotografieren und das war mir in diesem Fall wichtig.

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  • 10 months later...

Hallo,

 

danke für diesen Threat, auch für die Links. Paulamaus, du machst super Fotos! Ihr HS schließt die Fragen die in meinem Burda "nähen leicht gemacht" offen bleiben.

 

Ich denke, ich mach noch einige Übungsknopflöcher, bevor ich mich an die gute Jacke wage.

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Ihr HS schließt die Fragen die in meinem Burda "nähen leicht gemacht" offen bleiben.

 

Das sollen ein paar Stück sein.....:D

 

Anyway: toller Thread und vielen Dank an Paulamaus.

Ich kann noch ein paar Tipps von Herrn Konsal ergänzen:

1) ein längerer Daumennagel hilft beim Zusammenschieben und Platzieren der Knoten. Wer das nicht hat (ich zum Beispiel), kann sich mit einem Pfriem behelfen.

2) Das Auge in dünneren, fransigen Stoffen macht man besser mit einem Pfriem als mit der Lochzange.

3) Wenn man kein Auge sticht und trotzdem enge Stiche setzt, wird in der Kurve der Platz knapp. Lösung: die Knoten nach oben ziehen (sie liegen also in der Kurve auf dem Stoff) und anschließend mit Fingernagel/Pfriem oder Bügeleisen hineindrücken. So gut es geht eben.

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Wenn ich darf, möchte ich das noch ergänzen mit einem Link auf die Webseite eines Mannes, der einen gewissen Hang zum schönen Knopfloch hat:

 

Made by Hand- the great Sartorial Debate: buttonholes

 

dort sind auch noch einige andere Möglichkeiten aufgeführt, wie man den Faden beim Knopflochsticken führen kann. Wobei der Anblick dieser Knopflöcher einen schon echt einschüchtern kann ... ;)

zum Niederknien...

Lea

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was seit ihr nur für Künstlerinnen . Nicht mal in meiner besten Zeit (in der Handarbeitsstunde der Volksschule) habe ich so perfekte Knopflöcher nähen können . Meine Lehrerin meinte , das ist eine Sache der Übung . Leider habe ich dazu zu wenig Geduld .

 

Grüßle Kabama

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Hallo,

 

danke, eboli, für die Zusatztipps.

 

Mein Projekt ist noch wieder anders als die beschriebenen. Ich möchte in eine leichte, gekaufte Strickjacke noch zusätzliche Knopflöcher machen. Kleine Knöpfe, ich glaube 13 mm. Das sind eigentlich Wäscheknopflöcher, also gerade an den Enden. Ich habe schon auf einen Rest Strickstoff probiert: Zu dicht darf ich nicht stechen, dann wellt sich die Kante. Deshalb hatte ich nach Anleitung wegen der Gimpe gesucht, die soll das Knopfloch in Form halten. Ich werd nächsten Tage noch mehrere Probeknopflöcher machen.

 

(Die Strickjacke hat die Knöpfe nur im Brustbereich, ich möchte aber bis unten, das sieht bei mir einfach besser aus. Die vorhandenen Knopflöcher sind auch nicht wirklich schön, fransig durch nachträgl. Aufschneiden. Wahrscheinlich werd ich die auch umsticken, damit es einheitlich wird.)

 

Ich hab auch noch Strickstoff für Strickjacken liegen, wenn ich dazu komme die zu nähen, stellt sich wieder die Knopflochfrage. Meine Maschine schafft das nicht, da habe ich schon einige Versuchsreihen durch.)

 

An Andrea: Die Lochzangen gibt es schon günstig in Baumärkten. Ich meine, es gibt auch eine von Prym.

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Das sollen ein paar Stück sein.....:D

 

Anyway: toller Thread und vielen Dank an Paulamaus.

Ich kann noch ein paar Tipps von Herrn Konsal ergänzen:

1) ein längerer Daumennagel hilft beim Zusammenschieben und Platzieren der Knoten. Wer das nicht hat (ich zum Beispiel), kann sich mit einem Pfriem behelfen.

2) Das Auge in dünneren, fransigen Stoffen macht man besser mit einem Pfriem als mit der Lochzange.

3) Wenn man kein Auge sticht und trotzdem enge Stiche setzt, wird in der Kurve der Platz knapp. Lösung: die Knoten nach oben ziehen (sie liegen also in der Kurve auf dem Stoff) und anschließend mit Fingernagel/Pfriem oder Bügeleisen hineindrücken. So gut es geht eben.

 

Liebe Barbara, kannst Du mich nicht mit Herrn Konsal bekannt machen? So einen Nachbarn zu haben, welch ein Glück für eine (Hobby)Schneiderin. Den würde ich jede Woche zu Kaffee und Kuchen oder sonstwas einladen und ihn löchern bis zum Abwinken. Ich beneide Dich. Aber es sei Dir gegönnt, Du lässt uns ja teilhaben an seinem und Deinem Wissen. Dankeschön.

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  • 1 month later...

Hallo!

 

Der Thread ist wirklich toll, und deshalb schubse ich ihn einfach mal, auch wenn er schon ein paar Monate alt ist!

 

auch die Richtung in der das Knopfloch genäht wird ist eine andere. Das Ergebnis ist jedoch das gleiche

 

Dieser Aussage möchte ich allerdings widersprechen! Auf den ersten Blick sieht das Ergebnis identisch aus; bei genauerem Hinsehen kann man jedoch entdecken, dass die Perlchen nie komplett waagerecht sind, sondern dass es sich bei Ihnen um leichte Diagonalen handelt, bei welchen die von der Schnittkante wegzeigende Seite immer in Arbeitsrichtung des Knopfloches liegt. Je nachdem, wie man das Knopfloch nun arbeitet, legen sich die Perlchen also optisch entweder in dieselbe Richtung wie die ersten Stiche innerhalb des Auges (an den Längskanten des Schlitzes liegen sie im Idealfall ja ohne Neigung), oder aber sie legen sich quer dazu, was ich persönlich nicht so schön finde.

 

Zur Verdeutlichung habe ich das mal anhand eines Herrenknopflochs (Knopfleiste rechts, Knopflochseite links; aus unserer Betrachtersicht befindet sich das Knopflochauge also auf der linken Seite) aufgezeichnet:

 

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Die Überlegungen, die ich nun dazu angestellt habe:

 

Da der optisch härtere Riegel von uns als Anfangs- und Endpunkt wahrgenommen wird, verfolgt unser Blick dieses Herrenknopfloch gegen den Uhrzeigersinn. Die meisten Leute dürften sich aufgrund von "Lesegewohnheiten" auch von oben nach unten orientieren und somit die Stiche oberhalb des Schlitzes an erster Stelle wahrnehmen.

Aus diesem Grund müssten die meisten Leute die Perlchen eines Herrenknopflochs bei Stickvariante b eigentlich als harmonischer empfinden als bei Stickvariante a, weil sich die für uns ersten Augenstiche und Perlchen der Oberkante in dieselbe Richtung neigen. Die untere Kante werden die meisten von uns nicht mehr so aufmerksam anschauen, und das Hirn dürfte diesen Teil nach Schema F (also dem zuerst wahrgenommenen Schema) vervollständigen.

Dieser Aspekt ist nicht ganz unwichtig, denn ab der Hälfte des Auges verhält es sich mit der Perlchenrichtung in Relation zu den Stichen genau anders herum.

Das kann man sich allerdings bei der Entscheidung für eine Stickrichtung zunutze machen, wie man anhand eines Damenknopflochs (Knopfleiste links, Knopflochseite rechts; aus unserer Betrachtersicht befindet sich das Knopflochauge also auf der rechten Seite) sehen kann. Hier liegt nämlich die Seite oben, welche beim Herrenknopfloch für den Betrachter unten liegt, weshalb die meisten Leute im Gegensatz zum Herrenknopflich die Perlchenrichtung aus Stickvariante a gefälliger finden dürften:

 

[selbes Bild, nur um 180°C gedreht; man arbeitet das Knopfloch ja genauso wie beim oben dargestellten Herrenknopfloch, nur liegt es hinterher eben anders herum]

Blaue Pfeile samt Ergänzung bitte ignorieren, denn hier liegt der Fokus auf der Oberseite!

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Ok, realistisch gesehen dürfte niemand unseren Knopflöchern so nahe kommen, dass er diese Richtung wirklich wahrnimmt! Für die Korinthenk...er unter uns (;)) könnte sich aus dieser Beobachtung aber die Entscheidung ergeben, in der Herrenschneiderei auf Variante b, und in der Damenschneiderei auf Variante a zu setzen.

 

Ob man nun übrigens den Faden vom Öhr aus wickelt und ihn nach dem Durchstechen durch die Lasche zieht, macht - in die richtige Richtung - keinen sichtbaren Unterschied. Bei Variante a finde ich allerdings das "durch die Lasche ziehen" komfortabler und schneller, während mir bei Variante b das Wickeln praktischer erscheint, da der Faden nach dem Durchstechen schon ein Stück weit in die richtige Richtung hängt.

 

Ich habe mich diese Woche zum ersten Mal an handgenähten Knopflöchern versucht, wobei das Perlgarn aus Baumwoll-Polyester-Mischung nicht so der Bringer ist; für ein einziges Knopfloch hatte ich noch einen winzigen Rest Knopflochseide aus Omas Fundus über, und das war ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Eine Frage stellt sich mir hierzu allerdings doch: Welches Garn nimmt man denn bspw. für feinere Blusen? Die R753 von Oma erscheint mir dafür zu wuchtig (ich gehe mal nicht davon aus, dass sich an der Stärke viel geändert hat, auch wenn das Röllchen schon alt ist). Faden teilen? Habe ich am letzten Fitzel versucht, aber tat dem Material jetzt nicht sooooo gut! Die Nähseide, die Gütermann auch noch anbietet (S303, glaube ich), ist vermutlich zu dünn?

Edited by FeeShion
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  • 3 weeks later...

Hallo FeeShion!

Ich nehme die Nähseide dann einfach doppelt. (z.B. bei Blusen) - aber die Fäden extra abschneiden und dann doppelt einfädeln (gleiche Richtung) nehmen. - Sonst "verwuzelt" sich der Faden zu stark, wenn man knickt :)

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