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Wie sehe ich denn aus? - Hilfen zur Figuranalyse


Capricorna
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Das Unterbrustband dieses 85D-Bhs ist natürlich viel zu weit (Kürzen bringt leider auch nichts, da dann die Bügel einen anderen Winkel bekommen und an den Seiten ins Gewebe pieken) und deswegen gibt das Ding eigentlich wenig Halt, aber zumindest passt der Cup und ich fühle mich nicht eingezwängt. Leider wurde die Produktion anscheinend leicht umgestellt, denn die neueren Modelle passen mir nicht mehr, der Steg ist dort auch nach oben gewandert :( und somit bleibt mir wirklich nur noch das Selbernähen oder Masschneidern lassen.

 

Oh je - das klingt beschixxen! Hast Du es denn schon einmal mit einem Modell ohne Bügel versucht? Das gibt es auch in Deiner Grösse von den Firmen Felina und Rosa Fala. Ich finde beispielsweise, dass dieses Modell hier sogar ganz annehmbare Träger hat.

 

Ich habe ja "nur" 75D, da ist die Luft noch nicht so dünn, aber ich kenne das Bügel-Problem durchaus. Bei mir passt aber, wie gesagt, Passionata bisher immer, da sitzt der Bügel als hätte man an mir Mass genommen - Glück gehabt! Bei anderen Herstellern sieht es ähnlich aus wie bei Dir - entweder der Bügel sitzt falsch, oder die Teile drücken, und spätestens nach einer Stunde möchte ich sie mir nur noch vom Leib reissen :mad:

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Hallo Seewespe, danke für deine Empfehlung. Der Steg auf dem Bild sieht allerdings wieder so breit aus, dass er bei mir dann oben auf den Brüsten aufliegen wird. Gut, das kann ohne Bügel wenigstens nicht pieken - aber die Form sieht dadurch dann entsprechend ungünstig aus, da der Cup nicht richtig anliegen kann. Bei mir passt sozusagen ab etwa 2 cm Höhe höchstens noch die Breite eines einzigen Bügelbandes (ob mit oder ohne Bügel darin) dazwischen. Das ist genau mein Problem.

Edited by dod
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Ah, Capricorna, :D , ich hatte mich schon gewundert. Irgendwann meine ich naemlich mal Fotos von Dir gesehen zu haben und konnte mich nicht an eine Wampe erinnern :D

 

Wieso muss man bei wenig Brust unbedingt immer etwas tragen, dass opitsch mehr Brust macht? Haben alle Frauen mit kleiner Brust Minderwertigkeitskomplexe? Es muessen ja auch nicht alle kleinen Frauen in Stilettos durch die Gegend rennen. Wichtig ist nur, dass es aesthetisch aussieht.

Gerade diese Hemdchen, die Larkey fuer Kleinbruestige ausschliesst, sind, meiner Meinung nach, etwas, was nur Frauen tragen koennen, die keinen BH brauchen.

:o Unter Westernbluse hatte ich mir jetzt etwas im Country-Stil vorgestellt, und den finde ich zum weglaufen.

 

Eva-Maria, vielleicht hast Du rein rechnerisch ein A-Koerbchen, aber Du hast einen sehr grossen Brustumfang. Deine Brust wirkt auf Fotos nicht klein. Im Gegenteil, ich fand, dass Du einen beeindruckenden Vorbau hast, den ich mir gut in einem Dirndl vorstellen koennte. Deshalb denke ich, dass Du bei Deinem Jackengrundschnitt vielleicht auch an der Brust etwas mehr Weitenzugabe dazugeben solltest.

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Hallo Seewespe, danke für deine Empfehlung. Der Steg auf dem Bild sieht allerdings wieder so breit aus, dass er bei mir dann oben auf den Brüsten aufliegen wird. Gut, das kann ohne Bügel wenigstens nicht pieken - aber die Form sieht dadurch dann entsprechend ungünstig aus, da der Cup nicht richtig anliegen kann. Bei mir passt sozusagen ab etwa 2 cm Höhe höchstens noch die Breite eines einzigen Bügelbandes (ob mit oder ohne Bügel darin) dazwischen. Das ist genau mein Problem.

 

Genau, das Problem habe ich auch. Ab einer gewissen Cupgrösse (-Kombination mit Unterbrustweite) stelle ich mir jedoch vor, das es nicht ohne "Zusammenquetschen" geht, also lässt sich dieses Problem modelltechnisch nicht so leicht beheben. An der Seite stehen dann die Brüste sowieso breiter hervor als das Leib selbst. Seufz. Jedem das seine Problem.

 

MfG

CG

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Wenn man den richtige Ausschnitt fuer sich finden will, ist es hilfreich, den theoretisch richtigen Ausschnitt mal mit einem Schminkstift auf sein Dekoltee zu malen und sich kritisch im Spiegel zu betrachten. Manchmal stellt man dann fest, dass die Theorie fuer einen persoenlich nicht so optimal ist und kann seinen persoenlichen Ausschnitt mit dem Stift zentimetergenau anpassen.

Es gibt soviele individuelle Besonderheiten dass es schwierig ist, jeden in ein System zu pressen.

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also da würde ich mir aber doch lieber einen Stoff um die Schultern drapieren um den Ausschnitt zu simulieren, den kann man ja mit Nadeln in Form stecken wenn's denn sein muß. Ich glaube da ist der Eindruck dann doch genauer als wenn ich eine Line auf mein Dekolltee male.

 

Oder man marschiert in ein Kaufhaus und probiert Zeug mit verschiedenen Ausschnitten an, dann sieht man auch gleich was geht und was nicht - man muß ja nicht gleich kaufen nur weil man was rausfinden will.

:D

 

Liebe Grüße

 

Mo

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  • 4 months later...

Sodele,

 

nach noch nicht mal einem Jahr geht es hier auch schon weiter :D

 

Das nächste Thema ist die Taille, oder besser das Fehlen derselben.

 

Wie stelle ich fest, ob ich eine Taille habe, und wenn ja, welche?

 

Man nimmt sich vor dem Spiegel wieder das Stöckchen zur Hand und platziert es bei hochgestrecktem Arm an der Seite des Körpers, so dass es unten an der Hüfte und oben an der Brust/unter den Armen anliegt.

 

Je nachdem, wieviel Platz nun in der Taille zwischen Körper und Stock zu sehen ist, definiert man das Problem als groß oder klein oder nicht vorhanden.

 

Bei ausgeprägter Taille, also viel Luft dazwischen - alles prima. Taille unterstützt das Idealbild des 90-60-90-Körpers; man kann sie betonen, wie man möchte, alles paletti.

 

Wenn der Abstand gering ist, entscheidet man sich, ob das ein größeres oder ein kleineres Problem ist. Das muss man wieder im Gesamtbild der Figur sehen, denke ich; feste Werte werden nicht angegeben; das kommt ja auch auf die Ausprägung der Hüfte und Brust im Verhältnis dazu an.

 

Dünne, jungenhaft gebaute Frauen haben laut Larkey übrigens auch oft das Problem, dass sie keine Taille haben. (Pluspunkt: Ihr könnt Levis 501 Original tragen, sage ich dazu!)

 

Das Ziel bei wenig Taille ist entweder, zu kaschieren, oder die Aufmerksamkeit vom Leib wegzulenken, oder die Illusion einer Taille zu erzeugen.

 

Geeignet dafür sind schmale Gürtel in der Farbe der Kleidung darunter, ohne auffällige/große Gürtelschnallen.

 

Wenn man außerdem schmale Hüften hat (jungenhafte Figur), eignen sich auch lose getragene Gürtel, die schräg auf der Hüfte getragen werden, oder Kleidung mit nach unten versetzter Taillenlinie. Leicht taillierte Jacken (semifitted) offen tragen.

 

Die folgenden Tipps sind dann eher zum Kaschieren geeignet:

 

Positiv sind laut Larkey Teile, die die Hüften betonen, sofern diese wiederum nicht proportional zu breit sind (d.h. deutlich weiter als Schultern/Brust):

- lose fallende Sweatshirts mit Bündchen auf der Hüfte o.ä.

- länger geschnittene, lockere Oberteile mit breitem Bündchen oder sonst engem Saum im Hüftbereich

- gerade, lose fallende Oberteile bis Hüftlänge ganz ohne engeren Saum

 

Auch gut sind Oberteile, die die Taille verdecken, ohne dabei die Hüfte zu betonen. Dazu gehören:

- Camisole (Trägertop)

- körpernahes Shirt ("shell" genannt)

- Blouson-Stile mit gerafftem/gedrehtem Saum etwas unterhalb der Taille

 

Was auch funktionieren kann, sind Oberteile, die sowohl Taille als auch Hüfte verstecken:

- lange Tuniken, Kasack oder ähnliches (denke Arztkttel)

- jeweils mit oder ohne durchgehenden Verschluss

- Poncho

- langer, über Schultern und Arme geschlungener Schal

- etwas, was sie "Cocoon" nennt; ein sehr weites, offen getragenes Oberteil, überhüftlang, mit tief unten angeschnittenen Ärmeln (80er Jahre halt)

 

Alle Details, die den Blick von der Taille weg nach oben lenken sind ebenfalls gut; also z.B. Stile mit Schulterpasse, glatt oder angekraust, breitem Kragen oder ähnlich. (Vorausgesetzt wiederum, die Schultern sind nicht zu breit.)

 

Auch Empire-Linie oder Blouson-Stile mit lockerer Taille sind gut, oder ganz gerade fallende Kleider mit betontem Saum, man denke an ein 20er-Jahre-Fransenkleid.

 

Überhaupt gilt alles, was ich hier jetzt für Oberteile aufgezählt habe, auch sinngemäß für Kleider.

 

Bei Bademode und ähnlichem gibt es nur den Blousonstil als ausgesprochene Empfehlung. Aber auch bei durchgehenden, engen Badeanzügen kann man etwas kaschieren durch die richtige Musterwahl: kleine allover-Muster kaschieren; auffällige Hingucker im Schulter-/Brustbereich lenken den Blick weg von der Taille; geschwungene Linien/Einsätze in der Taille erzeugen die optische Illusion einer solchen. Das gekonnte Spiel mit Mustern gilt natürlich genauso für alle anderen Teile der Kleidung.

 

Leicht taillierte Stile (semi-fitted) kaschieren kleinere Probleme um die Körpermitte (torso), besonders, wenn sie offen getragen werden.

 

Generelle positive Längenempfehlungen bei Oberteilen:

- kurz unterhalb der stärksten Stelle der Hüfte endend

- 3/4-Länge (gerechnet von einem Maxi-Teil, also unterhalb der Schrittlänge, würde ich sagen)

- 7/8-Länge (ca. Mitte Oberschenkel interpretiere ich von der Zeichnung)

 

Deutlich negativ sind unter der Brust oder in der Taille endende Längen sowie hüftlang (am Hüftknochen endend). (dazu unten mehr)

 

Die Längen dazwischen und darüber sind Larkey-technisch "neutral", d.h. weder gut noch schlecht.

 

Die Form des Ausschnitts hat keine Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Taille, deswegen gibt es dafür keine Empfehlungen. Das gleiche gilt für Kragenformen und Ärmel.

 

Sämtliche Schnitte und Details, die die Taille stark betonen, sind ungeeignet.

 

Das sind zum einen alle Oberteile, die kurz unterhalb der Brust oder in der Taille enden; mit oder ohne zusätzlichem breitem, engem Saumabschluss.

 

Dazu gehören zum Beispiel taillenkurze Wickeljäckchen, Spencerjäckchen, Bolero, Westen; Blousonlänge in der Taille; alles mit Schößchen (ausgprägte Taille, darunter weiter werdend/angesetzt weiter werdend).

 

Sowie generell Oberteile, die obenherum und auch in der Taille eng sind, z.B. schlauchartige Oberteile, enge Tops.

 

Stark taillierte Oberteile, Jacken, Mäntel, sowie alles, was in der Taille eng gegürtet ist, ist natürlich ebenfalls ungeeignet. Zum Beispiel sehr stark taillierte Jacketts, Trenchmäntel mit engem Gürtel getragen.

 

Bei den Unterteilen interpretiere ich die Empfehlungen so, dass Röcke und Hosen, die zwischen Taille und Hüfte etwas lockerer sitzen, besser sind als solche mit deutlich betonter Taille oder solche, die einen starken Kontrast bilden zwischen Taille/Hüfte und Saumweite.

 

So wird ein Godet-Rock als negativ bewertet; ein Teller-Rock als gut. Auch ein Stufenrock mit angekräuselten Stufen wird als positiv bewertet; auch hier ist laut der Zeichnung mehr Weite im Unterkörper-Bereich als bei so ziemlich allen anderen Rockstilen.

 

Die Länge des Rockes (oder der Hose) spielt keine Rolle für die Beurteilung; da muss man sich an den anderen Kriterien orientieren, wie zum Beispiel Länge der Beine oder Proportion Schulter/Brust und Hüfte.

 

Die einzig als positiv bewertete Hose ist die klassische "trouser", wie sie im englischen heißt; also eine Hose mit schmalem Bund, vorderem Verschluss, normal weit geschnitten, hier ohne Taschen.

 

Betonte, enge Hüftpassen sind natürlich negativ, ebenso wie taillenhoch geschnittene Hosen, Hosen mit angekraustem Bündchen (auch weite Jogghinghosen, sofern sie ein enges Bündchen haben) oder auch Hüfthosen. In der Taille oder darunter sitzende Taschen, die den Blick dorthin lenken, sind ebenfalls ungeeignet; wohl deswegen werden auch klassische Jeans als negativ bewertet.

 

Sämtliche andere Stile sind nach Larkey neutral. Zum Beispiel Hosen mit Bundbalken, drapierte Hosen, Knickerbockers, kurze Hosen mit sehr weitem Bein, Jodhpurs, skinny-Stil, schmales Bein, gerades Bein, weites Bein, Marlenehosen oder ein Latzoverall mit leicht gegürteter Taille und geradem Bein. Vorsicht: enge, durchgehende Overalls sind wiederum negativ.

 

Uff. Hier gab es ziemlich viele bewertete Stile; es ist ziemlich schwierig, daraus einen guten Kompromiss zwischen Zusammenfassung und nötiger Detailtreue zu finden.

 

Ich bin wie immer gespannt, was ihr dazu zu sagen habt, und wie eure Erfahrungen damit aussehen. :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Danke liebe Kerstin für diese wunderbare Zusammenfassung. Ich lese hier schon länger und habe so einiges für ich rausziehen können. Als Besitzerin einer Figur mit nahezu keiner Taille, melde ich mich dazu mal zu Wort.

 

Wenn ich die Arme an die Hosennaht lege, dann sieht man zwischen den Armen und der Taille keine Lücke mehr, mit Stöckchen kann ich den Zeigefinger durchstecken. Von vorne steht der Bauch mehr vor als die Oberschenkel (GsD nicht weiter als der Busen) also eher eine Anti-Taille. Nur von hinten hab ich wirklich eine ausgeprägte Taille, da nennt man das aber nicht Taille sondern Hohlkreuz. :D

 

Messwerte:

OW: 99

UBW: 80

Taille: 88

Bauch: 94

Hüfte:105

 

Ich hab für mich festgestellt, das jede Form von tiefergelegter Taillenlinie noch viel schlimmer ist. Denn das Beste an meiner Figur sind die endlos langen Beine und wenn ich was Längeres mit tiefergelegter Taille trage, dann hab ich Stummelbeine. Dann lieber was Kürzeres und das winzige bischen Einbuchtung was zu sehen sein könnte betonen. Am liebsten grad so anliegend, das es nicht zur Presswurstansicht über dem Bäuchlein mutiert.

 

Schößchen trau ich mich wegen dem Bauch nicht, aber wenn ich den nicht hätte würde ich Schößchen tragen, weil es meine von vorne eher schmalen Hüften betont und eine Taille heuchelt wo keine ist. Soviel zum Rat ja keine Schößchen zu tragen - vielleicht für eine Dame mit ausgeprägten Hüften und schmalen Schultern untragbar, aber für eine schmalhüftige mit ohne Taille eine tolle Sache um Formen vorzutäuschen FWIW.

 

Gürtel gehen für mich garnicht, das bischen Taille was ich habe sitzt ziemlich genau 10 cm unter dem Brustansatz, alles was da quer teilt sieht einfach dämlich aus, tiefergelegte Gürtel verkürzen wieder optisch die Beine. Reingesteckte Blusen in Hosen gehen nur wenn sehr Blousonartig so das es über den Bund fallen kann, dann bin ich aber wegen der leicht breiteren Schultern und großer Oberweite so toplastig das man Angst hat das ich vornüberkippe.

 

Empirenähte mit flach weitergeführtem "Laibchen" trage ich ganz viel, über dem Bauch bauschen darf es nicht, sonst seh ich fett aus. Länge muß bis zur Hüftkante oder drüber gehen. Alles was gefährlich wird das der Saum hochrutscht und er Bauch oder Rücken freiliegt ist ein absolutes NOGO. Boleros und Shrugs trage ich ständig, dauernd, und immer. Zu schmalen ärmellosen Shirts gerne mit Empirelinie mit Ausschnitt (lenkt den Blick zum Decoltee und den Flatterärmelchen um die langen Arme und weg vom Bauchi). Dazu A-Linien-Röcke (gegen die Toplastigkeit) oder Tellerröcke, auch Godetröcke gehen wenn diese meine Hüften ein wenig hervortreten lassen. Oder schmale Jeans, oder gleich Marlenehosen (so eine nicht Fisch nicht Fleisch Weite wie von Lackey vorgeschlagen wird sieht an mir mittelmäßig und langweilig wie trocken Brot aus).

 

Lose fallende Sweatshirts mit Bündchen auf der Hüfte sind absolut daneben, damit seh ich 10 kg schwerer aus als ich bin und wirke als hätte ich nicht nur ein bisschen Bauch sondern wäre schwanger. (ich vermute weil hier auch noch das Hohlkreuz überhangen wird und man wahrnimmt das ganze Shirt wäre ein Block Frau).

 

Generell hab ich für mich und meine Figur ohne Taille rausgefunden, das körpernäher besser ist und alles was so tut als hätte ich eine Taille ist besser als etwas was über die Taille drüberspielt. Generell halte ich mich an den Grundsatz: "Wo schon viel da ist, da tu ich nicht mit der Kleidung noch optisch was dazu!" (und das ist bei mir eindeutig der Bauch :) ) Aber das mag für Frauen mit weniger Schultern und mehr Hüften und flachem Bauch jetzt wieder ganz anders aussehen,

 

Danke nochmal für deine Mühe und ich hoffe ich konnte mit meinen Gedanken ein wenig zur Erhellung des Themas beitragen.

 

Liebe Grüße

 

Mo

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Hallo,

die Diskussion um die BH-Größe finde ich spannend und möchte meine jünsten Erlebnisse dazu beitragen.

Auch mit einer nicht ganz gängigen Größe ausgestattet: 70 F - und somit eigentlich nur von einem Hersteller bedienbar (das Selbernähen werde ich demnächst wieder angehen) - bin ich neulich zu Besuch bei einer Freundin in der Nähe von Ravensburg gewesen und dort dann auf einen Tipp hin in einem kleinen Geschäft namens PASSFORM.

Wir mussten eine Stunde warten , man wird dort ausführlich beraten.

Interessant - und sich mit meinen Erfahrungen deckend- war , dass dort von Frau Lancé die Unterbrustweite gemessen wird und - im Gegensatz zu allen BH-Rechnern und Dessous-Nähbüchern - von ihr nicht die nächstgrößere sondern die nächstkleinere Unterbrustweite gewählt wird.

 

Frau Lancé selbst tippt dann auf die Körbchengröße - und lag bei mir total richtig.

Jahrelang hat man mir BHs in 75 E oder auch 75 D verkaufen wollen - weil das eben die gängisten Unterbrustweiten sind - auch heute muss ich bestellen .

Und viele Dessous-Verkäuferinnen - vor allem in Kaufhäusern - erzählen einem die Mär von 75 D entspricht dann 70 E

 

Was ich eigentlich sagen will: probiert es einfach mal aus: eine UB-Weite weniger und ein Körbchen mehr.

Vielleicht passt er dann ja genau !

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Danke für deine Erfahrungen, Mo :)

 

Ich denke, man erkennt daraus wieder ganz gut, dass man die Figur immer in der Gesamtansicht betrachten muss. Die Hinweise zu einzelnen Problemen sind hilfreich, aber erst im Gesamtbild des Körpers kann man dann gucken, was macht für mich selbst Sinn.

 

Und ich denke, zweitens, dass Larkey mit dem Buch in den 80ern den Schwerpunkt sehr viel stärker auf das Kaschieren gelegt hat, weniger auf das Vortäuschen von etwas. Bis in die 90er war die Mode ja auch generell oft sehr weit und lang. Palmer/Pletsch empfehlen heute aber z.B. bei wenig Taille etwas mit leicht taillierten Nähten oder pseudotailliert, um so "the essence of a waist" vorzutäuschen/anzudeuten. :)

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Hallo Kerstin,

 

in den 80ern hatte ich es leicht, mit meinen Schultern brauchte ich fast keine Schulterpolster, die typische 80er Silhouette krieg ich heute auch noch problemlos hin.... hi hi hi.

 

Aber du hast schon recht. Was man empfohlen bekommt richtet sich auch nach dem was grad modern ist. Es würde einem ja auch keiner heute ein Kleid empfehlen das man in den 40ern getragen hat (auch wenn sowas an mir genial aussieht - es ist halt nicht mehr modisch sondern bestenfalls wintätsch (Vintage) ).

 

Das was für mich aber bei allen Stilberatungsbüchern ein wenig das Problem ist (na gut eigentlich ist es ein großes Problem). Es wird häufiger mal ein isoliertes Merkmal rausgepickt und erklärt was dafür gut wäre, das ist dann aber meist für ein anderes Merkmal gerade kontraindiziert und hinterlässt beim verwirrten Leser ein leichtes bis mittelschweres Frustgefühl.

 

Das selbe haben wir dann mit den Farben... wenn man mich auf den ersten Blick sieht würde man mir einen Herbst zusprechen. Nur dumm das ich in Herbstfarben aussehe als wäre ich leberkrank. Ich bin nämlich einer dieser in unseren Breiten eher seltenen südländischen Wintertypen. Ich bin immer leicht gebräunt auch im Winter, wenn ich Sonne nur rieche wird die Haut schon dunkler und Sonnenbrand hatte ich im ganzen Leben noch keinen einzigen. Dazu habe ich dunkelaschblonde Haare (Straßenköterfarbig, inzwischen zum Glück grau) und matschgrüne Augen, das einzige woran man den Winter festmachen kann wenn man es genau betrachtet, ist das kalte blaustichige Weiß in meinen Augen und die ausgeprägt rosigen Fingernägel. Und in der Tat sehe ich in den klassischen Winterfarben am besten aus. Nachdem mir mal der Herbst diagnostiziert wurde und ich darin so bescheiden aussehe, hab ich mich dann richtig schlau gemacht. Meine immer getönte Haut wurde kurzerhand als Gelbstich (im Gegensatz zu kühlem Unterton) kategorisiert und die aschigen Haare ja mei, so eng darf man das nicht sehen, dafür hast du ja gelbe Sprengsel in den Augen (ah ja? wo denn?).

 

Also, warum ich jetzt so rummeandere und das alles erzähle.... Es ist sehr schwer als Anfänger auf dem Gebiet oder wenn man sehr unsicher ist, aus den ganzen Hinweisen in Stil- und Farbberatungsbüchern wirklich zu erkennen was man jetzt anziehen soll. Bloß gut das wir so ein tolles Forum haben wo man auch mal ein Bild reinstellen kann und fragen kann ob einem das steht oder ob man dämlich aussieht. Sonst hätt man ja gar keine Hilfe.

 

Meiner Meinung nach schauen auch viele Frauen (und auch Männer) vermutlich garnicht so kritisch hin wie wir, sonst würde man an einem Nachmittag im Straßenkaffee nicht so viele unmöglich gekleidete Personen beiderlei Geschlechts vorbeilaufen sehen.

 

Liebe Grüße

 

Mo

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Das was für mich aber bei allen Stilberatungsbüchern ein wenig das Problem ist (na gut eigentlich ist es ein großes Problem). Es wird häufiger mal ein isoliertes Merkmal rausgepickt und erklärt was dafür gut wäre, das ist dann aber meist für ein anderes Merkmal gerade kontraindiziert und hinterlässt beim verwirrten Leser ein leichtes bis mittelschweres Frustgefühl.

 

Jep, das ist ein Problem.

 

Und unter anderem deswegen finde ich Larkey toll, weil sie nämlich für jedes Stil-Detail die Plus- und Negativ-Zeichen für die vorher definierten "Probleme" angibt.

 

Das ist ein Aspekt des Buches, der in meiner Berichterstattung bislang nicht so deutlich geworden ist, weil ich auch Figureigenheit für Eigenheit nacheinander abarbeite.

 

Im Buch bekommt man aber für jedes Detail die Angabe, für was alles das gut oder schlecht ist.

 

Beim überschnittenen Ärmel wird zum Beispiel angegeben, dass er gut ist bei breiten Hüften und breiten Oberschenkeln, und schlecht für breite Schultern, abfallende Schultern, dünne Arme und dicke Arme. Da man ja vorher seine eigenen Problemzonen definiert (die anhand von Nummern codiert werden), hat man dann bei jedem Detail die Übersicht, für welche Nummer/Eigenheit das ein deutliches Plus oder Minus ist. Das macht die Gesamtschau dann wesentlich leichter. :)

(Nicht erwähnte Nummern bei einem Stil sind nach Larkey neutral, haben keine Auswirkung auf die Wahrnehmung dieser Figureigenheit.)

 

Das mit der Farbverwirrung kann ich sehr gut nachvollziehen! Ich habe mich auch jahrelang in Herbstfarben "versteckt" und alle in meiner Umgebung versicherten mir, dass ich gut aussehen würde. Dass ich ein Winter wäre, hätte ich nie im Leben gedacht; bin überhaupt nicht typisch, weder Südländisch noch Schneewittchen; aber seitdem fühle ich mich tatsächlich sehr viel wohler beim Blick in den Spiegel. :)

 

Liebe Grüße,

Kerstin

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Wieso muss man bei wenig Brust unbedingt immer etwas tragen, dass opitsch mehr Brust macht? Haben alle Frauen mit kleiner Brust Minderwertigkeitskomplexe? Es muessen ja auch nicht alle kleinen Frauen in Stilettos durch die Gegend rennen. Wichtig ist nur, dass es aesthetisch aussieht.

Gerade diese Hemdchen, die Larkey fuer Kleinbruestige ausschliesst, sind, meiner Meinung nach, etwas, was nur Frauen tragen koennen, die keinen BH brauchen.

Das frag ich mich auch immer. Ich mochte große Brüste noch nie und sehe überhaupt nicht ein warum ich etwas dazumogeln sollte. Und besagte Hemdchen sehen großartig an Frauen mit kleinem Busen aus, gerade ohne BH.

 

Übrigends wird mir als kleiner Frau auch ständig empfohlen hohe Schuhe zu tragen damit ich größer wirke - will ich gar nicht, ich finde es toll klein zu sein.

 

Was ich an all den Figurtipps immer schwierig finde ist, das eine ganz bestimmte Figur zur Traumfigur stilisiert wird die nachzuahmen ist, obwohl es viele verschiedene schöne Figurtypen gibt und nicht jede von uns die gleiche anstrebt. Eine Sanduhrfigur jedenfalls ist für mich nicht erstrebenswert und somit kann ich mit Larkeys Tipps nur wenig anfangen.

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Was ich an all den Figurtipps immer schwierig finde ist, das eine ganz bestimmte Figur zur Traumfigur stilisiert wird die nachzuahmen ist, obwohl es viele verschiedene schöne Figurtypen gibt und nicht jede von uns die gleiche anstrebt. Eine Sanduhrfigur jedenfalls ist für mich nicht erstrebenswert und somit kann ich mit Larkeys Tipps nur wenig anfangen.

 

Das menschliche Gehirn empfindet nunmal die Körperproportionen bei einer Sanduhrfigur als besonders harmonisch und deshalb attraktiv. Das ist völlig unabhängig von persönlichen oder Zeitgeschmack.

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Das menschliche Gehirn empfindet nunmal die Körperproportionen bei einer Sanduhrfigur als besonders harmonisch und deshalb attraktiv. Das ist völlig unabhängig von persönlichen oder Zeitgeschmack.

 

Das ist völliger Quatsch. Natürlich ist die Traumfigur sowohl vom persönlichen als auch vom Zeitgeschmack abhängig. Schau dir doch mal an welche Figurtypen in den letzten Jahrhunderten als attraktiv empfunden wurden - die Sanduhrfigur spielt da nur eine Nebenrolle.

 

Aber ich denke das führt zu weit ab vom eigentlichen Thema.

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Naja, breite Hüften wurden aber schon eeeewig mit gebärfreudigem Becken umschrieben - auch schon bei den ollen Griechen.;)

...und die optische Eignung zum leicht und folglich viele Kinder kriegen können stand schon von Anbeginn der Zeit ganz oben auf der Auswahlliste. Arterhaltung. Nicht wahr?!

 

(Das breite Hüfte zu im Verhältnis schmalerer Taille => Sanduhr das Kinderkriegen erleichtert Quatsch ist, steht auf 'nem anderen Blatt:p)

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Hallo,

 

So... ich hab noch nicht alles gelesen (irgendwo bei der Hälfte bin ich stehen geblieben), aber ich muss nun ins Bettchen und will vorher noch schnell alles niederschreiben.

 

Also mich interessiert das eigentlich Thema, weil ich immer wieder von meiner Freundin höre "Nein, sowas steht mir überhaupt nicht!" und Bemerkungen wie, dass man dann merke, dass dies oder jenes Körperteil zu dick sei. Das möchte ich gern besser verstehen lernen.

 

Zum anderen wird ja hier auch versucht objektiv mit Fotos zu arbeiten, wobei ehrliche Meinungen gefragt waren, wenn ich mich erinnere... da kann ich helfen ;) - Auch bei der Fototechnik. Fangen wir dort mal an, weil ich auch so semiprofessionell Fotos mache...

 

Verzerrungsfreie Bilder:

Als stärkste Verzerrung entsteht vor allem durch den Zoom die "Kissenverzerrung". Wenn man karriertes Papier fotografiert, sieht das dann mit Verzerrung möglicherweise so aus:

200px-Pincushion_distortion_svg.png.e906f06aed6e0c2e398a27a92944cf93.png

 

Meist ist das Muster aber nach außen gebogen (man wirkt auf dem Bild dann "dick"). Das ist vor allem bei billigen Modellen (alte Handy-Cam oder Webcam) der Fall und wird viel stärker, wenn der Abstand zur Kamera sehr klein ist.

 

Beeinflussen lässt sich das vor allem durch den Zoom (wenn die Kamera das hat). Der "Zoom" ist letztlich die "Brennweite" der Linse (ich erzähl also nix völlig anderes als die vor mir). Nur sind die genauen Details und der Begriff wieder viel zu technisch. Deswegen nenn ich's wie der Normalverbraucher das kennt: "Zoom". Der optimale Wert ist vom Objektiv abhängig, daher ist die einfachste Lösung, es einfach ausprobieren: Dazu nimmt man sich karriertes Papier und geht mit der Kamera auf 30cm heran. Dann stellt man am Zoom rum, bis die Linien möglichst gerade sind, merkt sich die Einstellung und: fertig!

Den Abstand wählt man dann so, dass man einfach auf dem Bild von der Größe her gut drauf ist. Wenn das nicht klappt (zu starker Zoom) muss man den Zoom den Gegebenheiten anpassen.

Die Höhe beim Fotografieren beeinflusst weniger die Verzerrung weniger, aber ein Bild aus der Höhe eines realistischen Betrachters gibt ein entsprechend realistisches Bild. Will man die Dinge aus Sicht eines größeren Mannes sehen, fotografiert man von etwas weiter oben leicht schräg herab. Aus Sicht eines Kindes entsprechend umgekehrt.

 

Anmerkungen zu Brenda Kinsel

Allgemein zu der Zimmer-Methode von Brenda Kinsel: Ich finde es werden da teils merkwürdige Maße ins Verhältnis gesetzt. Insbesondere das oberste Zimmer. Gefühlt würde ich mir die entsprechenden Bereiche einfach ansehen und mir überlegen, wie sie auf mich wirken. Die Idee war doch: Die Person die betrachtet, hat kein eingebautes Maßband, sondern schaut nur mit den Augen. Ja, sie setzt vielleicht Dinge ins Verhältnis zueinander, aber sie misst nicht irgendwelche Zentimeter ab. Das Konzept zum "wie kann mans optisch anpassen" finde ich allerdings gut.

Die Kaschiermethoden finde ich jedenfalls unauffällig genug, um nicht sofort als "Betrug" aufgedeckt zu werden. Denn Männer (und andere Frauen) sind ja nicht "dumm" und wenn sich eine Frau als dünne Bohnenstange durchmogeln will, aber das offensichtlich garnicht ist... also das auch noch richtig auffällt, wirkt das sehr negativ und macht die Bemühungen gleich wieder kaputt.

 

Die optische Länge des "oberste Zimmer" (Haaransatz bis Brustmitte) angeht, kann man wahrscheinlich am ehesten mit der Frisur beeinflussen. Es wird zwar am Haaransatz gemessen, letztlich -sieht- der Betrachter diesen aber nicht, sondern vermutet ihn oder sieht nur die optische Grenze an dem das Gesichtsfeld beginnt. Entsprechend kann man das Haar zusammenbinden (höher wirkender Haaransatz), seitlich kämmen, für mutige Frauen ist evtl. auch der Kurzhaarschnitt eine Option. In die andere Richtung: Ponny, Haar weiter ins Gesicht fallen lassen.

Andere Methoden, die mir einfallen wären: ein PushUp-BH zum kürzen der Länge. Allerdings: Ich empfinde sichtbar eine hochgequetschte Brust, die anfängt oben über den BH zu quellen, als nicht sonderlich hübsch. Also ich würde sagen: etwas hochdrücken ja, aber nicht übertreiben! (is bestimmt auch nicht angenehm). Ebenso kann man mit der Körperhaltung die Länge beeinflussen: Kinn hoch = länger, Kinn runter = kürzer. Allerdings hat das auch andere Wirkungen, die man bedenken sollte (zu hoch = eingebildet, herablassend; mittel = selbstbewußt, bestimmend; etwas abgesenkt = schüchtern, niedlich; stärker abgesenkt = traurig, depressiv). Ich empfehle sich in den bereichen "mittel" bis leicht abgesenkt zu halten. Wobei der Winkel immer relativ zur Linie zwischen den Augen der beiden Kommunikationspartnern zu sehen ist. (mittel = entlang der Linie, hoch = über die Linie, tief = unter der linie entlang).

 

Zum "zweiten Zimmer" (Brustmitte bis Beinansatz): Ich würde diese Länge nicht nur isoliert betrachten, sondern auch in zusammenhang mit der Beinlänge! Will man hier Bauch/Hüfte schmaler erscheinen lassen, indem man optisch die Länge erhöht, wirken ggf. die Beine zu kurz. Am Ende ergibt das das, was ich oft einem Pferdehintern assoziiere: großer Hintern und dann kurze Beinchen dran und dann ein langer Körper. Dem Effekt kann man evtl. etwas mit Absätzen (oder auch: dickeren Sohlen und Schuheinlagen, ist orthopädisch besser) etwas gegensteuern. Wahrscheinlich sind in diesem Bereich die typischen schlank/dick-mach-Tipps angesagt: Waagerechte Streifen machen dicker, senkrechte machen dünner. Evtl. reicht hier sogar, wenn das Material einen senkrechten Streifen hat (wie z.b. bei Cord oder Strick typisch).

 

Zum "dritten Zimmer" (Beinansitz bis Kniekehlen) oder auch Oberschenkel genannt. Auch die würde ich in Relation zum Unterschenkel sehen wollen. Sind die Beinchen unten sehr dünn und sehr oben dick, siehts blöd aus. Das heißt aber defintiv nicht, dass es gleich sein sollte! Hüfte und Oberschenkel haben definitiv optisch ordentlich erkennbar zu sein, alles andere wirkt entweder männlich oder im extremfall magersüchtig. Ich kann jetzt keine Zahlen nennen, aber klar ist: die Oberschenkel sollten etwas dicker sein als die Unterschenkel. Hierzu sollte man sich vor allem von der Seite betrachten. Ist das Verhältnis zu krass, kann man das ganze z.B. mit nem Knielangen Rock, der locker fällt (straff fällt auf), - wenn denn nötig - verstecken oder man wählt bei Hosen einen Schnitt mit unten ausreichend weiten Hosenbeinen (ggf. Bootcut). Auch hier können ggf. Streifen (oder längliche Muster, z.B. Blumen mit langem Stengel) genutzt werden um etwas optische Länge rauszukiteln.

 

 

Wie ich gerade bemerke beim weiterlesen: das Vergleichen kommt der Methode nach "Larkey" wohl recht nahe...

 

Zum markieren der Oberkante/Kopfhöhe beim Fotografieren kann man evtl statt dem Stock ein dünnes Buch auf dem Kopf platzieren, vllt. nen Kindermärchenbuch... die sind meist recht dünn aber großformatig. Ist nur so eine Idee... falls man keine helfende Hand da hat, die gleichzeitig Stöckchen halten und Fotoknips-Auslöser bedienen kann. Was die Fersenlinie angeht, würde ich mich einfach mit der Ferse an einen Teppichrand stellen oder einen Stock (oder ähnliches) hinten an die Ferse legen.

 

 

Silhuette von Capricorna

 

Nun zu Capricorna, die mutig als erste Ihre Fotos gepostet hat...

 

Erstmal, was ich als Mann - rein subjektiv und ehrlich - sehe, ohne irgendwelche Theorien zu beachten:

  1. Oberkörper wirkt sportlich, schlank, fast schon dünn. Die Arme sind kräftig, muskulös.
  2. Hüfte: Sehr ausgeprägt, weiblich. Im Vergleich zur Körpergröße normal bis schmal, im Vergleich zum Oberkörper jedoch dick.
  3. Oberschenkel: Im Vergleich zur Hüfte normal. Im Vergleich zum Oberkörper: dick.
  4. Waden: Wie Oberschenkel.

 

Weitere Einschätzung:

Wahrscheinlich denkst Du, eine zu breite Hüfte/Oberschenkel hättest. Aber das Problem liegt wohl eher bei der zu schmalen Taille ggf. auch Oberweite, was den restlichen Körper etwas dicker erscheinen lässt, als das tatsächlich der Fall ist. Der Grund dafür könnten zum einen Diäten und zum anderen viel Sport sein. Bei Diäten nehmen (meiner Erfahrungen nach) Frauen vor allem im Brustbereich ab und der Po oder andere Stellen, die sie gern dünner hätten, bleiben hartnäckig wie sie sind. Zum anderen bewirkt Sport einen stärkeren Muskelaufbau. Hiervon werden Waden, Oberschenkel und Arme etwas kräftiger (und damit dicker) und das Körpergewicht nimmt auch zu (Grund: Muskel ist schwerer als Fett).

Auch wenn die Proportionen nicht ganz stimmig sind, hast du meiner Meinung nach definitiv mal keine ernstzunehmenden Figurprobleme!

 

Meine Empfehlungen:

 

Wenn das an den Beinen eher Muskel als Fett ist (das kann man so nicht sehen), würde ich Dir empfehlen eher etwas fleißiger zu essen und beobachten ob das Fett auch brav am Oberkörper (und ggf. etwas im Gesicht) ansetzt und sich gefälligst von Hüfte und Oberschenkel fern hält.

Besser dabei nicht auf das Gedächtnis verlassen sondern Fotografieren und mit Maßband die Unterschiede überwachen. Alternativ könntest Du beim Sport schauen, ob Du etwas mehr Bauch, Brust und Rückenmuskulatur aufbaust.

 

Ansonsten kannst Du mit dickerer Oberbekleidung sicher gut kaschieren. Insbesondere auch alles, was die schmale Taille nicht zu stark betont, wird sich sicher auf das Gesamtbild positiv auswirken. Bei taillierten Oberteilen nur wirklich leicht tailiertes tragen. Ansonsten: Schwarz als Oberteil meiden (auch wenn sich das gut kombinieren lässt), lieber für Hose/Rock nehmen und das Oberteil farbig.

 

 

Allgemein zum Thema "zu dick" oder "nicht hübsch genug"

 

Nebenher: Eure schlimmsten Kritiker sind eigentlich nicht die Männer, sondern die anderen Frauen und vor allem Ihr selbst! Der erste Schritt muss sein, sich selbst - so wie man ist - zu akzeptieren und zu respektieren. Wenn andere sagen, man sei fett, kann einem das egal sein. Wenn man aber selbst meint: Ich bin zu fett! Dann tut das sehr weh.. und das sieht man an der Ausstrahlung, das wirkt nicht sexy! - Außerdem: Es gibt nicht nur zu dick, sondern auch zu dünn! Sieht auch nicht schön aus... und was die typische Frau schon als "dick" empfindet, empfindet (meiner Erfahrung nach) der durchschnittliche Mann noch als "normal". - Fazit: Arbeitet am selbstvertrauen! Das kann man durch bessere Kleidung unterstützen. Manchmal wirkt sich das positive Empfinden sogar auf die Essgewohnheiten aus und man nimmt sogar davon ab oder zu (Stichwort: Essstörungen)...

 

Eine vorteilhaftere Kleidung kann durchaus positiv auf das Selbstwertgefühl wirken. Gleichzeitig hat es Wirkung auf das wie die anderen sehen und wie sie einen beurteilen, auch wenn man darauf nicht zu viel geben sollte, sofern sich das nicht mit der eigenen Meinung deckt. Auch wenn ich jetzt was schreibe und Du siehst das anders, dann bleib dabei! Wenn Du aber merkst: Ja, das macht wirklich Sinn! Dann solltest Du Deine Meinung anpassen...

 

Nen wirklicher Grund fürs Abnehmen/Zunehmen ist jedenfalls nur der rein Medizinische (Stichworte: Bandscheiben, Kniescheiben und höheres Herzinfarktrisiko bzw. Kreislaufprobleme/Schwindel, Magersucht in der anderen Richtung). In sämtlichen Zeitschriften wird Euch Frauen ständig irgendwas erzählt, wie der Körper zu sein hat... wer nicht alles einen dicken Bläh-Bauch oder ne zu dicke Hüfte hat. Aber schaut Euch doch mal um: Wieviele Frauen haben denn bitte einen "perfekten" Körper, der da beschrieben und der in Werbung und Mode immer wieder vorgeführt wird? Ein kleiner Bruchteil vielleicht. Messt Euch nicht daran, sondern höchstens am wirklichen Durchschnitt (dem Eurer Altersklasse entsprechend)! Denn überlegt mal logisch: Die natürliche Auslese hätte längst dafür gesorgt, dass die etwas "dickeren" Frauen ausgestorben wären, wäre dieses "perfekte Bild" ein wirklich sinnvolles Ideal. Auch der BMI ist nur eine Zahl, die den Knochenbau und den Muskelaufbau nicht berücksichtigt. Und: lasst bloß die die Finger von Diäten, die irgendwas "weglassen" wollen. Das macht nur alles schlimmer! Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung (also möglichst viele verschiedene Dinge) in der alle Nährstoffe (und das sind nicht nur Eiweise, Fette und Kohlehydrahte, sondern sehr viel komplizierter) drin sind. Je mehr man sich einseitig ernährt (z.B. ständig nur "Äpfel" oder "Weintrauben"), desto mehr muss man essen, um z.B. bestimmte essentielle Aminosäuren (= Eiweisarten, denn Eiweis is nicht gleich Eiweis und Eiweis ist auch in Äpfeln drin) oder Mineralien in ausreichender Menge zu sich zu nehmen. Je ausgewogener, desto weniger unnötige Kalorien nimmt man zu sich und desto besser schmeckt es auch!

 

Sorry, aber das musste ich mal loswerden. Auch wenn das jetzt besserwisserisch oder belehrend wirken sollte, es hilft Euch ja.. hoffe ich.. und das ist das wichtige!

Edited by sdwarfs
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Ich denke schon das die Sanduhrform durch die jahrhunderte immer wieder en vogue war, eigentlich schon ziemlich durchgehend wenn man von den Flabberdresses der 20er und den Empirelinien der Regencyzeit mal absieht - das waren echte Ausnahmeerscheinungen die mir jetzt so auf Anhieb einfallen, die aber nicht lange vorgehalten haben und ganz fix wieder von Sanduhrfiguren abgelöst wurden. Mal mit mehr und mal mit weniger Speck auf den Hüften. Aber eine schmale Taille war immer "gern gesehen" (Jedenfalls im Abendland - vom Orient reden wir hier nicht, denn da leben wir ja nicht). Ganz extrem war diese Mode in früheren Jahrhunderten zu beobachten indem die Damenwelt die Hüften oder die Hinterpartie künstlich aufgepolstert haben (Stichworte: Weiberspeck, Krinoline,Turnüre). Warum? na um die Taille optisch noch schlanker erscheinen zu lassen als sie durch die Korsetts ohnehin schon geschnürt waren. GsD das wir das heute so extrem nicht mehr haben.

 

Heutzutage kann jeder sich aussuchen welchen Stil er/sie/es bevorzugt, darum versteh' ich die zum Teil bissigen Kommentare nicht. Wer keine Sanduhrfigur "vorstellen" will, braucht ja nicht. Das darf jeder halten wie er mag. Ich finde Figuren wie die von Frau Monroe einfach schön, sinnlich und sehr fraulich. Ich bin damit nicht gesegnet und hätte schon gerne wenigstens optisch eine weibliche und bitte auch elegante Silhouette in meinen Klamotten. Wenn jemand anders sich eher knabenhaft oder zierlich wie Audrey Hepburn schöner findet, dann ist das doch auch okay. (Bitte die Filmstars jetzt nicht gleich wieder als Angriff zu verstehen, ich habe diese Beispiele der Anschaulichkeit und Bekanntheit wegen gewählt, nicht weil ich damit sagen will das jemand der nicht so aussieht nicht schön ist) Wenn jemand klein ist und das schön findet umso besser, ich bin groß und finde das auch schön ich möchte garnicht kleiner sein. Es ist doch prima wenn jemand mit seinem Körper so wie er ist zufrieden ist. Dann überhört doch einfach dumme Bemerkungen. Ganz viele Frauen sind es aber nicht glücklich und zufrieden und darum gibt es eben solche Beratungsbücher und ich finde es nach wie vor ganz toll von Kerstin das Sie sich die Mühe macht uns teilhaben zu lassen an dem was Sie herausfindet.

 

sdwarfs, Danke für die Erklärung zum Thema fotografieren, das war hilfreich.

 

Ich glaube das Konkurrenzkampf immer bestehen wird so lange es Menschen gibt. Männer konkurrieren auf anderen Gebieten als Frauen, aber mindestens genauso stark. Frauen ist seit altersher die Domäne "Schönheit" zugeschrieben, da ist es doch nicht verwunderlich das auf diesem Gebiet konkurriert wird. Und wenn man mal ganz ehrlich ist - wo guckt Mann denn hin, doch auf die hübschen Figürchen, die niedlichen Popöchen und nicht auf dicke Arme und Pferdehintern (ich hab meinen Mann gefragt und er ist ehrlich genug das zuzugeben - ich liebe diesen Mann!) Die inneren Werte zählen - alles gut und schön - but in the end when all is said and done, dann schaut Mann und Frau doch lieber einen ästhetisch schönen Anblick an als einen unästhetischen. Und wer kriegt nicht gerne Komplimente für sein Aussehen, so eine Person hab ich auch noch nicht kennengelernt.

 

Die Kunst in dem Spiel ist sich zu akzeptieren wie man ist und das beste draus zu machen. Dann ist man schön, auch wenn die Proportionen nicht perfekt sind (das waren Sie übrigens bei Frau Monroe auch nicht, sie hatte Kleidergröße 42 oder 44 hab ich mal gelesen und ganz schön viel Hintern) und Kleidung kann dabei helfen das man sich schön fühlt und dann strahlt man das auch aus.

 

In diesem Sinne...

 

Liebe Grüße

 

Mo

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Ich glaube das Konkurrenzkampf immer bestehen wird so lange es Menschen gibt. Männer konkurrieren auf anderen Gebieten als Frauen, aber mindestens genauso stark. Frauen ist seit altersher die Domäne "Schönheit" zugeschrieben, da ist es doch nicht verwunderlich das auf diesem Gebiet konkurriert wird. Und wenn man mal ganz ehrlich ist - wo guckt Mann denn hin, doch auf die hübschen Figürchen, die niedlichen Popöchen und nicht auf dicke Arme und Pferdehintern (ich hab meinen Mann gefragt und er ist ehrlich genug das zuzugeben - ich liebe diesen Mann!) Die inneren Werte zählen - alles gut und schön - but in the end when all is said and done, dann schaut Mann und Frau doch lieber einen ästhetisch schönen Anblick an als einen unästhetischen. Und wer kriegt nicht gerne Komplimente für sein Aussehen, so eine Person hab ich auch noch nicht kennengelernt.

 

Die Kunst in dem Spiel ist sich zu akzeptieren wie man ist und das beste draus zu machen. Dann ist man schön, auch wenn die Proportionen nicht perfekt sind (das waren Sie übrigens bei Frau Monroe auch nicht, sie hatte Kleidergröße 42 oder 44 hab ich mal gelesen und ganz schön viel Hintern) und Kleidung kann dabei helfen das man sich schön fühlt und dann strahlt man das auch aus.

 

Hi Mo, ... ja, damit hast Du auch Recht. Nur ist dieser Konkurrenzkampf heutzutage kein "freier Kampf" mehr, in dem jeder seine Meinung vertreten kann oder was sich "natürlich" herausbildet, sondern es wird von oben herab ein Schönheitsideal von der Industrie gebildet, die am Ende Dinge wie Kleider, Schminke, Abnehmprodukte usw. verkaufen will. Zudem ist der Vergleich noch extremer, weil die dargestellten Frauen noch viel selektierter sind. Früher gabs vllt. paar hübsche Frauen im Dorf oder der Stadt, die ein wenig herausstachen. Jetzt misst man sich an denen die aus dem ganzen Land oder weltweit "herausgepickt" werden... da gabs auch noch keine "Gehirnwäsche" durch Werbung, in der immer wieder -solche- Frauen die Produkte vorgeführt haben, während die anderen Frauen am besten gar nicht gezeigt werden.

 

Was die Männer angeht: Ich glaube es ist sehr verschieden worauf wir schauen. Der eine mags dünn, der andere besonders dick und kuschelig, der eine schaut mehr auf die Brüste. Kleine Busen sind da genauso attraktiv. Von großen meinen viele Männer, dass sie so ultra-toll sind ... aber das ist glaub eher Gelaber zwischen den Männern, weil "mehr" ist "besser" (á la: Mein Auto, mein Haus, mein Geld). Unter Männern ist es auch schwierig, die wirklichen - eigenen- Neigungen zuzugeben... Oft vertritt Mann einfach die scheinbare öffentliche Meinung um nicht als pervers zu erscheinen... Andere schauen eben auf den Po, der eine will nen ordentlichen Po sehen, der andere nen schmalen Hintern oder er findet die eine oder andere Form attraktiver. Auch die "Pferdehintern" wirken attraktiv auf den einen oder anderen. Das ist alles sehr individuell. Auch wenn es ein "durchschnittliches" Meinungsbild gibt, das sich irgendwo in der Mitte trifft. Aber von der Feststellung: "Männer fahren besser Auto als Frauen" (statistisch belegbar) kann auch nicht auf die Einzelperson schließen! Wenn ich eine konkrete Frau und einen konkreten Mann vergleiche, heißt das also nicht, dass der Mann dann besser Auto fährt. Es heißt zudem genauso nicht, dass die Frau (unter gleichen Bedingungen) schlechtere Fähigkeiten zum Autofahren hat. Meiner Meinung nach ist das eine Frage der Menge der Fahrpraxis (die Männer fahren lieber, vllt. gehört das Auto auch ihnen und die meisten Frauen haben einfach zu wenig Selbstvertrauen was das Fahren angeht)... Genauso sieht das eben bei der Attraktivität aus. Die Umfragen sagen im Prinzip etwas über Mittelwerte aus. Über die stärke der Streuung (also wie stark die Werte üblicherweise vom Mittelwert abweichen) spricht kaum einer. Den Mittelwert anstreben kann man machen, aber man kanns auch übertreiben. Am Ende zählen ganz andere Dinge.

 

Viel wichtiger ist der Blick einer Person. Ist der traurig und unzufrieden, ist die Person viel weniger attraktiv. Manchmal aber auch ein Grund angesprochen zu werden. Nur chronisch verzweifelt sollte er nicht sein, dann hat man kein gutes Gefühl dabei sich mit der Person zu unterhalten. Man unterhält sich gern mit denen, die gute Laune ausstrahlen, um am Ende etwas davon "mitzunehmen". Wer sich hässlich findet und in der hintersten Ecke versteckt und vllt. garnicht erst raus geht, wird keiner Ansprechen (wie auch?) und wird entsprechend auch keine Komplimente bekommen!

 

Und, oft verliebt man sich auch in ein bestimmtes Lächeln, einen bestimmten Blick einer Person... Zudem strahlt man eben, wie du schon sagst, ein wenig da aus, wie man sich fühlt. Je nachdem wie man damit umgeht, wie man ist, wirkt man eben attraktiver oder nicht.

 

Die inneren Werte sind dann interessant, wenn die optischen Dinge überwunden sind und sich mit der Person in einem Gespräch befindet. Das kann auch sein, weil man sowieso mit der Person öfter zusammenarbeitet. Der eine findet die inneren Werte total wichtig, dem anderen interessiert nur der Körper. Auch das ist individuell... meist ist es aber eher der Druck "Oh, kann ich die meinen Freunden / der Familie vorzeigen?" und da misst man wieder am "üblichen" Schönheitsideal der "Allgemeinheit". Je selbstsicherer man hier aber als Frau auftritt, desto weniger denkt Mann darüber überhaupt erst nach... das Hauptaugenmerk ist also trotzdem das Selbstbewusstsein!

 

Grüße,

Stefan

Edited by sdwarfs
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Ganz ehrlich verstehe ich nicht ganz, warum wir hier über Selbstwertgefühl und innere Werte diskutieren :confused:

 

Auch wenn man mit seinem Aussehen zufrieden und glücklich ist, gibt es Formen und Farben, in denen man besser oder schlechter aussieht. Ich finde es sehr hilfreich, darüber nachzudenken, wie man seine Schokoladenseiten betonen und von unvorteilhafteren Partien ablenken kann.

 

Ich finde superinteressant, was man mit Bekleidung erreichen kann. Im positiven wie auch negativen Sinn.

 

Deshalb mal ein dickes Danke für die riesige Mühe, die sich Kerstin hier macht :hug:

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schau, will ich ja garnicht darüber diskutieren, ich hab nur wieder mal in meiner unnachahmlich wortreichen Art zu sagen versucht, dass es hier nicht drum geht ob die oder die oder die Figur schöner ist, sondern das jeder das selber entscheiden soll wie er aussehen möchte und solche Bücher können dabei helfen (oder manchem auch nicht).:D Ich kann nicht anders ich bin halt eine Quasselstrippe, verzeih!:o

 

Stefan, ich stimme in einigen Punkten nicht mit dir überein, und habe das Gefühl ich habe trotz wortreicher Erklärung nicht deutlich machen können was ich sagen wollte, aber das diskutieren wir lieber nicht hier aus, denn hier geht es nicht um unsere Meinung zu Massenmedien und Mode, sondern darum wie man sich geschickt anziehen kann.

 

Liebe Grüße

 

Mo

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Ganz ehrlich verstehe ich nicht ganz, warum wir hier über Selbstwertgefühl und innere Werte diskutieren :confused:

 

Sorry, ich wollt nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ablenken. Es kam nur bei einigen Postings so rüber, als ob das jetzt der einzige Weg wäre, um (wieder) ein normales Leben zu führen.

Letztlich ist es auch angenehm, sich einfach schick zur Figur passend zu kleiden. Und es ist spannend zu erfahren, welche kleinen Dinge darauf Einfluss haben..

 

Stefan

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Ich bedanke mich auch mal bei Kerstin.

Ich finde superinteressant, was man mit Bekleidung erreichen kann. Im positiven wie auch negativen Sinn.
Ich finde nicht verkehrt das zu wissen. Das heißt aber nicht, dass ich das immer umsetze, denn z.B. Highheels gehen bei mir nicht mehr, Bootcut und gerade geschnittene Hosen finde ich gruselig. Dann nehme ich eben in Kauf, dass das nicht optimal für mich ist, aber ich fühle mich wohl. Wenn ich aber eine bestimmte Wirkung erreichen will, weiß ich worauf ich achten sollte.
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Die Kaschiermethoden finde ich jedenfalls unauffällig genug, um nicht sofort als "Betrug" aufgedeckt zu werden. Denn Männer (und andere Frauen) sind ja nicht "dumm" und wenn sich eine Frau als dünne Bohnenstange durchmogeln will, aber das offensichtlich garnicht ist... also das auch noch richtig auffällt, wirkt das sehr negativ und macht die Bemühungen gleich wieder kaputt.

 

Meine Vermutung ist, dass es eben nur dann negativ auffällt, wenn die Mittel, dieses andere Körperbild zu erreichen, zu krass gewählt sind (zu viel, zu übertrieben, nicht zur Persönlichkeit/zum Stil passend z.B.), oder generell falsch, z.B. aus Unkenntnis. Sobald man aber weiß, was man tut, mindert man die Gefahr, mit solchen kleinen "Mogeleien" negativ aufzufallen. Denn auch die beste Kleidung macht aus einem "Brauereipferd" keine "Bohnenstange".

 

Und: Ich finde den Beitrag leider nicht mehr wieder, aber es gab hier mal ein schönes Foto von einer Frau in Kleidung von der Stange und in selbstgenähter, gut passender Kleidung. In der gut angepassten wirkte sie sofort optisch um einige Kilos schlanker, ohne dass man sofort laut "Die mogelt ja!" ausrufen wollte. Es sah einfach nur wirklich, wirklich gut aus. Das war möglich, weil sie sich mit dem Thema auseinander gesetzt hatte und dann die nötigen Verbesserungen vorgenommen hat.

 

Mehr Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen dieser "Mogeleien" zu verbreiten, ist das Ziel aller Stilratgeber, behaupte ich mal. Jedenfalls ist es meins. :)

 

Auch wenn die Proportionen nicht ganz stimmig sind, hast du meiner Meinung nach definitiv mal keine ernstzunehmenden Figurprobleme!

 

Danke für die Blumen! :D

 

Ich denke auch nicht, dass ich ernstzunehmende Figurprobleme habe und wollte auch nicht so tun, als ob ich die hätte, sondern benutze mich hier nur selbst als Beispiel, weil ich sonst niemanden habe, der sich so vor die Kamera zerren ließe... :D

 

Ich finde nicht verkehrt das zu wissen. Das heißt aber nicht, dass ich das immer umsetze, denn z.B. Highheels gehen bei mir nicht mehr, Bootcut und gerade geschnittene Hosen finde ich gruselig. Dann nehme ich eben in Kauf, dass das nicht optimal für mich ist, aber ich fühle mich wohl. Wenn ich aber eine bestimmte Wirkung erreichen will, weiß ich worauf ich achten sollte.

 

Exakt das meine ich auch. Natürlich steht es jedem frei, zu tragen was er möchte. Ich finde es nur generell gut - nicht nur beim Thema Kleidung - wenn man eine informierte Wahl trifft und sich halbwegs bewusst ist, was man da tut. Dann kann man immer noch entscheiden, ob man sich optisch aufhübschen möchte oder nicht, oder ob man das überhaupt kann, z.B. wegen gesundheitlicher Gründe; das will ich um Gottes Willen niemandem vorschreiben. Und natürlich ist es auch jedem freigestellt, ob er sich zum Thema Kleidung und ihre Wirkung überhaupt informiert, oder ob man das Thema zugunsten anderer Themen, die einem selbst wichtiger sind, komplett ignoriert. Aber wiederum auch dieser Wahl sollte man sich imho bewusst sein, und akzeptieren, dass andere Menschen andere Prioritäten haben und nicht auf denen herum hacken, die sich damit auseinandersetzen. Soweit mein Wort zum Montag... :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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