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stern*1

Schößchen nähen, ich weiß nicht ob ich´s richtig mache

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Hallo ihr Lieben,

 

ich habe mir einen Burda Blazer rausgesucht und möchte dem gerne ein Schößchen hinten anbasteln. Allerdings soll der im Schnitt integriert sein, also nicht separat angenäht werden. :o

Bei historischen Schnitten sehen die ja immer so aus ( meine ich) und so habe ich meinen Schnitt jetzt auch konstruiert.

 

picture.php?albumid=5036&pictureid=61647

 

Zusammengenäht habe ich ihn jetzt so und genau das ist mein Problem. Ich bin mir nicht sicher, ob das so richtig ist. Das Schößchen sieht irgendwie komisch aus :(

 

picture.php?albumid=5036&pictureid=61648

 

So fällt es an der Püppi

 

picture.php?albumid=5036&pictureid=61649

 

picture.php?albumid=5036&pictureid=61650

 

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Der eigentliche Stoff wurde heute geliefert, aber bevor ich das mit dem Schößchen net auf die Reihe bringe, brauche ich garnicht erst anfangen :rolleyes:

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ja, an Godet´s hab ich auch schon gedacht und sowas hab ich auch schon an meine Mittelalterkleider gebastelt, aber ich glaube, das fällt auch nicht so dolle.

Ich möchte halt, daß das Schößchen so schön aufspringt, wie bei den Nürchen, die hier schon genäht wurden... :o

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Verlink doch mal auf so ein Nürchen.

 

Ich bin alles andere als ein Schösschenspezialist, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Saumweite von vornherein grösser sein müsste (also die Teile mehr ausgestellt werden sollten, bevor die Falten drangezeichnet werden).

Allerdings wäre dann im Faltenbruch der Fadenlauf sehr schräg :kratzen:

Ist nur so eine Idee...

 

Grüsse, Lea

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Hallo,

 

ich find die eckige Form sehr stylish. :)

 

Aber ich hätte jetzt spontan auch eher etwas abgerundetes erwartet, also einen Godet - ein Dreieck mit abgerundeter unterer Kante. Die kann man extra annähen, zwischen die Teilungsnaht, oder mit einer der Längskanten an einer Seite des Teils anschneiden, und nur an der zweiten Längskante mit der anderen Teilungsnaht verbinden. :)

 

Bei http://www.sewnsushi.de/ gibt es bei den Sewing Secrets eine Anleitung für - allerdings eingesetzte - Godets; vielleicht hilft das auch so weiter? :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Du hast das m.E. richtig gemacht.

So sieht der Schnitt bei meinem Gründerzeit-Kleid auch aus.

1653137231_01-Schchen.jpg.68bee5c5f7d4a19611e74e116f3517e2.jpg

Hast Du die Falten als Kellerfalten gelegt?

Ich kann das auf Deinem Bild nicht erkennen.

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danke euch :hug:

 

Godet´s habe ich schon genäht bei meinen Mittelalterkleidern. Aber die Schößchen sehen eher wie eine Kellerfalte aus, wenn das nicht sogar welche sind, halt nur anders umgesetzt.

 

Auf die Schnelle hab ich jetzt das Bild gefunden, auch wenn das Schößchen unterschiedlich lang ist. Aber so in etwa möchte ich das gerne haben.

 

Das Bild ist übrigens von Nagano

 

details_jacke.jpg

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Ich glaube auch, Du hast viel zu wenig Faltentiefe gerechnet.

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SoMi

 

danke dir für das Bild.

Hab ich das auch so richtig zusammengenäht? Vielleicht sollte ich diese "angesetzten Quadrate" noch ein wenig verbreitern. Meine sind jetzt je 4 cm breit.

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Auf dem Bild sind aber keine Kellerfalten - die gehen (pro Seite) alle in eine Richtung. Und sie sind sehr tief.

 

Grüsse, Lea

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Also...

die Jacke von Nagano hat keine Kellerfalten, das ist richtig.

 

Dann muss aber der Schnitt anders gestaltet werden. m.E. wird die Faltenteife dann nur an einem Teil angeschnitten.

 

Wenn man den Schnitt so gestaltet wie Du jetzt (glaube ich) muss man Kellerfalten legen.

Und ja - sie sind nicht tief genug - also, es braucht mehr Stoff in den Falten.

 

Irgendwer hat noch geschrieben, dass die Flaten ausgestellt sein müssen - das ist richtig. Du musst Dir vorstellen wie die Schnitteile ganz ohne Falten passen müssten, sie würden zur Hüfte hin weiter werden, genau das musst Du vorher einplanen und dann dazu parallel die Falten zeichnen.

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ok, also Falten tiefer machen. Heißt, die Rechtecke verbreitern und unten evtl. auch noch ein wenig ausstellen.

 

Die Schnitteile hatte ich auch so verändert, daß ich die Quadrate parallel dazu angezeichnet habe, nur eben, wie schon erwähnt, nicht breit genug.

 

Hab ich die Naht richtig gesetzt? Denn ausbügeln kann ich das nur nur bis zu einem gewissen Maß. Die Falte fällt ja so in eine Richtung und kann ja nicht so ausgebügelt werden, wie eine Kellerfalte. Das ist mein Hauptproblem. Was mache ich mit dem überstehenden Stoff und das muss ich beim Futter ja auch noch mit einplanen.. :(

picture.php?albumid=5036&pictureid=61648

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Ach, jetzt weiß ich auch wieso...

Du hast die Falten zusammengenäht - das ist falsch.

 

Du nähst den Rücken nur bis zu Falte hin zusammen und dann nur die Längskante der Falte. Die Naht der Falte sitzt nach den auseinanderbügeln mittig, läuft also unterhalb der Rückennaht weiter und die Ecken der Falte werden oben re und li nur angeheftet. Kapiert man das?

 

Ich hab bei meinem Gründerzeit-Kleid allerdings am Ende das Schößchen anders gearbeitet, deshalb kann ich Dir leider keine Bilder zeigen.

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ah, jetzt wird mir mein Fehler auch klar... die Horizontalnaht der Falte bleibt offen...

Das macht ja auch Sinn und ich hätte alleine drauf kommen können :o

 

Danke dir für deine Hilfe, den anderen natürlich auch ein dickes Danke :hug:

 

Ein wenig mehr ausstellen werde ich die Falte unten aber dennoch. Die Horizontalnaht werde ich auch gleich nochmal auftrennen...

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so, auftrennen war erfolgreich. Jetzt sieht es so aus, wie ich es haben wollte. Bis auf die Kleinigkeit, daß die Falten noch tiefer werden müssen.. :o

 

picture.php?albumid=5036&pictureid=61651

 

Ist halt nicht ausgebügelt ;)

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Na prima, dann bist Du ja jetzt auf dem richtigen Weg :)

Du schaffst das - schöner Riegel übrigens...

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danke dir SoMi

 

Der Riegel wird im "Endprodukt" aus Leder gearbeitet. Lt. Anleitung soll es Kunstleder sein, aber ich möchte lieber richtiges Leder verwenden.

 

Den Stoff habe ich schon vorliegen. Er ist sehr schön zum anfassen und in einem tollen Braunton.

Hier mal die Daten.

 

Gewicht: 270 g / laufendem m

Bindung: Feinköperbindung

Material: 98 % Wolle / 2 % Elasthan

 

Allerdings ist er nicht waschbar, da geht nur Reinigung. Blöd, aber nicht dramatisch.

 

Das Leder muss ich erst noch besorgen, aber hier in der Umgebung gibt´s wohl einen Großhandel dafür, die auch an privat verkaufen. Da muss ich mal hin, sobald ich Zeit dafür finde. Es soll ja auch zum Stoff passen.

Futter fehlt mir auch noch, sowie die Knöpfe ( muss mal in meinen Fundus gucken).

Ausserdem bin ich am überlegen, ob ich die Löcher für den Riegel ( der noch kürzer werden muss, er sitzt ziemlich locker) nicht mit Garn umsticke, das sieht glaube ich besser aus, oder es wird nur gestanzt, ist ja Leder.

Ne andere Schnalle werde ich auch noch besorgen, ich hab im Fundus leider nix ordentliches. :o

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Hallöle

 

jetzt hab ich nochmal eine Frage zum Schößchen. Lt. Nähanleitung werden ja nur die Vorderteile, Seitenteile, Belege, Ärmelansätze und der Kragen mit Vlieseline bebügelt. Das Rückenteil nicht.

Sollte ich das auch noch verstärken, damit das Schößchen besser fällt? Ich bin da gerade total unschlüssig.

Der Stoff ist weich fließend und ich habe bedenken, daß die Schößchen, trotz Futter, dann doch untergehen.

 

Ich hatte auch überlegt, ob ich diesen Blazer nicht pikieren sollte. Nach ein paar Recherchen hier, hab ich gelesen, daß man dafür wohl auch Leinen verwenden kann. Den hab ich hier noch rumliegen, da er durch meine Mittelalterprojekte übrig geblieben ist. Andererseits besteht aber wieder die Angst, daß man die Pikierstiche doch sieht. Allerdings sollte das ganze durch Leinen doch besser "fallen", als mit Vlieseline, oder?

 

Och menno... wie löse ich das Dilemma denn am besten :(

 

Couture-Techniken wollte ich schon immer mal ausprobieren, auch wenn ich nicht wirklich ein Geduldsmensch bin. Aber es ist der Reiz an der Sache an sich.

Bei meinen Tournürenkleidern war das auch nicht anders und ich hab mich da durchgebissen. Schaffen werde ich das wohl. :o

 

Frage ist nur, ob das bei einem so weichen Stoff überhaupt möglich ist. :confused:

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Da hilft nur Ausprobieren... Mach ein paar Bügelproben mit unterschiedlichen Vlieselinen - und mach eine Pikierprobe und guck, wie das ausseiht und fällt...

 

Sabine

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stimmt, das wird wohl das beste sein. :o

Danke dir

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Wie sieht denn die Front deines Blazers aus?

Die Pikierstiche werden ja dadurch versteckt, dass sie auf der Rückseite des Beleges liegen und im Normalfall so versteckt werden. Wenn dein Stoff dick genug ist, sind die Stiche eigentlich unsichtbar.

 

Beim Leinen kommt es auch darauf an, wie weich es ist, da gibt es auch verschiedene Dicken und Qualitäten. Aber Leinen ist sicher eine gute Alternative zu Vlieseline u. Co.

 

Im Schößchenbereich wäre ich Vorsichtig mit dem Verstärken, mach zuerst einen Versuch ob sich die Falten damit auch schön einbügeln lassen. Ich rate dir außerdem doch zu aufbügelbarere Vlieseline.

Bei meinem letzten Schößchen hatte ich mit den doppelten Lagen dann das Problem, dass sich die beiden Lagen zueinander immer wieder verschoben haben, bis ich sie entlang der Kanten so unsichtbar wie möglich miteinander verbunden habe.

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von vorne sieht der Blazer so aus ( ist das Probeteil)

 

IMG_7717.JPG

 

Ich hätte jetzt nicht nur den Beleg pikiert, sondern auch die gesamte Vorderfront. So wie bei der Herrenschneiderei.

 

Der Stoff ist schon relativ dünn und weich fließend. Leider hab ich davon grad kein Bild auf meinem Rechner.

 

Mein Leinen ist mittlere Qualität, würde ich mal sagen. Mit Vlieseline ist es bestimmt einfacher und geht auch schneller. Beim Hogwartsmantel meiner Lütte hatte ich totale Probleme mit dem Vlies. Es hat nicht richtig gehalten und nun muss ich beim Bügeln immer aufpassen, daß ich keine Falten reinbekomme.

Ich muss unbedingt die Dampffunktion abstellen, wenn ich meinen Blazer nähe. Nicht das es dort auch noch passiert. :(

 

Das Schößchen lasse ich dann erstmal ohne Vlies. Evtl. könnte ich ja noch an der unteren Kante des Rücken und Seitenteils ein Stückchen Vliesline aufbügeln, oder zumindest zum Test ein Stück Leinen gegenheften um zu sehen, wie das fällt.

 

Danke dir Paulamaus

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"Eigentlich" mußt Du auch ein Bügeleisen nehmen, dass keine Dampflöcher hat - an den Stellen klebt die Vlieseline auch nicht (und halt gucken, ob die mit oder ohne Wasserdampf aufgebügelt werden soll).

 

Ich hab mir für großflächiges Arbeiten mit Vlieseline bei ebay günstig ne Bügelpresse zugelegt - seitdem geht das Bebügeltn deutlich schneller - und hält auch sehr gut. Wichtig ist noch - wirklich gut auskühlen lassen - am besten über Nacht - und natürlich im Liegen und ohne die Teile groß zu bewegen...

 

Sabine

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leider hab ich nur ein Dampfbügeleisen. Vorher hatte ich nie Probleme, nur eben bei dem Mantel. Schlecht werden kann die Vlieseline ja nicht, oder :o

 

Ich probiere das einfach mit der Vlieseline, vielleicht klappts ja diesmal wieder. Die Teile werde ich dann auch liegen lassen, so wie du geschrieben hast. Vielleicht lags bei dem Mantel ja auch daran, daß ich das nicht genug abkühlen habe lassen.

Bügelpresse wäre schon toll, aber wir haben viel zu wenig Platz zum verstauen. Ich bekomme so schon jedesmal die Krise, wenn ich mich in meiner Nähecke kaum umdrehen kann... :o

 

Vorgeschrieben ist die G785.

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Doch klar - Vlieseline kann alt werden - und dann klebt sie nicht mehr richtig...

 

Sabine

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