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Isebill

Wie man sich das Nähen garantiert verleidet.

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Meine These: Durch zu grossen Ehrgeiz und zu rücksichtsvolle Beratung.

 

 

Mein Erlebnis aus dem Nähkurs: ein nette, sportliche junge Frau mit ausgeprägter Birnenfigur, nicht dick, aber Grössenverlauf von 34 in den Schultern zu 42 in der Hüfte will sich was zum anziehen nähen.

 

Anfängerin - eine Weste hat sie sich schon mal genäht, aber nie angezogen.

 

Erste Idee: Ein Oberteil. Ein einfaches weites Shirt, so was hat sie schon als Idee (gekauft) zu Hause.

 

Nach Besichtigung der ausliegenden Burdas: Eine sehr enge Stretchhose.

 

Nach weiteren Burdas: Einen Bleistiftrock mit Raffungen in der mittleren Naht. Aus Tüll und Futter.

 

 

Ich konnte es kaum mit ansehen !

 

Jetzt soll es wieder die knallenge Hose sein - bei Reithosen und breiter Hüfte sage ich dazu nur: Bravo.

 

Die junge Frau ist dafür überhaupt nicht der Typ und so eine enge Hose macht die Proportionen nicht besser.

 

Die Nähkursleiterin, leiderprobt, redet ihr das auch nicht etwa aus - sondern schickt sie bielastischen Stretchjeans kaufen.

 

Das KANN kein vorteilhaftes Kleidungsstück werden. Das MUSS in einer Enttäuschung enden.

 

Nur, was tun ???

 

Die Vorstellung ist, selbstgenäht löst Paßformprobleme - aber die sind ja nicht alles. Auch eine maßgeschneiderte Hose wird aus diesem eher stämmigen Unterbau nicht zart-elegantes machen. Also ich fürchte, der Frust ist sicher.

 

Da lobe ich mir die andere Anfängerin - sie will erst mal nur Kinderkleidung und Kleinigkeiten machen, denn sie ist es leid, "dass mein einjähriges Mädel wie eine LasVegasPrinzessin aussehen soll und mein dreijähriger Sohn wie ein Balkanmacho..". Weil, kindliche Kleidung gebe es praktisch nicht mehr.

 

Ich bin gespannt.

 

Isebill

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Nur, was tun ???

 

Hallo Isebill,

 

ich fürchte, da kannst Du nichts tun. Wenn Sie gerne eine Meinung hätte, hätte sie doch sicher im Kurs gefragt, oder ist das naiv gedacht von mir?

 

Etwas in der Art könnte mir auch passieren, wobei ich einen längeren Lernweg hinter mir habe. Teile, die mir nicht stehen, habe ich auch produziert und nie getragen. Mein Ehrgeiz ist aber größer als mein Frust, deswegen bin ich beim Hobby Nähen geblieben.

 

Nach meiner Erfahrung möchten die wenigsten Menschen wissen, was sie tragen können und was nicht. Die es wissen möchten, gehen zur Farb- und Stilberatung. Die anderen machen es wie ich: ich weiß genau, dass mir tiefsitzende Jeans mit breitem Bund nicht stehen. Aber ich bin ziemlich groß und deswegen machen sie mich nicht ganz furchtbar viel kleiner. Nur schick machen sie mich halt auch nicht :rolleyes: Würde es nun etwas nutzen, wenn Du mir das sagst? Wohl eher nicht...und zwar nicht, weil ich Dich nicht mag oder sonstwas Unqualifiziertes, sondern weil Du aus einem ganz anderen Lebensumfeld kommst als ich und ich mich von Dir nicht verstanden fühlen würde. Ist schwierig, das zu formulieren, was ich denke - merkst Du auch, nicht?

 

Jedenfalls kann man keinen Lemming retten. Der will sich ins Wasser stürzen und wird das tun.

 

Liebe Grüße, haniah

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Hallo Isebill,

 

wie wäre es denn wenn

 

Du ein,,Fachfrau zu Fachfrau" Gespräch, bezüglich der Empfehlung der ,,Birnenfigurproblemzonen" Kursteilnehmerin mit der Kursleiterin führen würdest?

 

Du möchtest nicht wirklich das wir uns den Mund HIER ohne dabei gewesen zu sein zerreißen :rolleyes:

 

Durch das lesen Deiner wunderbaren Beiträge weiß ich, dass Du durchaus ein Gespräch...gar eine Auseinandersetzung bzw. Diskussion nicht scheust.

 

Oder ist diese Kursleiterin User hier und könnte an diesem durchaus interessantem Thema teilnehmen?

 

Verleiden würde ich persönlich nicht sagen, denn nach einem Reinfall, bezüglich Passform, kann man auch durchaus motivierter sein etwas anderes auszuprobieren.

 

 

Wünsche einen schönen Tag:)

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Ich glaube ja auch, dass ein "ungebetener Rat" ein "schlechter Rat" sein muss aus der Sicht des beratenene. Nur hab ich ja kaum persönlichen Kontakt mit anderen Selbstnähern (warum wohl, sollte mal in mich gehen.......) aber es tut mir immer leid, wenn ich solche Verschwendung an Zeit, Liebe, Geld, Mühe, Energie und Hoffnung sehe.

 

I.

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Man kann sich die Näherei damit durchaus versauen, das stimmt. Manche Leute muss man aber einfach lassen. Sie wollen es nicht anders. Da kann man reden was man will, sie hören einfach nicht zu.

 

Meine Kursleiterin sagte mal zu mir: "Sie kennen Ihren Körper sehr genau, das gefällt mir." Davor habe ich ihr am Probemodell gezeigt, was ich aus welchem Grund geändert haben möchte, wo ich wieviel zugeben möchte um als Ergebnis XYZ zu erhalten. Da war ich schon sehr stolz und ihre Aussage hat mir sehr geschmeichelt.

 

Man sollte mMn sehr auf die Meinung der Kursleitung hören, denn sie haben in der Regel halt einfach Recht.

 

Ansonsten interessiert mich nur die Meinung von Menschen, deren Äußeres ich als stilsicher empfinde.

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Möglicherweise sieht die junge Frau aber auch kein Problem in ihrer Birnenzone. ;) Will heißen, wenn sie auch schon gekaufte schmale Hosen im Schrank hat (hat sie wahrscheinlich), warum soll sie dann nicht auch eine nähen. Vielleicht freut sie sich ja darauf, endlich eine schmale Hose zu haben, die an der Taille nicht zu weit ist.

 

Ich meine, man sieht's ja oft genug im Straßenbild bei Damen, die nicht nähen und dennoch trotz ausgeprägter weiblicher Formen Röhren-Stretchjeans mit Ballerinas tragen. Die hatten Gelegenheit, sich vorher damit im Spiegel zu sehen, bevor Geld und Hose auf der Ladentheke die Besitzer wechselten.

 

Zur Nähkursleiterin: Vielleicht sieht sie ihren Job lediglich darin, den Kurzteilnehmern beizubringen, wie man schneidert und ihre Tipps beschränken sich auf die aus dem Nähkästchen.

 

Was nicht heißt, dass ich deine Beweggründe zum Verfassen dieses Threads nicht verstehen kann, Isebill. Ich bin ja auch eine engagierte Person mit latentem Optimierungswahn. Der bricht sich aber neuerdings immer seltener Bahn bezüglich ungefragter Hinweisen an liebe Mitmenschen. Ich glaube, ich werde alt. :D

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Anfängerin - eine Weste hat sie sich schon mal genäht, aber nie angezogen.

 

Erste Idee: Ein Oberteil. Ein einfaches weites Shirt, so was hat sie schon als Idee (gekauft) zu Hause.

 

Nach Besichtigung der ausliegenden Burdas: Eine sehr enge Stretchhose.

[...]

Die Nähkursleiterin, leiderprobt, redet ihr das auch nicht etwa aus - sondern schickt sie bielastischen Stretchjeans kaufen.

Wenn sie von einem weitem Shirt auf eine bequeme Stretchjeans gekommen ist, ist der Weg doch gar nicht so weit! Bequem sollte es von Anfang an sein, und das wird es (vielleicht). Von uns ist ja auch kein Meister vom Himmel gefallen, beim Nähen. ;)

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Ich glaube, Lernen geht nur durch Ausprobieren.

 

Lass sie doch erstmal die Strechjeans nähen, dabei wird sie allerhand Sachen lernen. RV, Bund, Sattel, Taschen, Abnäher usw.

Wenn sie dann nicht sitzt, kommt die Passformberatung. Dann kommen die Alternativmodelle ins Spiel: z.B. Leinenhose, eher weit, mit dem Vorteil, dass sie einfacher zu nähen ist. Da wirst Du Dich dann sicher einbringen.

 

LG, Carola

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Für mich ist das gar nicht so sehr die Frage, ob das der Dame steht - das muss sie selbst wissen... Aber als reichlicher Anfänger mit einer engen Röhrenjeans zu starten - das ist für mich das große Frustpotential... Ich bin immer noch der Meunung - Hosenanpassung ist so ziemlich das schwierigste - und wenn das Teil dann auch noch knatscheng geschnitten ist - erst recht...

 

Sabine

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OOOch, die Teile, die ich im Nähkurs genäht habe, habe ich am Ende alle nicht wirklich getragen, aber ich habe viel gelernt - unter anderem auch, dass nicht alle Kleidungsstücke, die passen, auch vorteilhaft sein muessen. Auch habe ich vielleicht einen etwas eigenwilligen Geschmack, aber auch das ist nicht "Schuld" der Nähkursleiterin, ich denke laufen lassen heisst die Devise.

Ich habe mir tatsächlich damals Teile ausgesucht, die mir bestimmte Techniken nahegebracht habe, ich habe gesehen wie man Teile anpasst usw. ich denke, hoffe ich kann vieles von dem damals gelernten übertragen.

In einem Kurs habe ich, wenn ich mich recht entsinne, gar kein kompletes Teil genäht, sondern einfach nur Fragmente genäht: an einen Ärmel Manschetten, einen Jeansreissverschluss eingesetzt, einen Ausschnitt ohne Oberteil angepasst usw.

Nähen verleiden kann man sich eigentlich eher durch eine mistige Maschine oder miesen Stoff und selbst da muss man vermutlich erst eigene Erfahrungen machen bevor man von anderen profitiern kann.

Vielleich kommt sie ja auch vor allem um aus dem Haus zu kommen und Spass zu haben

Deine Sorgen sind löblich, aber vielleicht bin ich es ja, die mit dir im Kurs näht;)

lg Anja

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Ist es nicht oft so, dass viele genau das anziehen, was ihnen eigentlich gar nicht steht. Aus einer Sehnsucht heraus oder auch als Motivation, wenn sie diese schönere, andere Figur hätten.

 

Und diese Stretch-Jeans-Leggins müssen wohl einfach bequemer sein.

 

Oder ist es die irrtümliche Meinung, wenn man schon mollige Beine hat, dann darf man nicht noch weite Hosen tragen, die noch unförmiger machen?

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Möglicherweise sieht die junge Frau aber auch kein Problem in ihrer Birnenzone. ;) Will heißen, wenn sie auch schon gekaufte schmale Hosen im Schrank hat (hat sie wahrscheinlich), warum soll sie dann nicht auch eine nähen. Vielleicht freut sie sich ja darauf, endlich eine schmale Hose zu haben, die an der Taille nicht zu weit ist.

 

Ich meine, man sieht's ja oft genug im Straßenbild bei Damen, die nicht nähen und dennoch trotz ausgeprägter weiblicher Formen Röhren-Stretchjeans mit Ballerinas tragen. Die hatten Gelegenheit, sich vorher damit im Spiegel zu sehen, bevor Geld und Hose auf der Ladentheke die Besitzer wechselten.

Wobei wir wieder beim Thema der Selbstwahrnehmung sind. Mir geht es wirklich ganz oft so, dass ich mich im Spiegel sehe und denke "Och, gar nicht so schlecht." Dann mache ich meine Fotoserie (vorne, hinten, rechts, links) und dann habe ich schon oft gedacht "Oh Gott! Wie läufst Du denn rum? Das geht ja gar nicht!" Will sagen, dass der Blick in den Spiegel oft nicht wirklich hilfreich ist, weil er nicht das spiegelt was wirklich ist, sondern auch was ich sehen will oder auch abgespeichert habe. Ich kenn mich mit der Materie nicht so wirklich aus, aber ich finde es immer wieder spannend :)

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Guten Morgen Isebill,

 

nun, ich denke an der Stelle mußt Du es einfach ertragen.

 

Die junge Frau wird ihre Birnenform niemals ändern können. Und nun? Soll sie weite, kaschierende Marlene-Dietrich-Hosen tragen? Scheint nicht ihr Stil zu sein. :nix:

 

Wenn Du hier diese Link betrachtest, könnte die enge Hose wirklich vorteilhaft getragen werden.

 

http://www.wir-sind-schoen.com/know-how/figurtypen/a-typ.html

 

 

Nachtrag: Und wenn man jemanden den Kurs wirklich verleiden will, dann mit einem Hinweis auf die Figur. Die Dame wird schon wissen wie sie aussieht.

Überlasse der Leitung des Kurses eventuelle "Kritik". Sie wird schon wissen, warum sie nichts gesagt hat.

 

Grüße

millefleurs

Edited by Millefleurs

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Da wirst Du Dich dann sicher einbringen.

 

Muss man sich in einem NähKURS denn wirklich "einbringen"? Das ist doch eigentlich der Job der Kursleiterin?

 

Klar, wenn mich jemand nach meiner Meinung fragt, dann sag ich da schon was dazu, aber ich verbringe nicht meine Kurszeit mit einer ausführlichen Passformberatung oder Diskussion. Ich bin da vielleicht etwas egoistisch, aber ich gebe nen Haufen Geld für den Kurs aus und will da eigentlich nur in Ruhe nähen. :o

 

Bei uns ist es so, dass wir bei anderen manchmal gebeten werden, kurz hinzuschauen, ob wir einem bestimmten Sachverhalt zustimmen (zu breite Schultern, zu viel Weite etc.). Das wars dann aber auch schon. Ich denke, das dient auch mehr der Konditionierung auf die Beurteilung von Passformfehlern.

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Oh, keine Sorge - ich kenne meine dominanten und autoritäre Ausstrahlung und habe fein meinen Mund gehalten, als ich gemerkt habe, dass mir blankes Unverständnis entgegenschlägt.

 

"Latenter Optimierungswahn" - das ist ein sehr gutes Wort. Wie sagt mein kleiner Bruder- er ist in dem sicheren Glauben groß geworden "wo Isebill drunter, drüber oder drauf steht - das klappt 100 %".

 

Immerhin kann ich mir zugute halten, dass ich den Raffrock wohl verhindert habe.

 

Ist manchmal nicht ganz einfach, von der Arbeit, wo ich meine Entscheidungen auch durchsetzen und dafür ganz alleine grade stehen muss, auf so eine Weiberrunde umzuschalten.

 

Habe ich schon mal gesagt, dass ich nicht (aber auch überhaupt nicht) teamfähig bin und deshalb das "einsame" Nähen das ideale Hobby für mich ist ?

 

(Ganz im Gegensatz zu meinem Mann - der singt in mehreren Chören...)

 

Isebill

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Oh, keine Sorge - ich kenne meine dominanten und autoritäre Ausstrahlung und habe fein meinen Mund gehalten, als ich gemerkt habe, dass mir blankes Unverständnis entgegenschlägt. l

 

:D Das ist für dich eine reife Leistung :D :klatschen:

 

Habe ich schon mal gesagt, dass ich nicht (aber auch überhaupt nicht) teamfähig bin und deshalb das "einsame" Nähen das ideale Hobby für mich ist ?

 

Ha, da können wir uns die Hand geben. Aber wie ich immer wieder feststelle: Leitwölfe werden immer gebraucht. Ohne jemanden, dem es wurscht ist, ob er Hierachien missachtet und eventuell Gefühle verletzt, würden Projekte oftmals einfach nur zu Tode geredet werden.....

 

Grüße

millefleurs

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Meine Mutter hat früher vernünftige Sachen genäht, soweit ich es so im Nachhinein mitbekommen habe. Dann hat sie lange, lange nicht genäht. Seit sie wieder angefangen hat und nun nicht mehr die schlanke junge Dame ist, sondern eine füllige Mitsechzigerin, hat sie leider völlig den Blick für sowas verloren. Ich glaube mittlerweilesogar vielmehr, daß ihr einfach das Vorstellungsvermögen fehlt und ihr halt nicht mehr so wie früher einfach alles steht dank guter Figur. Spaß am nähen hat sie trotzdem (und in ihrem Nähkurs scheint man sich auf das Nähinhaltliche zu beschränken).

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Eine enge Stretchjeans an einem A-Körper ist doch noch kein "Faux pas" an sich. Da kommt es doch dann drauf an mit welchem Oberteil man das kompiniert. Eine den Oberkörper betonende die Hüfte leicht und ohne Rüschen umspielende Tunnika kann z.B. eine gute Ergänzung dazu sein. Eng in der Taille endend oder am besten über der breitesten Stelle am Po endend ist natürlich sehr unvorteilhaft.

 

Ich sehe eher das Problem, wie man als Anfängerin dieses sehr passformsensible und nähtechnisch schwierige Teil gut hinbekommt. Da wird eure Kursleiterin dann ganz schön gefordert sein. Aber die hat sich das ja selbst eingebrockt ;)

 

Gruß Johanna

 

Ergänzung:

 

Rein Schnitttechnisch würde ich für diese Projekt nur nicht unbedingt einen burda Schnitt hernehmen, denn burda schneidet eher für Frauen mit schmaleren Hüften. Ich würde da eher auf Ottobre oder Pattern Company zurückgreifen, da ist der Schnitt schon für etwas mehr Hüfte ausgelegt.

Edited by Johanna F
Ergänzt

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Wegen Passformmängel bei einem anderen Nähkursteilnehmer habe ich mir einmal den Mund verbrannt, danach nie wieder. Ich bin halt lernfähig.

Selbst meine Nählehrerin lächelt mild und sagt lieber nichts - außer sie wird direkt gefragt und dann gibt sie auch hilfreiche Antworten.

 

Geschmackstechnisch finde ich es sehr schwer, zu entscheiden was richtig und was falsch ist. Ab einer gewissen Größe sieht nicht mehr alles nett aus. Da ist es egal, ob gekauft oder genäht. Da könnt ihr jetzt über mich herfallen, dass das schwachsinnig ist, ich sehe das so. Ich trage selbst Größe 42/44 und weiß schon, über was ich schreibe. Zum Beispiel ziehe ich gerne schmale Röhrenjeans an, weil ich das Gefühl habe, in denen schlanker zu wirken als in gerade geschnittenen Hosen. Natürlich kann mein Gefühl trügen und da wäre eine Fotostrecke - so wie es Andrea vorgeschlagen hat - sehr hilfreich.

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Liebe Johanna, das ist genau der Punkt. Bielastischer Stoff ist von Haus aus schwierig zu nähen; eine sehr enge Hose immer wieder anzuprobieren, wenn gerade da die kritischen Stellen liegen, die pure Hölle...

 

Also ich hätte mit einem Vorwand dafür gesorgt (notfalls mit der Lüge, dass die Maschinen im Kurs erfahrungsgemäß keinen bielastischen Stoff mögen....), dass das Mädel sich ein Oberteil aus Baumwolle näht.

 

Die Kursleiterin wird schon wissen was sie tut.

 

 

Isebill

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Eine wirklich gute Nähkursleiterin hätte die Dame darauf hingewiesen, dass es fast unmöglich ist für eine Anfängerin mit ihrer Figur eine knallenge Hose perfekt sitzend hinzukriegen. Die Hose wird nämlich unter dem Hintern Querfalten schlagen ohne Ende, und sowas frustriert beim Nähen ungemein. Man sollte Anfängern eher zu ersten Erfolgserlebnissen verhelfen als sie in ihr Unglück rennen zu lassen. Die können das nämlich nicht wissen.

Natürlich muss man das diplomatisch machen und ihr nicht sagen, sie hätte eine unmögliche Figur.

Allerdings ist das Aufgabe der Kursleiterin, nicht anderer Teilnehmer.

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Ich hätte (als Kursleiterin) da nicht "geschwindelt" - ich hätte tatsächlich erklärt, dass das a) vom Material her nicht ganz einfach zu nähen ist - und dass b) es eben auch relativ schwierig anzupassen ist, weil es sehr unterschiedliche Figuren gibt und die Schnitthersteller eben von einer Standardfigur ausgehen - und dann kann die Kursteilnehmerin entscheiden, ob sie das will oder nicht.

 

Sabine

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Geht es in dem Nähkurs denn nur um die Technik als solche? Auch eine Kursleiterin will ja in gewiser Weise etwas verkaufen und deshalb meine ich, daß sie wider besseres Wissen die Klappe hält und die "Kundin" ins Messer rennen läßt.

Nur suchen wir die Schuld seltenst bei uns sondern bequemlichkeitshalber lieber bei anderen, insofern wird die Dame, wenn ihr auffällt, wie bescheiden sie aussieht, hinterher die Kursleiterin verantwortlich machen und sagen, sie hätte ihr das Nähen verleidet.

 

Könnte man nicht die Flucht nach vorn antreten und ganz offen und vor der ganzen Runde das Theam ansprechen oder fragen, ob die Kursleiterin denn auch etwas zu Stil und Typ etc. sagt? Mit dem HInweis darauf, daß der Frust sonst vielleicht groß wäre (dann kämen die Leute nie wieder zu Nähkursen und die Leiterin wäre bald arbeitslos).

 

LG cc, die auch nicht teamfähig ist und deshalb das einsame Nähen liebt...

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hallo - also mit Birnenform sehen enge Hosen/Röcke super aus- wenn- längere weite,aber auf Taillie geschnittene!, Oberteile dazu getragen werden.Habe seit Pubertät eine Birnenform und ich glaube das wissen die wenigsten die mich angezogen kennen! Wie sich diese Hose für eine Anfängerin nähen lässt,keine Ahnung,aber wenn evtl. Unebenheiten durch das Oberteil verdeckt werden ist das doch kein Problem.

liebe Grüße,nenny

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Ach du Schreck, mit Größe 42 (untenrum) ist man schon fett und darf nicht mehr tragen was man möchte.

 

Gut, dass ich in mehreren Chören singe, dass macht richtig Spass. Aber dort bin ich auch zum Singen und nicht um über andere Mitmenschen zu urteilen.

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