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daxi78

Alte Burdamaße - Wintermantel

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Hi!

 

Ich hab mir in den Kopf gesetzt, einen Mantel aus den 60ern zu nähen. Nun hab ich endlich den Schnitt gefunden, jetzt kommt schon das nächste Problem.

Laut Größenangaben in der Burda von 1967 wär ich bei der Oberweite zwischen 40 und 42, bei der Taille zw 42 - 44! und die Hüfte bei 38/40! Hä? ich hab eigentlich eine total unproblematische 38, das paßt immer.

Die Nahtzugaben kommen mir auch komisch vor, das soll zwischen 2-3 cm sein, Saumzugaben 5-7cm.

Mein Notfallplan wär der Gang zur Schneiderin, um meine Maße anzupassen.

 

Könnt ihr mir Tipps zum Umgang mit den alten Schnitten geben?

Wenn ihr schauen möchtet, um welche Mäntel es geht http:// miminaeht.blogspot.com, der Post ist vom Sonntag, 16. 9

 

lg von daxi

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Die Größen haben sich irgendwann mal geändert. Meiner Meinung nach wurde z.B. aus einer 38 eine 36, wenn ich mich nicht irre. Wann das war, weiß ich allerdings nicht. Ich würde nach den Burdamaßen gehen. Notfalls ein Probeteil nähen

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Wenn sie das so schreiben, dann nimm es einfach hin und ändere den Schnitt dementsprechend.

 

Das mit den Nahtzugaben ist übrigens einfach erklärt: ein Profi gibt bei einem unerprobten Schnitt immer zuerst 3cm Nahtzugabe, damit sie/er bei der ersten Anprobe was rauslassen kann, falls nötig. Auch bei einem nach individuellen Maßen konstruierten Schnitt! Jeder Körper ist nämlich asymmetrisch, und das kann man nur an der Kundin richtig gut ausgleichen.

Burda war wohl vor 50 Jahren näher am Handwerk dran als heute.

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Laut Größenangaben in der Burda von 1967 wär ich bei der Oberweite zwischen 40 und 42, bei der Taille zw 42 - 44! und die Hüfte bei 38/40! Hä? ich hab eigentlich eine total unproblematische 38, das paßt immer.

 

Das liegt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht daran, dass der Schnitt aus den 60ern ist. Sondern einfach daran, dass kaum ein Körper von Kopf bis Fuß in eine einzige Kleidergröße passt. Ich wette 10 zu eins dass du auch bei der ganz aktuellen Burda-Tabelle unter mehr als eine Kleidergröße fallen würdest.

 

(Kaufkleidung ist da auch kein Maßstab, aus diversen Gründen.)

 

Letztendlich hilft immer nur, den Schnitt auszumessen und mit dem eigenen Körper zu vergleichen, um dann zu gucken, wo was geändert werden muss... :)

 

Mach am besten auch ein Probemodell aus Billigstoff (z.B. einfacher Nessel, gibts für ganz kleines Geld, altes Laken o.ä.). In den Schultern muss das Teil gut sitzen... :)

 

Machst du das rote Modell mit den runden Taschen? Dieses Detail find ich ja grad total super... :D

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Danke für die Antwort! Um ein Probemodell werd ich wohl nicht herumkommen. Ich bin mir wegen dem Modell noch nicht sicher, ich werd morgen mal den roten um den simplicity Mantel abzeichnen und dann die maße vergleichen . Vielleicht mach ich auch den simplicity in abgeänderter Form, gekürzt, Taille nach oben, kleinerer Kragen, die Runden Taschen........ Ich bin selbst schon sehr gespannt!

 

liebe Grüße von daxi

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