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Michael12

Reih- oder Heftnadeln für die Nähmaschine

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Hallo,

 

neulich habe ich ein Päckchen "Reihnadeln" für Nähmaschinen von Schmetz gefunden. Sind vermutlich zum Heften mit der Maschine gedacht.

 

Warum kann man dafür keine normalen Nähmaschinennadeln nehmen? Worin liegt der Unterschied? Gibe es diese Nadeln noch zu kaufen? Danke.

 

Gruß Michael

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Hallo Michael,

 

das würde mich auch mal interessieren. Diese Art von Nähmaschinennadeln kenne ich bisher nicht. Mit der Maschine hefte ich mit normalem Garn und zum Stoff passender Nadel.

 

Michael

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Auch in einer alten Bedienungsanleitung von Veritas-Nähmaschinen der Klasse 8014/40 habe ich auf der Seite 23 unter c) folgenden Hinweis gefunden:

 

"...Zum Heften ist eine Heftnadel zu verwenden. Nach der abgeschlossenen Heftarbeit ist die Nadel unbedingt gegen die Nadel zum normalen Nähen auszuwechseln....."

 

Michael

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Zum normalen Nähen ist die Heftnadel völlig ungeeignet. Zick-zack geht gar nicht. Das Öhr scheint etwas höher zu sitzen - weshalb?

 

Gruß Michael

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Jaaa...

 

Ich hab da neulich was gelernt...und sogar behalten:

Man stellt den breitesten und längsten Zick-Zackstich ein und da durch das höhere Öhr der Greifer jetzt nur noch eine Seite (ich glaube links) den Faden erwischt, wird auch nur noch jeder 2. Stich genäht. Man bekommt eine gerade Heftnaht. Das geht übriges auch mit einer Doppelöhrnadel, die heute als Zierstichnadel angeboten wird. Da liegen die Öhre übereinander und man fädelt zum Heften oben ein.

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Danke Ulla,

 

man lernt doch nie aus! Werden solche Heftnadeln eigentlich auch noch hergestellt?

 

Michael

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:D...ich kenne jemanden, der hütet noch gefühlte 2 Stück ;)

Ich weiß nicht ob sie noch hergestellt werden, aber wie gesagt es geht auch mit der Doppelöhrnadel und die gibt es, ich glaube bei Schmetz, heute noch

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Das ist ja mal ein sehr guter Tip, liebe Ulla!

 

Und Michael12, danke, daß du die Frage aufgeworfen hast, sonst hätte ich da nicht gelernt. :)

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sd15.gif

 

mädels

 

diese kürze nadel ist das nadelsystem 103

 

das gibts noch aber nicht in allen spitzenformen

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mädels

 

diese kürze nadel ist das nadelsystem 103

 

das gibts noch aber nicht in allen spitzenformen

 

Danke Josefa für den Hinweis :D

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Danke Josefa für den Hinweis :D

 

sd15.gif

 

huch

da waren ja auch jungs bei

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Ich hänge mich mal an diesen "steinalten" Faden dran.

 

Ich hebe in einer Bedienungsanleitung einer Adler 531/532 auf Seite 32 unter: Heftstichnaht gefunden:

 

"Heftstich-Nadel (Schwarz) einsetzen, ZikZak (Kurve Nr. 48) einstellen, Stichbreite 5, Stichlänge 5: ... ... beim Nähen wird die Maschine vier Stiche links auslassen und erst den fünften Stich in der rechten Stichlage vernähen... ... Dieser Stich lässt sich durch leichtes ziehen... ... entfernen."

 

Auch in einer Bedienungsanleitung einer Veritas Famula fand ich (etwas anders Formuliert) diese Beschreibung.

In der Ostzohne waren die Heftstichnadeln unter der Bezeichnung "System 858 F" nur in der größe "80" (3Stk. 0,70M) in aller Regel bei jedem Nähmaschinen-Mensch-des-Vertauens (Vertragswerkstatt der Veritas) (auch in der Provinz in Geringswalde) erhältlich. Und konnten in allen Vertesen mit Umlaufgreifer (natürlich ZickZack-Masch.) verwendet werden.

 

Leider kann ich heute in der schönen neuen Welt, nirgens (mehr) solche Nadeln kaufen? Heißen die im "goldenen Westen" anders? Oder gibt es die nicht mehr??

Edited by Alex.andra

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Hallo Alex,

ich vermute, dass es sich einfach um Nadeln handelt, die kürzer als die normalen sind. Dann befindet sich das Nadelöhr in Stichlage links über dem Greifer, wenn dieser die Nadel passiert und es wird keine Schlinge gebildet, während es auf der rechten Seite noch passt.

Wenn man das mit einem Stich kombiniert, der vier mal links und ein mal rechts einsticht, ergibt das wahrscheinlich die gewünschte Heftnaht.

 

Das bekommt man vermutlich auch mit einer verstellten (hochgeschobenen) Nadelstange hin.

 

Gruß

Detlef

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Hallo,

 

diese nostalgische Technik wird heute nicht mehr benötigt. ;) Heutzutage muss mensch den Heftfaden nicht mehr ziehen. Ein wasserlöslicher Heftfaden wird einfach mit etwas Wasser aufgelöst, wenn er nicht mehr benötigt wird.

 

(Normales Nähgarn mit Stichlänge 6 - meine längste - und ganz wenig Fadenspannung geht auch gut los.)

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Das man(n Frau auch) dass (neumodisch) kleben (und Schurwolle-Face kleben, fragt sich ob das hält (oder geht)??) oder auch von Hand heften kann, ist selbst mir klar!

 

Aber dass war auch nicht die Frage; Sondern gibt es noch solche "Heftnadeln für die Nähaschine" zu kaufen. Und wenn ja, wie heißen die im "goldenen Westen" (der ja gar nicht so hell strahlt!)?

 

Eine Suche nach Nadeln des "System 103" ergaben auf jeden Fall keine Treffer.

 

Im Osten nannten sie sich "System 858 F". Und von diesen "Ostnadeln" gibt es nur noch Restbestände von "Ostzonen-Näherei-Auflösungen" in der "Bucht".

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Und wenn ja, wie heißen die im "goldenen Westen" (der ja gar nicht so hell strahlt!)?

Nicht alles, was glänzt, ist Gold ;)

Das war 1989/1990 und davor auch nicht anders, aber wenn man aus der Dunkelheit kommt, dann sieht auch ein schwaches Licht sehr hell aus. Für weitergehende Diskussion würde ich dich gerne in der "Boardküche" treffen, das artet hier sonst aus.

 

Im Osten nannten sie sich "System 858 F". Und von diesen "Ostnadeln" gibt es nur noch Restbestände von "Ostzonen-Näherei-Auflösungen" in der "Bucht".

Wenn dir mal eine solche Nadel in die Finger gerät, messe sie doch bitte aus und gib das Maß Kolbenende <-> Oberkante Nadelöhr durch. Ich vermute, dass es ca. 30 bis 32 mm betragen wird, die normale 705/130 hat dort das Maß 33,9 mm.

 

Gruß

Detlef

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