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HaegarHH

Herren(sport)hose und Lasagne

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Hallo Carola,

 

nur zu, ich freue mich, wenn sich mehr Interessierte oder auch Kommentierende dazugesellen :)

 

Thorsten, wenn Dich die weiten Beine stören, arbeite doch unten am Saum ein Klett evtl. mit Reflex auf, dann kannst Du sie bei Bedarf zukletten und sparst die Hosenklammernj beim Radfahren. Beim Pausieren und Einkehren machst Du das Klett auf und hast dann eine gut sitzende Hose ohne Trichtereffekt

Da ich geschlossenen Kettenkasten und Touren-/Reiserad fahre, stören mit (etwas) weitere Beine unten überhaupt nicht, im Gegensatz zu vielen Hardcore-MTBlern, die mit fettig-schleimiger offenen Kette fahren müssen oder wollen.

 

Die Weite insgesamt ist da eher störend. Meine Erfahrung mit recht weiten Hosen ist, dass die Mehrweite anfängt zu arbeiten, es sich Falten oder Kanten und Wülste bilden, die unweigerlich reiben. Letztes Jahr in Schweden hatte ich mit so einer weiten Hose (wohlgemerkt nur bis knapp unters Knie) nach der kleinen Etappe des ersten Tages mit 130km :cool: am linken Knie offene Wunde, weil wundgeschabt :(

 

Natürlich darf es auch nicht zu eng werden, denn sonst muss es ein Material wie eine "echte" Radhose sein, habe eine Stretchjeans, wo ich bei längeren Etappen einfach merke, wie viel Kraft ich im Stoff lasse :o

 

 

Letzte Anmerkung zum Thema Reflex und Sichtbarkeit - nicht nur als Antwort an Dich verstehen, gab ja auch drüben bei der Jacke schon ein paar Postings dazu - was ich schön finde sind Lösungen, wo man reflektierendes Material hat, was auf dem Rad gut sichtbar ist und im Zivilmodus unauffällig verschwindet (s. weiter oben z. B. die Saumbänder der oliven Hose). Also eigentlich lieber Reflexeinsätze, die dann z. B. per feinem RV verschwinden, wenn runter vom Rad. Das widerspricht aber genau der Logik Passform auf dem Rad, gefällige Weite ansonsten.

 

Bei der anstehenden Hose sehe ich das aber weniger Problematisch, da werde ich hier und da Reflexmaterial verteilen :)

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Ich habe die Artikel ausgeschnitten und weggelegt, aber die werden dir wahrscheinlich nicht nutzen, da auf Russisch.

Wie viel Text ist das denn im Verhältnis zu Zeichnung etc.?

 

Wäre es eine Idee für dich, sich mit der Konstruktion zu befassen?

Auf jeden Fall wird genau das passieren :)

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Guest Itsab
Lieber Haegar,

 

ich verfolge eure Diskussion und deine Arbeit sehr gespannt, aber bisher still mit. Ich nähe zwar überhaupt nicht für Männer, aaaber...

 

Ich habe für mich Atelier Rundschau abonniert, allerdings russiche Variante, die ist bisschen anders und günstiger, aber egal. Was ich sagen wollte. Es geht in dieser Zeitschrift um Konstruktion nach Müller und Sohn und seeehr viele Modelle für Männer. Zu meinem großen Leidwesen viel mehr als für Frauen. Liegt wahrscheinlich daran, dass es mehr Businnesmänner gibt, die für sich maßschneidern lassen, als Businesswomen.

 

Es gab mehrere Ausgaben, wo die Hosenkonstruktion für Männer in Plusgrößen behandelt wurde. Auch mit verschiedenen Figurbesonderheiten, so z.B. für Bauchgrößen. Ich habe die Artikel ausgeschnitten und weggelegt, aber die werden dir wahrscheinlich nicht nutzen, da auf Russisch. Und es fehlt auch die Grundlage.

 

Mit Sicherheit gibt es auch auf Deutsch, da es die deutsche Zeitschrift/Methode/Bücher sind. Wäre es eine Idee für dich, sich mit der Konstruktion zu befassen?

 

Also ich hab die Herrenrundschau, warum abonnierst du dann nicht die Damenrundschau? ;)

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Guest Itsab

hmmm, wenn du dann aber nur Herrenschnitte hast!?

 

Na, wie auch immer... HAHAHAH

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Hier mal mein Vorschlag:

Also … wir reden hier ja nicht über einen µm oder mm, sondern um Änderungen , die man auf dem Bild "im Verhältnis" erkennen kann … also wenn ich das Pi*Daumen betrachte, dann ist das genau die Kurve, die ich bei der oliven Hose (s. o.) hatte, nur bei der oliven Hose habe ich dank "Dummheit und Unfug" ca. 3-4cm Weite verloren, die sie nun auf den Bildern oben sehr eng sitzt.

 

Natürlich(!) habe ich da die anderen Änderungen nicht drin, z. B. die Seiten gerade und dafür Abnäher drin, X-Bein-Korrektur, … usw. dann kann ich lieber mit dem schon - gefühlt(!) - gar nicht mal so schlechten Schnitt weiter machen.

 

 

ODER ich habe noch die oben erwähnte Strechjeans im Schrank, die sitzt letztendlich noch enger, hat aber eine sehr ausgeprägte Kurve am Hinterteil und sitzt soweit nicht schlecht, zumindest keine "falschen" Falten zu erkennen. Könnte jetzt davon auch noch mal den Schnitt abnehmen, Weite hinzufügen.

 

 

Hm, mal schauen … :confused:

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Soooo … damit ihr auch schauen könnt :D

 

Ich habe mich dran gemacht und den Schnitt von der Stretchjeans abgenommen. Das ist recht dickes, stretchiges Material, aber bei weitem nicht so elastisch, wie das vorliegenden Stretch-Polyamid und deutlich dicker.

 

Die Folien - ohne Nahtzugabe - habe ich auf die zwei der hier bisher verwendeten Schnitte gelegt, die 1,5cm NZ enthalten, das nicht vergessen! Was mir direkt auffiel, die Kanten waren wesentlich gerader, als bei den bisherigen Schnitten und natürlich signifikant enger.

 

Mit "alt" meine ich den Schnitt der oliven Hose (s. o.), mit "neu" meine ich die aktuelle Probehose

 

Hier einmal die Hinterteile alt und neu

WIP_LUH3_08_HN.jpg.d12067fd5afcb25b24eecb2660f97dd4.jpg

 

und ebenfalls alt und neu vorne

WIP_LUH3_08_VN.jpg.50e468967215d142bd68394426c0121f.jpg

 

hier noch mal die direkten Vergleiche der beiden bisherige Schnitte

WIP_LUH3_09_V_AN.jpg.0fac6f303d4f28cbe7528774001cea35.jpg

 

 

Mal schauen, welche Probehose ist dann morgen nähen werde :)

WIP_LUH3_08_HA.jpg.dda45abbf27d3d1cb72d5adfcd2e7c27.jpg

WIP_LUH3_08_VA.jpg.cb204813486f04283e490c0599717e8d.jpg

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Alsoooooo … ich merke einfach SO geht es hier nicht weiter, ich kann nicht Schnitt für Schnitt von irgendwelchen Hosen abnehmen, nur um mir das nächsten riesen Faltenmuster unter meinem riesen A… anzuschauen :(

 

Ich habe mich entschieden, erstmal einen Thread Konstruktion(sversuch) Herren Bauch-Hose und notwendige Anpassungen zu starten und dort IMHO passender Weise die Erstellung und Anpassung des Schnitts zu diskutieren und dann hier mit frischer Lasagne eine hoffentlich wirklich passende Hose zu erstellen :o

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So langsam nähert sich die Schnittkonstruktion ja dem Abschluss, hoffe ich :o

 

DA tun sich mir gerade neue Fragen auf :)

 

Bisher habe ich ja für die Hosen Tactel, Supplex und ein "3-Lagen Laminat mit PTFE" verarbeitet, alles nicht elastisch, nun habe ich Stretch-Polyamid, schön bi-elastisch hier liegen.

 

Die große Frage, wie nähe ich das am sinnvollsten? Bisher habe ich entweder Kappnähte genommen, oder aber mit der Overlock genäht und dann mit der Nähmaschine noch eine Naht nachgenäht und tlw. von rechts umgesteppt. Zumindest das Nachnähen und Flachsteppen hätte ja das Problem, dass ich da bisher normalen Geradstich genommen habe und der nun nicht elastisch ist, andererseits sind die Stetchstiche nun nicht so dekorativ, dass ich die außen auf eine Kappnaht setzen oder zum Flachsteppen verwenden würde.

 

Also was tun :confused:

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Guest Itsab

Vielleicht keine Kappnähte, sondern einfach per Overlock.

 

Warum absteppen? Wenn doch, dann vielleicht mit der Zwillingsnadel. Hast du eine Covermaschine?

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Hast du eine Covermaschine?

Nicht, noch(!) nicht :)

 

Damit die flacher liegen und beim Radfahren nicht sooo viel scheuern, wenn ich einzeln die Ränder sicher (Ovi) und dann nähe und dann umbügele, dann bleibt es halt nicht da, wo ich hin gebügelt habe, ist halt keine Wolle.

 

Also zusammen durch die Ovi … dann habe ich, weil ich mich damit sicherer gefühlt habe, noch mal eine Naht gemacht. Das zusammen war dann aber recht stören so lose im Bein.

Edited by HaegarHH

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In meiner Damenschneiderinnen-Lehre verarbeiteten wir ganz selten sportliches oder elastisches Material. Leider. Die Overlockmaschine durfte nur zum Versäubern gebraucht werden. Uns sonst wurde Jersey so verarbeitet, als wäre es Stoff. Also mit 3 cm Nahtzugaben.

 

Wir nähten elastische Nähte mit einem kleinen Zickzack. Der war nachher gar nicht mehr als solcher sichtbar. Vielleicht kannst du es an einem Stoffrest ausprobieren. Und die heutigen synthetischen Fäden sind sehr elastisch.

 

Google mal nach elastischem Nähfaden. Gibts nicht in vielen Farben.

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Hallo Iris,

 

Grüße in das nette Lenzburg :)

 

In meiner Damenschneiderinnen-Lehre verarbeiteten wir ganz selten sportliches oder elastisches Material. Leider. Die Overlockmaschine durfte nur zum Versäubern gebraucht werden. Uns sonst wurde Jersey so verarbeitet, als wäre es Stoff. Also mit 3 cm Nahtzugaben.

Ich habe ja einen Herrenausstatter als Kunden und da sehe ich das auch immer so, die Ovi hat da auch nur 3 Fäden eingefädelt, "Kettelmaschine" genannt. Diese 3cm werden dann vermutlich nach links und rechts zurück auf den Stoffe gebügelt, richtig?

 

 

Wir nähten elastische Nähte mit einem kleinen Zickzack. Der war nachher gar nicht mehr als solcher sichtbar. Vielleicht kannst du es an einem Stoffrest ausprobieren. Und die heutigen synthetischen Fäden sind sehr elastisch.

Werde ich auf jeden Fall probieren, so wie ich es eigentlich immer mache(n muss), würde mir sonst auch Loch in den Bauch ärgern, wenn ich auf Grund meiner mangelnden Erfahrung auf Grund falscher Materialauswahl dann das Stück versauen würde.

 

 

Google mal nach elastischem Nähfaden. Gibts nicht in vielen Farben.

Werde ich machen, jede Farbe reicht mir, so lange es schwarz ist :)

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Grüße in das nette Lenzburg :)

 

Danke, ist angekommen. Gruss zurück in den Norden, wo ich auch mal Urlaub machen möchte.

 

Ich habe ja einen Herrenausstatter als Kunden und da sehe ich das auch immer so, die Ovi hat da auch nur 3 Fäden eingefädelt, "Kettelmaschine" genannt. Diese 3cm werden dann vermutlich nach links und rechts zurück auf den Stoffe gebügelt, richtig?

 

Richtig. Nähte wurden auseinandergebügelt. Kanten wurden nur ganz selten abgesteppt. Aber ja so, dass man es nicht sieht. Mit IRIS-Seide :-) oder Cordonnet. Aber nie als optischen Hingucker. Und die meisten Kleider wurden eh nur für den Einmalgebrauch hergestellt. Der Laufmeter vor 30 Jahren 300 Euro.

Ich merke erst jetzt durch dieses Forum, was ich eigentlich alles NICHT gelernt habe. :-(

 

 

Und viele Grüsse an Basti. Deine Fotos resp. deine Arbeiten sind genial. Und deine Schnittkonstruktionskenntnisse ...hach ... neidischbin

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Guest Itsab

Iris,

 

danke danke!

 

aber ich bin ja neidisch auf dich! Du hast das alles richtig gelernt *schnüff* will auch!

 

 

Thorsten:

 

Es gibt von ..... darf ich schreiben von wem? Ein sehr gutes Elastikgarn. Neu entwickelt. Hab Proben hier! Das ist der Hammer. Damit kannst du normal absteppen... fiel mir leider erst jetzt ein.

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Es gibt von ..... darf ich schreiben von wem?

 

Link auf die Herstellerseite ist erlaubt. Neugierig bin ich da nämlich auch drauf ;)

 

Super, was Ihr Beiden hier mal wieder auf die Beine stellt!

 

Liebe Grüße, haniah

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aber ich bin ja neidisch auf dich! Du hast das alles richtig gelernt *schnüff* will auch!

 

Gehört zwar nicht zum Thema, ich schreibe es aber trotzdem öffentlich statt als PN

 

Ich habe die Lehre nur gemacht als Sprungbrett zur nächsten Ausbildung. Somit habe ich nur eine Grundausbildung. Berufserfahrung fehlt mir. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, irgenndwann perfekt nach Massen zu nähen. Ich hätte mir nie getraut, für Kundschaft zu nähen.

Jetzt 30 Jahre später merke ich erst, wieviel echtes Schneidereihandwerk wir damals gelernt haben. Revers piquieren, Handknopflöcher, ...

Dafür haben wir eben auch ganz vieles nicht gelernt, da unsere Kundschaft sehr "einseitig" war.

 

Übrigens haben wir die Schnitterstellung nur für die Schule gelernt. In der Praxis hat die Chefin einen Basisärmel genommen und frei von der Hand für die Kundin angepasst. Dann bei der Anprobe haben wir die Ärmel an der Kundin am Modell angesteckt. So auch der Kragen und anderen Details.

 

 

Die letzten Monate habe ich erkannt, dass richtiges schneidern eben doch meine Berufung ist. Nur Bastelnähen und nach Fertigschnitten zu arbeiten kann es doch nicht sein und seither bin ich dabei, vergessenes wieder auszugraben und das mit der Schnitterstellung wieder zu lernen. Und gerade wenn ich hier verfolge, wie am perfekten Schnitt oder der authentisch historischen Mode gearbeitet wird, dann motiviert mich das, meine vergessenen Kenntnisse wieder auszugraben.

Ich weiss viel, aber auch ganz vieles noch nicht oder nicht mehr.

Statt für den Markt zu produzieren, bin ich fast mehr in diesem Forum und lese mich durch die vielen Threads.

Edited by Iris B.

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Hallo HaegarHH,

 

interessiert lese und schaue ich, was Du so an Versuchen unternimmst, zu der fuer Dich optimalen Hose zu kommen.

 

Irgendwo im Verlaufe des Fadens hast Du geschrieben, dass die Kaufhosen, von denen Du bisher gedacht hast, sie saessen ganz gut, Dir nun auch nicht mehr gefallen.

Wenn ich die Bilder so anschaue, so sehe ich figuerlich fast meinen Mann vor seiner Schlankheitskur vor mir. Auch die Bein/Kniestellung und die Rueckseite.

Wir haben seinerzeit mit den Bauchgroessen von Gardeur sehr gute Erfahrungen gemacht. Haben die einzig gute Passform fuer meinen Mann gehabt.

Vielleicht probierst Du( falls Du mal wieder kaufen moechtest) eine Hose dieser Fa, falls es die noch gibt...

und Du sie noch nicht getestet hast.

 

LG

 

Gruene Insel

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Hallo,

 

Wir haben seinerzeit mit den Bauchgroessen von Gardeur sehr gute Erfahrungen gemacht. Haben die einzig gute Passform fuer meinen Mann gehabt.

Vielleicht probierst Du( falls Du mal wieder kaufen moechtest) eine Hose dieser Fa, falls es die noch gibt...

 

danke für den Tip, die Firma gibt es noch, die Bauchgrößen scheinen(!) nach deren Web-Seite nur bis Gr. 30 zu gehen, da bin ich noch ein großes Stück von entfernt. Allerdings gibt es einen "Vertrieb" für große Größen, der sich von bekannten Firmen ausgewählte Stücke in wirklich groß fertigen lässt, z. B. von Camel oder aus dem Radbereich Gonso, könnte natürlich sein, dass ihr über so eine Schiene auch größere Größen bekommen habt, oder das Gardeur vielen anderen Firmen folgend die großen Größen (wieder) eingestellt hat.

 

 

Generell aber eine gute Frage, was mache ich in Zukunft? Klar, die Hosen die ich jetzt habe und nicht völlig schlabbern, werde ich auftragen, dass geht manchmal leider recht schnell :o Zum Hosennähen gekommen bin ich ja, weil ich eigentlich nach Hosen aus Funktionsmaterial und mit Funktion gesucht habe, die werde ich dann sowieso nicht kaufen können. Und dann muss ich mal schauen, wie schnell ich eine Hose schaffe und wann ich eine brauche. Wenn ich dann z. B. noch Feingarbadine für 9,95 sehe, dann sinkt meine Lust zu kaufen enorm.

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So jetzt gibt es kein zurück mehr :D, der Schnitt scheint zu stehen :cool: also nicht lange gezögert, aufgelegt

 

WIP_LUH4_01.jpg.39a8799e81210c16e9c8de3775073fcf.jpg

übertragen und zugeschnitten.

 

Dann hatte ich endlich auch Reste für Nahtproben (ich weiss, es ist etwas unscharf :()

WIP_LUH3_02_A.jpg.d46224945d929b4d79b3bb6f4cf8d5fd.jpg

die beiden rechten (roten) Nähte zeigen einmal normalen Geradstich und dann den speziellen Stretchstich, den meine Maschine hat. Das ist so eine Art Mini-Zick-Zack, na eher Mini-Vor-Zurück. Während ich es mit großer Anstregung schaffe, dass der normale Geradstich reisst, hält der Stretchstich bombenfest und sieht gar nicht mal so schlecht aus (und wenn ich mir noch lange rotes Garn auf schwarzem Stoff ansehe, mache ich noch Steppnähte in Kontrastfarbe :rolleyes:)

 

Dann mal probiert, mit dem Stretchstich eine Kappnaht hinzubekommen und das wirkt auch nicht schlecht

WIP_LUH4_02_B.jpg.43a339cd205358c081a8c38fe4506d41.jpg

 

 

Leider fange ich nun die 4. Hose an und habe schon wieder keine Lasagne vorbereitet :ups: … stelle aber mal ein paar Flaschen Montepulciano auf den Tisch :durstig: … und kümmere mich mal eben und mein Abendessen.

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dieser Stretchstich ist allerdingsschlecht zum Auftrennen, falls es mal nötig ist... :(

 

liebe Grüße

Lehrling

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dieser Stretchstich ist allerdingsschlecht zum Auftrennen, falls es mal nötig ist... :(

 

Guter Hinweis … :kratzen: lässt sich 4-Faden Ovi besser auftrennen?

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Das mit den Kappnähten ist Kappes, Ovi-Naht flachsteppen geht gerade so eben, es biegt sich irgenwann unweigerlich weg, nicht das Falten geworfen würden, oder es wellig würde, es gibt auf ca. 25cm einfach einen großen Bogen :mad:

 

Ich frage mich, wie ich das z. B. mit Taschenkanten machen werde … mich beschleicht das Gefühl, das ich Radhose hin oder her Vlieseline raussuchen muss :o

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ich nochmal zum Abend,

 

haben noch eine dieser Gardeurhosen aufgehoben. Ist so eine Art feinerer Jeansstoff , nur in gruen mit ganz kleinen ( nicht auftragenden )Bundfalten. Da ist die Groesse 31 drin. Sind die Bauchgroessen nicht die ungeraden ?

Wir haben die Hosen seinerzeit in einem guten Herrenausstattergeschaeft gefunden, waren dort im normalen Angebot.

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Gestern Abend habe ich dann zuerst die Abnäher und die Bundfalten genäht. Dann ein paar Hosen hergenommen und mir die vorderen Taschen angeschaut, nach dem die Taschen bisher ja auch eher suboptimal, teils von der Optik, teils von der Funktion waren. Hoffentlich habe ich jetzt was passendes gefunden.

 

Diesmal auch eine sinnvolle Reihenfolge gefunden :D … die Konturen der Ecke übertragen, dann an der Vorderhose und dem Vorderteil der Tasche den Taschenausschnitt abschneiden. Die Vorderhose mit einem ca. 3cm Streifen Vlieseline (etwas kräftigere, keine Ahnung welche das war, Rest von dem Leinenrock meiner Frau) bebügelt. Um die Tasche komplett aus dem Hosenmaterial zu machen, hatte ich zu wenig Rest, also habe ich (mal wieder) zum Tactel gegriffen und es diesmal sogar so hinbekommen, dass man es nach dem Umsteppen tatsächlich nicht sieht :), zweite Steppnaht füsschenbreit daneben.

 

Warum auch immer hat es dann bei der zweiten Tasche mächtig gehakt :mad: … es gab einen riesen dicken Knoten, weil die Maschine nicht sauber transportierte. Saubermachen, Teststück, alles ok, also wieder 2. Tasche, wieder Knoten, … im 5. Anlauf klappte es dann so ca. 2cm tief im Material angefangen. Ich habe dann in Gegenrichtung drüber genäht, Keine Ahnung, was das war :confused: Die zweite Steppnaht ging problemlos. Die Innennähte der Taschen mit der Ovi gemacht, die Außennaht und die obere Naht wird dann zusammen mit dem Rest gemacht. Ich hoffe, DAS war jetzt so alles korrekt.

WIP_LUH4_03.jpg.7962828eaf9131d39fff1dbe1cf37654.jpg

 

 

Ich wollte gerne wieder an der linken Wade einen Reflexstreifen haben und habe zuerst diverse Testreihen gestartet. Letztendlich habe ich mich entschieden, einen 4cm Streifen Vlieseline aufzubügeln und dann mit Stretchstich kantig den Reflexstreifen (2cm) aufzusteppen. Leider ist es trotz allem eine Reflexwelle :banghead: geworden.

WIP_LUH4_04.jpg.1bc766b1fb5c31d37d8a5c49d1789e0d.jpg

 

 

Ich möchte auf jeden Fall doppelte Baggytaschen machen und dafür keine Gesäßtaschen und frage mich nun, wie ich da dann das Reflexmaterial in vernünftiger Optik draufbekomme. Auch überlege ich, ob ich dort die Kanten, die dann auf die Hose gesteppt werden und den Deckel (mit Druckknöpfen) ebenfalls per Vlieseline verstärken sollte :confused:

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Guest Itsab

Die Taschen sind nicht optimal, die werden dir aufspringen.

 

Oben an der Bundkanten von der Seitennaht her 6cm richtung VM und ab da winkelst du dann wieder zur Seitennaht UNTER! den stärksten Bereich deiner Hüfte. Das ist der Trick, wenn man keine aufstehenden Taschen haben möchte.

 

Übrigens werden die Eingriffe nicht verstürzt sondern mit 2cm Einschlag angeschnitten, zweimal umgeschlagen. Die restliche Tasche wird komplett fertig gemacht und dann nur noch unter den umgeschlagenen Eingriff geschoben und dann kommt die obere Steppnaht, die das ganze zusammenhält.

 

Kannst auch 1cm anschneiden, overlocken und nur einmal umschlagen. Wird noch dünner dann.

 

 

Zum Aufnähen der Bänder kann ich dir leider nichts sagen... vielleicht kleben? ^^

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