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Reißverschluss in Seitennaht einer Hose - suche Tipps und Tricks

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Hallo,

 

nach langer Abstinenz will ich mal wieder eine Hose nähen und weil mein Bauch schon üppig genug ist, will ich ihm den RV ersparen, der soll also in die Seite.

 

Ich habe das schon gemacht und es ist auch akzeptabel geworden, aber vielleicht geht es ja viel einfacher!

 

Meine Hüftrundung ist nur gering, die Hose hat eine breite Passe, deren Seitenkante fast gerade ist, aber alle Kantern sind halt in unterschiedlichem Verhältnis zum Fadenlauf.

 

Also wie würdet ihr das machen?

 

Vielen Dank für eure Tipps und Tricks von

Rita

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Hallo Rita,

 

ich würde auf die entsprechenden Nahtzugaben vorm dem Nähen (quasi nach dem Zuschneiden) eine ganz dünne Einlage aufbügeln, um ein Verziehen zu vermeiden.

 

Weitere Ratschläge habe ich keine, außer den Reißverschluss nach hinten zu verlegen.

 

Viele Grüße

 

Anette

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Danke!

 

Wenn ich mir sicher bin, wie die Naht in der hinteren Mitte endgültig aussehen soll, dann lege ich den RV vielleicht dort hin, aber soweit bin ich noch nicht. Außerdem wird auch diese Naht nicht gerade sein sondern eine Art Knick habe, soweit meine bisherigen Hosenerkenntnisse.

 

Ich habe bisher immer ein beidseitg klebendes Vliese in den Bruch gebügelt, damit die Kanten stabilisiert sind und sich außen und innen nicht gegen einander verschieben.

 

Was hat Dir denn an Deinem RV zuerst nicht gefallen, tonijka?

Ich nehme immer einen ganz normale Kuststoff-RV und stecke die Kanten quasi aufeinander vor dem Feststeppen. Dann sieht man von dem RV nichts.

 

Wie Du das mit der Position des RV meint, verstehe ich nicht tonjka!

Beim Zeichnen der Hose kommt doch quasi ein "Abnäher" an die Seite und der ist gebogen, also ist die Naht in jedem Fall gebogen.

 

Morgen muss ich erstmal die eigentlichen Abnäher austüfeln, da ich nach dem System "fit as you sew" arbeite und es für meine Hose ja nicht wirklich einen Schnitt gibt. Der Schnitt soll dann erst am Ende feststehen als "die ideale Hose" für mich!

 

Soweit der Plan ...

 

LG Rita

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Ich hätte dir gerade den Tip gegeben, keinen Nahtreißverschluß zu benutzen! Hosen müssen ja so eng sitzen, dass sie nicht rutschen, und das hält bei mir kein Nahtreißverschluß. Auch wenn ich den lieber benutzen würde, weil man ihn noch weniger sieht, nehme ich für Seitenreißverschlüsse in der Hose nur noch normale RV.

 

Ansonsten würde ich auch einen schmalen Streifen Vlieseline aufbügeln, mehr habe ich bei den vielen Hosen mit SeitenRv nie gemacht...

 

Liebe Grüße

Jule

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Als ich Deinen Post zuerst gelesen hatte dachte "wo ist denn das Problem? Das macht man wie bei einem Rock auch." Und ich nähe alle nahtverdeckten RV nach der Sew'n Sushi-Methode ein. Wie heißt das schmale, aufbügelbare Vlies von der Rolle mit den Verstärkungen? Nahtband, oder? Hab grad unsagbare Leere an dieser Stelle im Hirn :rolleyes:

 

Den RV würde "ich" nicht mehr in die hintere Mitte legen. Ich hab eine, von mir heißgeliebte, Leinenhose bei der ist der RV in der hinteren Mitte. Zuviel Zug für meinen Geschmack, der RV reißt ab unteren Ende immer mal wieder aus. Das mag allerdings auch an meinem immer größer werdenden Popo liegen :D

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... würde deine Hüftrundung auffallender machen. Besser ist, den RV so zu platzieren, dass der etwas oberhalb oder unterhalb der "Spitze", sprich deiner Hüftrundung, beginnt.

Danke, jetzt habe ich es verstanden, werde ich beachten!

 

Sew'n Sushi-Methode

die muss ich mal angucken! Danke

 

Den RV würde "ich" nicht mehr in die hintere Mitte legen. Ich hab eine, von mir heißgeliebte, Leinenhose bei der ist der RV in der hinteren Mitte. Zuviel Zug für meinen Geschmack, der RV reißt ab unteren Ende immer mal wieder aus.

Okay, das Argument zieht! Dann bleibe ich doch beim Seiten-RV.

Ich habe eine einzige Hose mit RV in der Hinteren Mitte, da ist nir was gekracht, aber ich mag diese Hose auch nicht besonders ...

 

Leider bin ich immer noch nicht viel weiter, weil mir die vordere Mitte nicht gefällt

 

LG Rita

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Hallo,

 

nun auch noch mein Senf (nicht als vollständige Anleitung, sondern als Tips) - ich nähe für mich nur noch seitliche Hosen-RVs, weil mir der RV vorn zu sehr aufträgt.

 

1. auf die NZ und einige Millimeter daneben Vlieseline, Nahtband o.ä.

2. beim Steppen der Naht auch den RV-Schlitz schließen (mit größter Stichlänge), NZ auseinander bügeln

3. RV bei geschlossener Naht einsetzen (am bequemsten, wenn er oben so weit übersteht, daß man nicht am Schieber vorbei muß)

4. das Untertrittende des Bundes an der Schalseite nicht verstürzen, sondern offenkantig zusammennähen (drückt weniger durch)

 

Viel Erfolg!

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Ich hol das noch mal hoch.

 

Leider weiß ich gar nicht mehr, was das für eine Hose war, an der ich im Mai 2012 rumgenäht habe. Ob die jemals fertig wurde, das wissen die Götter. Evt. liegt sie auch noch irgendwo rum ...

 

Frage zu dem letzten Post!

Ich schwanke noch zwischen Bund oder Formbund.

Der Bund käme oben dran, wäre gerade und sehr schmal - weil er in der Taille sitzen soll, ginge das. Solche Hosen habe ich 2013 schon genäht, die sind ab Taille weiter als ich dick bin, bequem halt.

Für den Formbund favorisiere ich die Methode, dass die Hose bis in die Taille reicht und mit einem innen liegenden Formbund verstürzt wird.

 

Bei beiden Varianten könnte ich dann am RV die Kanten schmal säumen und hätte so einen Zugang nach innen, weil ich gern einen Gummi hinten einbauen würde, den ich evt. kurzfristig kürzen müss.

 

Wer auch in anderen Teilen des Forum liest, weiß, dass ich mir das mit der Gesundheit mehr zu Herzen nehme als früher und schon ein paar kg abgenommen habe, so dass ich wieder auf dem Stand vom August 2012 bin und es soll weiter gehen - bei einer weiten Hose darf am Po ruhig Stoff fließen, das wäre dann halt so - aber eine rutschende Hose - Horror!

 

Den Hosenbund sieht man bei mir eigentlich nie, ich stecke nie was in den Bund.

 

Ach so - es geht natürlich immer noch und wieder um diese Hose:

Hochzeitsgast-Outfis in XXL - Beratung bitte - Hobbyschneiderin 24 - Forum

 

Danke

Rita

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die genannten Tipps sind alle sehr gut

die beiden RV seiten in gleicher Richtung einnähen, also nicht wenden.

Wenn du beim Zusammentreffen der Nähte nicht auf den letzten Stich trifftst, vorher enden und ein bis 2 stiche von hand und die Fäden auf der Rückseiten verkreuzen.

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Ja, erst quer, dann eine Seite von unten nach oben. Dann am gleichen Punkt einstechen und die zweite Seite von unten nach oben - so mach ich das. Das andere wird nix, da hast Du ganz recht!

 

Und verknotet ev.t sogar reingezogen wird bei mir jeder Faden, ich traue dieser Verriegelung nicht.

 

LG Rita

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