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In gerade einmal 10 Tage geht es zu einer kurzen Reise per Rad durch die Schweiz :), leider habe ich in den letzten Wochen viel zu viel gearbeitet und so habe ich mir mal ein paar Tage mehr oder weniger frei gegeben, um mit den notwendigen Näharbeiten nach zu kommen :super: Ob ich das mit dem Outdoor Daunen-Quilt noch schaffen werde, mal sehen. Meine blaue etaProof-Radjacke soll eigentlich eher als Alltagsradjacke dienen und nicht unbedingt die Strapazen einer Alpenradtour über sich ergehen lassen, so muss eine zweite her, ein wenig mehr auf Radreise getrimmt, z. B. abnehmbare Ärmel und in herrlichem mango :) Btw. daher erklären sich auch die Namen der Sachen mit "Jura" und "Biel" :D

 

 

Nachdem ich am Wochenende die radSache Hose "Jura"

 

radSache_Hose_Jura_-_Taschendetails.jpg

 

dann so schnell nähen musste :), dass ich es einfach nicht geschafft habe, Stück für Stück zu dokumentieren und zu posten, will ich bei meiner zweiten etaProof-Jacke mir die Zeit nehmen und ein WIP daraus machen.

 

Also beginnen wir mit radSache - Jacke Biel, in dem der ausgesprochen nette etaProof mango

radSache_Jacke_Biel_-_01.jpg

 

herausgeholt wird, knapp 2,30m … mit anderen Worten es wird knapp, also blos keinen Platz verschwenden

radSache_Jacke_Biel_-_02.jpg

 

und eine gute Stunde später ist das Puzzle fertig :D

radSache_Jacke_Biel_-_04.jpg

 

Nachdem meine neue Overlock Bernette 334DS :cool: zwar schnurrt wie ein Kätzchen :), die Lautstärke aber trotzdem nicht unerheblich ist :o, habe ich meiner Frau versprochen, Abends hier nix damit zu machen :(

 

Geht also morgen weiter.

 

Ich hoffe, dass ich jetzt alles richtig gemacht habe, so von wegen der Bilder :confused:

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Hallo,

ja die Bilder sind gut sichtbar und ich gucke interessiert zu. Solches Material ist mir noch nicht unter die Nadel gekommen...

Bergtouren mit Rad sind nicht so meins... :):D

 

LG, Deo

 

p.s.

die Bilder bitte entweder direkt in den Thread laden (Büroklammersymbol, Anhänge verwalten, einzeln hochladen) oder ein Profilalbum anlegen und daraus mit Grafikadresse kopieren einfügen (Postkartensymbol mit Berg). Bitte nicht in die Galerie, die ist für fertige Werke wie z.B. die fertige Radjacke.

Danke, dass du gefragt hast!

Deo

Edited by deo

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Kannst du ein bißchen was zum Material erzählen? Ist das sehr weich oder hat es Griff und wie ist es im Tragetest?

 

Anstatt "Halbrücken" hab ich auf dem Schnitteil "Kalbsrücken" gelesen. Da mußte ich etwas stutzen :D

 

Die Bernette hab ich auch! Und bin sehr sehr zufrieden mit dem Teil :)

 

Ich bin gespannt, wies weiter geht!

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Das mit dem mir selbst freigeben hat ja heute schon einmal gar nicht geklappt :o, das im Sonderangebot gekaufte Tactel ist NICHT daunendicht, hoffentlich bekomme ich genügend schnell kalandriertes Nylontaft (ja, ich weiss, wo es das gibt :cool:). Also unterm Strich ein Spitzentag :o

 

 

Kannst du ein bißchen was zum Material erzählen? Ist das sehr weich oder hat es Griff und wie ist es im Tragetest?

Das kann ich gerne, auch wenn es vom Hersteller viel Infos gibt. "Weich" ist es sicher nicht, es fühlt sich auf der Haut stellenweise schon angenehm an, aber es ist eher fest und steif. DAS ist ja gerade das besondere, dass durch die feste Webart das Material für einige Stunden wasserdicht ist. Es ist deutlich dünner als z. B. klassischer Jeansbaumwollstoff, aber deutlich fester.

 

Durch Körperwärme habe ich das Gefühl, dass es ein wenig geschmeidiger wird. Auf jeden Fall quillt es bei Feuchtigkeit, Regen, ... auf und wird dadurch noch steifer, brettiger. ABER ich habe noch nie etwas winddichtes, wasserabweisendes erlebt, was nach meinem Gefühl derart wenig schwitzig ist. Btw. der unbedingte Wunsch etaProof (Jacken) zu haben, hat mich zum Nähen gebracht :)

 

Die Vorgabe Kappnähte zu nähen und diese bei der anderen Jacken kreuzen zu müssen, hat mir dann die Bernina "gebracht" :engel:

 

 

Na ja, zumindest habe ich dann heute die Overlock schon mal auf das passende Nähgarn eingefädelt und Probe genäht.

 

radSache_Jacke_Biel_-_05.jpg

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Danke für die Antwort … habe ich zu spät gesehen, ein weiteres ist jetzt noch in der Galerie :o

 

die Bilder bitte entweder direkt in den Thread laden (Büroklammersymbol, Anhänge verwalten, einzeln hochladen)

dann kann ich aber nicht passend zum Text die Bilder "platzieren", sondern sie hängen alle darunter, richtig?

 

 

ein Profilalbum anlegen und daraus mit Grafikadresse kopieren einfügen

Da bekam ich den Hinweis, dass ich doch nur recht beschränkt und beschränkte Bilder einfügen kann? Habe ich mich da verlesen, denn deswegen hatte ich dann das Album in der Galerie noch einmal angelegt, nachdem ich es zunächst im Profil angelegt hatte?

 

Gibt es also im Profilalbum Beschränkungen?

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Hallo, doch, du kannst sie alle direkt beim schreiben richtig platzieren (über das Büroklammersymbol).

 

Was das/ die Profilalben angeht: ich habe mehrere für mich. Teils nur für "Kontakte" geschaltet, teils öffentlich.

Wenn ich einen WIP mache (wie du jetzt), lade ich die Bilder direkt in den WIP. Wenn ich den Vorgang nicht durch Zwischenkommentare zerreißen lassen wollte, bitte ich einfach am Threadanfang um Geduld hierfür... :D

 

Wenn ich aber später noch direkte Zugriffsrechte auf Bilder haben möchte, dann in ein Profilalbum.

Meine Profilalben nutze ich gern für Bilder/ Skizzen, die immer wiederkehrende Fragen behandeln, ich finde sie dort einfacher wieder und kann schnell verlinken...

Ich hab nun eher den Eindruck, dass ich dort "größere Bilder" als in den Threads hochladen kann, aber das nützt mir nur, wenn sie nur dort direkt angesehen werden sollten, in den Threads könnten sie da die Bildschirme einzelner User sprengen...

 

In der Galerie gibt es eine Rubrik "eigene Galerie", ich denke, die ist ein bisschen irreführend. Sie bleibt öffentlich ... Es scheint mir immer besser, fertige Werke direkt in die entsprechenden Galerierubriken zu laden. Als Zusammenfassung eigener Werke kann man sie sich dann sowieso automatisch als eigene Galerie aufrufen.

 

LG, Deo

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Danke für die Erklärungen, die Forensoftware selber kenne ich … gut :cool:, da programmiere ich gelegentlich selber dran rum, DARUM ging / geht es nicht, aber das sonstige ist – hm - suboptimal zu verstehen, ohne klare und eindeutige und aktuelle Erklärung, aber jetzt habe ich es verstanden :hug:

 

Also erstmal ruhige Arbeiten, anzeichnen von Belegen für Taschen und Reisverschlüsse (zum Test jetzt mit angehängtem Bild, ansonsten fände ich es nicht soooo wichtig :rolleyes:)

 

(HIER sollte nun das Bild stehen - fürchte aber, dass nicht, trotz "Karl Klammer")

 

 

Dann riesen Glück, meine Frau hat noch Telefonate, schnell rüber zur Overlock und auf geht es. Schon überraschend schnell ooooder doch eher lange Telefonate :D ... extra mal nachgemessen und es sind 10,12m(!) gekettelt :cool:

 

Dann kann ich jetzt ja ganz in Ruhe Abendessen machen und danach mich an Paspeltaschen und RVs machen.

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Hey, tolles Projekt, das schau ich auch zu!

 

Insbesondere, da ich meine geplante "Reisejacke" (d.h. Stadt-taugliche Optik + funktionell) wahrscheinlich aus EtaProof nähen möchte.

Wenn ich es irgendwann mal schaffe, mir ein Schnittmuster zu basteln...

 

Welche Sorte verwendest Du? 170 oder 200g/qm?

 

Lg,

Petra

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Welche Sorte verwendest Du? 170 oder 200g/qm?

Sowohl die blaue, als auch das mango sind beides 170er. Das sollte eigentlich eine Doppeljacke bzw. gedoppelt werden, gemäß den Empfehlungen für Wetterschutz, aber dann kam es anders als geplant :o und ich musste mich "damals" entscheiden, ob die blaue so wie sie wurde oder sehr lange verschieben.

 

Habe aber schon bei einer gewissen Person gebettelt, dass sie doch bitte, bitte mal zum Herbst das 240er in den Shop nehmen könnte :cool:

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So und weiter geht es, auch wenn ich mich Mittags dem Problemkreis "Daunenquilt" gewidmet habe :banghead:

 

 

Zum Einstimmen von Mann und Maschine erstmal ausprobiert

 

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wie sich der recht neue Schmalkantfuss mit dem Falzgummiband schlägt und es funktioniert klasse. Also rasch die Ärmellöcher des Westenteiles damit eingefasst

 

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dermassen aufgewärmt habe ich mich meiner Lieblingstaschenkonstruktion gewidmet und eine Paspeltasche mit Reflex-Reissverschluss im linken Brustteil fertiggestellt.

 

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Dann wollte meine Frau unbedingt ein 1/2 Hühnchen und so musste ich unterbrechen. Nachher dann noch die beiden gleichartigen Taschen für den Bauchbereich und dann mal schauen, was heute noch weitergeht.

 

Die Rückentasche bereitet mir noch Kopfzerbrechen, die ist in der Vorlage mit kleinen Klettstücken gearbeitet, aber ich will dort auch lieber einen Reissverschluss.

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Hallo,

 

ich bin beeindruckt, wie sauber Du nähst, insbesondere der paspelierte RV, das werd ich mir merken!

 

Ich war eben auf der eta-Seite und meine mich beim Lesen der Produkteigenschaften zu erinnern, dass Fjällräven auch so ein Outdoormaterial aus 100 % BW verwendet, das durch seine Webart ebenfalls wasserabweisend sein soll. Ist das vergleichbar mit Deinem Stoff?

 

LG, Carola

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Meinst Du G1000? Das ist keine reine Baumwolle, sondern 65 BW, 35 Polyirgendwas - und das kann dann durch Wachsen ziemlich wasserdicht gemacht werden - und ist ohne Wachs auch schon quasi mückendicht...

 

Verrätst Du uns noch, nach welchem Schnitt Du eigentlich arbeitest?

 

Sabine

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ich bin beeindruckt, wie sauber Du nähst, insbesondere der paspelierte RV, das werd ich mir merken!

Danke :zahn:

 

Ja, die Paspeltaschen :o … meine erste Jacke war eine Softshell-Jacke, was weder ich, noch meine "Lehrerin" (die mir einzig und alleine genau DAS beigebracht hat :D) wussten, Softshell kann man nicht umbügeln und sehr wenig "klassisch" damit arbeiten. Habe mir damit als erstes das Rückenteil meiner aller ersten Jacke fast versaut :banghead: … mit etaProof hingegen lässt sich die Technik super anwenden.

 

 

Ich war eben auf der eta-Seite und meine mich beim Lesen der Produkteigenschaften zu erinnern, dass Fjällräven auch so ein Outdoormaterial aus 100 % BW verwendet, das durch seine Webart ebenfalls wasserabweisend sein soll. Ist das vergleichbar mit Deinem Stoff?

Verschiedene "nordische" Hersteller (FR, Noröna, Bergans, …) hatten mal klassische Anoraks (also die Winter-Wind-Jacken) für den wirklichen nordischen Winter aus etaProof und verwandten Materialien. Ob da wirklich auch FR dabei war, weiss ich nicht.

 

ABER das aktuelle G1000 kann man überhaupt nicht vergleichen. Je mehr man wachst, desto wasserdichter wird es, aber die Atmungsaktivität geht gegen Null, es ist bei gleichem Wetterschutz eher dicker, auch der Griff ist anders. Den Rest dazu hat bineffm schon geschrieben.

 

 

Schnitt: Bei Größe 183cm, Bauchumfang ca. 126cm und kleinliche 144cm Brustumfang :eek: … da gibt es keine Schnitte und wenn, dann bestimmt nicht z. B. für eine sportliche Touren-Radjacke :o In diesem Fall dient eine 11 Jahre alte Berghaus, die damals tatsächlich noch GROSS konnten :p, Windjacke als "Inspiration", dann folgen Malerfolie, Papier mit Kurvenlinealen und einem geschulten Blick für Kurven (auch wenn bisher eher nicht für Schnitte), viele Meter Bomull (wobei da werde ich wechseln, das ist so lappig, da passt einfach alles :() wieder Papier … bis ich irgendwann zufrieden bin.

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Ich bin immer gespannter. Die andere Hühnchenhälfte hast du wohl inzwischen abgekriegt.

Paspeltaschen, so lange vor allem, verlangen mir immer noch einen Heidenrespekt ab. Ist die zunächst mit irgendeinem Stoff verstürzt? Oder ist der Reissverschluss direkt anstelle der Paspelstreifen benutzt?

Das Material finde ich auch mehr als interessant, aber durch den Bildschirm kann man dir nun mal nicht ein Abfallstückchen zum befühlen mopsen... Menno.

 

(Ich brauche u.a. eine Allwetterjacke. Die Dichtheit der Nähte würde ich "einfach" durch zweifache Schichtverarbeitung/ Nahtversatz lösen und wenn es so ein zusätzliches Koller wäre... aber bei dem Preis will ich mein Lager mal lieber nicht auf Verdacht aufstocken...)

 

Also gucke ich zunächst zu... und winke,

 

Deo

 

p.s. als steifen, preiswerten Probestoff kann ich mir derzeit außer gewachster Tischdecke auch nichts denken. Ein steifer Köper vielleicht oder Markisenstoff, Segelstoff oder sowas. Aber dann eben nicht preiswert.

Ach halt: einen derben Stoff von Ikea mit Wäschesteife tränken?

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Die andere Hühnchenhälfte hast du wohl inzwischen abgekriegt.

Ich habe mir dann was vom Türken mitgebracht, muss nicht SO viel Hühnchen haben, wie meine Frau, berufsbedingt dann eher auch Pizza :D

 

 

Paspeltaschen, so lange vor allem, verlangen mir immer noch einen Heidenrespekt ab. Ist die zunächst mit irgendeinem Stoff verstürzt? Oder ist der Reissverschluss direkt anstelle der Paspelstreifen benutzt?

Die nutzbare Länge ist 18cm das ist noch nicht sooooo lange, finde ich mittlerweile. Zunächst einen Beleg, in diesem Fall aus dem gleichem Material, aufgesteppt. Breite ca. 1cm, Länge halt 18cm. Exakt die Ecken treffen, dann an den Schmalkanten Dreiecke "schneiden" und entlang der Mitte aufschneiden. Für die Ecken nehme ich immer den "Knopflochmeissel" von Bernina (Erbstück), das ist deutlich exakter als mit Schere. Dann von rechts aus den RV dahinter steppen, das geht sehr gut, weil die kleinen Reflexelemente super Hilfslinien ergeben :o

 

Ich glaube, davon hätte ich mal Bilder machen sollen. Habe aber jetzt alle drei Taschen fertig.

 

 

Das Material finde ich auch mehr als interessant, aber durch den Bildschirm kann man dir nun mal nicht ein Abfallstückchen zum befühlen mopsen... Menno.

Mal schauen, was übrig bleibt, aber von dem blauen war es nur noch ein Haufen Staub :D, aber beide mir bekannte Anbieter dieses Materials in D verschicken auch Proben.

 

 

Winke zurück ;)

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Hallo,

da nehme ich an, es ist diese Paspeltaschenmethode:

Schnelle Paspeltasche

 

Diese nehme ich bisher auch und sehr gern. Wenn man in den Ecken des Rahmens wenige Stiche zu 45° (1-2...) macht, lässt sich der Beleg auch ziemlich scharf wenden. Knopflochmeißel, Sachen gibt`s...

 

Könnte dir ein Hemden-Grundschnitt etwas helfen? Den könnte man sich ja beliebig groß zeichnen. Weiß jetzt nicht, ob Golden Pattern mit seinem Hemdenschnitt noch kostenlos zu haben ist... Natürlich "können" die Schnittmusterprogramme noch andere Modelle... Jacken usw.

 

LG, Deo

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Willkommen zum dritten Tag :)

 

Der abgenommene Schnitt sah am Rücken einfach Taschenöffnungen mit kleinen Klettverschlüssen vor, sprich das größte Stück offen. Vorteil luftig, Nachteil luftig :o … leider vor dem Zuschneiden nicht noch einmal darüber nachgedacht, daher das Rückenteil und die beiden Dreiecke ausgeschnitten. Mit Nachdenken hätte ich wohl alles aus EINEM Teil geschnitten und dann einfach zwei Paspeltaschen, wie bei der blauen Jacke am Rücken realisiert, so aber musste Lösung gefunden werden … erstmal forsch schneiden

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danach den RV dahinter einsetzen, die restlichen Stücke einfach so zusammen steppen, Beleg dahinter, damit es nicht in den nicht wasserdichten RV reinregnet (mein spezieller Gruss :D), …

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auf die Entfernung sieht das schon fast wie gewollt aus, FAST :o

 

Auch da habe ich mal wieder festgestellt, man, also Mann, also ich :rolleyes:, sollte solche Sachen immer dreimal nähen, weil zwischen der ersten und der zweiten Seiten sind doch deutliche Unterschiede zu erkennen, weil halt nach dem ersten Mal einigen Dinge klarer sind.

 

Danach Netzmaterial an die unteren Bauchstücke und das untere Rückenteil heften. Das Original hat auch diese "Taschen" in einfach und es ist tlw.schon praktisch. Vor allen Dingen in die Rückentasche bekommen man so die Ärmel auch rein.

 

 

Letztens sagte ich noch zu einem Freund, dass man eigentlich keine Sonderfüßchen brauchen würde, weil man das meiste schon mit dem Standardfuss nähen kann, aber dann müßte man halt wirklich richtig damit umgehen können mit anderen Worten wirklich gut nähen können, die ganzen Sonderfüße würde es dagegen der unteren Amateurklasse, so wie mir, einfach das Leben erleichtern bzw. es ermöglichen Sachen schneller zu realisieren. Ein schönes Bsp. für mich der Kapper, auch den kürzlich geschenkt bekommen. Heute erster echter Einsatz :cool: und diesmal auch nicht vergessen dies fest zu halten.

 

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Auch wenn es ein 8mm Kapper ist, beim 170er etaProof passt 1cm Abstand sehr gut, anzeichnen. Dann die beiden Lagen entsprechend versetzt hinlegen. Im ersten Durchgang wird dann die untere Lage umgeschlagen und direkt an der Kante festgesteppt. Das Nadelloch erlaubt ein paar mm Verstellung der Nadel und das ist auch je Material notwendig.

 

Vorher gut die "Richtung" der Kappnaht bedenken! Bei etaProof gibt es die Empfehlung, mit Kappnähten zu arbeiten, damit diese auch wasserdicht sind bzw. das Kleidungsstück die ca. 3h Wasserdichheit wirklich bieten kann. Da ist es bei Quernähten auch wichtig darauf zu achten, dass die äußere "Öffnung" nach unten zeigt.

 

Auch interessant, das erstmal Umdenken notwendig ist, denn der Kaper näht praktisch genau anders herum, wie ich es manuell machen würde :clown:

 

Dann umdrehen, gut bügeln und dann die Wurst nocheinmal feststeppen

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und fertig

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Danach dann auch noch die beiden Quer-Kappnähte an den Vorderteilen fertig gemacht.

 

 

Zwischendurch habe ich mich dann mit dem Problemkreis Daunenquilt gewidmet, das ist alles nicht so einfach. Aber nochmal los und diesmal geeigneten, kalandrierter Stoff, bekommen zum absoluten Schnäppchenpreis :) und wenn die Daunen nicht rechtzeitig kommen, wovon ich fest ausgehe, dann habe ich eben entdeckt, dass es im skandinavischen Bettenladen gerade eine Decke mit 50% Rabatt, die dann als Opferanode herhalten muss :D

 

So und nun ab in die Garage, am Rad schrauben.

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... "Opferanode", dem Inschenör ist nichts zu schwör, sag ich da! Du machst irgendwas Elektrotechnisches, stimmts?

 

Ähnlich wie Du mit den Spezialfüsschen, dachte ich, man würde als Purist, der gerne ohne Schnörkel und Rüschchen und skandinavisch gradlinig näht, auch ohne Zierstiche auskommen und deshalb hab ich mir die 210er Bernina gekauft und eben nicht das Modell obendrüber. Jetzt ärgere ich mich...

 

... aber ein paar zusätzliche Füsschen hab ich inzwischen. Der Kappnahtfuss ist interessant!

 

Wer ist denn Deine Bezugsquelle für eta und softshell?

(Darf man das hier überhaupt posten?)

 

LG, Carola

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Wer ist denn Deine Bezugsquelle für eta und softshell?

(Darf man das hier überhaupt posten?)

 

LG, Carola

 

Nein - Fragen zu "wo kauft man" gehören in den Markt - und führen im Zweifel dazu, dass ganze Threads gelöscht werden....

 

Sabine

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... "Opferanode", dem Inschenör ist nichts zu schwör, sag ich da! Du machst irgendwas Elektrotechnisches, stimmts?

Nicht wirklich, meistens individuelle Softwareentwicklung :)

 

 

Ähnlich wie Du mit den Spezialfüsschen, dachte ich, man würde als Purist, der gerne ohne Schnörkel und Rüschchen und skandinavisch gradlinig näht, auch ohne Zierstiche auskommen und deshalb hab ich mir die 210er Bernina gekauft und eben nicht das Modell obendrüber. Jetzt ärgere ich mich...

Habe mich wegen des mehr an Licht für die 3er entschieden und wegen skandinavisch gradlinig (mag ich total :D ) eben auch "nur" für die 330. Heute fragte ich mich dann das erste Mal, warum die nur EIN Knopfloch kann :(, dieses aber wirklich schön :) … ich kann Dich nur zu gut verstehen. Btw. wäre mir die 215 im November nicht zu teuer gewesen, so hätte ich wohl unterm Strich ca. 450 Euro gespart, wer billig kauft, kauft zweimal.

 

 

Wer ist denn Deine Bezugsquelle für eta und softshell?

(Darf man das hier überhaupt posten?)

Vielleicht taucht das Mitglied "Rosa" hier ja noch auf und kann Deine Frage elegant beantworten

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So, während der zweiten Tasse Latte Macchiato, kurz zum gestrigen Tag :)

 

Zunächst einmal die beiden Kanten an den Mitten mit der Overlock versäubert …

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… ich bin SO begeistert von meinem neuen "alten" Schätzchen, ein Traum :hug: Wenn ich überlege, was das sonst für ein Kampf war, das fluffige, leicht elastische Netz am Rand zu versäubern und nun einfach durchlaufen lassen, schnell :cool:

 

Aber "Kampf" war ein gutes Stichwort. Es standen die beiden Kappnähte in den Seiten an. Erste Schwierigkeitsstufe, nicht nur Stoff, sondern 2x Netz, an den Quernähten mit 1x Netz war es ja noch einfach, aber 2x ist nicht wirklich schön. Wären überraschender Weise das quer über Kappnähte kappen mit DEM etaProof und dem 8mm Kapper mit etwas Übung und Erfahrung noch gut funktioniert, war es doch ein großes Würgen, Beten, Zittern, um über diese doofe Not-Taschen-Lösung drüber zu kommen, vor allen Dingen im zweiten Durchlauf.

 

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Mit war schon vorher aufgefallen, dass da irgendwas mit meinem abgenommenen Schnitt nicht stimmen kann, interessanter Weise hat das die Probejacke nicht :confused: Zum Glück nix, was man nicht mit einer Schere lösen könnte, vor allen Dingen, da ich bewusst 5cm mehr am Saum zu gebe, um Spielraum zu haben, wenn ich weiss, wie die Jacke wirklich sitzt.

 

Nur wenn man sehr genau hinsieht, dann kann man die Problemstellen wirklich sehen

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aber wer ist schon so dicht hinter mir, wenn ich auf dem Rad bin :D

 

Btw. die Nähte um die Taschen sind bewusst "übernäht", um es ein wenig stabiler zu bekommen!

 

 

Dann stellte ich fest, dass die Arm-RV für die Schulter ca. 10cm zu kurz sind :(, also nachher neue besorgen, bis dahin kann es mit der Jacke nicht weitergehen.

 

Also die restliche Zeit sinnvoll nutzen … moderne Kunst :D

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Nach dem aufwendigen Anzeichnen, zuschneiden, rund herum anzeichnen 10cm - 5 cm - 10 cm - … macht bei 5,20 nicht so viel Spass, 5,40 Körperband anstecken und dann entsprechend an beiden Kanten entlang feststeppen. Danach die unteren Kanten mit der Overlock versäubern und die Ecken komplett ebenfalls mit der Overlock schliessen.

 

Keine 4h später war das "Spannbetttuch" für meine Campingmatte fertig

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Wofür das lückenhafte Körperband ist, werdet ihr hoffentlich bald erfahren ;)

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Guest Ursel A.

Hägar, ich bin beeindruckt. Aber eine grundsätzliche Frage hätte ich doch: aus welchem Grund nähst Du so eine Jacke selbst?

 

Nicht, dass ich die Leistung nicht anerkennen würde, mir geht es einfach darum zu erfahren, weshalb etwas so Aufwendiges selbst genäht wird, das auch schon von den Materialkosten deutlich über Gekauftem liegt. Ganz zu schweigen vom Aufwand, dieses Material erst mal zu beschaffen.

 

Und denk dran, bei einer Alpenüberquerung werden ca. 1000 gefahrene km als Trainingseinheit vorausgesetzt. Bezieht sich auf die zurückliegenden Monate, also von Januar bis jetzt. Natürlich mit entsprechenden Höhenmetern.

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Hägar, ich bin beeindruckt.

Danke :)

 

Nicht, dass ich die Leistung nicht anerkennen würde, mir geht es einfach darum zu erfahren, weshalb etwas so Aufwendiges selbst genäht wird,

Ich glaube, ich habe im ersten Post meine Maße geschrieben, 183cm hoch, 142cm Brustumfang :cool:, ca. 130cm Bauch/Po :( … zeig mir da eine einzige kaufbare Jacke, die nicht Plastiksack ist, die ganzen schicken Sachen von Gore, PearlIzumi, … selbst Gonso mit funktionalen Sachen, gehen bis max. 62 oder so und wo kommen die fehlenden 20cm her ;) Bei Hirmer gibt es gelegentlich Gonso in Sondergrößen, aber die waren die letzten Jahre so schnell ausverkauft, keine Chance.

 

 

das auch schon von den Materialkosten deutlich über Gekauftem liegt. Ganz zu schweigen vom Aufwand, dieses Material erst mal zu beschaffen.

Hm, also etaProof bekommt man für 22,- - 32,- Euro /m, das sind bei der Jacke 2,2m = 50,- Euro, ohne Kurzwaren. Die Klättermusen Einride, die einzige in Serie hergestellte mir bekannte etaProof-Jacke, kostet ab ca. 420,- Euro aufwärts und die ist bei weitem nicht so funktional, wie z. B. meine blaue Jacke (s. Galerie). IMHO rechnet sich das sehr gut, vor allen Dingen, wer einmal wirklich mit etaProof unterwegs war, der will auch nicht unbedingt zurück zu "Plaste" :D

 

Beschaffung kein Problem, gibt in D zwei bekannte Internetshops, die das beide führen.

 

 

Und denk dran, bei einer Alpenüberquerung werden ca. 1000 gefahrene km als Trainingseinheit vorausgesetzt. Bezieht sich auf die zurückliegenden Monate, also von Januar bis jetzt. Natürlich mit entsprechenden Höhenmetern.

Wird zum Glück kein Transalp, oder Alpen-X etc. sondern "nur" Schweiz und wenn ich sehe, welche Pässe immer noch oder schon wieder dicht sind, obwohl sie seit dem 1.05. offen sein sollten, dann sehe ich mich eher noch um den Genfer See rollen, Käseprobe im Emmental oder so, weil die Spikes bleiben zu hause. Schlimmstenfalls fahre ich einfach 3 Tage in das Bernina CreativCenter :D

 

Dieses Jahr schwächel ich deutlich, bisher knapp 500km :o

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Nachdem ich gerade mehrere Wochen damit verbracht habe, eine wirklich passende UND funktionale Jacke zu finden - kann ich das mit dem Selbernähen sehr gut nachvollziehen. Ich brauchte eine Goretex-Jacke, die wirklich dafür geeignet ist, mit 15 Kilo Rucksack 2 Wochen in einer Gegend wandern zu gehen, wo es durchaus auch mal mehrere Tage hintereinander regnen kann und es im Zweifel auch kalt ist. Im Damenbereich findet man eine unendliche Anzahl Jacken, die für einen Spaziergang im Regen geeignet sind - bei wirklich rucksacktauglich wird es dann schon sehr eng mit der Auswahl - wenn man dann noch etwas haben möchte, was nicht kurz unter der Taille aufhört und am Kragen doch bitteschön gerne bis deutlich übers Kinn geht - dann bleiben am Schluß noch so 2-3 Modelle übrig (und die liegen in der Preiskategorie um die 500,- Euronen) - und bei "paßt wirklich" und "gefällt mir farblich" sind wir dann immer noch nicht.

 

Von daher - kann ich selber nähen sehr gut nachvollziehen - ich hab mich bei Goretex nur darum gedrückt, weil ich ein wirklich wasserdichtes Teil haben wollte - und mir Nähte verschweissen usw. dann doch nicht zugetraut habe.

 

Aber für das hiesige Schmuddelwetter - muss ich etaProof tatsächlich auch mal testen - ich bräuchte da noch einen schönen Trenchcoat...

 

Sabine

Edited by Bineffm

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Von daher - kann ich selber nähen sehr gut nachvollziehen - ich hab mich bei Goretex nur darum gedrückt, weil ich ein wirklich wasserdichtes Teil haben wollte - und mir Nähte verschweissen usw. dann doch nicht zugetraut habe.

 

Aber für das hiesige Schmuddelwetter - muss ich etaProof tatsächlich auch mal testen - ich bräuchte da noch einen schönen Trenchcoat...

 

Sabine

 

Nähte in Laminaten, bei denen die Membran (z.B. Goretex) sichtbar ist, also 'Zwei-Lagen-Laminate', lassen sich einfach und gut mit einem flüssigen Nahtabdichter (z.B. Seamsure von McNett) versiegeln.

 

etaProof ist natürlich eine Klasse für sich - und muss nicht abgedichtet werden :-)

 

schöne Grüße, Rosa

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