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AndiEins

was ist das? Altes Tuch mit Stickerei. (Verwendung gesucht?)

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Liebe Experten!

 

Ich habe leider kein passendes Unterforum gefunden, z.B. antike Stoffe, also versuche ich es hier.

 

Also, ich habe im Schrank meiner Schwiegerstiefgroßmutter:-) ein gesticktes Teil gefunden. (siehe Anhang)

Liebe Grüße sendet Dir

Andreas

 

Foto ©: AndiEins

elis.gemacht.jpg.68960e9ba8470e8b74e8aec06e70a3ee.jpg

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Huhu! Ich habe zwar auch keine Ahnung, aber die 3 Schlaufen und der eine Knopf sehen mir danach aus als wenn man dort ein "Bündel" daraus knöpfen kann. Evtl. ein Tragetuch für die (Gesellen-) Walz?

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An ein Bündel zum Knöpfen dachte ich auch.

Vielleicht für einen Laib Brot?

 

M.

 

Edit: Auf jeden Fall hat sich da jemand viel Arbeit gemacht.

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Und vom Material her - Leinen vielleicht.

Oder evt. Baumwolle.

Hat der Stoff in den Fäden einen feinen Glanz (Leinen)? Oder wirken die Webfäden doch etwas wollig?

 

Unterforumvorschlag: Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

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Das ist schon mal eine gute Idee mit dem Zusammenknüpfen.

Das ist eher Baumwolle würde ich sagen, also es ist nicht sehr dick.

Es gehörte übrigens eine Frau - Elisa. Vielleicht hilft das weiter.

 

Liebe Grüße von

Andreas

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Laut Google kommt der Spruch auf dem Tuch im Jägerschlag vor, so einer Art Jagdgelöbnis, vielleicht hilft dir das weiter?

Ansonsten würde ich auch auf ein Brottuch tippen, dass mit den drei Schlaufen und dem Knopf geschlossen werden kann.

Vielleicht hatte da ja mal ein Jäger seine Brotzeit drin?

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Ne ne Gamba, das glaube ich nicht. Hallo Dir!

Meine kleine Elisa ist doch nicht zur Jagd gegangen:-). Sie war 14 1917.

 

Brotzeit, das wäre eine Idee. Das Tuch ist zusammengeknöpft ca. 20x20 cm groß. Da passen vielleicht drei Schnitten rein oder Brötchen.

Aber war denn sowas üblich? Ist man damit auf´s Feld gegangen vielleicht?

 

Liebe Grüße von mir

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Brotzeit, das wäre eine Idee. Das Tuch ist zusammengeknöpft ca. 20x20 cm groß. Da passen vielleicht drei Schnitten rein oder Brötchen.

Aber war denn sowas üblich? Ist man damit auf´s Feld gegangen vielleicht?

 

Liebe Grüße von mir

 

dagegen spricht imho die größe - und vor allem das design.

 

die stickerei ist dazu angelegt, gesehen zu werden, und das tut sie in einem zusammengeknöpften bündel nicht.

 

aber was es sein könnte, da hab ich auch keine Ahnung. Gibt es vielleicht bei Dir in der Nähe so einen Museumsbauernhof o.ä., dann würde ich da mal nachfragen.

 

lg, Doro

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Hallo AndiEins,

 

lass den thread doch besser in einen anderen Bereich verschieben, damit er öfter angeklickt wird.

 

Ich finde deine Frage sehr spannend, aber fürchte in dieser Rubrik geht sie unter, weil hier vielleicht nicht von den "Fachleuten" gelesen wird.

 

Vielleicht war das Tuch dazu da, ein Buch oder Briefe einzuschlagen?

Aus welcher Region kommt es denn?

 

LG

DoraW

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Guest auenfee

 

die stickerei ist dazu angelegt, gesehen zu werden, und das tut sie in einem zusammengeknöpften bündel nicht.

Wenn man das Bündel als "Brotzeit-Sackerl" mit auf's Feld genommen hat, hätte man das Tuch dann als Unterlage für die dann stattfindende Mahlzeit nehmen können. Dann wäre auch die Stickerei sichtbar gewesen. Außerdem haben die Frauen oder Mädchen ja für die ganze Familie die Brotzeit zu den Feldern gebracht.

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Wenn man das Bündel als "Brotzeit-Sackerl" mit auf's Feld genommen hat, hätte man das Tuch dann als Unterlage für die dann stattfindende Mahlzeit nehmen können. Dann wäre auch die Stickerei sichtbar gewesen. Außerdem haben die Frauen oder Mädchen ja für die ganze Familie die Brotzeit zu den Feldern gebracht.

 

da hast Du recht - allerdings wäre das eine echte Luxus-Variante als Tischtüchlein.

 

lg, Doro

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Meine Uroma hatte auch ein paar bestickte Tücher, mit denen die Wäschekörbe abgedeckt wurden, wenn man zum Mangeln gegangen ist.

Vielleicht ist das ja auch so eine Art Abdecktuch und die Schlaufen/ Knopf sind zum Befestigen am Korb gedacht.

Obwohl mir der Sinn des einen Knopfes dann nicht ganz klar ist. Aber wer weiß, vielleicht nachträglich angesetzt oder so.

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Hallo,

ich meine sowas mal im Zusammenhang als Verpackung für die Monatshygiene von Frauen gesehen zu haben, damals als es noch keine Wegwerfbinden gab.

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...Sie war 14 1917.

 

 

Hat sie es denn mit 14 bekommen oder hatte sie es schon früher ?

Mit 14 wird man doch konfimiert ?

Vielleicht wird in dieses Tuch die Bibel für den Sonntagsgottesdienst eingewickelt ????? Damit das kostbare Buch auf dem Weg in die Kirche geschützt ist .

 

Nach dem Motto : "Halte Gott allzeit in Ehren" :confused:

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ich habe von meiner Grossmutter ein Tuch , mit welchem die Waeschekoerbe abgedeckt wurden. Es ist eingewebt der Begriff Rolltuch, neben Jugendstilmustern.

Und es ist ziemlich lang.

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Danke Euch ihr Lieben, guten Morgen!

 

Im Anhang noch ein Foto, aus dem man ersieht, dass die Schrift zu lesen ist @Doro, wenn es zusammengeknöpft ist. Die Größe (20x20) spricht gegen den Wäschekorb.

@auenfee, danke, sehr interessant

@Ianora, die Bibel, ja, ich schaue mal, ob ich was über ihr Konfirmationsjahr finde

@Dora, Elisabeth kommt aus Straßgräbchen/Sachsen, Stadt Bernsdorf/OL (heute Sachsen, damals Brandenburg)

 

Einen schönen Tag Euch sendet

Andreas

 

Foto©: AndiEins

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Jedenfalls ist er eine "alte Kostbarkeit"!

Ich vermute es als eine Einschlaghülle für wiederum etwas "kostbares" das in Ehren gehalten wurde.

 

Von Großmutter, Mutter und Tante habe ich auch noch einige gestickte Sachen, wie z. B. eine so genannte Versehdecke.

Das ist eine kleine Tischdecke mit christlichen Motiven, die verwendet wurde, wenn alte/kranke Menschen mit den Sterbesakramenten (in der kath. Kirche) "versehen" wurden. Früher sagte man letzte Ölung, heute Krankensalbung.

 

In einer hiesigen Bäckerei hängt zur Dekoration ein alter gestickter Brotbeutel.

Handgestickte "Weihekorbdecken" werden für den Osterkorb -zur Speisensegnung am Ostersonntag- verwendet.

(Ich selbst verwende ein schlichtes weißes Deckchen.)

 

Gruß Annemarie

20050327_135716_Osterkorb.jpg.d2531991eba4acd57e5484973189f02a.jpg

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Möglicherweise gehört dieses Tuch zur Aussteuer, welche früher jedes junge Mädchen selbst bestickt hat ? Mit 14 war man früher ja schon fast im heiratsfähigem Alter :rolleyes: und es dauerte lange bis eine Aussteuer komplett war.

 

von der Größe her evtl. auch um einen Brotkorb damit auszulegen und dann wird es oben geschlossen um das Brot zu bedecken ?

 

Die jungen Mädchen wurden früher ja "nur" als Hausfrau ausgebildet , bzw. auf ihr späteres Leben als Ehefrau und Mutter vorbereitet.

Deshalb könnte es auch nahe liegen das es mit dem Haushalt zu tun hat.

 

Bin gespannt um was es sich wirklich handelt.

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Von mir auch nur eine Spekulation: das bestickte Tuch wurde (tagsüber) auf ein Kopfkissen aufgeknöpft, damit es schön aussah. Und nachts wurde es abgenommen.

Eine Schlaufe + 3 Knöpfe wären demnach am Kopfkissen gewesen, was mir persönlich aber auch nicht so sehr für die Bequemlichkeit spricht :o.

 

Drei Schlaufen und ein Knopf sprechen aber dafür, dass das Tuch an etwas gut festgeknöpft war, und mit den Schlaufen locker festgemacht war, damit es schnell geöffnet werden konnte.

Doch eine Abdeckung für einen Wäschekorb?

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Die Beschriftung "Allzeit in Ehren" passt für mich nicht zu Monatshygiene, Kopfkissentuch, Brotbeutel oder Wäschekorbabdeckung.

 

Ich dachte auch schon an ein Tuch zum Einwickeln der Bibel. Jedoch stimmt das nicht mit den Abmessungen überein (20 x 20 cm). Für ein Buch hätte man doch eher eine rechteckige Einschlagform verwendet, oder?

 

Ich weiß nicht, wie weit die Herkunftsgegend von dir entfernt ist, aber spontan kommt mir der Gedanke, du könntest dort ein Altenheim besuchen u. fragen.

 

Mich würde das Ergebnis wirklich auch sehr interessieren.

 

LG

DoraW

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In der Nachbargemeinde gibt es ein Heimatmuseum, nimm dort doch mal Kontakt auf!

 

Viel Erfolg, jetzt bin ich auch neugierig!

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Ich bin seit gestern auch schon am grübeln bzw. im Internet rumsuchen, auf der Suche nach der Bedeutung von diesem Tuch.

 

Bin schon sehr gespannt ob jemand eine Lösung findet, würde mich wirklich interessieren.

 

Ich dachte gestern übrigens auch sofort an Konfirmation, da es einfach mit dem Alter übereinstimmen würde, außerdem klingt der Spruch für mich auf jeden Fall „kirchlich“. (wenn auch eher nach Beerdigung)

 

Habe dazu allerdings nur gefunden dass man wohl „früher“ teilweise ein besticktes Tuch vor dem Gesicht haben musste bei der Konfirmation, damit man nur den Boden vor sich sehen kann und sonst nichts. Aber ich denke das kann man ausschließen.

 

Ich habe auch schon dran gedacht dass man vielleicht mal einen älteren (evangelischen) Pfarrer in der Gegend fragen könnte. :)

 

Bin wirklich gespannt.

 

LG Yvi

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