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Guest auenfee

HS - ein Forum gegen den Trend der Zeit?

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Guest auenfee

Auf diese Frage brachte mich folgender Artikel:

Stricken, backen, kochen: Hausfrauen-Fähigkeiten vom Aussterben bedroht

 

Äußerst aufschlussreich fand ich folgende Sätze darin:

Zwar hält ein Fünftel der Befragten die meisten dieser Fähigkeiten nicht mehr für nötig, doch mehr als ein Drittel schämt sich dafür, sie nicht zu beherrschen. Womit sich erklären lässt, warum 34 Prozent der unter 35-Jährigen hin und wieder Gekauftes für Selbstgemachtes ausgibt

Man sieht also, das sich schmücken mit fremden Federn ist nicht nur bei Gutenbergs & Co hoch angesehen. :rolleyes:

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Ich glaube, dieser Trend liegt an der grundsätzlichen Änderung unserer Gesellschaft.

 

In den 50ern wurden Frauen noch expliziet auf den Beruf Hausfrau vorbereitet. Es gab doch sogar solche speziellen Schulen. Heute steht an erster Stelle die Ausbildung der Mädchen.

Bedenkt doch einfach wann man früher Kinder bekam und wie alt die Mädels meist erst beim Auszug waren.

 

Heute bleiben alle viel länger bei den Eltern wohnen und sind danach meist erstmal alleine, konzentrieren sich auf den Job.

Abgesehen davon, dass auch bei deren Müttern meist der Haushalt zweitrangig ist, weil sie eben auch arbeiten.

 

Und nein, ich finde nicht das dieses Forum gegen den Trend der Zeit ist.

Ganz im Gegenteil!

Der Trend geht wieder zurück zu diesen Sachen. Es ist nur heute nicht mehr zwingend notwendig sowas zu können, aber es ist "chic" "hip" und "retro".

 

Und was das Kochen und Backen betrifft: es gab wohl noch nie so eine Vielfalt an Kochbüchern wie heute. Die werden gekauft! Und Kochkurse sind sehr hoch im Trend.

 

Wobei meist kein Wert auf die alltägliche Ernährung gelegt wird. Die muss schnell gehen, praktisch sein. Aber kochen gilt sehr häufig als entspanned und die Zutaten werden gezielt und sehr hochwertig gekauft.

Kochen gilt oft als Event.

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Guest auenfee

Kochsendungen im Fernsehen boomen auch, trotzdem scheint es sich damit ähnlich zu verhalten wie mit Fußballübertragungen: Viele gucken, aber die wenigsten spielen selber. Und zugeben, dass man nicht kochen kann, das mögen wohl auch nicht alle. ;)

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Nein, da muss ich gegen argumentieren. Kochsendungen verleiten zum kochen. Zumindest ist das unser Eindruck.

Wir haben einen direkten Bezug zu Kochschulen und sowas. Es boomt und nicht nur passiv.

 

Auch sind bei uns persönlich die Essenseinladungen massiv gestiegen. Es wird wesentlich häufiger zu Hause gut gekocht als im Restaurant gegessen. Das bemerkt die Gastronomie-Brange ganz deutlich.

Sicherlich ist hier der Hauptgrund, dass das Geld nicht mehr so locker sitzt und man auf Gesellschaft nicht verzichten mag.

 

Ich glaube das finanzielle ist auch ein Grund dafür, dass wieder wesentlich mehr selbstgemacht wird.

 

Ich meine damit nicht, dass die Leute verarmen. Aber es ist nunmal so, dass wenn Du z.B. für 4 Personen zu Hause kochst und sehr hochwertige Produkte dafür einkaufst, Du immernoch wesentlich günstiger wegkommst, als würdest Du draußen essen.

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Kochsendungen im Fernsehen boomen auch, trotzdem scheint es sich damit ähnlich zu verhalten wie mit Fußballübertragungen: Viele gucken, aber die wenigsten spielen selber. Und zugeben, dass man nicht kochen kann, das mögen wohl auch nicht alle. ;)

 

The Naked Chef

Die Kochbücher sollten im selben

Regal stehen wie die Pornohefte

Die Leute blättern und sabbern

machen aber nie was davon in echt

 

(Andri Snær Magnason)

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Ich meine damit nicht, dass die Leute verarmen.

 

Ich denke durchaus, dass das Geld für Neuanschaffungen knapper geworden ist. Man braucht doch nur zu schauen, wie hoch der Anteil der "Billiglöhner" unter den Angestellten ist. Wir haben zwar Rekord-Beschäftigungsquoten. Aber es ist in den vergangenen Jahren eigentlich immer so gewesen, dass die Zahl der Billiglohn-Arbeitsplätze schneller gewachsen ist als die Absolutzahl der Arbeitsplätze. Gerade ging noch durch die Medien, dass mittlerweile jeder dritte Angestellte einen Minijob hat. Das heißt natürlich nicht, dass er den ausschließlich hat. Aber es ist ein Indiz dafür, dass entweder der eigentliche Arbeitsplatz nicht mehr genug Geld abwirft, oder eben "gestückelt" bzw. "aufgestockt" werden muss.

 

Die ganze Selbermacherei wird umso attraktiver, je niedriger die Verdienstmöglichkeiten sind. Wenn jemand gut verdienen kann, dann arbeitet er lieber mehr und kauft etwas fertiges. Das ist wirtschaftlich für ein Individuum sinnvoll, solange die Gesellschaft so krasse Entlohnungsunterschiede zwischen "hoch" und "niedrig" qualifizierter Arbeit macht. Wer "hoch qualifiziert" arbeitet kann mit einer gearbeiteten Stunde locker 2 Stunden Näharbeit bezahlen und behält noch Geld übrig.

 

Wer hingegen auf einem schlecht bezahlten Job sitzt, muss für eine Stunde Fremdleistung 2-3 Stunden selber arbeiten. Da kann es dann sinnvoller sein, selbst weniger gegen Geld zu arbeiten und mehr selber zu machen.

 

Und mit heimischem Nähen kann man eine Menge Geld sparen, wenn es praktisch-bedarfsorientiert erfolgt und solange man nicht in den "Wahn" verfällt, Traumstücke aus sündteuren Stoffen nähen zu wollen.

 

Für mich selbst muss ich klar sagen, dass eine Nähmaschine seinerzeit aus rein wirtschaftlichen Gründen ins Haus kam. Dass da mittlerweile auch ein Hobby draus geworden ist freut mich selbst. Aber primär nähe ich zur Bedarfsdeckung.

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Ich stelle immer wieder fest, daß hier in Spanien in meiner Generation (+-40) niemand auch nur irgendetwas handarbeitsmäßig macht. Wenn, dann noch die Mütter der mir gleichaltrigen.

 

Ich habe das alles noch in der Schule gelernt, ich war die erste Generation in Österreich, die sowohl textiles als technisches Werken hatte, beides hat mir Spaß gemacht, aber der Funken ist dann eben beim Nähen übergesprungen.

 

Ich bin auch noch so altmodisch, daß ich die Socken und Strumpfhosen der Kinder stopfe, so wie das auch meine Mutter gemacht hat, aber wenn eine Strumpfhose 12 Euro kostet, dann schmeiße ich sie nicht weg, nur weil ein Loch an der Zehe ist.

 

Eine Änderungsschneiderin hat mir mal erzählt, daß es Leute gibt, die ihr Sachen bringen, wo ein Knopf anzunähen ist. Sie war ein wenig schockiert, und ich auch.

 

Geld sparen durch Selbermachen? Klar, meine Knöpfe nähe ich selber an. Beim Schneidern auch? Kommt drauf an, worauf man Wert legt. Ein einfacher Rock kann bei H&M billiger kommen, als Stoff, Futter, Einlage, Knopf und Reißverschluß.

 

Mir tut es leid, daß hier in Spanien darauf gar kein Wert gelegt wird, und so versuche ich halt, meinen Kindern Grundlagen beizubringen: Kreuzstich, einfache Nadelarbeiten, kommenden Sommer ist Häkeln dran, im Jahr darauf hoffentlich Stricken.

 

Ich finde es einfach einen wunderschönen Zeitvertreib, wo sogar noch was NÜtzliches rauskommt. Wenn es dann etwas besonders Gelungenes ist, dann freut es mich noch viel mehr.

 

MargitK

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Als meine Schwägerin vor 13 Jahren ihr Kind bekam, wollte sie eine Jacke und eine Mütze selbst häkeln. Sie hatte bei mir zugeschaut und meinte, dass sowas wohl ganz flott von der Hand ginge (allerdings nicht bedacht, dass ich sowas schon seit frühester Kindheit machte und somit über jahrelange Erfahrung verfügte). Nach einer halben Stunde Quälerei, in der ich versucht habe, ihr das Häkeln von festen Maschen beizubringen, hat sie alles frustriert in die Ecke gefeuert und nie wieder eine Häkelnadel in der Hand gehabt.

Dieselbe Frau hat mal eine Schneiderausbildung begonnen, die Firma ging aber nach einem Jahr Pleite. Obwohl daran nicht meine Schwägerin die Schuld trug:D,

ist sie nicht in der Lage, eine aufgegangene Naht selbst zu reparieren. Ich frage mich, wie sie damals überhaupt zu der Lehrstelle gekommen ist und warum um Himmels Willen wollte sie Schneiderin werden? Ein solcher Beruf verlangt soviel Herzblut, das kann doch gar nicht gut gehen, wenn man dafür so wenig Interesse hat... Nun, ich glaube, es ist auch besser, dass sie heute ganz was anderes macht.

Aber, jetzt bin ich völlig vom Thema abgekommen.

Ich glaube, dadurch dass es heute viel mehr Möglichkeiten gibt, die Zeit zu verbringen (oder sollte ich sagen, die Zeit totzuschlagen), bleibt auch immer weniger Zeit für eigene Kreativität, denn andere Interessen wollen schließlich auch berücksichtigt werden.

Wenn ich allein die Stunden zusammenrechne, die ich pro Woche schmökernd im Internet vergammele- ach, was könnte ich in der Zeit alles nähen, kochen, backen, stricken oder häkeln.

 

So, und jetzt ist erstmal meine Kreativität beim Hausputz gefragt....

 

LG Heike

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a) die Studie im Eingangsbeitrag bezieht sich auf Grossbritannien

 

und

 

b) man sollte nicht alles glauben, was von der Daily Mail verbreitet wird (von dort hat es Yahoo nämlich).

 

Obwohl ich ehrlich gesagt erstaunt bin, wie viele in UK angeblich diese Fertigkeiten immer noch beherrschen sollen. Deckt sich nicht mit meiner Erfahrung.

 

Bee

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Ich habe geantwortet, dass ich priveligiert bin, dass ich mir so ein tolles und teures Hobby leisten kann.

 

Das ist eine absolut geniale Antwort :hug:!

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Hallo zusammen,

 

dieser Trend nimmt auch in den ländlichen Regionen zu, nicht selber zu kochen, nähen, backen etc.

 

Von den Klassenkameraden unserer Tochter (13) kann niemand kochen und backen. In der Klasse meines Sohnes (fast 10) ist er der Einzige, der ein Spiegel-Ei zustande bringt. Und keiner von denen weiß, wie man putzt...

 

Und das sind alles Kinder von Eltern, die größtenteils selber kochen, backen etc., die es ihren Kindern also beibringen könnten. Wohlgemerkt: ich verurteile die Haltung der Leute nicht, sie werden ihre Gründe haben. Aber für die Kinder finde ich es sehr, sehr schade, sie um diese Erfahrungen zu berauben. Es ist doch so befriedigend und vermittelt ein ungeheures Selbstwertgefühl, etwas allein geschafft zu haben.

 

Ganz im Gegenteil: Die Studie hat ergeben, dass viele sehr gerne backen, stricken und nähen könnten. Doch dazu fehlen ihnen nach eigener Angabe Zeit und Geduld.

 

Mit diesem Satz habe ich persönlich ein echtes Problem. Auf der Arbeit habe ich schon einige Azubis im Büro gehabt, die stöhnen "oh, ich würde so gern kochen können. Ach, Du backst aber gut - ist das schwer? Ich will ja auch schon ewig..." Und jetzt bin ich mal wirklich ganz böse: wer wirklich will, der findet auch einen Weg! Dem ist dann nicht die Playstation wichtiger oder das Handy oder Germany's next Top-Doof, sondern der besorgt sich ein Backbuch und probiert es so lange, bis es schmeckt. Anders ausgedrückt: wer es wirklich lernen will, der verschiebt seine Prioritäten.

 

Bei uns hier ist es doch nicht anders: wer von Euch konnte denn perfekt nähen, als er zur Hobbyschneiderin gestoßen ist? Die meisten wollten es nur mal probieren, sind auf Probleme gestoßen und wollten unbedingt wissen, wie man sie behebt oder wie man dieses oder jenes richtig arbeitet. Ihr wolltet es lernen und habt es gelernt. Da war also der richtige Biss dahinter!

 

Liebe Grüße, haniah

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Also irgendwie kann ich mich mit dem Argument selbst nähen sei günstiger nicht anfreunden.

Als bei mir das Geld knapp war übte ich kein Hobby aus, weil alles Geld eben für wichtige Dinge drauf ging. An eine Nähmaschine, Zubehör und Stoffe war gar nicht zu denken!

 

Klar ist das ein oder andere Teil günstiger wenn ich selbst nähe. Insbesondere Schlafanzüge aus Ü-Paket Jersey. Für 3-4 Euro könnte ich nie einen Schlafanzug kaufen.

Aber mal ehrlich: bevor ich diesen Schlafanzug nähen kann, benötige ich Maschine, ein komplettes Ü-Paket Jersey, Nadeln, Garn....

 

Ich zumindest sehe es schon als Privileg meines Lebenstandarts, dass ich dieses Hobby ausüben kann!

 

Und was diesen Cabrio-Typen betrifft: dumm-dümmer- am dümmsten.

 

Was das Kochen betrifft: ich kenne kaum jemanden der nicht kochen kann. Auch die Freunde meines Sohnes haben schon seit der Grundschule gern gebacken. Weiß ich ganz genau, die Sauerrei fand immer in meiner Küche statt.

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Übrigens würde ich nicht sagen, dass das Hobbyschneidern gegen den Trend der Zeit geht. Hobbies sind durchaus im Trend. Hobbykochen, Hobbynähen, Hobbystricken, Hobbyhäkeln etc. zum eigenen Vergnügen.

 

Aber im Grunde geht es bei diesen Fertigkeiten ja nicht um Hobbies, oder ging es zumindest früher nicht oder nur teilweise. Das waren alles Facetten eines Berufes, und der hiess Hausfrau. Selbst wenn eine Frau ihr Leben lang nie etwas zu ihrem Vergnügen nähte, so wurde doch erwartet, dass sie imstande ist, textile Reparaturen vorzunehmen und Gebrauchsgegenstände wie Tischwäsche oder Kleidung anzufertigen. Das hatte mit Hobby nichts zu tun. Genausowenig, wie Waschen, Putzen und andere Unterhalts- und Reparaturarbeiten etwas mit Hobby zu tun hatten/haben. Die eine oder andere hatte halt mehr Freude daran. Gekocht werden musste auch, ob das nun Freude und Vergnügen machte oder nicht. Es waren einfach weitgehend Selbstverständlichkeiten, und das ist heute nicht mehr so, und in UK schon länger nicht mehr als in Deutschland. Die Generation der heutigen Mütter ist hier schon zu grossen Teilen in Haushalten aufgewachsen, in denen z.B. nicht gekocht wurde. An den Schulen wird auch nichts davon unterrichtet.

 

In meiner (nicht englischen) Familie besitzen bzw. besassen die Frauen - Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter - diese Fertigkeiten noch. Gelernt habe ich sie aber nicht von ihnen. Nähen, Stricken und Häkeln habe ich an der Schule gelernt, die Grundzüge des Kochens ebenso. Der Rest ist tägliches Tun, Übung, wachsende Erfahrung. Allein die Tatsache, dass diese Fertigkeiten aber noch selbstverständlich vorhanden waren, ist aber, denke ich, sehr wichtig. Wenn man diesen Hintergrund nicht hat und auch in der Schule keinen entsprechenden Unterricht erhält, dann ist natürlich das Erlernen eine Anstrengung, und da als nicht nötig angesehen, gibt man auch eher mal auf, wenn's nicht gleich so geht, wie man es gern hätte.

 

Dass jetzt wieder so ein Trend zurück zum Selbermachen festzustellen ist, das hat wohl verschiedene Ursachen. Für die einen wird es der Hobby-Aspekt sein, für andere wird es eher finanzielle Hintergründe haben, für manche ist es vielleicht eine Mischung von beidem. Ich kann allerdings nicht erkennen, dass es einen Trend zur Karriere "Hausfrau" oder "Hausmann" gäbe, und insofern dürfte es wohl bei den Hobby-Erscheinungen bleiben, die wie so vieles der Mode unterworfen sind. Im Moment ist es wieder hip zu nähen und zu stricken, zumindest aufgrund der zahlreichen Publikationen zu schliessen, die sich hauptsächlich an Anfänger wenden. Wie's damit in fünf oder zehn Jahren aussehen wird, ist eine andere Frage.

 

Bee

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Hallo zusammen,

 

dieser Trend nimmt auch in den ländlichen Regionen zu, nicht selber zu kochen, nähen, backen etc.

 

Von den Klassenkameraden unserer Tochter (13) kann niemand kochen und backen. In der Klasse meines Sohnes (fast 10) ist er der Einzige, der ein Spiegel-Ei zustande bringt. Und keiner von denen weiß, wie man putzt...

 

Und das sind alles Kinder von Eltern, die größtenteils selber kochen, backen etc., die es ihren Kindern also beibringen könnten. Wohlgemerkt: ich verurteile die Haltung der Leute nicht, sie werden ihre Gründe haben. Aber für die Kinder finde ich es sehr, sehr schade, sie um diese Erfahrungen zu berauben. Es ist doch so befriedigend und vermittelt ein ungeheures Selbstwertgefühl, etwas allein geschafft zu haben.

 

Liebe Grüße, haniah

 

 

stimme dir zu.

 

ich habe 3 kids, die die gleiche erziehung genossen. die große kann super kochen, backen und wenn sie was näht sieht das auch immer top aus.

nr.2 bei der hab eich immer gesagt, sag blos deer lehrerin in der schule nicht was deine mutter von beruf ist. ist zwar nicht so, dass sie 2 linke hände hat und gar nichts kann, aber der ihr können ist sehr eingeschränkt und auch nicht sehr bemüht. die kleine sagt über ihre schwester, sie kann nicht kochen, womit sie nicht mal so ganz unrecht hat. sie sgat dazu riehct dohc wenn einer in der familie richtig kochen kann und das wird dann mal in meinem haushalt mein freund ( der kocht echt richtig gut und nicht mit den tütchen und halbfertigen sachen)

die kleine, die ist bei allem dabei ob garten, küche, oder an der nämaschine.

da kann es sein dass die sich nen stoffrest sucht und irgendwas zusammen näht, auch wenn ich mal nicht greifbar bin. eigentlich wollte ich meine alte nähmaschine verkaufen, aber da sie so ein interesse daran hatr wird die behalten und wir müssen nicht wieder um die nähmaschine streiten.

 

mir selber ist es egal was jetzt mal wider trendig ist, ich koche, backe und nähe so viel es mir spass macht und mir meine zeit erlaubt.

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Von den Klassenkameraden unserer Tochter (13) kann niemand kochen und backen. In der Klasse meines Sohnes (fast 10) ist er der Einzige, der ein Spiegel-Ei zustande bringt. Und keiner von denen weiß, wie man putzt...

 

Und das sind alles Kinder von Eltern, die größtenteils selber kochen, backen etc., die es ihren Kindern also beibringen könnten. Wohlgemerkt: ich verurteile die Haltung der Leute nicht, sie werden ihre Gründe haben. Aber für die Kinder finde ich es sehr, sehr schade, sie um diese Erfahrungen zu berauben. Es ist doch so befriedigend und vermittelt ein ungeheures Selbstwertgefühl, etwas allein geschafft zu haben.

 

Ich glaube, fast wichtiger als das Beibringen ist das Erleben. Ich habe Kochen und Backen daheim auch nicht beigebracht bekommen, aber meine Mutter hat jeden Tag richtig gekocht und oft auch gebacken. Für mich war es daher selbsterständlich, dass man kocht und nicht einfach Fast Food aufwärmt, und so war es kein grosses Problem, das Kochen selber zu lernen. Zumal einem Menschen, der mit echtem Essen aufwächst, das Dosenfutter meistens nicht schmeckt. ;) Mein Sohn zeigt bisher auch wenig Interesse am Kochen, ich lasse aber bei Gelegenheit schon einfliessen, dass dies oder jenes Gericht ganz einfach geht oder dass es nur soundsoviel gekostet hat. Spätestens wenn er mal mit begrenztem Budget selber haushalten muss, wird er sich wohl daran erinnern - und beim Kochen ist es ja im Gegensatz zum Nähen eindeutig so, dass Selbermachen billiger kommt.

 

 

Mit diesem Satz habe ich persönlich ein echtes Problem. Auf der Arbeit habe ich schon einige Azubis im Büro gehabt, die stöhnen "oh, ich würde so gern kochen können. Ach, Du backst aber gut - ist das schwer? Ich will ja auch schon ewig..." Und jetzt bin ich mal wirklich ganz böse: wer wirklich will, der findet auch einen Weg! Dem ist dann nicht die Playstation wichtiger oder das Handy oder Germany's next Top-Doof, sondern der besorgt sich ein Backbuch und probiert es so lange, bis es schmeckt. Anders ausgedrückt: wer es wirklich lernen will, der verschiebt seine Prioritäten.

 

 

Man will's halt können, aber nicht die Zeit und Mühe investieren, es zu lernen. Vielleicht will man auch nur sagen können, dass man's kann. Manchmal habe ich in solchen Fällen den Eindruck, dass es nicht um die Sache an sich geht, zum Beispiel ums Backen, sondern darum, dass Backenkönnen irgendwie einem Bild entspricht, das man gern von sich zeichnen würde. Vor allem, wenn etwas gerade wieder im Trend liegt.

 

Bee

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Hallo,

 

Man will's halt können, aber nicht die Zeit und Mühe investieren, es zu lernen. Vielleicht will man auch nur sagen können, dass man's kann. Manchmal habe ich in solchen Fällen den Eindruck, dass es nicht um die Sache an sich geht, zum Beispiel ums Backen, sondern darum, dass Backenkönnen irgendwie einem Bild entspricht, das man gern von sich zeichnen würde. Vor allem, wenn etwas gerade wieder im Trend liegt.

 

Ja, Du hast es besser ausgedrückt als ich. Bei mir kommt es doch etwas aggressiv rüber... Ich denke halt "meine Güte, wenn du das willst, nimm' dir die Zeit und leg' los!" Aber ich bin auch vorbelastet mit Verwandten, die mit Jammern beschäftigt sind, anstatt es einfach mal zu probieren. Da denke ich halt, sie sollten auch sich selbst gegenüber so ehrlich sein zu sagen, ich würde das gern können, bin aber nicht bereit, die Zeit dafür zu investieren...

 

Hätte ich eine andere Lebenserfahrung, könnte ich sicher eher verstehen, dass dieses "Können-wollen" vielleicht auch nur ein Kompliment sein könnte, ein Dazugehören-wollen sein könnte oder was auch immer. Aber wir reagieren ja immer aufgrund unseres Backgrounds, nicht wahr? :o

 

Ich glaube, fast wichtiger als das Beibringen ist das Erleben. Ich habe Kochen und Backen daheim auch nicht beigebracht bekommen, aber meine Mutter hat jeden Tag richtig gekocht und oft auch gebacken.

 

Das war bei uns zuhause auch so. Meine Mutter legte zwar Wert darauf, dass ich kochen können muss, das Beibringen bestand aber darin, dass ich die Zwiebeln klein geschnitten habe. Das konnte ich perfekt, als ich mit meinem Mann zusammengezogen bin :D Der Rest kam dann durch Kochbücher und try and error... Backen hingegen hat sie mir mit Hingabe beigebracht und ich habe viele sehr gute Tipps bekommen...

 

Liebe Grüße, haniah

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Und jetzt bin ich mal wirklich ganz böse: wer wirklich will, der findet auch einen Weg!
würde ich so unterschreiben. Meine Mutter hat viel gestrickt, aber damals hat mich das nicht interessiert und so hab ich mir das in späteren Jahren selbst aneignen müssen. Bei meiner Oma hab ich einiges über das Nähen gelernt, aber da war ich schon 30. Richtig angefangen habe ich erst im Januar 2011. Ich bin ja finanziell nicht so gut gepolstet, aber viel billiger kommt das nicht unbedingt. Aber dieses Kleidungsstück gibt es nur ein Mal, das Machen macht riesigen Spass(meistens:rolleyes:). Was will ich mehr. Kochen und backen hab ich mir auch selbst beigebracht. Ich mag dieses Tüten- und Dosenzeugs nicht. Bei dem was ich koche/backe, weiß ich was drin ist.

 

@jadzia, cooler Spruch (daumenhoch)

 

Da sieht man doch, dass Selbermachen bei einigen immer noch den Ruf hat, das machen nur Leute, die sich fertig Gekauftes nicht leisten können. Früher war das ja auch so.

 

War heute mal wieder bei Karstadt in der Stoffabteilung. Da war gut was los und es waren auch alle Altersstufen vorhanden.

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Guest auenfee

Total interessant, was hier so an Antworten zusammengetragen wird. :)

 

Was mir fehlt ist eine Reaktion auf diese Artikelbehauptung:

Zwar hält ein Fünftel der Befragten die meisten dieser Fähigkeiten nicht mehr für nötig, doch mehr als ein Drittel schämt sich dafür, sie nicht zu beherrschen. Womit sich erklären lässt, warum 34 Prozent der unter 35-Jährigen hin und wieder Gekauftes für Selbstgemachtes ausgibt

 

Kann das jemand bestätigen? *gar nicht neugierig bin* :engel:

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Hallo,

 

ich möchte mal ganz kurz meinen Senf dazu geben:

Ich bin ja eine sogenannte Hauswirtschaftlehrerin (inzwischen unterrichte ich mehr als die Hälfte meiner Dienstzeit andere Fächer, da die HW immer mehr reduziert wird...weil das angeblich ja nicht mehr wichtig ist:D).

Ich erlebe an der Berufsschule in der ich unterrichte seit Jahren folgendes:

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ca. 16 - 25 Jahre alt wollen das gerne lernen, sind aber häufig nicht bereit die Übung zu investieren, die es nun mal braucht z.B. beim schneiden, garnieren, Spätlze schaben, formen von Gebäck....ebenso in der Textilarbeit. Ich habe den Eindruck, dass diese praktischen Fertigkeiten schon von frühester Kindhaeit bei den meisten (nicht bei allen:)) total verkümmern. Ich merke einen riesengroßen Unterschied, seit ich vor 22 Jahren mit meiner Arbeit begonnen habe. Heutzutage kann ich vielleicht 30 % des Lernstoffs z.B. im Kochen überhaupt noch bearbeiten, Spezialdinge wie Blätterteig touren oder Strudel ausziehen... sind im Grunde unmöglich. Das nächste Problem ist die mangelnde Bereitschaft etwas zu probieren bzw. überhaupt jenseits von Burger, Pommes, Süßzeug noch zu essen.

Dieses Jahr habe ich eine Gruppe mit 10 Schülerinnen, die Hälfte ißt keinen rohen Salat, kein Rindfleisch und kein Hackfleisch, 4 keine Champignons und keine Oliven, 3 keine Tomaten, 2 kein Gemüse, einige keinen Mais, Bohnen...3 keinen Joghurt und Quark (keine Lactosetoleranz!, nur der Geschmack ist so widerlich)

Beim Fisch muß ich erstmal nachfragen....:D

Das ist wirklich representativ, d.h. die meisten Schüler sind von zuhause aus gewöhnt, dass sie nur essen was sie super mögen und kennen. Das ist eine Fachklasse für Hauswirtschaft, die sich bewußt für dieses Fach Nahrungszubereitung entschieden hat....:confused: Auf meine Frage wie sie sich vorstellen z.B. mal in der Gastronomie für anderere zu kochen und ab zu schmecken, zucken sie mit den Schultern...Kürzlich hatte ich ein ungewürzter Karottensalat auf Nachfrage erfuhr ich die Schülerin ißt eben keine Karotten, dann wird er eben so serviert;)

Den Erzählungen nach zu urteilen, wird in vielen Familien nicht mehr frisch gekocht, die Sch. kennen auch viele Gemüse wie z.B. Sellerie, Lauch, Endiviensalat, rote Beete, Mangold, Chicorre...nicht. Ich denke Kochen und essen hat zwar eine hohe Priorität, "man" ist aber nicht bereit zugunsten anderer Dinge wie fernsehen und Computer die Zeit dafür zu investieren.

LG

Christiane

Edited by slashcutter

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und wenn ich es bestätigen würde, ich bin nicht mehr in der Altersklasse.

Aber ich habe auch mal den von Mama gebackenen Kuchen im Büro als meinen ausgegeben, ebenso aber Mama auch den von mir. Geburtstagskuchen zum mitnehmen haben wir nämlich für einander gebacken. Da haben wir uns nichts bei gedacht. Zumal wir die gleichen Rezepte aus dem selben Kochbuch hatten. Ja, das selbe, es gab nur ein Kochbuch für uns, das große Grundkochbuch aus 1963 bei Mama im Regal.

 

Ich habe kochen und backen von meinen Eltern und Omas gelernt. Handarbeiten von Mama und den Omas und werken von Papa, Papas Bruder und dem Opa. Bei uns in der Familie haben Jungs auch kochen und die Mädels die Verwendung der Bohrmaschine gelernt. Bei uns war das einfach so. (Kindheit/Jugend in den 1970/80). Bei uns war es auch so dass eine Nähmaschine zum Haushalt gehört wie z.B. der Herd und das Bügeleisen. Meine Mutter als Nachkriegsgeneration war das so gewöhnt, die Omas hatten auch alle 3 eine. Und da wurde aus alter Bettwäsche das Karnevalskostüm genäht. Da war es wirklich Geld sparen. Ich habe jetzt das Privileg mit schönen, auch teueren Stoffen mir das nähen zu können was ich möchte. Aber ich habe auch die Fähigkeit die abgerissene aufgesetzte Tasche an der Cargohose des Gatten oder des besten Freundes flicken zu können.

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Total interessant, was hier so an Antworten zusammengetragen wird. :)

 

Was mir fehlt ist eine Reaktion auf diese Artikelbehauptung:

 

 

Kann das jemand bestätigen? *gar nicht neugierig bin* :engel:

 

Beim Backen, ja. Das ist aber schon etliche Jahre her. Sonst ist mir das noch nie untergekommen.

Bee

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Christiane, ich finde total interessant, was Du uns da so "aus der Praxis" schilderst.

 

Ich persönlich finde das Frustrierende am Kochen, 1) daß es manchmal gar nicht so schmeckt, wie ich mir das vorgestellt habe und 2) daß verdammt viel Arbeit drinnensteckt und das Ganze in 20 Minuten weg ist.

 

ABER: dieses Jahr essen die Kinder zu Hause, also muß die Küche variabel, ernährend etc. sein. Ich habe dieses Schuljahr sozusagen die Lust am Kochen entdeckt, experimentiere freudig vor mich hin und finde, daß es immer besser geht.

 

Ordentlich zu Kochen ist auch eine Zeitfrage. Ein Gulasch im Schnellkochtopf gekocht ist zwar auch zum Essen, aber wenn man das Fleisch so 3 Stunden knapp am Garpunkt simmern läßt, dann kann man das nicht vergleichen! Nur: wer hat diese Zeit? Ich, weil ich Hausfrau bin. Aber auch, weil ich willig bin, diese Zeit zu haben.

 

Und das Thema "Ich kann nicht Kochen" mag ich gar nicht, denn meistens will man einfach nicht. Es gibt so tolle Kochbücher mit Fotoanleitung! Aber machen muß man halt selber!

 

Und das selbe gilt natürlich auch fürs Handarbeiten. Warum ich gerade für das Baby meiner Freundin einen Pullover stricke? Weil ich sie ganz besonders schätze und ihr deshalb ein ganz besonderes Geschenk machen will. Und weil ich auch weiß, daß sie meine Mühe zu schätzen weiß. Mache ich das für alle? Oh nein! Da wäge ich sehr genau ab! Denn auch meine Zeit ist wertvoll, und nur einfach so macht sich gar nichts!

 

Ich finde es schade, daß den jungen Menschen heute alles mögliche beigebracht wird, aber hauswirtschaftlich leider nichts. Ich würde verpflichtend Grundkenntnisse im Kochen (Nudeln, Eier, Kartoffeln, Schnitzel abbraten, also wirklich ganz simpel), in Handarbeiten (Knopf annähen) und Werken (Nagel einschlagen, Loch bohren) lehren. Egal in welcher Schulart (Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Berufsbildende Schule). Aber das ist ja altmodisch und mieft nach Spießbürger. Schade!

 

MargitK

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Ordentlich zu Kochen ist auch eine Zeitfrage. Ein Gulasch im Schnellkochtopf gekocht ist zwar auch zum Essen, aber wenn man das Fleisch so 3 Stunden knapp am Garpunkt simmern läßt, dann kann man das nicht vergleichen! Nur: wer hat diese Zeit? Ich, weil ich Hausfrau bin. Aber auch, weil ich willig bin, diese Zeit zu haben.

 

 

dazu sage ich nur 'crock pot' oder 'slow cooker' oder 'schongarer'.

 

die machen das ganz von alleine, während ich gar nicht dabei bin.

da gehe ich zwischendurch arbeiten oder einkaufen, das ding braucht mich nicht und simmert ganz alleine vor sich hin, bei niedrigem stromverbrauch.

 

mein rinderbraten für heute abend ist bereits seit 11uhr im crockpot.

wir esssen heute abend um 19uhr. dann wird er auf der zunge zergehen.

 

ansonsten bin ich nicht die größte köchin vor dem herrn aber seit dem ich dieses gerät habe ein, bin ich absoluter fan der schongarmethode.

 

ansonsten habe ich eher den eindruck, dass das diy wieder groß im kommen ist.

 

 

gruß

benzinchen

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Guest Wirbelwind

DIY ist aus meiner Sicht tatsächlich wieder im Kommen. Die These, dass wenn das Geld knapper wird, die Leute mehr selbst machen, und dass dann als chic gilt und der neue Trend wird, finde ich recht zutreffend. Ich weiss, dass ich mich vor 5 bis 10 Jahren immer gewundert habe, was in Bastelzeitschriften als 'selbstgemacht' angepriesen wurde. Da wurde eine fertig ausgestanzte Pappblume auf eine fertige Passepartoutkarte geklebt, und dann sollte das als selbstgemachtes Kunstwerk bewundert werden. Merkwüdig.

Inzwischen hab' ich aber das Gefühl, dass selbstgemachtes auch mal mehr als 10 Minunten bis zur Fertigstellung in Anspruch nehmen darf. Und man kommt auch wieder an Materialien für tatsächlich selbst hergestellte Dinge. Ein schöner Trend.

 

Nichts destotrotz ist es schon so, dass selbst diejenigen, die immer viel einfach selbst machen, dann doch staunen, wenn man etwas wirklich von der Pike auf gelernt hat und wirklich gut kann.

 

Es lebe die gute Kinderstube, in der die Grundlagen gelegt wurden. Denn wer als Kind und Jugendlicher die Hände gebraucht hat, tut sich als Erwachsener auch nicht so schwer, etwas ganz neues damit zu erlernen.

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Wenn das HS-Forum gegen den Trend der Zeit wäre, gäbe es wohl nicht so viele Neuanmeldungen täglich. :cool:

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