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technisches Thema: Handgesäumt

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Hallo zusammen!

 

Diesen Monat bin ich echt mal früh dran für meine Verhältnisse. Aber nur mit dem dekorativen Tei, weil ich den so spannend fand.

 

Es geht um das, was bei Burda unter dem Namen gestickter Hohlsaum firmiert, obwohl da gar nicht wirklich gesäumt wird. Das muss man extra noch machen, aber dazu später, jetzt erstmal zum gestickten Hohlsaum: Man braucht einen Stoff in Leinwandbindung und eine fadengerade Kante, dann kann's losgehen.

 

Zuerst überlegt man sich, wie breit der Hohlsaum werden soll, dann zieht man entsprechend viele Fäden:

 

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Und jetzt wird die Kante umstickt.

Ich habe den Faden auf der Rückseite mit ein paar Gewebefäden vernäht, bevor ich angefangen habe. Dann habe ich den Faden drei Gewebefäden unterhalb meines "Durchbruchs" und links neben dem ersten Faden, der umschlungen werden soll, nach oben geführt. Man muss sich am Anfang überlegen, wieviele der hier senkrechten Fäden man beim Umsticken mit der Fadenschlinge umfassen will. Ich umfasse hier jeweils drei Fäden. Und ich bin mit meinen Sprachkünsten an der Stelle angekommen, an der Bilder den Vorgang wohl besser erklären:

 

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Und wieder von vorn:

 

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So geht das immer weiter, bis die Strecke abgearbeitet ist.

 

Falls es hierzu konkrete Fragen gibt, immer her damit. Ich weiß wirklich nicht, wie ich das besser beschreiben kann.

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Wenn man das z.B. an einer Tischdecke rundherum machen möchte, muss man irgendwann um die Ecke. Das sollte man schon am Anfang bedenken und genau schauen, wo man abbiegen möchte. Denn man darf die zu ziehenden Fäden nicht ganz bis an die Ecke abschneiden, sondern muss sie ein wenig überstehen lassen und auf die linke Stoffseite durchziehen:

 

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Die Fäden vom Durchbruch wegschlagen und fixieren (was hier vorübergehend mit der Nadel erfolgt):

 

DSC00155.jpg.b11f3b958477811b24d968f160dee172.jpg

 

Dann muss man Fäden der anderen Richtung ziehen. Genauso viele wie am Anfang in der anderen Richtung. Auch hierbei muss man beachten, dass man sie nicht direkt an der Kante abschneidet, damit man sie noch um die Kante herumschlagen kann. (Am besten bereitet man das zu Beginn der Arbeit komplett vor und sichert alle Fäden, damit man nachher das Umsticken nicht unterbrechen muss.)

 

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Wenn man die Fäden fixiert hat, geht es von rechts weiter mit dem Umsticken der Kante. Bei der ersten Schlinge an der Ecke steche ich nach dem Umfassen der drei Fäden nicht links von den drei Fäden ein, weil da nichts mehr ist, was Halt schafft, sondern nehme das Einstichloch, was schon bei der vorherige Schlinge benutzt wurde und bei der nächsten Schlinge auch nochmal benutzt wird. Ob das so richtig ist, weiß ich nicht.

 

DSC00160.jpg.e0e1c4791cdecdd50e23b8496061a398.jpg

 

Dann geht es weiter mit dem Umschlingen. Irgendwann kommt man zur Außenkante und damit an das vorhin fabrizierte Loch, in dem es keine Fäden gibt. Dort muss der Rand dicht umstickt werden. Burda sagt, man kann dafür den Überwendlingsstich oder den Festonstich nehmen. Ich mag den einfachen Überwendlingsstich an solchen Kanten nicht. Meiner Meinung nach ist er bei vergleichsweise grobem Gewebe (IKEAs Bomull) für den hier verfolgten Zweck auch nicht geeignet. Der besseren Anschauung halber hab ich beides ausprobiert.

 

Überwendling:

 

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Und Feston:

 

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(Im Ernsfall würde ich das natürlich ordentlicher machen.)

 

Die auf der Rückseite überstehenden Fadenenden sollen am Ende dieser Prozedur nah an den Feston- oder Überwendlingsstichen abgeschnitten werden. Ich weiß nicht, ob das bei meinem Probestück dann wirklich haltbar wäre. Moderne Menschen würden die Fadenenden vermutlich schon vor dem Umsticken der Kante mit einem Tropfen Fray Check sichern. Ich hab sowas aber nicht da.

 

Dann geht es weiter mit dem Umschlingen, bis man eben fertig ist. Für meine Zwecke reichte es, die Arbeit hier als fertig zu betrachten:

 

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Der Vollständigkeit halber hab ich auch noch den Vorschlag von Burda zur weiteren Gestaltung ausprobiert. Der geht so:

 

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Und dann sieht es so aus:

 

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Zur Ecke noch ein Hinweis

 

Wenn man den doppelt umgeschlagenen Saum anschliesst, können die Fädchen darin verschwinden.

Leider hab ich dazu kein Bild, aber in meinem WIP (Link oben) ist zumindest der Saum auch zu sehen.

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Wer gucken mag findet hier noch ein Paar Bilder auch mit Ecke

Hessenstickerei - Drei kleine Deckchen - WIP - Hobbyschneiderin + Forum

 

Oh, wie schön.

Dann weißt du vielleicht auch eine Anwort auf mein Problem mit der inneren Ecke?

 

Und noch eine andere Frage: Wenn man, wie in deinem WIP, den Saum vorher vorbereitet, also die Ecken näht, den Saum einschlägt und feststeckt, wird der auf der Rückseite liegende Umbruch dann mit der Stickerei mitgefasst? Das würde erklären, was den Hohlsaum zum Saum macht. Bis hierhin war mir das noch nicht so klar.

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Oh, wie schön.

Dann weißt du vielleicht auch eine Anwort auf mein Problem mit der inneren Ecke?

 

Und noch eine andere Frage: Wenn man, wie in deinem WIP, den Saum vorher vorbereitet, also die Ecken näht, den Saum einschlägt und feststeckt, wird der auf der Rückseite liegende Umbruch dann mit der Stickerei mitgefasst? Das würde erklären, was den Hohlsaum zum Saum macht. Bis hierhin war mir das noch nicht so klar.

 

bei den senkrechten Stichen wird normaler Weise der Saum mitgefasst.

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Oh, wie schön.

Dann weißt du vielleicht auch eine Anwort auf mein Problem mit der inneren Ecke?

Ich sticke den Stich genauso wie von Dir gezeigt auf der linken Seite, dann hab ich rechts auf der schönen Seite die geraden Stiche, und dann ist das doppelt benutzte Loch einwandfrei, dreh mal um und guck wir die andere Seite aussieht

 

Und noch eine andere Frage: Wenn man, wie in deinem WIP, den Saum vorher vorbereitet, also die Ecken näht, den Saum einschlägt und feststeckt, wird der auf der Rückseite liegende Umbruch dann mit der Stickerei mitgefasst? Das würde erklären, was den Hohlsaum zum Saum macht. Bis hierhin war mir das noch nicht so klar.

 

bei den senkrechten Stichen wird normaler Weise der Saum mitgefasst.

 

Und das erfolgt wie oben geschrieben von links, dann sieht man da auch was man erwischt ;)

 

@Ulrike

Es ist im Prinzip ganz einfach, und einmal ist immer das erste Mal ;)

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Schön. das erinnert mich an meinen Handarbeitsunterricht in der Schule, da hab ich so eine Decke mal gemacht. Ist aber nicht so mein Ding.

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Freut mich, dass diese Stickarbeit doch manche Leser anspricht. Ich habe den Eindruck, dass das Handsticken von allen Handarbeiten das am meisten angestaubte Image hat. Na gut, Klöppeln kann vielleicht auch mithalten. :D

Mit dem Säumen von Hand steht es womöglich nicht viel besser. Aber ich mache das eigentlich ganz gerne und auch oft, weil ich alle meine Röcke und auch die zu kürzenden Hosen von Hand säume.

 

Los geht es mit dem von mir am häufigsten genutzten Stich, einem senkrechten Saumstich:

 

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Das ist eigentlich schon alles. Ich habe hier den Saum doppelt eingeschlagen, damit wir uns auf die Stiche konzentrieren können. Bei meinen Kleidungsstücken versäubere ich meist die Schnittkante und schlage nur einmal ein, damit der Saum nicht so dick wird.

Jedenfalls schlage ich die Kante ein wenig zurück und nehme vom Oberstoff nur einen Gewebefaden auf, bevor ich schräg durch die Saumzugabe steche. Sieht nach ein paar Wiederholungen so aus:

 

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Üblich scheint mir der Saumstich so zu sein, dass der senkrechte Stich zwischen Saum und Oberstoff liegt und obenauf der schräge Stich:

 

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Mir fällt es so herum aber schwerer, daher mache ich es nicht so.

 

 

Den Hexenstich benutze ich auch gerne, auch komplett verdeckt. Ich hatte mal ein schmales, am Bein geschlitztes Abendkleid aus einem dehnbaren, recht schweren Stoff. Da man den Saum durch den Schlitz auch von innen sah, bot sich der verdeckte Hexenstich an. Der näht sich im Gegensatz zu dem Saumstich besser von links nach rechts.

Am Oberstoff fasse ich wieder nur zwei Gewebefäden mit, bei der Saumzugabe ist es egal, weil ich da ja zwei Schichten Stoff habe.

 

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Wenn man den Saum dann gebügelt hat, sieht man fast nichts, hier rechts im Bild:

 

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Und daneben der Hexenstich in der sichtbaren Variante. So benutze ich ihn bei Säumen, die dehnbar bleiben sollen, die Naht aber von innen nicht unsichtbar sein muss.

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Jetzt kommt noch einer, von dem ich nicht weiß, wie er landläufig genannt wird. Da es mit den Bezeichnungen der einzelnen Stiche aber ohnehin drunter und drüber geht und die gefühlt in jedem Buch anders heißen....

 

So sieht der Stich einfach aus:

 

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Verdeckt gearbeitet:

 

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Weil der letzte Stich so schön ist, benutzen wir den für den Rollsaum.

Rollsaum von Hand ist eigentlich gar nicht schwer und meiner Meinung nach eine nervenschonende Sache. Wenn ich bedenke, wie lange ich manchmal an den Rädchen meiner Overlock herumdrehe, bis alles passt....

 

Wir brauchen eine Saumzugabe von einem Zentimeter, die ich hier eingezeichnet habe. Auf der Hälfte wird die Zugabe eingeschlagen:

 

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Und dann nimmt man immer abwechselnd einen Gewebefaden an der Bruchkante und einen Gewebefaden knapp neben der Zugabe auf:

 

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Nach ein paar Stichen sieht das so aus:

 

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Und dann zieht man den Faden an:

 

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Fertig angezogen sieht es so aus:

 

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Und im Ernstfall enspricht die Farbe des Fadens natürlich möglichst exakt der Farbe des Stoffes.

 

So, das war's soweit zum Thema.

 

Das Forum habe ich diesmal noch nicht nach dem Thema durchsucht. Das hole ich in den nächsten Tagen nach.

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Vielen Dank für die Ausführlichen Erklärungen :)

 

Den Hohlsaum kann man ausser in schmal auch in ganz breit sticken, wo ist jetzt das Bild ach hier, das ist der Saum an einem Sommerkleid

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Liebe Elka,

 

vielen Dank für die verständliche Erklärung. Ich habe bis jetzt noch nie etwas von Hand gesäumt und werde es sicher mal ausprobieren. Für die Ärmel meiner Jacke, an denen ich bisher verzweifelt bin, werde ich den Rollsaum von Hand gleich mal ausprobieren.

 

Liebe Grüße

Uli

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Hallo Ihr,

 

ein paar Bemerkungen zum Thema möchte ich auch loswerden.

 

  • Der verdeckte Hexenstich ergibt dann einen manuellen Blindsaum.
  • Der Saum mit normalem Hexenstich führt bei mir leicht dazu, daß sich die Saumkante durchdrückt, deshalb mache ich das nicht mehr.
  • @Monika: Traumhaft, Deine Hohlsäume! Ich habe in meiner Schulzeit durchaus auch schöne Hohlsäume (an Tischläufern u.ä.) fabriziert, aber nie in der Breite und Komplexität. Einfach wunderschön!
  • Häufig mache ich (bei verschiedenen Saumvarianten) nach etwa fünf Stichen einen winzigen Befestigungsstich, um die Arbeit zu sichern.

Edited by Eva-Maria

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Es ließ mir keine Ruhe, dass nach Burda beim Rollsaum so viel Faden obenauf liegt, weil man an beiden Seiten nur ein, zwei Gewebefäden erfasst. Also habe ich mal gesucht und gelesen, dass beim Rollsaum von Hand der Faden quasi "in der Rolle" geführt werden sollte. Leuchtet ein. Ich musste das natürlich ausprobieren, einmal im bisherigen Probestoff:

 

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Gefällt mir schon viel besser.

Und weil es so viel Spaß macht, habe ich noch ein Stück feinen Batist und Overlockgarn genommen:

 

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Geht auch, ich kann den Stoff nur nicht zwischen Daumen und Zeigefinger einrollen, um dann die Stiche auszuführen. Da fehlt mir die Übung. Aber es geht ja auch mit Umschlag. Je dünner der Stoff, umso schwieriger wird es allerdings, die Naht auf der rechten Seite unsichtbar zu halten:

 

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Das Forum gibt zum Thema Rollsaum von Hand diesen Thread her.

 

Zum Säumen von Hand: klick

 

Und allgemein bei Handnähten jeder Art stellt sich irgendwann die Frage des Vernähens, die hier schon mal besprochen wurde.

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Vielen Dank, Kati, für Deine anschaulichen Bilder.

Den verdeckten Hexenstich benutze ich sehr häufig, nähe ich einen unsichtbaren Saum doch lieber mit der Hand, als mit der Maschine. Ehrlich gesagt, habe ich den Blindstich meiner Maschine noch nie ausprobiert.

 

Einfach genial ist der Rollsaum. Jetzt habe ich´s auch verstanden. Muss ich unbedingt auch mal probieren.

 

Tja und der Hohlsaum. :o Damit haben sie uns in der Schule so gequält, dass da ein Trauma zurückgeblieben ist. Ich habe den noch nie akkurat hinbekommen und erspare mir lieber weiteren Frust.

Aber keine Frage: als dekoratives Element sieht er wunderschön aus.

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Kati, der Rollsaum ist super gezeigt. Danke schön. Ich habe ihn bisher etwas anders gemacht, aber ich glaube, deine Variante ist viel besser.

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Mir hat das von-Hand-Rollieren nun auch keine Ruhe gelassen.

In einer Burda war vor ein, zwei Jahren erklärt, wie's geht. Mit einem Abschnitt Seide habe ich angefangen, habe eeeewig gebraucht und schließlich aufgegeben.

 

Jetzt habe ich es neu versucht und der Groschen ist gefallen! In drei Stunden habe ich einen Abschnitt von 1,4*1,4 m gesäumt *freu*

Ich bin Linkshänder und muss alle Anleitungen umzudrehen, nur weiß ich immer nicht, in welche Richtung. Nach einigen Versuchen habe ich es raus: Ich muss von links nach rechts arbeiten. Vll tun sich andere auch leichter mit einem Richtungswechsel?

Nadel und Faden müssen nicht ganz dünn sein, aber die Nadel muss spitz sein und Augen oder Brille gut.

 

Ich habe normale Nähseide genommen die schon fast 30 Jahre bei mir rumliegt und zeige an einem Restchen Baumwolle, wie es aussieht. Bei Seide verschwinden einzeln Randfäden im Saum. Die gerissene Kante war aber leichter als die geschnittene zu säumen.

 

Irgendwann lerne ich auch, wie man Text zwischen die Bildchen kriegt!

Einstich oben

Einstich unten

Faden halb angezogen

Ecke (ganz links der Sicherungsstich)

rechte Seite

 

Die linke Ecke hatte ich an meinem Hosenbein festgepinnt, Rechtshänder bitte alles umdrehen! Die Ecke habe ich von Hand umgefummelt und mit einem Stich in der Ecke gesichert.

 

Was ich nun noch gerne wüßte: Was mache ich am Besten mit Fadenanfang und -ende? Knoten? Verstechen? Gibt es den ultimativen Trick?

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Aaah, ich seh das jetzt erst...

Klasse - vielen Dank! Zum ersten Mal hab ich kapiert, wie der Rollsaum ginge...

 

Ich "kenne" den einfacheren Stich aus Posting 13 als Saumstich (und weiß auch noch aus Erfahrung von vor viiiieelen Jaaaaahren, ab welchem Stich- Abstand man sich mit dem Absatz drin verfängt, wann er runter hängt und wann er reißt; sah also etwas anders aus als bei dir ;))

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Irgendwann lerne ich auch, wie man Text zwischen die Bildchen kriegt!

 

Die Schaltfläche mit der Büroklammer benutzen, nicht Grafik einfügen.

 

Was mache ich am Besten mit Fadenanfang und -ende? Knoten? Verstechen? Gibt es den ultimativen Trick?

 

Ich wüßte keinen ultimativen Tipp. Aber ich ziehe das Vernähen vor, Knoten knubbelt mir zu sehr. Schau mal in diesem Thread: Vernähen - Handnähte - Hobbyschneiderin + Forum

 

Ich "kenne" den einfacheren Stich aus Posting 13 als Saumstich (und weiß auch noch aus Erfahrung von vor viiiieelen Jaaaaahren, ab welchem Stich- Abstand man sich mit dem Absatz drin verfängt, wann er runter hängt und wann er reißt; sah also etwas anders aus als bei dir ;))

 

Och, kennt das nicht jeder? Wenn die Zeit knapp ist, halten ein paar große Stiche für einen Abend. Man muss es dann nur für jeden Gebrauch neu säumen. :D

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