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Meine Lieben (wenn ich das überhaupt noch schreiben darf !!),

 

 

ich selbst gebe ungern auch nur einen Euro umsonst aus. Das gebe ich ehrlich zu.

 

Allerdings mag ich absolut keine "billigen" Stoffe. Ich den 30 Jahren, die ich nun schon (überwiegend) Kleidung für mich nähe, hatte ich mit richtig "billigen" Stoffen eigentlich noch nie Erfolg.

 

Nun bin ich die letzte, die einen gepflegten Fabrikverkauf nicht zu schätzen weiss, aber gutes Material hat nun mal seinen Preis.

 

Die Gründe, warum man "billig" sucht, sind sicherlich nicht die Geldnot. Kann ich mir nicht wirklich vorstellen - es mag "relativ" teure Stoffe geben, aber wer mal auch nur mit dem Gedanken spielt, für den Meter Tweed 120 EUR auszugeben, der kann nicht arm sein.

 

Meiner bescheidenen Meinung nach ist der Preis des Stoffes das letzte Kriterium für den Kauf, aber wirklich das allerletzte. Sowohl nach oben als auch nach unten.

 

Der ist nämlich sofort vergessen, wenn man die Schere ansetzt. Dann freut man sich nur noch an der Qualität - oder ärgert sich.

 

Hat der Stoff also die falsche Farbe oder eine unangenehme Eigenschaft, kostet aber nix, würdet Ihr ihn dann auch verarbeiten ?

 

 

Viele Anfängerinnen haben natürlich Angst, ein hochwertiges Material zu verhunzen. Die Angst ist aber unberechtigt, wenn man nicht gleich mit Seidensatin anfängt und sich den mit dem Bügeleisen verbrennt. Bei der Damenmode kann man nämlich nichts verhunzen. Im schlimmsten Fall muss man trennen und stückeln.

 

Aber ein billiges Lümpchen kann kein schönes Gewand werden, weswegen ich auch für noch so umsonstige geschenkte Stoffe nicht eine einzige Stunde investieren würde, wenn ich mir den Stoff nicht auch zu handelsüblichen Preisen kaufen würde.

 

Meine bisher teuersten Einkäufe waren bei Edre in Paris und bei Facettes in Zürich und wenn ich die cost per wear runterrechne, die allergünstigsten.

 

Wer Gäste bewirten will, der sollte auch nicht auf das Fleisch aus dem Aldi zurückgreifen, sondern einige Euros mehr beim Metzger lassen.

 

Meine ich.

 

Isebill, die sparsame (manchmal).

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Für mich spielt die Qualität des Stoffs die größte Rolle. Dabei unterstelle ich jetzt, dass ich nur Stoffe ernsthaft in Erwägung ziehe, die mir auch gefallen.

 

So habe ich T-Shirts aus schwarzem Interlock, die bestimmt schon 50 x gewaschen wurden, und immer noch wie neu aus dem Trockner kommen. Daher zahlt sich Qualität dann auch absolut aus.

 

Mein bisher teuerster Stoffkauf war Crepe-de-Chine für das Kleid, dass ich für die Abitur-Abschluss-Feier meiner Tochter genäht habe.

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Guten Morgen Isebill,

 

ich kaufe meine Stoffe von einer bekannten Firma für elegante Damenmode (Doris Streich) oder im Trocadero Herstellerverkauf wo auch die Musterteile produziert werden. Bei Frau Streich bekomme ich entweder die Reste aus der Kollektion oder ich kaufe die 2 m Coupon die ihre Designer als Muster von Firmen anfordern um die Kollektionen zu planen. Insofern stellt sich für mich die Frage nach dem Preis nicht, das sind die besten Stoffe, super Qualitäten, topaktuell, also keine Ladenhüter. Ich habe mal bei Doris Streich 2 m Walkstoff für 10.- Euro gekauft, der war 1 Jahr später in der Burda zum Bestellen drin für 69.- Euro das m und wurde 1 Jahr später in der Stoffgalerie in Freiburg für ca. 50 Euro das Meter verkauft.

Das reizvolle für mich ist, dass ich stoffe schon 1-2 Jahre vorher kaufen kann bevor sie topaktuell sind und ich somit immer ganz aktuell angezogen bin.

Ich finde man kann aber auch nicht den Rückschluß ziehen, nur weil ein Stoff teuer ist wäre er gut. Man sollte sehr viel über die Materialien, Färbungen, Drucke...usw. wissen. Und ich finde das Thema Fleisch kann meines erachtens nicht mit dem Thema Stoff verglichen werden, da dort die Tierhaltung und somit ein Lebewesen dahinter steht. Ich achte bei fertigen Textilien immer auf die Gütezeichen z:B. Textiles Vertrauen und BioBW, aber beim Stoff ist das finde ich viel schwieriger. Denn wenn Du z.B. in Deutschland sehr teure Seide kaufst, weißt Du noch lange nicht unter welchen Bedingungen, die z.B. in Indien erzeugt und gefärbt wurde, welche giftigen Chemikalien die jungen Frauen ausgesetzt wurden.

Liebe Grüße

Christiane

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Wie du selber schon sagtest: Nicht jeder hat das Geld und wenn die Kinderlein neue Klamotten brauchen, weil sie rausgewachsen sind, kann man sie auch schlecht frieren lassen, bis man die Kohle endlich beisammen hat.:o

 

Ich habe als ich angefangen habe mit Nähen auch begeistert die 1DM Stoffe aus den Schlussverkauf gekauft. Ich war 16 und nicht alles was ich genäht habe war dafür gedacht, wirklich länger als eine Saison getragen zu werden.

(Einer deser Stoffe wurde ein Pyjama der immerhin 15 Jahre viel getragen wurde, bis das Material den Geist aufgab.) Mal abgesehen davon, daß sich in dem Alter die Figur auch noch etwas ändert.)

 

Da mir meine Oma das Nähen beigebracht hat, bekam ich allerdings von Anfang auch auch andere Stoffe unter die Nadel und konnte so die Unterschiede kennen lernen. Und auch lernen, meine Wahl zu treffen.

 

Die Möglichkeit, sich bei einem Fabrikverkauf günstig und in guter Qualität mit Standardware einzudecken hat nun mal nicht jeder. (Ich sage jetzt mal etwas provokant: aus der Perspektive läßt sich gut reden. Wenn ich gelegentlich so lese, was du ausgibt und dafür bekommst... stell dir mal ernsthaft vor, alle deine Stoffe wären vier Mal so teuer. Denn das ist aus deinen Erzählungen ungefähr das auf das ich kommen würde, wenn ich vergleichbares hier im Einzelhandel kaufen würde. Wenn du nicht auch billig kaufen wolltest... warum kaufst du deine Stoffe dann nicht im Einzelhandel, sondern beim Sonderverkauf? ;) )

 

Und ehrlich gesagt... ich habe auch noch keinen gelesen, der geschrieben hat er wollte lumpige Stoffe billig kaufen. Alle wollen gute Stoffe zum günstigsten Preis. :rolleyes:

 

Daß einen ein günstiger Preis auch mal zum einen oder anderen Fehlkauf verleitet... so ist das Leben. Aber man kann lernen.

 

Wichtig ist allerdings, daß man auch mal was anderes probiert, vor allem, wenn man nicht zufrieden ist, mit dem was man billig bekommt.

 

Außerdem... jeder setzt die Prioritäten im Leben anders und das darf auch jeder!

Wir bummelten neulich nach einem nicht ganz billigen Abendessen mit einem Freund zurück zur Metro, vorbei an Bekleidungsgeschäften. Wo die Preise unseren Freund zu der Frage veranlassten, wer denn so viel für Kleidung ausgeben würde! Gut, es war keine Billigkleidung, aber 300 EUR für einen Damenwintermantel ist auch noch kein kompletter Mondpreis. Und ich gehe jede Wette ein, daß viele der Damen, die so einen Mantel kaufen sich nicht vorstellen können, für ein Abendessen so viel Geld auszugeben. Was unser Freund hingegen ganz normal fand. :)

 

Keiner kann alles kaufen und jeder setzt eben seine Prioritäten.

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Inspiriert zu diesem Tread hat bestimmt die Frage von ssl77, woher man günstig Stoffe bekommt.

 

Damit hat sie aber m.E. nicht gesagt, dass sie billige Stoffe sucht, sondern dass sie für das, was sie kaufen möchte, nicht mehr als nötig bezahlen will.

 

Bestimmte Standardqualitäten kann man ja bei verschiedenen Händlern durchaus zu sehr unterschiedlichen Preisen kaufen, und wie Wirbelwind in der Händlerbesprechung an dieser Stelle beschrieben hat, bietet nicht jeder Fachhändler die Garantie für fachkundige Beratung - da kann ich dann auch gleich bei ebay kaufen und 50% sparen :cool:....

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ich hab zum Beispiel mal 9m Harris Tweed (75 cm breit) für runde 20 € bei Ebay ersteigert - direkt bei Harris kostet 1(!) m ungefähr 38 €

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Stoffe müssen preiswert sein.

 

Preiswert = Preis wert

 

Das Wort sagt alles.

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Gast thimble

Vab hat es sehr gut zusammengefasst.

 

Ich kaufe in Berlin gern im Fabrikverkauf, aber auch in Potsdam auf dem Stoffmarkt und ich behaupte mal, dass nicht jeder, der auf den billigen Kram bei Stoffmärkten schimpft, wirklich weiß, was angeboten wird. Es gibt die ganze Bandbreite. Unter anderem ist immer ein deutscher Stand mit Walkstoffen da, der gute Qualität zum angemessenen (für viele HS zu hohen) Preis bietet.

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Wie du selber schon sagtest: Nicht jeder hat das Geld und wenn die Kinderlein neue Klamotten brauchen, weil sie rausgewachsen sind, kann man sie auch schlecht frieren lassen, bis man die Kohle endlich beisammen hat.:o

...

Keiner kann alles kaufen und jeder setzt eben seine Prioritäten.

 

Hallo Isebill,

 

hmm ja, wie schreibe ich das jetzt...

Frage: hast Du in Deinem Leben schonmal wirklich richtig wenig Geld gehabt?

Also so, dass Du nicht wusstest wie Du das nächste Paar Schuhe für Deine schnellwachsenden Kinder kaufen solltest,

oder den Tages-Schulausflug bezahlen,

oder ob auch im Winter Heizung ab 20 Uhr abend Luxus ist?

Wieviel Geld jeder zur Verfügung hat ist doch sehr verschieden.

Und nicht jeder hat die Möglichkeit auch schnell (oder manchmal überhaupt) was dran zu ändern.

Meine Familie hat nie gehungert und gefroren, und angzogen waren wir auch immer alle ausreichend.

Aber manchmal - und teils für viele Jahre - war das "mehr" einfach schwierig.

Manchmal muss man "billig" in Kauf nehmen, weil besser nicht erreichbar ist.

Ich habe dann gerne im Ausverkauf geschaut und nach Reststücken.

Das Suchen ist manchmal lästig und man würde einfach gerne den "Schönen Stoff" kaufen,

aber wer lange sucht findet oft auch einen Kompromiss.

 

Und dann gibt es noch die Menschen, die zwar mehr ausgeben könnten, auch ohne Probleme,

aber es einfach nicht einsehen.

Schnäppchen jagen ist ja fast ein Hobby.

 

Ich würde mich heute bestimmt nichtmehr als arm ansehen, aber auch nicht als reich.

Aber bei 120 EUR/Meter ist meine Schmerzgrenze weit-weit überschritten :rolleyes:

Meine Schmerzgrenze für "gute Stoffe" treibt Dir wahrscheinlich Wasser in die Augen :p

Nur zu Kaufen was einem genau vorschwebt ohne dabei aufs Geld achten zu müssen ist bestimmt ganz klasse - wenn man kann.

 

Liebe Grüsse

Silvia

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Ich bin ganz neu hier und setze bloß ein Lesezeichen.

Falls man die Beiträge auch anders merken kann, freue ich mich über einen Hinweis.

 

 

In Heidelberg kommt mir die Auswahl an Stoffläden mager vor.

Ich war in dem einzigen mir bekannten großen Geschäft und wollte Bündchenstrick kaufen ( nach dem Motto: lieber ein bisschen mehr ausgeben und dafür Qualität bekommen und außerdem eine schöne Farbauswahl).

Pustekuchen. Die vorrätigen ( 5?) Farben waren absolut nicht nach meinem Geschmack. Auch bei den anderen gewünschten Stoffen erging es mir so.

Anschließend habe ich alles für wesentlich weniger Geld über ebay gekauft.

 

Viel lieber würde ich Stoffe kaufen, die ich vorher anfassen und anschauen kann, aber wer keinen gutsortierten Laden vor der Tür hat, muss sich eben im Internet eindecken.

 

Einen Fehlkauf habe ich schon getätigt, nämlich Single-Jersey in einem Grün-Ton, den ich mir bei Tageslicht betrachtet niemals ausgesucht hätte.

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Hallo und guten Morgen zusammen,

 

auch ich lege Wert auf gute Qualität der Stoffe. Man muss schon rumschauen,

aber mit etwas Erfahrung kann man durchaus gute Qualität preis wert!

erstehen. Ich war übrigens vorgestern noch in Paris bei Tissus Edre im

16.Arr. Im Moment ist ja Ausverkauf in Paris, bei Edre gab es wunderschöne

Kaschmirs zum halben Preis. Habe allerdings keinen Stoff gekauft, da ich

noch reichlich Kaschmirs im Schrank liegen habe, die auf Verarbeitung

warten. Ansonsten hat wieder ein schönes Stoffgeschäft zugemacht:

Mapiou am Place Vendome, schade!

Allen noch einen schönen Sonntag und viele Grüße

ukbonn

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Ich schließe mich da Scherzkeks an.

 

Ich beziehe eine kleine Rente und mir ist das unmöglich mir einen Stoff zu kaufen, der 120€ der Meter kostet. 120€ sind das, was ich im Monat für Ernährung habe. Ich muss also schauen, preiswerten Stoff zu bekommen.

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Gast Ursel A.

Für mich spielt bei einem Nähprojekt der Preis eine große Rolle, denn ich nähe relativ viel und entsorge häufig. Das summiert sich ganz schön. Wenn ich einen superfeinen Designerstoff für wenig Geld erwische, freut mich das natürlich, aber ich kann auch mit normalen Materialien leben. Robuster sind diese sowieso fast immer.

 

Die Kunst ist es, aus einfachen Stoffen etwas Umwerfendes zu produzieren. Mit teuren Stoffen kann das jeder.

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Was ich jetzt nicht so richtig verstehe ist dein Denkansatz, Isebill. Du fragst im Titel, warum Stoffe günstig sein müssen und philosophierst dann in deinem Post ausschließlich über "billig". Das sind für mich zwei verschiedene Dinge.

Ich kann einen tollen Stoff von bester Qualität z.B. im Fabrikverkauf oder im Schlussverkauf zu einem extrem reduzierten und damit günstigen Preis bekommen. Dann ist das für mich ein Grund zur Freude, aber hat nichts mit "billig" zu tun.

Ich kann aber auch Pech haben und einen Stoff zu einem relativ hohen Preis erwerben, der eventuell nach dem Waschen nicht mehr hält, was er vorher versprach - der fällt dann bei mir in die Kategorie "billiger Ramsch".

Du setzt m.M. nach Preis mit Qualität gleich, das ist für mich aber nicht dasselbe.

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Ich muss einfach auf den preis achten

 

Aber stoffe die sich nicht gut anfühlen oder das falsche material haben kommen mir nicht mehr ins haus, am anfang hab ich zum üben z.B. alles an jersey gekauft was nur 1€ kostete, aber es hat geholfen und für den anfang war es völlig ausreichend, aber mit der zeit steigen die ansprüche und man gibt automatisch etwas mehr geld aus, aber solange ich dieses geld nicht habe werde ich nicht wie die meisten 15€ und mehr für 1m stoff ausgeben um daraus ein kindershirt zu nähen wo die gefahr besteht das es nach 2-3tagen im kiga unbrauchbar ist

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@Scherzkeks:

 

Auch wenn das keinen was angeht und ich die Frage ziemlich indiskret finde:

 

Ja, das habe ich.

 

Zwar ging es nicht um Kinderschuhe, sondern um Schuhe für mich selbst, und meine Füsse wachsen ja nicht mehr, trotzdem kann ich nicht barfuß gehen.

 

Ich habe gelernt mit einem sehr sehr kleinen Budget über die Runden zu kommen. Dass ich das geschafft habe, war eine Erfahrung fürs Leben. Ich habe noch gelernt, Zeitschriften mit Freundinnen zu tauschen, den Tee in der Thermoskanne mit zunehmen, Schnitten zu schmieren, mal ein Kleidungsstück auszuleihen, Bücher nur aus der Bücherei, Papier beidseitig beschreiben, genau zu prüfen, welche Einladung ich überhaupt annehmen kann, weil Fahrtkilometer und Gastgeschenk sich summieren...

 

Ich behaupte, Du wirst kaum jemanden finden, der so gut sparen kann, wenns sein muss. Nicht umsonst habe ich 25 Jahre auf einer alten Pfaff genäht, als andere längst Turbomaschinen hatten.

 

(Es muss nicht mehr sein. Das habe ich aber ganz alleine geschafft.)

 

Wir sind hier aber in einem Hobby- und nicht in einem Geldsparforum. Und fürs Hobby spare ich nicht.

 

Nowak hat natürlich recht, ich würde nicht so viel nähen, wenn ich nicht so günstige Quellen hätte. Aber "viel nähen" ist ja kein Wert an sich, oder ?

 

I.

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Ich bin ganz neu hier und setze bloß ein Lesezeichen.

Falls man die Beiträge auch anders merken kann, freue ich mich über einen Hinweis.

 

Hallo Dimmalimm, oben in der grünen Leiste über dem Thread gibt es den Reiter "Themenoptionen". Wenn du das Menü aufklappst kannst du den Menüpunkt "Dieses Thema abonnieren" anklicken. :)

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würdet ihr sagen, dass billige stoffe generell schrott sind und leute die sich keine qualitätsstoffe leisten können, das nähen besser sein lassen sollten?

ich persönlich kann schon verstehen, dass nicht jeder viel geld für stoffe ausgeben kann.

 

und wenn ich zwischen aldi-fleisch für meine gäste od. keine gäste einladen, weil ich mir den metzger nicht leisten könnte, entscheiden müßte, fände ich aldi-fleisch die bessere alternative.

kommt für mich persönlich aber nicht in frage, denn ich arbeite ja in einer supermarkt metzgerei, die aber sicher für manche auch nicht

das non plus ultra wäre, denn besser und hochwertiger geht meistens.

 

wir sind hier eine sehr große gemeinschaft und leben in ganz unterschiedlichen verhältnissen, ich glaube man kann hier seine eigenen maßstäbe nicht unbedingt auf andere übertragen.

 

eine gutverdienende juristin mit erwachsenen kindern hat bestimmt andere mittel zur verfügung, als eine allein erziehende mutter mit 3 kleinen kindern.

 

ich denke auch, dass jemand, der 30jahre näherfahrung hat, da eine andere einstellung hat, als jemand der gerade erst mit nähen anfängt.

bei letzteren ist die hemmschwelle bestimmt größer, aus angst den teuren stoff zu verhunzen, als bei einer hs mit erfahrung.

 

und auch die ts kauft schon gerne mal ganz billig ein, wie der beitrag aus einem alten thread zeigt.

 

Alt 05.01.2009, 09:54

Isebill Isebill ist offline

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Die billigsten Jerseys kaufe ich bei meinem Händler für 1.20 EUR der Meter - Konfektionsreste - die Konkurrenz will regulär immer 10 EUR, der andere Händler 4.80 EUR. Neulich hatte er Ware für 6.80 EUR, das Shirt habe ich schon 6 mal gewaschen und Fall und Druck sind noch wie vom Proberest.

 

Soll der Jersey mal teurer sein als 12 EUR, dann hat er was besonderes und zwar entweder Wolle oder Seide oder Glitzerfäden drin und das ist dann evtl. heikel.

 

Gruss Isebill

 

ich gehe gerne auf stoffmärkte und kaufe dort sehr gerne ein.

sowohl günstige stoffe als auch stoffe im mittleren preissegment.

ich sehe dort jedesmal unmengen von leute, die dort stoffe kaufen und nicht nur die teuren.

 

ich würde mir wünschen, dass auch diese leute mal, in so einem thread wie diesem hier, den mund aufmachen und sich nicht abschrecken lassen von denen, die anders denken.

 

es gibt ja kein richtig od. falsch, auch wenn es leute gibt die uns ihre meinung unbedingt als die allein gültige einreden möchten.

 

also bitte ihr billig/preiswert/günstig - stoffkäufer,

ran an die tastatur und schreibt mal eure meinung.

 

und keine angst, es wird keiner hier gefressen, für eine andere, als die hier vorherrschende meinung - auch wenn man manchmal so den eindruck hat.

 

die meinung von den 20 hanserln, die immer wieder in solchen threads schreiben (dazu zähle ich mich auch) ist eigentlich bekannt.

 

die meinung von andersdenkenden fände ich interessant.

 

die frage ist ja auch:

warum müssen stoffe günstig sein?

 

und nicht umgekehrt:

warum sollten stoffe nicht günstig sein?

 

das ist meine persönliche sicht der dinge.

 

gruß

benzinchen

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Ganz einfach, weil ich kein Geld zu verschenken habe!

 

Aber egal wie günstig ein Stoff ist, er muss mir gefallen damit ich ihn kaufe.

Wobei ich Klamottentechnisch nur für den kleinsten nähe und da käme es mir partout nicht in den Sinn auch nur 25€ für einen Meter Stoff zu bezahlen. Im Schnitt trägt er die Klamotten maximal eine Saison.

 

Unifarbende Jerseys z.B. kaufe ich eigentlich nur in Ü-Paketen. Die kosten dann nur ein paar wenige Euro pro Meter. Aber die Qualität ist gut und ich kann die grobe Farbrichtung bestimmen.

 

Kaufe ich allerdings Patchworkstoffe, dann nur von namenhaften Herstellern und die Kosten. Ich freue mich aber auch da total über Schnäppchen und kaufe dann auch mal den ein oder anderen, den ich gerade eigentlich nicht brauche.

 

Generell finde ich solche Fragestellungen aber grenzwertig! Jede von uns hat völlig andere Grundlagen. Sei es von den Fertigkeiten als auch vom Lebensumstand her.

 

Eine alleinerziehende Mutter von 4 Kindern z.B. die gerade arbeitslos ist wird ganz dolle nach dem Preis schauen! Wenn sie schon Geld für Stoffe ausgibt.

Die Unternehmers-Ehefrau jedoch wird nach Paris fahren um nur das beste Tuch zu kaufen....

 

Sollten wir die erste jetzt abwerten, weil sie ständig und permanent günstig einkauft???

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Meine Lieben (wenn ich das überhaupt noch schreiben darf !!),

 

Darfst du! :D (ich weiß, du hast es nicht so mit den Smileys, aber der musste jetzt sein.)

 

Hat der Stoff also die falsche Farbe oder eine unangenehme Eigenschaft, kostet aber nix, würdet Ihr ihn dann auch verarbeiten ?

 

Niemals. Den würde ich nur nehmen wenn ich gerade Stoff für ein Probemodell benötigen würde, dass im Anschluss an das Experiment sowieso in der Tonne landen würde.

 

Aber ein billiges Lümpchen kann kein schönes Gewand werden, weswegen ich auch für noch so umsonstige geschenkte Stoffe nicht eine einzige Stunde investieren würde, wenn ich mir den Stoff nicht auch zu handelsüblichen Preisen kaufen würde.

 

Genauso sehe ich das auch. Mir ist mittlerweile meine Zeit zu schade um mich mit faulen Kompromissen rumzuschlagen. Deshalb bin ich ziemlich schmerzbefreit was Stoffpreise angeht. Wobei ich da weniger eine Obergrenze pro Meter habe sondern eher eine Obergrenze für das ganze Projekt.

Mein teuerster Stoff bisher war ein Mantelstoff für knapp 60 Euro / m, macht dann für die 4m, die ich gekauft habe 240 Euro. Plus Futter für 45 Euro und Knöpfe für 14 Euro. Nunja, für einen guten Mantel müsste man soviel wohl auch ausgeben.

 

Ich nähe schon 30 Jahre und habe in der Zeit auch schon viel Lehrgeld bezahlt. Als Schülerin und Studentin hatte ich sehr wenig Geld und war auch immer auf der Suche nach günstigem Stoff. Damals fingen die 'teuren' Stoffe für mich bei 10 DM pro Meter an. Aber zu den Zeiten habe ich so viele Reinfälle erlebt: schwarze Sweatjacke genäht, nach dreimal Waschen sah sie so verwaschen aus, dass ich sie nur entsorgen konnte, die Blusen sahen auch oft schon nach kurzer Zeit aus als wären sie mehrere Jahre alt, etc. Auf so Erfahrungen habe ich heute einfach keine Lust mehr. Wenn mir ein Stück gelungen ist möchte ich auch gerne länger was davon haben.

 

Viele Grüße,

Karin

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Einen Stoff für 120 Euro den Meter:ups:

Ein Meter ist doch fast nie genug. Frau braucht doch mehr. Und wenn dann ein Mantel oder Hose oder sonst was ausendlich so teuer wird, schaue ich mich lieber um und kaufe und mache was anderes in der Zeit.

Und weil es ein teurer Stoff war sollte frau es dann auch jahrelang tragen. Und wir wollen doch regelmässig was Neues:)

Nee, irgendwo hört es auf.

Natürlich möchte ich guten Stoff, aber wenn es finanziell nicht im Verhältnis steht mit dem Produkt, nähe ich es nicht, sondern kaufe.

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ich hab zum Beispiel mal 9m Harris Tweed (75 cm breit) für runde 20 € bei Ebay ersteigert - direkt bei Harris kostet 1(!) m ungefähr 38 €

 

Ehrlich gesagt finde ich 38 Euro / m mehr als gerechtfertigt wenn man bedenkt, dass der Weber / die Weberin dafür mehrere Stunden am Webstuhl strampeln musste. Strampeln ist dabei wörtlich zu nehmen, denn die Webstühle dürfen nicht elektrisch betrieben werden wenn sich der Tweed 'Harris-Tweed' nennen will. Die treiben ihre Webstühle über Pedale an. Leider weiß ich nicht wieviele Meter ein Weber pro Tag schafft. Laut einem Google-Treffer wird die Tagesproduktion auf 8 Meter geschätzt. Das war auch so ungefähr mein Gedanke. Da kommt dann noch dazu: Mischen unterschiedlich gefärbter Fasern bis der richtige Gesamteindruck des Garns entstanden ist, Kette schären, Webstuhl einrichten, Nachbearbeitung des Gewebes, etc.

 

 

Viele Grüße

Karin

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Ich schaue bei Stoffen notgedrungen durchaus auch auf den Preis. Wobei ich für einen guten Stoff auch gerne mal ein paar Euronen ausgeben würde. Nach Schnäppchen halte ich durchaus auch Ausschau.

 

Aber das mit dem Preis/-Leistungsverhältnis ist so eine Sache - bei manch einen teuren Teil oder auch Stoff ist die Qualität mies - er war seinen Preis nicht wert. (Habs schon mit T-shirts erlebt, die nicht ganz preiswert waren, nach 3 Wäschen waren sie auf einmal 10 cm breiter.)

 

Ich habs auch schon bei einem Ausverkaufsstoff (Viskose) für 4 Euro den Meter erlebt, das dieser nach dem Waschen so geschrumpft ist, das die Bluse statt für Gr. 52 nur noch für Gr. 42 getaugt hat. (Das war noch zu meinen Anfängerzeiten, wo ich noch nicht so schlau war, die Stoffe vor dem Verarbeiten zu waschen oder mindestens mit heißem Dampf zu dämpfen.)

 

Daher unterteile ich für mich im allgemeinen nach:

teuer - kostet mehr als es wert ist

preiswert - ist den Preis den es kostet allemal wert

billig - ist ramsch, letzten Endes eigentlich teuer, weil es das Geld nicht wert ist, das es kostet.

 

Und was nützt ein teures Stöffchen, wenn es nicht zur Trägerin passt? Sie aber in dem günstigeren Stoff eigentlich genau das bekommen hätte, was zu ihr passt.

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@ fusselmieze:

hast ja recht!

Aber wenn ich bei der Versteigerung den Stoff nicht für sagen wir 22 € bekommen hätte, hätte ein anderer ihn noch billiger bekommen.

Irgend jemand hat den mal für den Originalpreis bei Harris gekauft, dann letztlich doch nicht verarbeitet und am Ende mit Verlust abgestoßen.

Für MICH war es also ein GÜNSTIGER Kauf eines nicht billig zu nennenden Stoffes - DAS wollte ich damit sagen...

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Ich kaufe gerne günstige Stoffe. Billig und günstig ist für mich ein Unterschied. Ich habe einen guten Stoffhändler, der schöne Stoffe zum Teil extrem runtersetzt. Allerdings würde ich (könnte ich auch gar nicht) keine 120€ für einen Meter Stoff ausgeben. Das kann und will ich mir nicht leisten.

Zudem ist es beim Nähen bei mir wie beim Kaufen. Lieber mal etwas günstiger und dafür nächstes Jahr etwas Neues, als ein teures Teil, dass ich dann "ewig" tragen muss.

Ich kaufe aber generell nur Stoff, die mir von der Farbe und Qualität her gefallen. Ist der Stoff dann zu teuer, bleibt er eben liegen.

Wenn ich mir eine Hose im Laden anschaue und die 180€ kostet, bleibt sie auch im Laden. So ist das nun mal im Leben manchmal.

Und ich behaupte mal, dass man vielen meiner Sachen NICHT ansieht, das die Stoffe z.T unter 10€ der Meter gekostet haben :D

 

Kirsten,dem kann ich mich nur anschließen,danke!!!:hug:

 

LG,Carmen

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