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hallo liebe schneiderinnen :)

ich hoffe ich bin im richtigen thema... war mir nicht ganz sicher...

 

und zwar kommen freunde, bekannte... deren freunde und bekannte zu mir um ihre kleidung ändern zu lassen... da wird mal eine hose gekürzt... kleiner gemacht etc.

ich mach das natürlich gern aber man gibt leuten eine nadel und die reißen gleich die ganze nähmaschine mit :D

auf jeden fall kann ich mir es weder leisten noch hab ich lust das alles kostenlos zu machen... daher hab ich mal gesagt die solln mir wolle mitbringen... mal faden oder halt paar euro mitbringen. aber einige machen das garnicht erst weil die wissen das ich zu dummgut bin. nun will ich mir eine kleine preisliste machen an die sich jeder zu halten hat. hab aber keine ahnung was ich da so privat verlangen kann :/

könnt ihr mir helfen? das wär lieb :hug:

liebste grüße

Mia

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Guest sanvean
Private Preislisten gibt es nicht.

 

Das stimmt !

Willst Du Dich selbständig machen ? Dann solltest Du eine entsprechende Kalkulation für Dich erstellen und danach Deine Preise richten.

 

 

Liebe Grüße

Susanne

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und schön über Abgaben und Anmeldung informieren.

 

Oder Zeit gegen Zeit tauschen, d.h. die Bekannten z.B. solange Fenster putzen lassen wie Du an deren Sachen arbeitest. Dann hast Du zwar kein Geld in der Tasche aber lästige Arbeiten gemacht :hug:

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Wenn das als angemeldetes Gewerbe läuft - dann würde ich da keinerlei Unterscheidung machen zwischen "privat" und "nicht privat". Da kennt Dich dann ganz schnell jeder und will den privaten Preis haben...

 

Sabine

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Hm,

 

noch ein anderer Aspekt: Auch eine Preisliste, egal ob privat oder gewerblich, garantiert nicht, dass sich "jeder dran hält". Nicht umsonst nehmen Handwerksbetriebe wie Schuster, Änderungsschneidereien etc. in der Regel Vorkasse, um im Falle eines Falles nicht auf den ganzen Kosten sitzen zu bleiben. :rolleyes:

 

Ich würde daher neben Vorkasse-Praxis auch dringend am Selbstbewusstsein/Durchsetzungsvermögen arbeiten... Sonst hilft auch der Gewerbeschein nix... :hug:

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Hm,

 

Auch eine Preisliste, egal ob privat oder gewerblich, garantiert nicht, dass sich "jeder dran hält".

 

Es ist mir ganz ehrlich noch nie passiert, dass ich für meine Arbeit nicht das Geld bekommen habe was ich verlangt habe. Bei größeren Änderungen wird zwar vorher manchmal gefragt wie teuer es denn ungefähr wird, aber nicht bezahlen?

Dann würd ich auch die Sachen nicht heraus rücken. Bei mir gibts nur Ware gegen Bares.

 

Liebe Grüße

Radieschen

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@radieschen:

 

Das Geschäftsgebaren in verschiedenen Regionen ist deutlich unterschiedlich. Hängt auch mit Wohlstand oder Armut von Region zu Region zusammen.

 

Bis vor ein paar Jahren hatte ich auch einen Wohnsitz in Ostwestfalen, bin dann nach Berlin gekommen. Und des öfteren lang hin und fast tot umgefallen, weil hier in B bei Produktbestellungen, Dienstleistungen etc. unglaublich oft auf Vorkasse bestanden wird. Das war ich aus OWL auch nicht gewohnt. Nachdem ich hier in B etwas "seßhafter" geworden bin habe ich auch sehr bald verstanden, warum das so ist...

 

Wer Ware oder Dienstleistung gegen Geld anbieten will, sollte sich da auf jeden Fall den örtlichen Markt und die örtlichen Sitten genau anschauen. Sonst kann mancherorts tatsächlich das Problem kommen, dass man hinter seinem Geld lange herlaufen muss (oder irgendwann der Keller mit nicht rausgegebener, da nicht bezahlter Ware zugerümpelt ist).

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So gerne ich auch mal helfe,

aber die Freiheit nehme ich mir raus ,auch mal nein zu sagen.

Mein Bruder hat eine Lieblingsmantel, in den er hinein geschrumpft ist.

Ich habe Ihn gebeten eine Änderungsschneiderei seines Vertrauens aufzusuchen,den die

Änderung die von nöten wäre schluckt einfach soviel Zeit,das ich es nicht mal so nebenher beim abendlichen Fernsehprogramm erledigen kann.

viele Grüße

clemens augustin:)

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Guest Doro-macht-mit

Ich würde daher neben Vorkasse-Praxis auch dringend am Selbstbewusstsein/Durchsetzungsvermögen arbeiten... Sonst hilft auch der Gewerbeschein nix... :hug:

 

dazu wird noch kommen, dass plötzlich die Leute nicht mehr kommen, da das kostet. Und da sollte man dann darüber stehen und sich über die freie Zeit freuen, die man für sich zum Nähen hat.

 

Am besten ist immer noch nähen für echte Freunde (im Tausch gegen was andrem; aber das passiert dann von alleine)

 

Grüße Doro

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Freunde zahlen bei mir genauso, wie Kunden auch.

Bei Kleinigkeiten verlange ich manchmal nichts, wenn Freund/Freundin auch mal eine Gegenleistung bringt.

 

Ich mache nicht mehr mal "Ganz Schnell" irgendwas, wofür ich Stunden brauche.

 

Dazu ist mir meine Zeit zu schade.

Außerdem weiß ich natürlich, wie lange ich in der Regel ungefähr brauche, so daß ich vorher einen Preis nennen kann.

 

viele Grüße

 

Vintoria

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Dann würd ich auch die Sachen nicht heraus rücken. Bei mir gibts nur Ware gegen Bares.

 

 

Bei uns wird gerade ein grosses Bekleidungshaus geschlossen. Eine private Änderungsschneiderei war dort eingemietet.

 

Und ich weiss wie viele unbezahlte Änderungen da vor kurzem noch nicht abgeholt waren........................

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Dann würd ich auch die Sachen nicht heraus rücken. Bei mir gibts nur Ware gegen Bares.

 

Die Leute holen das dann einfach nicht mehr ab.

 

(Aus Gesprächen mit Inhabern von Reinignungen und Änderungsschneidereien hier weiß ich, daß das sogar bei Vorkasse nicht ganz selten passiert. Der eine oder andere scheint es zu vergesse.)

 

Hier nehmen viele Vorkasse, aber nicht alle. Manche von den kleineren Handwerkern scheinen einen stabilen Kundenstamm zu haben, wo sie wissen, die kommen wieder. Aber halt nicht alle.

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Die Leute holen das dann einfach nicht mehr ab.

 

(Aus Gesprächen mit Inhabern von Reinignungen hier weiß ich, daß das sogar bei Vorkasse nicht ganz selten passiert. Der eine oder andere scheint es zu vergesse.)

 

.

 

 

Oder die Leute übersommern ihre Wintermäntel in der Reinigung.

 

Aussage meiner Reinigung zum Thema.

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gibt es für Reinigungen und so keine Aufbewahrungsfristen.

Da macht man doch eine ganz einfache schriftliche Vertragsregelung mit einem Papier, das beide Partner unterschreiben. Alles, was innerhalb einer bestimmten Zeit nicht abgeholt wird, verschwindet in der Kleidersammlung. Vorkasse ist Grundvoraussetzung. Das kann man auch im "privaten" Bereich machen. Nicht, dass Tante XXX nach zwei Jahren antanzt und den Rock abholen will, den sie vor ner Woche zum Kürzen gebracht hat. Der kann man den "Vertrag", von dem sie ja einen Durchschlag bekommen hat, vor die Nase halten.

Papier ist geduldig, braucht nicht viel Platz und was man schwarz auf weiss besitzt .... :D

Kontoauszüge und Steuerunterlagen muss man auch 10 Jahre lang aufbewahren, oder?

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Guest Wirbelwind
Die Leute holen das dann einfach nicht mehr ab.

 

Deshalb haben viele Reinigungen in ihren AGBs stehen, dass die Sachen nach einem halben Jahr entworgte werden dürfen. Und so manche Reinigung hat ein nettes Schaufenster mit einer Puppe, auf der solche Sachen dann auf einen neuen Besitzer warten dürfen.

 

Ich hab' allerdings mal einen Gürtel unfreiwillig in einer Reinigung überwintert. Den hatte man mir nicht mitgegeben, und das fiel mir erst im nächsten Frühjahr wieder auf. Ich hab' ihn glücklicherweise wiederbekommen, denn einen ähnlichen Stoff hätte ich nie bekommen. Allerdings frand ich es erschreckend, dass die Reinigung eine Kiste mit mindestens 30 oder 40 beigen Trenchcoatgürteln unter dem Tresen stehen hatte. Die scheinen das häufiger zu vergessen.

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Guest Wirbelwind

Übrigens kann man als Privatperson ja eine ganz andere Preisliste über seinen Nähplatz hängen:

 

Hose kürzer = einmal Kinder hüten

Reissverschluss austauschen = einmal alle Fenster putzen

Hemdenknöpfe annähen = einen Kuchen backen

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  • 1 month later...

Moin,

 

ich bin zwar kein Schneider, sondern freiberuflicher Programmierer, aber ich zieh den Faden jetzt doch mal aus dem Greifer, bevor er ganz unten verschwindet.

 

Als Programmierer kenne ich das Problem genauso, nur noch schlimmer, weil jeder hat heute einen Computer, und fast jeder hat Probleme.

 

Zunächst einmal hab ich für richtige Kunden keine feste Preisliste. Eine Bank in Frankfurt zahlt erheblich mehr als ein Kleinunternehmen in Bremen. Das ist natürlich Erfahrungssache, wie viel der Kunde akzeptiert. Wie viel es ihm wert ist.

 

Dann schreibe ich viel freie Software. Mein Name steht im Linux Kernel, in diversen Datenbanken, Compilern, und Spielen. Dafür bekomme ich kein Geld, sondern ich mach es weil es eine Herausforderung ist, die mir Spaß macht. Ich bin 7x24 im IRC, und hab auch immer wieder Spaß daran intelligente Fragen zu beantworten. Ich bin in Foren, und auch da werde ich nicht bezahlt.

 

Und dann gibt es noch die Freunde und Bekannten. Früher hatte ich dort die Ausrede: Ich kenne mich nicht mit Windows, Spielkonsolen, und Homecomputern aus. Aber inzwischen ist Linux auch im Bekanntenkreis recht weite verbreitet. Und leider ist auch Ubuntu manchmal nicht so einfach, dass ein normaler Mensch sein Problem lösen kann.

 

Von Freunden verlange ich kein Geld, sondern eine Hand wäscht die andere.

 

S. hatte vor kurzem das Problem, dass auf seinem neuen Laptop der Sound nur in Mono aus den Boxen kam. Aber S., hat ein Auto, und noch nie ein Problem gehabt, mir mal zu helfen, wenn ich was schweres zu transportieren hab. P. schreibt sogar seine Rechnungen und macht seine Buchhaltung mit meinem Programm, aber P. ist Tischler, ich hab ein Boot, und bin kein Holzwurm. Auf dem Bauwagenplatz ist Linux weit verbreitet, aber die Feten machen dort immer Spaß, im Herbst gibts dort Applewoi und andere Naturalien, die hier in Bremen sonst schwer zu bekommen sind. A. braucht immer mal wieder Hilfe bei seinen Webseiten, aber er ist ein genialer Graphiker, und einer der wenigen die Search Engine Optimisation so gut können, dass er jede Webseite innerhalb von zwei Monaten auf die ersten Stellen im Google bekommt.

 

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Ich helfe gern Freunden, so lange das auf Gegenseitigkeit trifft. Richtige Kunden müssen richtiges Geld zahlen. Dazwischen gibt für mich nichts. Entweder ist es ein Freund, oder ein Kunde. Ein private Preisliste für flüchtige Bekannte hab ich nicht.

 

ciao,Michael

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Ich würde jetzt ehrlich gesagt, für "mal eine Hose kürzen" oder so, auch kein Gewerbe anmelden, sondern eher nen Kuchen oder andere Hilfe verlangen, so lange es sich in so kleinem Rahmen bewegt, ist das glaube ich, unkomplizierter (und irgendeine Gegenleistung fällt einem immer ein)

 

(ich hab z.B. für den Hund einer Freundin ein Halsband und ein Geschirr genäht und sie hat mir dafür eine kleine Glasskulptur von unserem Hund gemacht- die ist soooo toll:))

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