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Guest Kristina

Funktionsweise Ruffler

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Guest Kristina

Guten Morgen,

 

Weihnachten droht, und ich überlege mir einen Ruffler für meine Janome schenken zu lassen.

 

Dazu habe ich allerdings noch 2 Fragen.

 

Eigentlich brauche ich so ein Ding nur zum Einkräuseln. Anfänglich dachte ich, ein Kräuselfuß tut es auch. Hier habe ich aber gelesen, dass dieser Fuß nicht zufriedenstellen funktioniert. Da ein Ruffler wohl auch kräuselt, ist das vielleicht die Alternative.

 

Jetzt aber die Fragen:

  1. Ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie ich den Ruffler dazu bringe die eine Stofflage genau auf die Weite oder Länge einzukräuseln, dass es an die zweite Stofflage paßt. Müßte ja eigentlich gehen. Ist es aufwendig die richtige Einstelleung zu finden?
  2. Wenn ich nur einen eingegrenzten Bereich kräuseln will (z.B. die vordere Mitte eines Blusenteils, um es dann an eine Passe zu nähen), geht das? Kann ich in der Mitte eines Stoffes ansetzen? Oder muß der Ruffler immer am Stoffanfang angesetzt werden? Irgendwo hatte ich schon gesesehen, dass der Stoff in den Fuß reingeschoben werden muß.

 

Da ich keine Anleitung habe und der Fuß ja auch nicht gerade billig ist, möchte ich natürlich genau wissen, ob der Ruffler das macht was ich brauche.

 

Ich hoffe ihr könnt mich aufklären.

 

Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten.

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Guten Morgen Kristina,

 

so ganz genau lässt sich die Kräusel- oder Faltenweite leider nicht bestimmen.

Man kann höchstens ein Probestück Kräuseln und das dann auf das gebrauchte "hochrechnen". In wie weit das dann passt?

Ich fürchte, zum wirklichen Kräuseln ist die beste Methode immernoch die klassische Handarbeit...

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Guest Kristina

Schade eigentlich.

 

Natürlich weiß ich, wie man klassisch per Hand kräuselt. Allerdings tue ich mir immer sehr schwer die Kräusel gleichmäßig zu verteilen. Das nervt mich total. :mad:

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Hast Du ne Overlock?

Die Weite bestimmen kannst Du damit auch nicht aber es kräuselt feinere Stoffe schön gleichmäßig (sind genau genommen auch kleine Fältchen) - finde es schöner als mit dem Ruffler - Foto und Beschreibung in meiner Galerie

Das Gleichmäßige hat mich gestört - man könnte eine unregelmäßige Stichfolge in die Maschine eingeben - meine Ace kann das, ich mag nur nicht mit ihr nähen

Grüßle

Leviathan

Edited by Leviathan

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Du kannst aber mit dem Ruffler schon mal *vorkräuseln* und dann diesen Faden zum Handkräuseln benutzen. Wenn du nämlich viele Meter machen musst, geht diese Variante recht flott und ist auch relativ gleichmäßig machbar.

 

Kannst du so ein Teil vor dem Kauf bei dem Händler deines Vertrauens nicht mal probenähen?

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Hallo,

 

ich habe ja auch den Ruffler von Janome (musste damals unbedingt sein - bin angefixt worden).

Allerdings benutze ich ihn kaum.

Nämlich genau wegen dem Problem, dass man das mit der passenden Anpassung an den anderen Stoff nicht wirklich vorher ausrechnen kann,

man muss immer ein Stück Probe-Rufflen (was für ein Wort :p), und dann hochrechnen.

Jeder Stoff verhält sich halt anders.

Wenn Du dann ein genaues Schnittmuster hast, dann ist es schwierig.

Allerdings finde ich macht er seine Arbeit dann sehr gut, ohne Probleme und schnell! Was man bei der Handmethode ja nicht wirklich sagen kann...

 

Liebe Grüsse

Silvia

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Hallo Kristina,

 

für meine Bernina habe ich mir auch einen Ruffler gegönnt - ich vermute mal, dass der eher teurer ist, als der für die Janome :rolleyes: - aber er ist sein Geld wert ;)

 

Ganz genau auf Maß kann man mit dem Ruffler nicht arbeiten. Aber man kann das zu kräuselnde Teil extra ruffeln - also nicht in einem Arbeitsgang gleich zusammen nähen. Dann kann man nach dem Ruffeln noch ein klein wenig nachregulieren - entweder Faden noch etwas anziehen, oder ein wenig auslassen, oder eben ein paar Stiche wieder auftrennen, wenn man mittendrin ein Stück geruffelt braucht.

 

Wenn ich z.B. einen Stufenrock nähen möchte, dann ruffle ich einfach mal eine Bahn um zu sehen, ob es mit der Einstellung des Rufflers hinhaut - da man mit eher langen Stichen (Stichlänge 3) ruffelt, hat man das wirklich sehr fix aufgetrennt, wenn die Einstellung so gar nicht passt. Wenn die Einstellung dann annähernd passt, dann versuche ich das einzuhaltende Teil etwas länger zuzuschneiden, damit ich den Überhang dann hinterher abschneiden kann. Sollte es ein kleines bisschen zu kurz ruffeln, kann man auch vorsichtig ein wenig auseinander ziehen - dafür sollte dann der Anfangsfaden und der Endfaden lange genug gelassen werden.

 

Das Teil macht Spaß und geht wirklich flott :D

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Die deutsche Bezeichnung für Ruffler ist Faltenleger, und das ist auch genau das was er tut.

 

Es lässt sich einstellen ob nach jedem Stich, nach jedem 3., nach jedem 6. oder nach jedem 12. Stich eine kleine Falte gelegt wird.

 

Abhängig von der eingestellten Stichlänge und Faltentiefe ergeben sich unterschiedliche Falten-Effekte.

 

Mit einem Probestück lässt sich eigentlich leicht die benötigte Stofflänge ausrechnen.

 

Mit dem Faltenleger/Ruffler lassen sich Stoffe in einfacher und doppelter Stofflage in Fältchen legen. Es ist auch möglich eine Stofflage mit kleinen Falten zu versehen und gleichzeitig auf einen anderen Stoff, der glatt bleibt, aufzunähen.

 

Zum Einkräuseln nehme ich den Faltenleger/Ruffler nicht. Das geht mit einem Kräuselfuss bzw. mit einem Zickzackfuss besser.

 

Beim Zickzackfuss stelle ich einen schmalen Zickzackstich ein und führe beim Nähen einen starken Faden (z.B. Knopflochgarn zum Handnähen) mit, der natürlich nicht übernäht werden soll. Anschliessend kann durchs Ziehen am starken Faden der gewünschte Einkräuseleffekt erzielt werden.

 

Noch besser geht´s mit einem Schnurraufnähfüsschen, da wird dann der zu übernähende Faden so geführt, dass er immer in der Mitte liegt und nicht übernäht wird.

 

Michael

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Guest Kristina

Danke für eure Antworten. Werde mich mit dem Thema doch noch etwas intensiver beschäftigen.

 

Die Idee mit der Overlock werde ich auch mal ausprobieren.

 

Vielen Dank!

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Guest Doro-macht-mit

so sieht das Teil aus:

 

Faltenleger

 

ein nettes Teil. Die Falten liegen schön, nicht so gezogen wie bei der traditionellen Art mit zwei Nähten oder der Zickzackmethode über ein Stickgarnfaden.

 

Der Rest wurde schon gesagt.

 

Grüße Doro

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