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Leiser_Traum

"Das muß sich doch nicht lohnen, ist ja mein Hobby"

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Mir ist das ein oder andere Mal aufgefallen das gefragt wird ob sich die Anschaffung einer speziellen Maschine, dieser Maschine, der oder der bestimmte Fuß, ob sich die Anschaffung lohnt.

 

Sehr häufig lese ich dann: Na, es ist doch mein Hobby und das muß sich doch nicht lohnen.

 

Wenn ich das dann so lese frage ich mich: Wer hat das Geld noch so locker sitzen das er nicht darüber nachdenkt mal eben über tausend Euro für eine Maschine auszugeben die er dann vielleicht drei Mal im Jahr nutzt, sich einen sündhaft teuren Fuß für die Maschine zu kaufen den er dieses eine einzige Mal braucht und dann in zehn Jahren wieder?

 

Mein Hobby kostet mich ausser der Anschaffung meiner Maschine(die zum größten Teil mein Expartner finanziert hat, sonst hätte ich sie mir niemals leisten können) sehr wenig. Mein Zubehör beschränkt sich auf das was ich wirklich zwingend brauche. Und wenn meine Maschine damals nicht immer den Fernsehempfang gestört hätte, dann würde ich wohl immer noch auf einer Maschine für unter 100 Euro nähen. Auch meine Ovi ist sehr alt und war ein Geschenk.

 

Und auch bei Stoffen und Zubehör überlege ich sehr, sehr genau ob ich das wirklich verarbeite und ob dieser Einkauf nötig ist.

 

Vielleicht bin ich da vorbelastet aber mein Opa war gelernter Schneider und hatte seine Nähmaschine und Zubehör das in einen kleinen Koffer passte. Scheren, Kreide, Nadeln usw.

 

Klar überfällt mich auch hin und wieder der "habenwolleneffekt" Aber ich versuche ihm wirklich zu wiederstehen.

 

Ich mag so ungern Geld für etwas ausgeben das ich nicht für wirklich notwendig erachte. Ich hätte gern eine supertolle Ovi. Aber ich hab ja eine die ihren Dienst tut und von daher denke ich nicht wirklich darüber nach mir eine andere zuzulegen.

 

Wie geht euch das? Bereut ihr nie eine Anschaffung weil es eben für das Hobby war? Denkt ihr nie: Na das Geld hätte ich mal lieber gespart? Brauchen kann ich das aber nicht wirklich? Unützes Ding?

 

LG Nicoletta

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Guest sanvean

Hallo Nicoletta,

 

Wie geht euch das? Bereut ihr nie eine Anschaffung weil es eben für das Hobby war? Denkt ihr nie: Na das Geld hätte ich mal lieber gespart? Brauchen kann ich das aber nicht wirklich? Unützes Ding?

 

Bei mir ganz klar: nein, ich habe noch keine Anschaffung bereut. Allerdings habe ich bei einem Kauf auch vorher sehr genau überlegt, was ich möchte und was in mein Budget paßt. So bleibt viel Platz für Träume und Wünsche, die vielleicht Realität werden, vielleicht auch nicht :)

Bei Stoffen kaufe ich auch nur die, die zu verarbeiten mir Spaß macht. Die können dann auch durchaus teurer sein, wenn die Qualität stimmt.

Jeder hat andere Prioritäten, für die er oder sie Geld ausgibt. Nähen ist meine.

 

Liebe Grüße

Susanne

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Ich mag so ungern Geld für etwas ausgeben das ich nicht für wirklich notwendig erachte.

 

Da sind wir schon zu zweit. Obwohl ich Schneiderin von Beruf bin beschränkt sich mein Maschinenpark auch auf eine, zwar gute, Nähmaschine und Ovi. Auch Zubehörtechnisch bin ich nicht sonderlich üppig ausgestattet. Mich macht soviel Krams nervös und bis jetzt hab ich alles mit meinen vorhandenen Mitteln hinbekommen.

 

Ich improvisiere lieber in manchen Dingen, als ein Heidengeld für Sachen auszugeben die ich vielleicht wirklich dreimal im Jahr benutze.

 

Liebe Grüße

Radieschen

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Für mich "lohnt" sich alles, was mir Freude bereitet.

Es hat aber lange Jahre gedauert, bis ich gelernt habe mir das auch zuzugestehen.

Vieles im Leben kann man eben nicht mit Geld gegenrechnen.

Und für jeden Menschen ist das auch etwas anderes.

Auch das muss man tolerieren.

Ich kann es z.B. für mich nicht einsehen Geld für teure Reisen oder Autos auszugeben.

Oder mir einen Hund anzuschaffen und ihm ein Diamanthalsband zu kaufen, oder , oder .....

Aber jedem, den das glücklich macht gönne ich das von Herzen.

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Guest Kristina

So ähnliche Diskussionen hatten wir hier ja schon des öfteren.

 

Als erstes sollte man darüber nachdenken was "sich lohnen" tatsächlich bedeutet.

Ich sehe da 2 Definitionsmöglichkeiten:

1. Ich mache eine Kosten-Nutzenrechnung auf, und rechne aus was sämtliche Materialen und Gerätschaften kosten, die ich zur Hrestellung von Kleidung und Deko etc. benötige. Dem stelle ich gegenüber was die fertige Ware im Geschäft kostet. Das kann natürlich nur eine Ungefähr-Rechnung sein, aber ich vermute mal, unter dem Aspekt lohnt es sich meistens nicht. Bei mir ganz sicher nicht. Diese Überlegung hat für mich dann auch nichts mit Hobby zu tun.

2. Ich sehe mein Hobby als das was es für mich ist, Nämlich etwas das in erster Linie Spaß machen soll. Somit lohnt sich jede Anschaffung die mir Freude bereite und Spaß macht. Natürlich muß sich das im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten bewegen. Eine neue Maschine die meine Sparkonto sprengt und für die ich mich verschulden müßte, macht mir mit Sicherheit keinen Spaß und lohnt sich somit für mich auch nicht.

 

Ich glaube die Überlegungen, ob sich etwas lohnt oder nicht, werden von vielen auch deswegen angestellt, um Ausgaben für das Hobby gegenüber anderen (z.B. Familienmitgliedern) zu rechtfertigen. Unter diesem Aspekt sind auch die Aussagen hier im Forum zu werten, dass ein Hobby sich nicht lohnen muß. Und in diesem Zusammenhang kann ich dem nur zustimmen.

 

Glücklicherweise verfüge ich über mein eigenes Geld und muß mich niemand, außer mir selber, gegenüber rechtfertigen.

Natürlich ist es mir auch schon passiert, dass ich etwas gekauft habe, was sich nacher als überflüssig heraus gestellt hat. Das passiert mir aber nicht nur bei meinem Hobby. Leider!

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Bei Stoffen kaufe ich auch nur die, die zu verarbeiten mir Spaß macht. Die können dann auch durchaus teurer sein, wenn die Qualität stimmt.

 

Bei Stoffen gehts mir genauso. Freue mich wenn ich ein Schnäppchen "geschossen" habe, aber wenn es etwas besonderes ist darf er auch teurer sein.

 

Liebe Grüße

Radieschen

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Ich bereue meine Anschaffungen nicht. Ich nähe jeden Tag, oft die halbe Nacht.

ich kenne Leute die Klettern gehen und in sündhaft teure Kletterurlaube und Workshops gehen. Oder andere reisen auf irgendwelche einsamen Inseln. Manche fahren Go Kart, andere haben Pferde. So könnte ich jetzt noch ewig weiter machen. DAs ist alles noch viel teurer als mein Hobby.

Wenn ich das Geld nicht hätte würde ich meine Ausgaben anpassen. Ich habe mich aber noch nie verschuldet für mein Hobby. Während dem Studium habe ich mir billig Ikea Stoffen auf einer Aldimaschine genäht. Das war auch ok. Da lag aber nicht mehr drin.

 

Vielleicht sprießen auch deshalb so viele kleine Dawandashops aus dem Boden. Kaum wird genäht muss das zu Geld gemacht werden. Warum denken viele sie müssten ihr Hobby zu Geld machen.

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Ich sehe das exakt wie Kristina (danke, dass ich nicht mehr selber formulieren muss :D )

 

Was Spaß macht lohnt, was belastet (finanziell, platzmäßig oder "schlechtes Gewissen machend") lohnt nicht.

 

LG Barbara

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Richtig bereut habe ich bisher noch keine Anschaffung.

Für Nähmaschine und Ovi habe ich zusammen 850 € ausgegeben, das war eher günstig.

Auch Rollschneider und 2 größere Matten sind im Dauereinsatz.

Beim Stoff hätte ich mich etwas mehr zurückhalten können, aber es liegt keiner im Regal, der nicht noch für irgendein Projekt verwendet wird.

Allerdings bin ich jetzt auf dem Stand, dass ich mir ein Kaufverbot auferlegt habe :D. Das Regal ist voll :D.

Mehr als 1-2 Teile pro Woche schaffe ich ohnehin nicht zu nähen, also reicht der vorhandene Stoff bis Weihnachten :D.

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Dass das Geld recht locker sitzt sehe ich auch, wenn ich hier immer wieder lese, dass Leute sich Stickmaschinen und Software kaufen, ohne sich vorher auch nur die geringsten Informationen geholt zu haben oder auch nur mal eine Stickmaschine in Aktion gesehen haben...

 

Aber wenn ich weiss, was ich wil,l mache ich gerne bei anderen Dingen Abstriche, bis ich mir meinen Wunsch erfüllen kann.

Das kann auch mal mehrere Jahre dauern und Glück und Zufall kann mir zuspielen (gell, Ulla? :D), aber das ist dann okay.

Es ist auch schon vorgekommen, dass sich mein Traum gewandelt hat, weil ich im Laufe der Zeit mehr Erfahrungsberichte lesen konnte

 

Also ganz kurz: Ich versuche, meine Träume und Wünsche zu erfüllen, nicht um jeden Preis, aber auch nicht knauserig

Edited by Pim

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Sehr häufig lese ich dann: Na, es ist doch mein Hobby und das muß sich doch nicht lohnen.

 

Das ist mir schon ab und zu aufgefallen. Ich sehe es auch so, dass sich das Hobby nicht lohnen muss, aber manchmal bin ich sehr überrascht über die Materialschlachten, die sich hier teilweise abspielen.Das ist nicht wertend gemeint, ich könnte mir einfach nicht vorstellen, so einen großen Grundstock an Material zu besitzen. Erstens würde es mich ein Vermögen kosten (hachja, tolle Seide, hachja toller Walk, hachja, edle bestickte Stoffe....:rolleyes:) und zweitens -das ist der viel stärker gewichtete Punkt- würde es meine Kreativität hemmen.

 

 

Wenn ich das dann so lese frage ich mich: Wer hat das Geld noch so locker sitzen das er nicht darüber nachdenkt mal eben über tausend Euro für eine Maschine auszugeben die er dann vielleicht drei Mal im Jahr nutzt, sich einen sündhaft teuren Fuß für die Maschine zu kaufen den er dieses eine einzige Mal braucht und dann in zehn Jahren wieder?

 

Trotz diesem "Luxushobby" nähen kaufe ich nichts, das ich nicht in irgendeiner Art für sinnvoll halte. Wobei sinnvoll im Auge des Betrachters liegt. Ich besitze zB eine Ovi, nähe aber kaum Jersey. Ich mag das Sicherheitsgefühl der gekettelten Naht... obwohl ich meistens nochmal anderweitig versäubere. Den Kauf der Ovi bereue ich trotzdem nicht.

 

Und wenn meine Maschine damals nicht immer den Fernsehempfang gestört hätte, dann würde ich wohl immer noch auf einer Maschine für unter 100 Euro nähen.

 

DAS ist mal ein geniales Argument sich vom Partner ne Maschine finanzieren lassen zu können... :D Gefällt mir!

 

Und auch bei Stoffen und Zubehör überlege ich sehr, sehr genau ob ich das wirklich verarbeite und ob dieser Einkauf nötig ist.

 

Klar überfällt mich auch hin und wieder der "habenwolleneffekt" Aber ich versuche ihm wirklich zu wiederstehen.

 

Darüber denke ich nicht nach. Ich kaufe Stoff der "KAUF MICH!" brüllt. Je länger ich nähe, desto seltener wird das. Ich gehöre zu den Leuten, die auf dem Stoffmarkt schaffen, mit einer Tüte voll Zubehör nach Hause zu fahren.

Am Anfang habe ich oft und viel gekauft, heute weiß ich was ich möchte und wenns das nicht gibt, dann kauf ich halt nix anderes. Ich schränke mich dabei allerdings überhaupt nicht ein.

 

Diesen "Habenwollen" Trieb habe ich vor allem am Anfang hier im Forum gespürt und musste mich oft zusammenreißen. Ich denke das Forum ist auf eine Art ganz "gefährlich", weil man ständig neue Dinge sieht, der Kopf fängt an zu rattern, was man damit alles anstellen könnte, und man kauft. Und hat dann keine Zeit um es auszuprobieren. Und dann sieht man etwas Neues. Und kauft. Und hat dann keine Zeit... usw.

Da muss man sich schon am Riemen reißen, finde ich. Ich habe gelernt zu unterscheiden zwischen "Ach, das ist aber eine hübsche Idee" und "Uj, das will ich auch unbedingt"

 

Ich mag so ungern Geld für etwas ausgeben das ich nicht für wirklich notwendig erachte. Ich hätte gern eine supertolle Ovi. Aber ich hab ja eine die ihren Dienst tut und von daher denke ich nicht wirklich darüber nach mir eine andere zuzulegen.

 

Wie gesagt, Dinge die ich für Nippes halte, kaufe ich nicht. Ich kaufe mir auch nicht das neue Webband weil es halt gerade auf den Markt gekommen ist, obwohl ich noch 500m Webband daheim liegen habe. Ich kaufe nur Dinge, die mich anspringen oder die ich für nützlich halte.

Jeder hat mir einen Vogel gezeigt, als ich mir eine Gingherschere gekauft habe. Jetzt liegt die aber gut in der Hand, schneidet scharf und ist nicht zu schwer. Klar, die Schere vom Kaufhof wars auch nicht, aber die von Gingher ist auch noch hübsch gemustert... da macht mir das Arbeiten eben viel mehr Spaß, wenn ich ein hübsches kleines Teilchen in meiner Hand halte.

 

Wie geht euch das? Bereut ihr nie eine Anschaffung weil es eben für das Hobby war? Denkt ihr nie: Na das Geld hätte ich mal lieber gespart? Brauchen kann ich das aber nicht wirklich? Unützes Ding?

 

Manchmal denke ich mir schon, dass etwas für die Katz war.Aber bereuen tu ichs dann nicht. Dann nehm ichs, klopf es in die Tonne, oder Stoffe verschenke ich an meine Freundin. Die freut sich.

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Ich habe mir vor dem Kauf meiner Stickmaschine ja auch sehr die Gedanken gemacht ob es sich lohnt. Habe sogar versucht Rechnungen aufzustellen, ob ich es wieder reinholen kann, was ich investiere.

 

Mein Mann hat mich dann schließlich überredet mir auch mal etwas zu gönnen, denn meine Hobbies in der Vergangenheit waren eher superbillig...

 

Und ich muss jetzt sagen, dass ich absolut kein schlechtes Gewissen habe!!

 

Mein Hobby hat eine gewisse Nachhaltigkeit. Kleidung die ich für wen auch immer nähe, wird sicher 1-2 Jahre halten, vielleicht sogar noch länger. Da frage ich mich dann im Gegenzug: Welchen Nutzen kann denn bitte eine elektrische Eisenbahn vorweisen?? Und ein Hobby sollte eben auch Spaß machen und der Entspannung dienen. Wenn ich dauernd das Gefühl hätte ich müsste hart arbeiten um etwas zu erreichen, wäre das Hobbyfeeling weg.

 

LG,

 

jenny

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Das hast Du schön ausgedrückt, Mausebärchen. Ich komme aus einer Handwerkerfamilie und GUTES Werkzeug wurde bei uns schon immer geschätzt, jahrelang benutzt und immer gut gepflegt.

 

Meine Scheren haben wahrscheinlich mehr gekostet als manche Nähmaschine.

 

Da habe ich über 20 Jahre auf einer Pfaff Hobbymatic genäht, dann erst eine Bernina Dressmaker gekauft.

 

Der einzige Kauf, den ich bereue, das war die Janome Cover. Dieses Miststück !!

 

Ich denke, es kommt auf die finanziellen Verhältnisse des Einzelnen an. Mir ist es tatsächlich egal, was Nähsachen kosten, weil der Etat das einfach hergibt. Trotzdem, ich würde jetzt nicht unbedingt so hemmungslos Stoff einkaufen auf Vorrat wenn es ihn nicht so günstig gäbe. Also bei Edre in Paris lege ich mir eher nicht mal eben 30 m zu wie bei BB in Arnstorf....

 

Meine These ist: so einfach und so gut wie eben möglich. Der Preis ist dann egal.

Ich koche auch immer noch in den gleichen KuhnRikon-Töpfen, die ich 1981 zur Verlobung bekommen habe, das Besteck ist noch ein Hochzeitsgeschenk und auch das Cafeservice. Weil ich meine Sachen immer sehr lange benutze, so sie mir denn wirklich gefallen, rechnet sich der Anschaffungspreis sehr schnell runter.

 

Isebill

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Guten Morgen,

 

ich habe mich dazu ja bereits in dem Beitrag "Lohnt sich die Anschaffung einer Stickmaschine" geäußert.

 

Wieviel Geld wird für Zigaretten, Alkohol usw. ausgegeben. Wenn diese

Summe über das Jahr gesehen zusammengerechnet wird, kommt eine Summe

zusammmen die einem die Ohren schlackern läßt. Darüber wird überhaupt nicht geredet. Die Schachtel Kippen wandert im Supermarkt, an der Tankstelle oder am Automaten automatisch mit in die Tasche.

Aber oft sind es genau diese Menschen, die dann jammern das sie kein Geld

für z.B. Anschaffungen haben.

 

Oder es wird alles billig, billig gekauft weil man es ja unbedingt haben will

und dann nach kurzer Zeit wegen der schlechten Qualität weggeschmissen.

 

Bei uns zu Hause (wir waren fünf Kinder, nur ein Verdiener) gab es den

Grundsatz " Wir haben nicht soviel Geld, wir können nicht billig kaufen"

 

Da wurde dann lieber gespart und sich etwas vernünftiges angeschafft.

 

LG

elke

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hallo,

 

ich habe auch schon verschiedene "handwerkliche" dinge ausprobiert, aber so richtig spaß macht mir nur das nähen. ich finde, damit kann man soviele tolle und unterschiedliche sachen machen.

 

nachdem ich mit einer maschine aus dem discounter angefangen hatte, habe ich die bald ersetzt und mir eine neue gekauft, mit zubehör immerhin 750€. ich wollte gar nicht soviel ausgeben, aber mein mann meinte, ich solle doch gleich "was richtiges" nehmen. und ich habe es nicht bereut.

 

was stoffe und kleinkram angehen, so bin ich leider :o jäger und sammler. das ist schlimm und ich versuche, mich zurückzuhalten, aber es klappt nur selten. und es ist gar nicht mal so gut, habe ich festgestellt: je größer die auswahl um so schwerer fällt mir die wahl für den richtigen stoff, den ich für das projekt verwenden will. aber ich glaube, ich lerne ja noch dazu (nähe jetzt erst seit oktober 2010) und wenn ich die "nicht so schönen stoffe" weg habe, werde ich sie auch nicht mehr kaufen. aber bereut habe ich es trotzdem nicht, all die stoffe hekauft zu haben.

 

lohnen tut es sich für mich, wenn man mir lob und kritik zukommen läßt und sich der ein oder andere über die produkte freut.

 

erst kürzlich hatte ich für die kleine tochter von freunden (damals 6 monate) ein fühltuch (mit knister, verschiedenen stoffen und so) und ein benähtes shirt gemacht - als geschenk. nach einigen wochen schicken sie ein brief mit fotos und schreiben, dass die kleine mit dem tuch ständig spielt und freude daran hat und das shirt ständig trägt und dass sie es total schön finden. und sie haben mir einen gutschein von einem internet-stoff-shop geschickt, damit ich noch weiter solche sachen nähe. ich hab mich total darüber gefreut und mir macht das so viel mehr spaß, als in einem dawanda-shop die genähten sachen zu verkaufen, wo auch immer druck dahinter ist. der shop will ja am laufen gehalten werden und es ist ja "nur" mein hobby, nicht mein beruf.

 

ich bin wohl ein wenig abgeschweift:rolleyes:

 

lg

simone

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Ich meine, es ist ja nicht für den Gelderwerb. Also reicht auch schon der Habenwollenimpuls aus, um einen Kauf zu rechtfertigen.

 

Ich HASSE es, wenn ich Leute mit schlechtem Werkzeug oder minderwertigem Material rumstümpern sehe.

 

Neulich hat unser Vizechef eine Brotzeit ausgegeben und ich habe, weil alles andere schon gegessen war, eine Ananas mit seinem Küchenmesser aufgeschnitten, das hatte er für diese Zweck mitgebracht.

 

Bei uns im Haushalt würde das weggeschmissen. Wie kann man mit so einem billigen und windigen Wackelding arbeiten !!

 

I.

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Hallo,

 

lohnt es sich einen Pool im Garten zu haben?

Lohnt es sich einen Mercedes SLK zu haben?

Lohnt es sich ein Chanel-Kostüm zu haben?

Lohnt es sich einen Rüschenruffler zu haben?

Diese Fragen kann ich eindeutig mit "Nein" beantworten. Natürlich lohnt sich das nicht. Wenn es darum geht, müssten wir uns mit einem trockenen Bett, genügend Nahrung (Es gibt noch mehr existenzielle Gründe, die ich vergessen habe.) zufrieden sein. Aber wir Menschen haben Bedürfnisse, die sind so verschieden wie wir alle. Der Eine braucht Anerkennung (obwohl im gewissen Maße brauchen wir die ja alle), der Andere braucht Ruhe, der Nächste benötigt viele soziale Kontakte etc. Ja, und dann haben wir noch die Möglichkeit uns "Luxus" zu gönnen. Für den Einen mag das die Aldi-Nähmaschine, für den Anderen die Bernina 450 sein. Das hängt doch auch mit den finanziellen Mitteln zusammen. Klar, es gibt die, die sich für ein bisschen Luxus verschulden, aber das ist doch hoffentlich nicht die Mehrheit.

Ich bin dankbar, dass ich in einer einigermaßen guten finanziellen Lage bin und mir auch unnötige Dinge wie zum Beispiel eine Stickmaschine kaufen kann. So eine Situation kann sich jederzeit ändern und dann müsste ich mit den neuen Lebensbedingungen zurechtkommen. Aber ich hoffe, dass ich nie in diese Lage geraten werde.

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Ich mache für meine Hobby-Anschaffungen keine Kosten-Nutzenrechnung.

Was aber nicht bedeutet, dass ich das Geld mal eben so locker ausgebe,

für mich fällt das Geld nämlich auch nicht vom Himmel. Ich habe Wünsche,

die ich mir durch Sparen, und auch durch Verzicht auf bestimmte andere

Dinge gern erfüllen möchte.

Manches von meiner Wunschliste wird sicher noch sehr lange dauern.

Einiges werde ich vielleicht auch nie bekommen.

Wenn ich mir dann mal einen Wunsch erfüllen konnte, erfreue ich mich

einfach daran und lasse mir diese Freude auch nicht durch eine Kosten-Nutzenrechnung,

(die im übrigen ja oft andere Leute für einen machen) verderben. :rolleyes:

 

Liebe Grüsse

sewfrank

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Gerade wenn ich Stoffe und Zubehör kaufe rechne ich schon nach, wie viel würde ich für dieses Kleidungsstück im Laden bezahlen und wieviel kostet mich der Stoff wenn ichs selber mache. Deshalb käme ich auch niemals auf die Idee T-shirts selbst zu nähen.

 

Auch bei meinen Maschinen habe ich aufs Geld geachtet, lediglich meine Industriemaschine war mir ein Tausender wert. Ich denke man muss abwägen wo das Geld gut investiert ist und wo nicht.

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ich habe keine anderen Hobbies als das Nähen. Ich gehe abends nicht aus , kaufe keine teuren Klamotten ( wie z. B. meine Schwester), fahre nicht in die Karibik in den Urlaub usw.

 

Dafür "gönne" ich mir eine relativ teure Nähmaschine, nehme jeden Stoffmarkt in meiner Gegend mit, zögere auch nicht, wenn ich im Internet was sehe, was mir gefällt. Obwohl ich mittlerweile sagen muss, dass ich bald ein Problem habe, den Stoff unterzubringen.:D Aber auch das gehört zu meinem Hobby.

 

Ich liebe meinen Stoffvorrat, mein Zubehör und alles, was dazu gehört. Ich bin wunschlos glücklich, wenn ich mich einen Tag lang an meine Maschine setze und nur nähen kann, ohne dass ich gestört werde. Meine Umgebung versteht das nicht besonders, aber das ist mir egal.

 

Ich habe früher semiprofessionell getanzt. Was da an Geld drauf ging für die Kleider, Kostüme und Schuhe...Da darf ich gar nicht drüber nachdenken. Da ist das Nähen vergleichsweise billig.:cool:

 

LG Heike

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Ich nähe für meine Kinder Kleidung, weil ich die allgemeine Klamottenauswahl im Geschäft einfach nicht mag. Damit lohnt sich mein Hobby finanziell leider gar nicht, wenn man Stoff plus die Arbeitszeit rechnet.

 

Da ich das Nähen für mich aber tatsächlich auch als Hobby und Erholung betrachte, muss ich die "Arbeitszeit" wieder abziehen und dann lohnt es sich doch, denn ich muss nicht mehr teure Markenklamotten kaufen, und spare da das Geld schon ein im Vergleich zum Stoff. Allerdings wird sich das ändern, je älter die Kinder werden, weil ich ja dann mehr Stoff brauche als aktuell 0,7 m für Benjamin und 1,2 m (im Durchschnitt von Kleidern und Oberteilen) für Lisa.

 

Ich habe mit einer Tchibo-Billigmaschine angefangen und wollte dann gerne Sticken können. Daraufhin habe ich mich informiert und gemerkt, wie teuer mein Wunsch wird. Hätte ich nicht das super Angebot aus dem Forum bekommen, würde ich unter Umständen auch jetzt noch glücklich mit der Tchibomaschine nähen.

 

Trotzdem habe ich schon den nächsten Wunsch, nämlich aus Platzgründen, eine Kombimaschine für Ovi und Cover. Die wird sich aber wohl nicht in diesem Jahr bei mir melden, weil einfach andere Sachen wie Auto und neue Möbel im Moment wichtiger sind. Diese Maschine ist für mich Luxus und den leiste ich mir erst, wenn alles andere finanziell abgehakt ist.

 

Vielleicht sehe ich den Spruch "ist doch ein Hobby" auch sonst etwas lockerer, weil wir es uns einfach leisten können und nicht jeden Cent umdrehen müssen, bevor wir ihn ausgeben. Wäre das so, würde ich garantiert nie im Leben nähen, weil ich vollkommen gefrustet wäre, mir nicht die Stoffe kaufen zu können, die ich gerne möchte.

 

Sollten meine Kinder irgendwann nicht mehr benäht werden wollen, so benähe ich dann mich. Im Moment traue ich es mich noch nicht, aber das ändert sich irgendwann bestimmt auch noch. :rolleyes:

 

Ansonsten schließe ich mich mal Kristina mit ihrer tollen Definition an, besser kann man es nicht schreiben.

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ich habe keine anderen Hobbies als das Nähen. Ich gehe abends nicht aus , kaufe keine teuren Klamotten ( wie z. B. meine Schwester), fahre nicht in die Karibik in den Urlaub usw.

 

Dafür "gönne" ich mir eine relativ teure Nähmaschine, nehme jeden Stoffmarkt in meiner Gegend mit, zögere auch nicht, wenn ich im Internet was sehe, was mir gefällt. Obwohl ich mittlerweile sagen muss, dass ich bald ein Problem habe, den Stoff unterzubringen.:D Aber auch das gehört zu meinem Hobby.

 

Ich liebe meinen Stoffvorrat, mein Zubehör und alles, was dazu gehört. Ich bin wunschlos glücklich, wenn ich mich einen Tag lang an meine Maschine setze und nur nähen kann, ohne dass ich gestört werde. Meine Umgebung versteht das nicht besonders, aber das ist mir egal.

 

LG Heike

 

Hach, du sprichst mir aus der Seele. :hug:

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Meine zwei Nähmas, die hier im Januar eingezogen sind, sind die puren Therapiemittel, eigentlich müßte die Krankenkasse die Kosten übernehmen. (bin von den letzten Jahren als arbeitende Dreifachmutter gesundheitlich mitgenommen) Das Geld ist in jedem Fall gut angelegt :)

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Meine zwei Nähmas, die hier im Januar eingezogen sind, sind die puren Therapiemittel, eigentlich müßte die Krankenkasse die Kosten übernehmen. (bin von den letzten Jahren als arbeitende Dreifachmutter gesundheitlich mitgenommen) Das Geld ist in jedem Fall gut angelegt :)

 

 

Gute Idee. Bei mir hat mir auch eine Ärztin vorgeschlagen, mir ein kreatives Hobby zu suchen, als ich vor drei Jahren angefangen habe, zu nähen. Also wenn ich es so betrachte.. ich kann ja mal einen Antrag bei der Krankenkasse stellen.:D:D:D

 

LG Heike

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....

Diesen "Habenwollen" Trieb habe ich vor allem am Anfang hier im Forum gespürt und musste mich oft zusammenreißen. Ich denke das Forum ist auf eine Art ganz "gefährlich", weil man ständig neue Dinge sieht, der Kopf fängt an zu rattern, was man damit alles anstellen könnte, und man kauft. Und hat dann keine Zeit um es auszuprobieren. Und dann sieht man etwas Neues. Und kauft. Und hat dann keine Zeit... usw.

Da muss man sich schon am Riemen reißen, finde ich. Ich habe gelernt zu unterscheiden zwischen "Ach, das ist aber eine hübsche Idee" und "Uj, das will ich auch unbedingt"

.....

 

Das hast Du gut beschrieben. Da hatte ich am Anfang auch Probleme, bis ich endlich akzeptiert habe, dass ich für mein Hobby nur die Zeit habe, die mir mein Vollzeitjob und der 5 Personenhaushalt mit 2 Hunden lässt...

 

 

...

Der einzige Kauf, den ich bereue, das war die Janome Cover. Dieses Miststück !!

...

Meine These ist: so einfach und so gut wie eben möglich. Der Preis ist dann egal.

Ich koche auch immer noch in den gleichen KuhnRikon-Töpfen, die ich 1981 zur Verlobung bekommen habe, das Besteck ist noch ein Hochzeitsgeschenk und auch das Cafeservice. Weil ich meine Sachen immer sehr lange benutze, so sie mir denn wirklich gefallen, rechnet sich der Anschaffungspreis sehr schnell runter.

 

Isebill

 

Also ich bereue den Kauf der Cover nicht, weil sie nicht funktionieren würde (meine geht prima) aber dass ich sie wirklich nicht so oft brauche. Besonders seit ich Rollsäume an Shirts schöner finde. Richtig nötig wäre sie deshalb nicht gewesen.

 

Ist lustig, meine Kuhn Rikon Töpfe sind von 1984 .... und ich koche auch immer noch mit ihnen - der einzige Luxus, den ich mir vor 5 Jahren geleistet habe sind einige Titan-Töpfe von Gastrolux, weil man da fettarm drin kochen könnte :cool: und die gebrauche ich auch immer.

 

Auch mein Fazit: ich benutze meine Sachen SEHR LANGE, deshalb müssen sie qualitativ SEHR gut sein. In allen Bereichen. Wenn das Budget DAS nicht hergibt, kauf ich halt nichts.

 

Im weiteren denke ich auch so wie Mausebärchen.

Gruss LiLo

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