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Aficionada

Sammlung: Tipps und Tricks zur Verarbeitung von Jersey

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Hallo ihr Lieben!!!

 

Da ich gerade meine ersten richtigen Näherfahrungen mit Jersey und Overloch mache(n werde), hab ich mir den Thread hier mal durchgelesen. Ein schöner Tipp war ja, den Jersey mit Bügelstärke einzusprühen, damit er sich an der NZ nicht einrollt.

Dazu hab ich doch noch 2 Fragen:

Funktioniert das auch mit Nicki? Der rollt sich ja extrem ein! :mad:

Und nur einsprühen und einwirken lassen, oder auch drüber bügeln? Ich denke zweiteres. Bin aber doch nicht sicher. Deswegen muss ich diese dumme Frage hier stellen. :o:o

 

Kann mir jemand weiterhelfen?

 

GLG!

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Funktioniert das auch mit Nicki? Der rollt sich ja extrem ein! :mad:

Und nur einsprühen und einwirken lassen, oder auch drüber bügeln? Ich denke zweiteres.

 

Wie heißt es immer so schön? Probieren geht über Studieren.

Eigentlich kann ja nichts passieren (im Sinne von Stoff versaut und unbrauchbar geworden). Schön, wenn du deine Erfahrungen hier im Thread zum Nutzen Aller beiträgst. :)

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Wenn man Nickistoffkanten mit Tixostreifen niederklebt, rollen sie sich nicht.

 

Samba

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Wenn man Nickistoffkanten mit Tixostreifen niederklebt, rollen sie sich nicht.

 

Was ist Tixostoff?

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Guest thimble

Nicht Tixostoff, sondern Tixostreifen. Ich habe gegooglet: österreichisches Tesa/Klebeband.

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Nicht Tixostoff, sondern Tixostreifen. Ich habe gegooglet: österreichisches Tesa/Klebeband.

 

Ah! :idee:

 

So lässt sich natürlich auch der Ausdruck "niederkleben" erklären. ;)

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Ja genau, danke fürs Erklären.

 

Sogar wenn man mal darübernäht, kein Problem.

Lässt sich auch easy entfernen.

 

Einsprühen wär mir zu aufwendig.

 

Ciao

Samba

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Wenn man Nickistoffkanten mit Tixostreifen niederklebt, rollen sie sich nicht.

 

Samba

 

Danke! Werde mir das beim nächsten Einkauf mal besorgen!

 

Ich hab eine ganz ganz dringende Frage: Ist Soluvlies komplett wasserlöslich?

Ich hab einen Streifen in den Saum mit eingenäht, damit sich der Jersey unter meiner Maschine nicht verzieht. Ich hab das vorher an einem Probeteil gemacht und nachher mal das Vlies mit kaltem Wasser überspült um zu sehen, ob es sich wirklich auflöst. Leider hat das den Saum total verklebt! *hilfe*

Jetzt hab ich das nochmal mit kaltem Wasser gut ausgespült und zum trocknen gehängt.

Jetzt bange ich um mein erstes Shirt, was ich genäht habe. Lässt sich das Soluvlies auch umhüllt von 2 Stoffschichten auswaschen oder muss ich die Naht auftrennen und es nochmal machen?

 

 

Verzweifelte LG!

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Hallo MarteMarie,

ja, das Soluvlies läßt sich ganz rauswaschen, keine Sorge!

Da es etwas dicker ist, brauchts etwas mehr Wasser, eh es raus ist.

Spätestens nach einer Wäsche in der WaMa ists raus.

Es gibt noch ein dünneres namens "Soluweb", auch auswaschbar.

 

Viele Grüße,

Lilly

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Hallo ,

das Soluvlies ging bei mir erst nach der zweiten Wäsche ganz raus. Nach der ersten bin ich auch furchtbat erschrocken, weil es ganz verklebt war. Aber dann gleich in der ersten Panik wieder in die WaMa und siehe da, alles raus.

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Jersey Ärmel einnähen? WIE???

 

wo liegt der Ärmelstoff unter dem Nähfuß (oberster Stoff Ärmel - unten Shirtstoff) oder unten auf der Maschine (oben Shirtstoff) ???

 

 

Eure Tipps sind sehr hilfreich, dankeschön an alle .. nur das Ärmeleinnähen macht mir Sorgen ...

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Jersey Ärmel einnähen? WIE???

 

wo liegt der Ärmelstoff unter dem Nähfuß (oberster Stoff Ärmel - unten Shirtstoff

 

So ist es richtig!

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Hallo zusammen,

 

ich als Anfängerin bin auf dieses tolle Forum gestoßen und möchte gleich ein paar Fragen los werden und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.

 

Ich lese hier immer von Problemen bei der Jerseyverarbeitung. welche Jerseyart ist damit gemeint?

Ich habe Mützen aus Interlock - Jersey mit einer normalen Universalnadel genäht und hatte keine Probleme. Als ich aber einen elastischen/stretchigen Jersey als Bündchen annähen wollte ging es dann los.

Mit einem Synthetikfaden hatte ich heftige Schlingenbildung und der Stoff wurde schlecht transportiert. mit einem Baumwollfaden ging es dann problemlos .... woran liegt das?? am Stoff?? Am Faden??

ich habe keinen Plan.

 

Wenn ich Jersey als Schlauch nähen will (stretchiger Jersey als Bündchen)zieht die Maschine den Faden in das Stichloch und transportiert den Stoff nicht weiter ... aber auch nicht bei jedem Jersey ....

ich krieg noch die Krise ...

Liegt es allein daran, dass ich keine Jerseynadel benutzt habe?? oder am Stoff?? oder fehlen mir als Anfängerin einfach ein paar Kniffe ....

 

außerdem möchte ich für meine Kleine eine Hose aus Nickistoff nähen, mit einem Jerseybündchen. Welche Nadel muss ich dazu nehmen. oder wäre es sinnvoller Strickbündchenstoff zu nehmen ???

 

Fragen über Fragen und soviel was ich noch lernen muss .... :)

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Hallo,

auch ich bin Nähanfänger und bin dabei mir ein Langarmshirt aus Jersey zu nähen. Den Schnitt habe ich mir mit Hilfe eines tollen Buchs selbst erstellt und auch ein Teil Probe genäht außer Ausschnittkante und Säume

 

Jetzt hänge ich beim Ausschnitt fest. Ich habe bei einem vhs-Kurs gelehrt bekommen, dass man Ausschnitte generell nur mit Schrägband einfassen soll wegen der Dehnung. Hier habe ich gelesen dass Jersey auch mit einem fadengerade geschittenem Streifen eingefasst werden kann. Habe ich da etwas falsch verstanden?

Ich möchte mein Shirt am Ausschnitt schmal einfassen und mit einem Dessousgummi unterlegen

Dann möchte ich an den Säumen mit der Zwillingsnadel kontrastreich absteppen.

Welches dickere Nähgarn würdet ihr mir dazu empfehlen?

Natürlich bekommt ihr das fertige Stück zu sehen, damit ihr seht wie sehr sich eure Hilfe gelohnt hat

 

Vielen Dank

 

LG peti

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Mojn!

Bin erst kurz hier und habe mich eben durch diesen Strang gelesen.-

Da ich seit über 20 Jahren (teilweise gewerblich) jede Art von Jersey verarbeite, habe ich mir durch "try and error" (eher mehr error:rolleyes:)

inzwischen ganz brauchbare Strategieen erarbeitet. Dabei sind auch viele der hier gegebenen Hinweise:super:

 

Der von Andrea S. auf Seite 8 hat sich dabei für mich als einer der Wichtigsten herauskristallisiert:

Daß man das Bündchen (egal ob für den Ärmel. Hals oder unteren Abschluss) ENGER zuschneidet, als das Teil, wo es angenäht wird !

Für den Halsausschnitt noch ein zusätzlicher Tipp:

Bevor ich das Teil mit Passzeichen in acht gleichmäßige Segmente teile, nähe ich den doppelt gelegten Ring mit dem Dessoustich (alte Maschinen- breiter Zick-Zack )

an den Schnittkanten zusammen, dabei D-E-H-N-E ich ihn so weit, wie möglich auseinander - danach hat man keinen zilyndrischen Ring mehr, sondern fast eine Scheibe.

Wenn man die nun nach der Methode von Andrea in den Halsauschnitt näht, kann das ganze Gewicht des Shirts daran hängen, ohne daß etwas ausleiert:)

 

Was die verwendeten Stiche angeht (Over- und Covermaschinen lasse ich jetzt mal aussen vor): Die tollen Mehrfachstiche der neueren Maschinen

(Raute, "Overlock"u.ä.) geben tolle Eeffekte bei festen Stoffen, bei den elastischen werden die Nähte oft klobig und wellig -

bevor ich mir die Ovis geleistet habe, mussten da lieber schmaler Zick-Zack, Dessoustich und schmale Doppelnadel reichen:)

 

Als Materialeigenheit wurde das Einrollen der Kanten angesprochen -

ich bin dazu übergegangen, die Stoffe VOR dem Zuschneiden mit dem größtmöglichen Stich an den Aussenkanten zusammenzunähen

und ihn dann erstmal in die Waschmaschine und (je nach späterem Verwendungszweck) auch in den Trockner zu geben.

Oft stellt sich dann heraus, daß diese Materialien in eine schräge Form gesprungen sind. Dies hängt mit der Drehung des gewirkten Garnes zusammen-

manchmal hat man diesen Effekt auch bei grobgestrickten Strümpfen, auf jeden Fall aber bei fast allen gekauften T-Shirts:mad:

 

Wenn die provisorischen Nähfädan gezogen sind, (vorher noch die Kante bügeln, das mindert die "Rolligkeit") falte ich den Stoff wieder zusammen.

Dabei achte ich nur darauf, daß die gegenüberliegenden KANTEN aufeinander liegen, "Ecke auf Ecke" ist nicht mehr möglich:mad:

Wenn der Bruch dann schön glatt und Faltenlos liegt wird der Stoff rechtwinklig zum Bruch nochmal zusammengelegt, dann hat man vier Stofflagen mit

EINEM rechten Winkel und vier NICHT deckungsgleichen Eckzipfeln.

Beim Zuschneiden richte ich mich NUR nach den geraden Bruchkanten, dann habe ich später Kleidungsstücke, die sich NICHT mehr verziehen,

aber mehr Verschnitt als üblich:nix:

 

So- ich hoffe, euch nicht zugepellt zu haben- aber ich habe fast den ganze Tag gelesen, nun wollte ich auch mal schreiben;)

Edited by Muschelkalk

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Beim Annähen von Hals- und Armelbündchen mit der Overlock, aber auch mit der Haushaltsnähmaschine (fast wie im Video) benutze ich keine Stecknadeln, sondern markiere mir Viertel oder Achtel am Shirtausschnitt und am zugenähten "Halsband" mit einem kleinen Einschnitt. Beim Annähen des Halsstreifens einfach die Markierungen deckungsgleich auf die Markierungen am Shirtausschnitt ziehen. Geht total einfach und je öfter, desto besser!

So erspare ich mir das Nadelgefummel und Fingergepiekse, sehe besser an die Näharbeit und es knallt nicht aus Versehen eine Nadel in das Overlockmesser!

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Ich nähe neuen Jersey mit der Ovi einfach an den drei offenen Seiten doppelt zusammen. Dann waschen und trocknen.  Es rollt sich nichts ein später, wenn ich die Ovinähte abschneide, und es kann nichts mehr einlaufen.  Bei unifarbenem Stoff ist die linke Seite außen, bei bedrucktem Jersey die rechte, weil ich das Muster sonst nicht sehe. Ich schneide den Stoff erst kurz vor der Verarbeitung auseinander. 

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