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Hallo!

 

Da ich momentan mit meinem Rokokokleid nicht weiterkomme, weil ich mich mit der Entscheidung für einen Stoff so schwer tue, stelle ich an dieser Stelle mal mein nächstes Projekt vor.

 

Hier ist die Stoffentscheidung bereits gefallen :p

Schwiegermutti hat mir einen wunderschönen 60er Jahre Bettüberwurf vermacht:

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25467

 

Vorschweben tut mir das folgende Modell aus Patterns of Fashion 3 von Janet Arnold::

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25472

 

Das ist das Kleid der Sabina Dororthea von Neuburg, in dem sie 1598 beerdigt wurde.

 

Der Bettüberwurf ist 2,00 x 1,40 groß zuzüglich die gebogten Seitenteile, die man auf dem Bid sieht. Das reicht natürlich nicht ganz aus *g*.

Daher dachte ich mir, dass ich das Oberteil und die Flatterärmel aus dem Bettüberwurf mache und die Ärmel und den Rock aus einem anderen Stoff.

Ich habe genau in dem gleichen Blaugrün einen günstigen Polyestertaft gefunden:

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25476

 

Eigentlich bin ich überhaupt kein Poly Freund. Ich habe mich aber aus zwei Gründen für den Stoff entschieden:

 

a) Lässt das Budget neben dem Rokokokleid kein weiteres Projekt mit soviel edlem Stoff zu.

Ich werde mir aber überlegen, wie ich am Besten die Option offenhalten kann, die Polyteile später ohne großen Aufwand tauschen zu können.

 

b) Möchte ich das Kleid beim Flanieren beim Maskenzauber in Hamburg anziehen. Letztes Mal hat mein Kleid sehr viele Wachsflecken von den Fackeln abbekommen, die ich aus dem Polystoff mit Waschbenzin rückstandslos wieder rausbekommen habe, und das ohne großen Aufwand.

An Seide würde ich mich mit Waschbenzin nicht rantrauen!

 

Was wird noch zu dem Outfit dazu gehören?

- Ich werde es mit dem Rokoko Korsett tragen. Die Silhouette desselben passt denke ich auch ganz gut in diese Zeit. Ebenso bietet sich dann auch die Chemise zum drunterziehen an.

- Ein Reifrock, ungefähr kegelförmig, mit einem Durchmesser von ca. 80 cm am Saum.

- Ein Weiberspeck :) Das ist eine Art Stoffwurst, die sich die Damen umgebunden haben, sie liegt zwischen Taille und Hüfte auf. Damit springt der Rock an der Hüfte noch etwas auf und die Taille wirkt schmäler.

- Eine Halskrause, die noch näher zu spezifizieren ist.

 

Soweit der Plan. Enjoy!

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Das verfolge ich gerne mit. Hab auch schon Stoff daliegen für ein Kleid dieser Epoche. Wie sieht das Korsett denn aus ? Mit Träger oder ohne?

 

LG

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So, nachdem ich das Schnittmuster hochkopiert habe, ging es los mit der Schnittmusteranpassung.

Ich habe das Oberteil ohne die Ärmel aus einem Probestoff zugeschnitten und zusammengenäht.

Zur Anprobe hat die Schneiderpuppe das Korsett angezogen bekommen.

In das erste Probeteil ist sie allerdings noch nicht mal reingekommen.

Ich habe schon gezweifelt ob ich falsch skaliert habe oder ob das ein Kinderkleid ist. Nein, beides ist nicht der Fall, ich habe nochmal nachgemessen. Und die Pfalzgräfin von Neuburg ist mit 22 gestorben.

 

So sieht meine Schnittmusteranpassung aus:

 

Das Oberteil habe ich erstmal halbiert. Ich hätte es auch gleich nur halb herstellen können, aber egal.

Die Seitennähte habe ich auch gleich wieder aufgetrennt.

Das Vorder- und das Rückenteil habe ich einmal waagrecht etwa auf Brusthöhe durchgeschnitten.

Danach habe ich die Einzelteile mit Stecknadeln an der Puppe befestigt.

Die Lücken habe ich mit Papier ergänzt, indem ich dieses mit Tesa an den Stoff geklebt oder mit Stecknadeln festgesteckt habe.

 

So sieht das dann aus:

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25468 picture.php?albumid=2604&pictureid=25469 picture.php?albumid=2604&pictureid=25471

 

An Länge ist etwa 16 cm dazugekommen, an der Schulter ca. 8 cm, an der Taille ca. 5 cm. Den Ärmelausschnitt habe ich komplett neu angezeichnet.

Außerdem habe ich im Vorderteil von der Schulter zur Brust einen Abnäher reingemacht. Dieser wird später von einer Borte, die von den Schultern zur Taillenmitte verläuft, kaschiert.

 

Die zusammengeklebten Teile habe ich vorsichtig von der Puppe weg gemacht und noch einmal neu zu Papier gebracht.

Da sich der Armauschnitt ja auch geändert hat, musste ich auch den Ärmel anpassen. Dazu habe ich den Umfang des neuen Armausschnitts abgemessen. Dieses Maß muss mit dem S-förmigen Bogen des Ärmelschnitts in etwa übereinstimmen:

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25473

 

In meinem Fall waren es 8 cm zuwenig. Um das anzupassen, habe ich den Ärmelschnitt in der Mitte auseinander geschnitten und beide Teile um 10 cm

(pi mal Daumen etwas mehr als die 8 cm genommen) auseinander geschoben. Die Lücke wieder mit Papier auffüllen und den S-Bogen gleichmäßig machen.

 

 

Das nächste Probeteil ist schon nahezu perfekt in der Passform, ein weiteres Probeteil ist nicht mehr nötig.

Ich war sehr neugierig, wie der Ärmel wohl aussehen wird. Anhand des Schnitts konnte ich mir nichts darunter vorstellen. Aber jetzt:

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25474 picture.php?albumid=2604&pictureid=25475

 

Als nächstes kommt der Reifrock und der Weiberspeck an die Reihe.

An beiden werde ich dann die erforderliche Rocklänge ermitteln können, ich vermute mal, dass ich auch hier noch ordentlich zugeben muss.

 

Aber nicht mehr heute :-)

 

Tschüss und gute Nacht!

 

Meike

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Ich stell Kaffee und Kekse hin!

 

Hast du rausgefunden, warum das Oberteil so viel zu klein war? Du bist ja eh schon zierlich - wem hätte das denn noch gepasst?

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Hallo,

 

 

ich schau auch zu. Das Kleid will ich mir auch irgendwann mal nähen.

 

Viele Grüße

Caroline

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Hallo Meike!

Das Kleid wird wirklich schön, die Stoffe gefallen mir sehr gut, bin schon sehr gespannt.

Du hast mir ja in meinem Blog eine Antwort gesendet, hab mich sehr gefreut.

Ich bin ja erst bei der Unterwäsche bzw. - bei der Schnürbrust.

Sobald es mir möglich ist, stelle ich ein paar Fotos ein. Ich bin zur Zeit sehr oft im Dienst und kann nicht so oft nähen wie ich gern möchte.

 

Lb. Grüße Heidi:)

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Bin auch schon auf das Fertige Kleid gespannt. :D

 

Chips und Mineral dazustellen. ;)

 

Ich weiß nicht ob ihrs schon kennt aber Janet Arnold hat den 4 Band von "Patterns of Fashion" herausgebracht da geht es um die Unterwäsche wie man sie mit der Hand näht und die Krägen mit den vielen Falten und wie man diese Stärkt damit sie so stehen wie in den Bildern.

 

Wollt ich nur mal gesagt haben, weil du geschrieben hast :chat:

 

-Eine Halskrause, die noch näher zu spezifizieren ist.

Liebe Grüße Die Hexenschneiderin

 

:schneider:

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Da bin ich wieder :)

 

Hexenschneiderin, genau, der Band 4 ist perfekt für den Kragen! Es wird wohl einer, den man als "Mühlsteinkragen" bezeichnet. Wenn ich mir in Band 4 auf den letzten Seiten anschaue, wie er in Form gebracht wird, werd ich schon nervös :o Aber das wird schon. In diesem Band sind auch viel mehr Detailfotos von Originalen als in den drei anderen Bänden, das hat mir auch gut gefallen.

 

Womba, ich habe nochmal über die Passform nachgedacht und nochmal gemessen. Richtig vergrößert habe ich ihn. Ich denke, es liegt hauptsächlich daran, dass wir heute einfach größer sind als vor 400 Jahren. Es ist so:

 

In der Länge sind 16 cm dazugekommen. Ich bin 1,72 groß. Wenn man das im Verhältnis rechnet, (also 1,72 : 1,16) müsste die Pfalzgräfin etwa 1,48 groß gewesen sein. Das hört sich nicht so unrealistisch an. Die 8 cm, die ich an der Schulter zugegeben habe, schreibe ich teilweise auch meiner Oberweite zu. Ich bin 39, die Pfalzgräfin ist mit 22 gestorben. Mit 22 hatte ich auch nicht viel Busen. Auch die 5 cm, die ich an der Taille zugegeben habe: Meine heutige Taillenweite beträgt ohne Korsett 81 cm, abzüglich 2 x 5 cm wären wir bei 71 cm - das kam bei mir mit 22 auch hin. Von daher soweit erklärbar.

 

So! In der Zwischenzeit habe ich den Reifrock genäht. Schnittmuster hatte ich keines, aber ich habe mir folgendes überlegt:

Mein Hüftumfang ist 98 cm, also sollte der kleinste Reif mehr als 98 sm sein. Ich habe mich auf 120 cm festgelegt.

Am Saum soll der Rock 90 cm Durchmesser haben, das ergibt einen Umfang von ca. 280 cm.

Vom Boden zur Hüfte sind es etwa 100 cm.

Da der Rock in der Taille gebunden wird, brauche ich vom kleinsten Reif bis zum Bund auch noch etwas. Ich habe hier 22 cm genommen, das ist bei mir der Abstand zwischen Taillen- und Hüftlinie.

 

Ich habe vier solche Teile zugeschnitten:

picture.php?albumid=2604&pictureid=25650

 

An einer Seitennaht habe ich oben einen Schlitz gelassen, damit ich später in eine Tasche, die ich unter dem Rock trage, greifen kann.

Der Bund besteht aus einem Tunnelzug.

Für die Reifen habe ich Stahlband und für die Tunnel weißes Haushaltsband aus Baumwolle verwendet.

Die Tunnel sind an einer Seitennaht für etwa 10 cm unterbrochen, damit ich die Stäbe einschieben und wieder herausnehmen kann.

Alle Stäbe sind etwa 30 cm länger als der jeweilige Umfang des Rocks, so dass sie sich im Tunnel quasi überlappen.

Ich schiebe den Übergang komplett in den Tunnel hinein. Damit verhindere ich, dass sich unschöne Knickstellen abbilden.

Für den Rock habe ich Damast verwendet.

 

Und so sieht er aus:

picture.php?albumid=2604&pictureid=25640

 

Ich war sehr gespannt, wie ich mit dem Rock laufen kann. Meine Befürchtung war, das der unterste Reif stört. Aber nach den ersten Versuchen kann ich das nicht bestätigen.

 

So, und nun geht es mit dem Weiberspeck weiter.

 

Viele Grüße,

Meike

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Hallo Meike,

 

hast du für den Reifrock Wigona-Stahlband 11mm Breite genommen? Befestigst du an den Enden Kappen, die dann mit einer Zange zusammengedrückt werden?

Ich bin noch immer mit meiner Schnürbrust beschäftigt.

 

Lb. Grüße Heidi

 

PS: der Rock sieht spitzenmäßig aus

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Hallo!

 

Heidi, ich habe das 5 mm breite Wigona Band genommen. Die Enden habe ich nur mit der Metallfeile unschädlich gemacht. Es gibt extra Endkappen für die Wigonabänder, die habe ich bei den Rokoko Poschen verwendet. Aber sie fallen gerne ab, deshalb habe ich hier darauf verzichtet. Glattfeilen reicht vollkommen.

 

Womba, ich muss die Rechnung wegen der Körpergröße korrigieren. 172 : 1,16 ist Käse, wie kam ich darauf..? :klatsch: Wenn dann muss Dreisatz her: Meine Rückenlänge ist 42 cm, die der Pfalzgräfin 33 cm. Ich bin 1,72 groß, dann war die Pfalzgräfin 172 x 33 / 41 = 135 cm groß. Hm. Doch ziemlich klein. Keine Ahnung! Über die Durchschnittsgröße der Menschen vor mehreren Hundert Jahren wurde und wird immer wieder trefflich gestritten. Ich bin ja nur froh, dass ich den Schnitt auf meine Maße angepasst bekommen habe.

 

In der Zwischenzeit habe ich noch eine Hüftwurst, äh... einen Weiberspeck gemacht, und zwar nach dieser Anleitung. Es wir für mich einigermaßen schwierig, mich selbst so zu messen wie es dort beschrieben ist, deshalb sah das erste Probestück auch ziemlich lustig an der Puppe aus. Sorry, ich habe vergessen ein Foto zu machen, und jetzt existiert der Erste nicht mehr weil ich ihn zerschnipselt und den Zweiten damit ausgestopt habe :D

 

Und da ist er, natürlich erstmal als Probestück:

picture.php?albumid=2604&pictureid=25658 picture.php?albumid=2604&pictureid=25660

 

Auf der Seite mit der Anleitung ist die Rede davon, dass der Weiberspeck auch unter dem Reifrock getragen werden kann. Dafür hätte ich aber den ersten Reif etliches größer machen müssen. Da ich etwas verunsichert war, habe ich die Hüftwurst erstmal noch nicht ins Reine genäht. Um zu schauen wie das Ganze denn so wirken könnte, habe ich den Stoff mal an die Puppe drapiert:

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25659

 

Ich glaube, die Wurst kann noch eine Idee dünner ausfallen. Oder? Ich muss das mal auf mich wirken lassen.

 

Weiter geht es jetzt mit dem Rock. Bis dann!

Viele Grüße,

Meike

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Hi also meiner Meinung nach sollte der Weiberspeck am Ende vom Oberteil sitzen. :rolleyes:

 

Also ein bisschen schräg. :rolleyes:

 

meiner Meinung nach. :D

 

Liebe Grüße Die Hexenschneiderin

 

:schneider:

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In der Rechnung sind noch ein paar cm Spiel, vielleicht hatte sie nen kurzen Rücken und lange Beine?? Oder hab ich jetzt nen Knoten im Kopf?

 

Und ja, ich finde, die Wurst könnte dicker sein, so fällt sie ja fast gar net auf - oder täuscht das auf dem Photo mit Stoff drüber?

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Mein Weiberspeck habe ich von einem Simplicity Schnittmuster, der ist auch dicker. Tragen tue ich ihn auch über dem Reifrock.

 

Ich habe nur den Fehler gemacht, daß ich ihn mit Stoffresten gefüllt habe. Jetzt ist er zu schwer und hängt hinten durch.

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Ah, Caroline, das ist ein guter Punkt. Ich hätte ihn prompt ebenfalls mit Stoffresten gefüllt. Schlägt Simplicity denn etwas vor, womit man ihn füllen soll?

 

Viele Grüße,

Meike

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Hallo Meike,

 

ich nähe mittels der Anleitung von Simplicity, da wird - wenn ich mich nicht irre- vorgeschlagen Polyesterfüllung (Polsterfülle) zu verwenden. - Geht prima, habs schon probiert.

Meine Schnürbrust ist fast fertig - ich hoffe, ich schaffe es bald Bilder einzustellen.

 

Lb. Grüße

Heidi

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Füllwatte habe ich sogar noch da! Echt, Ihr meint, die Wurst sollte noch dicker sein? Dann mach ich noch eine dickere zur Probe, wenn der Rock fertig ist.

 

Diesen habe ich nämlich gestern zugeschnitten und zusammengenäht, mangels Weitwinkel der das riesige Teil erfassen kann, habe ich aber kein Foto gemacht. Jetzt weiß ich auch wieder warum ich Poly versuche zu vermeiden, es hat die ganze Zeit geknistert - Aaaargh, ich hasse es.

 

Morgen werde ich mich im Fälteln üben. In dem Janet Arnold Buch steht zum Rock: "cartridge pleat into 11 x 4 cm" - ähä... was heißt denn das nun??? Ich habe gegoogelt und bin fündig geworden und morgen wird das ausprobiert.

 

gute Nacht!

 

Meike

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Hallo Meike!

Du machst mich neugierig:confused:, jetzt muss ich auch mal googeln.

Übrigens meine Schnürbrust ist fertig :D, Bilder gibts in meiner Galerie.

 

Lb. Grüße

Heidi :)

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Hallo!

 

Über cartridge pleatings - zu deutsch: Stiftelfalten - bin ich nun im Bilde :)

Zur Vorgehensweise darf ich auf diese Quelle verweisen: http://www.elizabethancostume.net/cartpleat/

 

Und der erste Versuch:

picture.php?albumid=2604&pictureid=25890

Ich habe den Faden mit etwa 1 cm großen Stichen durch den Stoff gezogen und die Falten ziemlich dicht aufeinander geschoben.

Ich habe mich dann gefragt, was macht man denn, wenn man nicht soviel Stoff hat, um die Falten so dicht aufeinander zu schieben. Es müsste doch auch gehen, wenn ich bei gleichbleibender Stichlänge die Falten nicht ganz so dicht aufeinander schiebe? Einfach ausprobieren - so sah das dann aus:

picture.php?albumid=2604&pictureid=25887 picture.php?albumid=2604&pictureid=25888

Hm - ich glaube, so war das nicht gedacht. Erstens sind die Rundungen überhaupt nicht mehr schön und zweitens können diese großen "Löcher" auch nicht richtig sein. Ich denke, der Stoff ist auch zu dünn für eine solche Variante. Weitergoogeln hat mich auf die Idee gebracht, dass man ja auch den oberen Bereich, der in Falten liegt, mit einem dickeren Stoff verstärken könnte. So müsste es funktionieren. Ich bin mir nicht sicher, ob ich meinen Rock auf diese Weise verstärken muss, ich werde das einfach ausprobieren. Der Rock wird so oder so auch gefüttert, und zwar mit Baumwolldamast. Dieser wird gerade in der Maschine in diesen Goldgelb-Bräunlichen Ton gefärbt, wie er auch im Bettüberwurf vorkommt.

 

Was ich ganz wichtig finde, und was ich in keiner Anleitung beschrieben fand, ist, dass man die Falten von der linken Seite befestigen sollte. Nur so bleiben die schönen Rundungen erhalten. Den Einziehfaden kann man danach rausziehen. So habe ich jede Kante fixiert, also ich habe in jede Kante dreimal reingestochen und den Faden festgezogen und das Ganze mit drei Fäden:

 

picture.php?albumid=2604&pictureid=25895

 

 

Da das Rockfutter ja noch in der Waschmaschine ist, muss ich den Rock und seine Faltenforschung zurückstellen. Dafür schneide ich jetzt schon einmal das Oberteil zu - bin ja fast etwas nervös! Bloß dabei keinen Fehler machen, sonst ist der tolle Bettüberwurf zerschnitten... Tief durchatmen - es geht los...

 

Tschüss und bis bald!

 

Meike

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