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elaine

Lebensdauer Nähmaschinen und allgemeine Gedanken dazu....

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unter Kaufberatung paßt das nicht wirklich hin, also schreib ich mal hier.

Gibt es überhaupt noch die "Maschine fürs Leben"? Halten die so lange? Und muß es ein High-End-Modell sein? oder ist es mehr eine Frage des Habenwollens?

 

Ich bin in den letzten Tagen längere Zeit in diversen Maschinenthreads hängen geblieben, weil meine grüngelbe Privileg zickt. Also guck ich mal, was es sonst so gibt auf dem Markt und ob ich nicht doch was anderes kaufen sollte und wenn ja, was und wie teuer und mit welchen Features.

Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen, ich weiß nicht, ob´s nur ein subjektiver Eindruck ist.

1. alte Maschinen (mechanisch, Arbeitstierchen) werden nach wie vor genutzt, egal ob 20 oder 30 Jahre alt. Find ich schon mal interessant, anscheinend lebt die Maschine durchaus so lange (warum spinnt meine dann, hm? ich weiß, die war billig *seufz*).

2. bei den neueren Computermaschinen kommt´s mir irgendwie so vor, als ob sich erst "alle" (klar, sind nicht alle, wirkt nur so) draufstürzen, die Maschine in den Himmel loben, alles toll, neu, besser ganz klasse, eine Maschine fürs Leben. Und ein halbes Jahr oder zwei Jahre später kommt was anderes raus und der Run geht von vorne los. Woran liegt das? Steigen die Ansprüche? Lassen die Maschinen mit dem Alter nach? kann eine Maschine von heute überhaupt lange halten? Habenwollen, der Wunsch nach Veränderung? kann man überhaupt noch mit einer Maschine 10-15 Jahre lang glücklich sein, wenn man hier im Forum mitliest? ich kenne jemanden, der seit über 10 Jahren professionell auf einer mittelteurer Pfaff näht, klappt prima - aber ohne Forum und damit ohne das Wissen im Hinterkopf, daß es ja noch dieses und jenes gibt.

 

Und was macht mehr Sinn? Eine Mittelklassemaschine für um die 600/800 Euro kaufen und hoffen, daß man damit lange auskommt, aber vielleicht kommt ja doch der Wunsch nach mehr in 3-5 Jahren oder gleich so was wie Janome 6600/7700 nehmen und diverse Maschinenthreads die nächsten 20 Jahre standhaft ignorieren? Weviel Maschine braucht die Hobbyschneiderin? Und wieviel nutzt sie tatsächlich?

Die Entscheidung kann mir sicher keiner abnehmen, momentan weiß ich noch nicht mal, ob´s in absehbarer Zeit was wird, aber die Beweggründe für Maschinenkäufe generell würden mich schon sehr interessieren :-)

 

Hat jemand überhaupt bis hierher durchgehalten?

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... ersetzte mal das Wort "Nähmaschine" durch "Auto" ;)

Die Einstellung dazu und die daraus resultierenden Entscheidungen sind bei beiden Gegenständen ähnlich individuell und für andere manchmal kaum nachzuvollziehen.

Es soll sogar Leute geben, die bei dem Gedanken, Nähmaschine oder Auto als "Gegenstand" zu bezeichnen unwillkürlich in die Herzgegend greifen :D

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Hat jemand überhaupt bis hierher durchgehalten?

 

ja, habe ich. :)

 

Gibt es überhaupt noch die "Maschine fürs Leben"? Halten die so lange? Und muß es ein High-End-Modell sein? oder ist es mehr eine Frage des Habenwollens?

 

ich glaube, es ist gibt schon noch die maschine fürs leben. allerdings hängt das wahrscheinlich von den eigenen ansprüchen, dem budget etc. ab.

ich habe vor dem kauf meiner maschine lange gesucht, weil sie für mich schon die maschine fürs leben sein soll. daher habe ich eine wunschliste aufgestellt, marken und modelle verglichen und mich dann für ein modell entschieden.

"habenwollen" ist sicher bei vielen (vor allem technikbegeisterten) auch ein (sehr) wichtiger punkt. sonst würden alle leute 10 - 20 jahre alte autos fahren, wenn's nur um die reine funktionalität ginge, oder? ;)

mit neuen features, schönem design, etc. wird einem halt immer wieder der mund wässrig gemacht. - sei es nun bei einem neuen auto, einer näma oder was auch immer. (vor 15 jahren hat zb kein hahn nach einer nespresso-maschine gekräht....)

 

1. alte Maschinen (mechanisch, Arbeitstierchen) werden nach wie vor genutzt, egal ob 20 oder 30 Jahre alt. Find ich schon mal interessant, anscheinend lebt die Maschine durchaus so lange (warum spinnt meine dann, hm? ich weiß, die war billig *seufz*).

 

auch damals gab's schon teurere und billigere modelle - und da auch die ganze bandbreite von robust und unkaputtbar bis "glumpert". die bernina 830 meiner nähkurslehrerin ist über 30 jahre alt und funktioniert nach wie vor super (meine auch, die ist baujahr 1973 und frisch vom service). aber es gibt auch berninas*, die man nur mehr zum ausschlachten nehmen kann, weil sie defekt sind. (sowas hab ich zb auch im keller stehen *g*).

*) gilt natürlich auch für alle anderen marken.

 

 

2. bei den neueren Computermaschinen kommt´s mir irgendwie so vor, als ob sich erst "alle" (klar, sind nicht alle, wirkt nur so) draufstürzen, die Maschine in den Himmel loben, alles toll, neu, besser ganz klasse, eine Maschine fürs Leben. Und ein halbes Jahr oder zwei Jahre später kommt was anderes raus und der Run geht von vorne los. Woran liegt das? Steigen die Ansprüche? Lassen die Maschinen mit dem Alter nach? kann eine Maschine von heute überhaupt lange halten? Habenwollen, der Wunsch nach Veränderung? kann man überhaupt noch mit einer Maschine 10-15 Jahre lang glücklich sein, wenn man hier im Forum mitliest? ich kenne jemanden, der seit über 10 Jahren professionell auf einer mittelteurer Pfaff näht, klappt prima - aber ohne Forum und damit ohne das Wissen im Hinterkopf, daß es ja noch dieses und jenes gibt.

 

hier wären wir imho bei der heutigen konsumgesellschaft, wo alles neu, spottbillig und mit viel schnick-schnack sein muss. - ein (notwendiger) neukauf wird einem auf viele weisen suggeriert, u. a. wird auch hierforums immer wieder der wunsch (bedarf ist es ja nicht immer) nach einer neuen/besseren/teureren näma geschürt. viele leute wollen halt einfach "mithalten" können - sei es bei nämas, designerklamotten/-schuhen, autos, urlauben, etc.

 

Und was macht mehr Sinn? Eine Mittelklassemaschine für um die 600/800 Euro kaufen und hoffen, daß man damit lange auskommt, aber vielleicht kommt ja doch der Wunsch nach mehr in 3-5 Jahren oder gleich so was wie Janome 6600/7700 nehmen und diverse Maschinenthreads die nächsten 20 Jahre standhaft ignorieren? Weviel Maschine braucht die Hobbyschneiderin? Und wieviel nutzt sie tatsächlich?

Die Entscheidung kann mir sicher keiner abnehmen, momentan weiß ich noch nicht mal, ob´s in absehbarer Zeit was wird, aber die Beweggründe für Maschinenkäufe generell würden mich schon sehr interessieren :-)

 

das liegt bei dir bzw. jedem selbst. eine kosten-/nutzenrechnung ist sicher nicht verkehrt. und außerdem die unterscheidung zwischen "muss/must have" und "schöner wohnen/nice to have" - in verbindung mit dem vorhandenen budget. von einer richtig teuren maschine kann frau ja weiterhin träumen, die erfahrungsberichte lesen und die eigene dann, wenn dann wirklich bedarf besteht, gegen ein teureres modell eintauschen. :)

 

lg

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Hmm, ich kann nur für mich sagen das ich es bis heute nicht bereut habe ein Top-Modell zu kaufen.

1991 kaufte ich eine 1230 von Bernina

Sie näht prima, wir kennen uns gut, also warum wechseln

und eine Computermaschine ist das auch schon.

Geschichte BERNINA Nähmaschine Weltweite Qualtität Nähen Sticken

 

Als Ergänzung kamen nur dazu erst eine Overlock, später in eine Coverlock getauscht und letztes Jahr nach langer Überlegung die kleine Brother zum Sticken und falls ich doch mal mit Näma auf Reisen will.

Die 1230 ist nämlich gut schwer ;)

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Ich nähe glücklich auf einer sehr alten Bernina (Erbstück von meiner Mama - die Maschine ist älter als ich) und die lebt sicher noch lange;

aber ich kenne auch den Wunsch nach einer neueren, moderneren Maschine ...

Ich werde mir erst dann eine neue Maschine kaufen, wenn ich das Gefühl habe: die ist jetzt für mein restliches Leben (wie es dann kommen wird kann frau natürlich nicht voraussagen; Maschinen gehen leider auch kaputt).

 

Bei meiner Overlock hab ich mich nach diesem Gefühl gerichtet und ich liebe sie - bei der Cover war es ein unbedingt "haben-Wollen" ohne dieses Gefühl und mit ihr lieg ich immer mal wieder im Klinsch.

 

Wir haben nicht viel Geld - deshalb muß ich mir doppelt sicher sein; einfach eine Andere kaufen, weil es die Gekaufte jetzt doch nicht ist kann ich mir nicht leisten - dafür schaue ich allerdings nur im etwas teureren, oberen Segment (ab Bernina Aurora 440 aufwärts). :o

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Hallo:)

 

also ich habe bis zum Schluss durchgehalten und will mal meinen Senf dazugeben *ggg*

 

Grundsätzlich denke ich, das die heutigen Maschinen wirklich nicht mehr so lange halten wie die älteren Modelle. Das liegt bestimmt an der Vielzahl der Dinge, die an den Computermaschinen dran sind (zB. Elektronik)

Meine hat kaum Zierstiche und wo nicht viel ist geht nicht soviel kaputt *lach*

 

Meine Maschine ist jetzt genau 18 Jahre alt - und schnurrt noch wie am ersten Tag. Sie näht einfach alles und das auch noch tiptop (aufHolzklopf).

 

Allerdings ist dieses Habenwollen einer neuen, besseren, tolleren, moderneren nicht weg. Ich bin immer am gucken, ob ich nicht vielleicht doch so eine schöne Stickkombimaschine kaufen sollte.

Wenn ich ehrlich zu mir bin, brauche ich keine Stickmaschine, würde das sticken wahrscheinlich viel zu selten nutzen und trotzdem hätte ich gerne eine.

 

Jetzt hatte ich mal wieder den Dreh, eine zu kaufen , habe mich dann aber für eine overlock und eine cover entschieden - weil die nutze ich wirklich und sind eine super Ergänzung für mein braves Schätzchen.

Aber früher oder später kann ich nicht mehr nein sagen zu so einer tollen Computerstickmaschine, da bin ich mir ganz sicher.

 

LG

Silke

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"habenwollen" ist sicher bei vielen (vor allem technikbegeisterten) auch ein (sehr) wichtiger punkt. sonst würden alle leute 10 - 20 jahre alte autos fahren, wenn's nur um die reine funktionalität ginge, oder? ;)

 

ganz kurz: ein altes Auto steht meist häufiger in der Werkstatt - unsere zumindest taten es. Und mein neues hat z.B. eine Klimaanlage (ohne wäre ich diesen Sommer eingegangen, wir hatten den direkten Vergleich, da das alte Auto ohne noch gefahren wurde), ESP, mehr Airbags und frisst deutlich weniger Sprit, fährt sich um Klassen besser, okay, war auch ein Klassenaufstieg, kein reines "alt gegen neu"-Wechsel innerhalb einer Fahrzeugklasse. Bei unserem anderen Auto denk ich mir wirklich, ein neues brauchen wir nicht, die haben und können auch nicht mehr als dieses Auto. Nur die Verschleißerscheinungen nehmen halt irgendwannmal überhand.

 

später mehr.

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ganz kurz: ein altes Auto steht meist häufiger in der Werkstatt - unsere zumindest taten es. Und mein neues hat z.B. eine Klimaanlage (ohne wäre ich diesen Sommer eingegangen, wir hatten den direkten Vergleich, da das alte Auto ohne noch gefahren wurde), ESP, mehr Airbags und frisst deutlich weniger Sprit, fährt sich um Klassen besser, okay, war auch ein Klassenaufstieg, kein reines "alt gegen neu"-Wechsel innerhalb einer Fahrzeugklasse. Bei unserem anderen Auto denk ich mir wirklich, ein neues brauchen wir nicht, die haben und können auch nicht mehr als dieses Auto. Nur die Verschleißerscheinungen nehmen halt irgendwannmal überhand.

 

später mehr.

 

 

aber fahren tun alte autos auch vorwärts und rückwärts, genau so wie neue.

ersetz mal "fahren" und "autos" durch "nähen" und "nähmaschinen". ;-)

 

mein auto ist 11 jahre alt und hat erst heute wieder das neue pickerl (= tüv-plakette) fürs nächste jahr bekommen. es ist ein bisserl rostig und brauchte neue bremsklötze. aber das war's auch schon. natürlich kommt's hier auch auf die pflege und den umgang mit den sachen an. ;)

airbag und klimaanlage hat es auch, also quasi damals schon ein bisserl luxus.

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Hallo Elaine,

 

bei mir hat jedesmal der gestiegene Anspruch dazu geführt, das ich eine neue Maschine gekauft habe.

Wobei auch meine erste Näma vom Aldi von vor min. 10 Jahren heute noch bei meiner Schwiegermutter ihre Dienste tut.

 

Mein aktueller Fuhrpark besteht aus einer Innovis 500D, 6 Jahre alt, einer Innovis 1500, 1 Jahr alt und einer Overlock.

Die Maschinen sind alle in Betrieb.

Die Innovis 1500 kam hinzu, weil ich gerne gleichzeitig nähen und sticken wollte und vor allem eine größere Stickfläche haben.

 

Ich bin sehr zufrieden mit den Maschinen, aber ich würde nicht ausschließen, das ich irgendwann mehr will.

( Vielleicht eine Coverlock.... :) )

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meine gute "alte " mech. Bernina ist nun fast 19 Jahre alt. Näht einwandfrei! natürlich habe ich jetzt schon mal nach einer anderen geschielt- sogar ernsthaft probegenäht. Auch Bernina,was sonst? Aber meine "Alte" näht immer noch sehr gut und ich habe so viele Extranähfüsse in den letzen 10 Jahren dazugekauft. Wenn ich die bei den neuen verwenden könnte - vermutlich würde ich eher schwach. Aber ich hab mich letzte Woche entschieden: ich behalte meine Bernina 1010. d´a ich keine Stickerin bin,reichen die wenigen Zierstiche die sie hat.Und ich häng halt an ihr. So,das war ja wohl eine richtige Liebeserklärung merke ich grad.;)

Liebe Grüße,nenny

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Guest Kristina

Auch ich habe, seitdem ich nähe, immer mal wieder eine neue Maschine gekauft. Natürlich dann immer eine hochpreisigere mit mehr Funktionen. In den ersten 10 Jahren meiner Nähkarriere haben sich allerdinmgs auch meine Fähigkeiten und Ansprüche an die Maschine kontinuierlich gesteigert.

Inzwischen bin ich an dem Punkt, dass ich nicht jeden Schnick-Schnack brauche. Und das Neueste vom Neuesten auch nicht. Ich habe jetzt eine Mittelklasse-Maschine (NV 350), die alles das kann und macht, was ich brauche. Und natürlich noch mehr. :rolleyes: Wenn diese Maschine nicht irgendwann den Geist aufgibt, kann ich mir momentan nicht vorstellen eine Neue zu wollen.

Ansonsten habe ich noch eine ganz billige Privileg als Ersatz- oder Reisemaschine und eine Overlock. Brother und Overlock sind ständig im Einsatz. Das ist für mich völlig ausreichend.

Geerbt habe ich noch eine Pfaff 92. Die benutze ich nicht so häufig, weil sie einfach sehr schwer ist. Ich muß meine Maschine immer wieder vom Schreibtisch räumen.

Die Pfaff ist aber tatsächlich eine Maschine, von der ich glaube, dass sie ein Leben lang hält. Wahrscheinlich wird man irgendwann keine Ersatzteile mehr bekommen.

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Ich glaube nicht, die heutige Technik auf Stabilität und Langlebigkeit ausgelegt ist! Eine Spannungsschwankung, eine Staubkorn oder was auch immer, reichen doch schon aus, dieses Hightec Maschinchen lahm zu legen. Mir hat mal ein Elektroniker gesagt, das die ganze Computertechnik, nur auf "vier Jahre Lebensdauer oder entsprechende Betriebsstunden" ausgelegt ist... :(

 

Bei mir wird eine neue Nähmaschine erst gekauft, wenn ich bei meiner alten ständig an Grenzen stoße, die mich daran hindern effektiv mit ihr zu arbeiten!

Jede Maschine, auch die einfachen, haben viel mehr Potenzial, welches ausprobiert und entdeckt werden will. Ich bin der Meinung, dass ich erst meine Maschine kennen und beherrschen muss, bevor ich mich an größere Projekte heran traue. Auch eine Hightec Nähmaschine näht nicht von alleine geradeaus... Vielleicht geben viele zu früh auf und glauben, mit einer neuen klappt es besser!

Auch zu einer Nähmaschine muss man Vertrauen aufbauen... das geht aber nur, wenn man sich die Zeit nimmt, sie kennen zu lernen... :hug:

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Mein Erlebnis letzte Woche:

 

Selber nähe ich auf einer 30Jahre alten Pfaff, von der Oma meines Mannes. Ich war immer völlig zufrieden, das einzige, was mir schon mal abging, war ein Oberstofftransport.

 

Letzte Woche war ich bei einer Freundin in der Schweiz, die hat eine solide Bernina, etwa 10 Jahre alt, das "Schulmodell", also kein übermässiger Schnickschnack, aber halt moderner als meine.

Erst war ich hin und weg: Ich fand die Stichqualität unglaublich, die Maschine ist im Vergleich zu meiner extrem leise und einige Schnickschnacks wie der Anpressdruck etc. sind ja schon seeeehr nett.

Aber nach einiger Zeit nähen spürte ich die "Freude am besseren" kaum mehr, nähen ist letztendlich nähen und die Qualität einer Arbeit hängt in erster Linie immer noch davon ab, wie derjenige arbeitet, der an der Maschine sitzt.

 

Für mich ein positives Fazit.

 

Die einzige Konzession, die ich vor einiger Zeit gemacht habe: Ich habe eine SewMini dazu gekauft, da bei uns öfters auch Kinder nähen. An meine "alte" kann ich die jüngeren nicht lassen, da kommen die Finger zu leicht unter die Nadel (die Joghurtbechermethode finde ich unpraktisch), sie ist zu schnell, das Pedal zu steil etc.

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Meine Aurora ist erst ein halbes Jahr alt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich so schnell Lust auf eine neue bekomme. Zum einen bin ich sehr zufrieden mit ihr, sie liegt mir einfach. Zum anderen bin ich froh, dass ich sie mittlerweile halbwegs intuitiv bedienen kann, da ich mit ihr langsam vertraut werde. Ich hätte gar keine Lust, mich regelmäßig auf eine neue Maschine einzustellen, das Vertrautsein mit ihr ist mir sehr wichtig, es lässt sich für mich einfach entspannter nähen.

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Jetzt kommt noch eine Weisheit dazu

Ich habe auf einer sehr simplen alten Singer-Nähmaschine angefangen zu nähen, die ich weiter verschenkt habe, allerdings mit der Idee mir wieder eine einfache Maschine zuzulegen, schliesslich braucht eine Maschine nur vorwärts und rückwärts zu nähen. Ein one-night-stand mit einer Aldi Maschine hat mich so weit gebracht, dass ich wenigstens ein Markenprodukt erstehen wollte - Kosten waren dann zweitrangig, da mein Mann mir einen Freibrief ausgestellt hatte: "kauf Dir was Du willst" (er wusste allerdings, dass ich so weit vernünftig bin - er wusste auch, dass ich, wenn ich eine gute Nähmaschine habe, erträglicher bin)

Meine Mutter wollte mir ihre alte Singer nicht rausrücken (Maschine, die ihrer Zeit weit voraus war) - "in einen Haushalt gehört eine Nähmaschine", obwohl sie eigentlich alles bei mir nähen lässt.

Also so weit die Vorgeschichte.

Zu meiner Maschine bin ich dann gekommen, weil die Bernina-Vertreterin am motiviertesten war und mein Mann kurz vorher dieses Forum entdeckt hatte und ein bisschen rumgelesn hat. Er hat mich dann zu ein paar "Klassen" höher "überredet" und ich bin seit 7 Jahren glückliche Besitzerin einer Bernina dressmaker - mein Können hat sich seitdem - denke ich - merklich verbessert, vor allem auch, weil vieles mit dieser Maschine einfacher geht.

Jetzt taucht natürlich von Zeit zu Zeit der Wunsch nach einer neuen Maschine auf - "haben will" - aber nüchtern betrachtet völlig überflüssig, denn ich kann mir nichts vorstellen, was meine neue Maschine noch zusätzlich können muss. Nur meiner Mutter habe ich kürzlich deutlich erklärt, dass sie mir ihre Maschine nun wirklich als Zweit-Maschine überlassen könnte - wir haben uns dann darauf geeinigt, dass ICH zukünftig IHRE Arbeiten bei IHR auf IHRER Maschine erledigen könnte und deshalb muss sie bei IHR bleiben ;).

Über meine Situation nachdenkend komme ich zu dem Schluss, dass ich auf Grund der Tatsache, dass ich ursprünglich etwas mehr bekommen habe, als ich eigentlich wollte, noch lange Zeit Freude an meiner Maschine haben werde. Etwas Sorgen bereitet mir allerdings die Tatsache, dass irgendwann unsere Rechner nicht mehr mit der Nähmaschne kommunizieren können, da ich doch gelegentlich mal die Zierstiche austausche. Unsere PCs werden doch etwas häufiger getauscht und das letzte Mal mussten wir schon ein wenig basteln um die Stiche tauschen zu können.

 

Liebe Gruesse

Anja

 

P.S. ich find den Vergleich mit den Autos nicht so abwägig - gerade heute am Mittagstisch haben wir uns darüber unterhalten, dass wir hoffen unsere Autos auch noch in zehn Jahren fahren zu können und sie haben jetzt schon zehn bzw acht Jahre auf dem Buckel - allerdings bedeuten uns die Autos nicht so viel und sind reine Nutzfahrzeuge und der reine Luxus, denn meistens stehen sie in der Garage und wir sind mit den Fahrrädern unterwegs.

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Also meine Oma die wirklich viel genäht hat, hat in ihrem über 80jährigen Leben auch vier Nähmaschinen gehabt... Von wegen eine fürs Leben. ;-)

 

Ihre dritte Maschine (gleichzeitig die erste elektrische) habe ich ihr abgeschwatzt, die hat im ganzen knapp 40 Jahre gehalten (ich hatte sie dann auch weitergegeben) bis sie die Grätsche machte. Reparatur nicht mehr lohnenswert, weil einfach zu viel "durchgenudelt" ist.

Allerdings hat das Gerät Ende der 60er Jahre schon ein Mehrfaches eines Monatsnettolohnes gekostet. Keine Anschaffung für "mal eben so", wie wir uns das heute vorstellen.

 

Bei meiner Mutter habe ich noch zwei Tretnähmaschinen abgestellt, die ich, wenn ich mal Platz habe, zu einer vereinen will. Die Pfaff mit dem Tisch ist nämlich auch ziemlich fertig, die wackelnde Nadelstange ist noch eines der kleineren Probleme. (Die wurde auch sehr viel benutzt und ja, auch Metall nutzt sich ab. So ist es nicht.) Die Singer hingegen ist optisch ein Schmuckstück, weil wenig genutzt und soweit ich es nach einem kurzen Blick beurteilen kann auch technisch deutlich besser in Schuß.

 

Ich habe zur Hochzeit Geld für eine neue bekommen und der Wunsch wurde wach, weil Omas Singer (die oben genannten abgeschwatzte) einfach anfing... na sagen wir hier und da unerklärliche Probleme zu machen. Abnutzung halt.

 

Eigentlich wollte ich ja wieder eine schlichte mechanische, aber Pfaff und Singer boten damals nur Schrott an. (Oder sagen wir... auf meine Frage beim Fachhändler nach einer Maschine für die nächsten 30 Jahre bekam ich nur ein "so was gibt es nicht mehr" zu hören. Ich wartete dann noch auf einen Zusatz wie "aber für die nächsten zehn Jahre können sie hiermit...". Der kam nicht, also lag der Schluß nahe, daß gerade nur Schrott produziert wird. :rolleyes: ) Dann landete ich bei Bernina, bekam eine gute Beratung und schritt letztlich mit einer virtuosa 160 von dannen. Mit Platine. Näht jetzt auch seit über 12 Jahren. Daß Elektronik generell nur für vier Jahre ausgelegt sei ist somit ein typisches "keine Ahnung, aber zu allem was sagen" Pseudo-Experten Gerede. (Mein Laptop ist übrigens auch schon sechs Jahre, der andere Computer noch zwei Jahre älter, die Stereoanlage brauchte immerhin knapp 20 Jahre bis wechselnde Wackelkontakte sie unbenutzbar machten... nein, Elektronik ist nicht so schlecht wie ihr Ruf. Man kann die auch durchaus langlebig bauen, nur darf man dann nicht das billigste Modell kaufen.)

 

Ich will nicht behaupten, daß ich jeden Zierstich intensiv genutzt hätte. Aber es gibt doch einige Sachen, die ich mag, die das Nähen erleichtern und durch eine einfachere handhabung letztlich auch das Ergebnis verbessern.

 

Vor zwei Jahren oder so dachte ich dann mal drüber nach, ob ich die Nachfolgerin, die aurora haben will. Natürlich hat mich das eine oder andere gereizt... aber das Gesamtfazit war dann doch: Meine kann im Moment alles was ich von ihr will, ich kann sie mehr oder weniger im Schlaf bedienen, ich habe eine umfangreiche Nähfußsammlung dazu... doof wäre ich, wenn ich sie hergeben würde. So viel neues kann die Nachfolgerin dann doch nicht.

 

Aber das sind immer sehr individuelle Entscheidungen.

Manch einer hat auch einfach eine ganz tiefe Abneigung gegen Computermaschinen und wird schon deswegen nicht damit klar kommen.

Bei anderen ist es mit mechanischen so, die sind doch "alt", damit wollen sie nicht nähen und dann können sie es auch nicht.

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seit 3 Jahren nähe ich auf einer mechanischen Maschine in der niedrigeren Preisklasse und die Maschine ist ständig in gebrauch. Ich höre auch, wie sie langsam verschleißt (wie beim Auto). Diese Maschine ist ausgelegt um gelegentlich benutzt zu werden (knapp 400 EUro), ich hole das Maximum raus. Natürlich wünsche ich mir eine Maschine die hochwertiger ist und mehr Features hat, aber ich nähe schon recht lange auf "billigeren" Maschinen. Trotzdem liebe ich meine Maschine weil ich sie kenne. Möchte sie nicht gegen die meiner Freundin tauschen. Aber irgendwann, wenn ich es mir leisten kann....

Dann kauf ich mir 'ne Overlock....

Vor meinem jetzigem Wagen bin ich auch mit ein Mitsubishi der 20 Jahre alt war und 230 000km drauf hatte rumgegurkt. Bis Tüv sich nimmer gelohnt hat. Mein jetziger Wagen (neu gekauft, auch Japaner, ist ohne jeglichen Schnickschnack) werde ich auch fahren bis er auseinander fällt. Auf meiner Janome werde ich nähen bis sie auseinander fällt oder bis ich mir eine bessere leisten kann.

Die nächste wird wieder von Janome oder von Brother sein. Leider ist die BerninaVertretung bei uns in der Stadt ziemlich unsympatisch.

ciao

Antje

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ich habe auch eine 1230 seit Herbst 1988 oder wars 1989. 1990 habe ich mir dazu die 334 mit Differenzial gekauft und beide Maschinen laufen noch wie am Schnürchen. Also Lebensdauer: doch ganz schön!! Aber Nähmaschinen liebt man irgendwie, anders kann mans nicht erklären. Vor allem mit der Bernina 1230 habe ich viele Klamottenträume realisiert. Darum gebe ich die nicht freiwillig her.

Mittleweile kam ne Cover dazu und ich bin kurz davor mir noch eine enlighten zu leisten (teuer, auweh!!). Zwei Traktoren gegen eine elegante Bernina!!! Lacht! Die alte 334, läuft zwar wie ne eins, nervt mich bis zum Wahnsinn, wegen der Einfädelei. So ändern sich Beziehungen auch im Umgang mit Maschinen.

 

ich denke die vorausgesagte Lebensdauer hat den geringsten Einfluß darauf, ob Trennungen stattfinden und etwas Neues ins Haus kommt.

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Die "Maschine fürs Leben" ist eine Legende, wobei gute Modelle, die wenig und richtig benutzt wurden durchaus 40 Jahre oder auch länger laufen können. Nur benutzt sie dann kaum einer mehr.

Was Du heute an maschinen aus den 50er und 60er Jahren noch in Benutzung hast, waren zu geschätzten 99% Maschinen, die damals schon ein mittleres Jahresgehalt verschlangen.

 

Bring mir heute 5000 Euro mit, mach eine Raum frei und Du bekommst eine Maschine, die das mechanisch auch problemlos bei deiner Beanspruchung durchsteht - allerdings gibt es da noch die Elektrik und Elektronik.

 

Du kannst eine Mechanik bauen, die Jahrhunderte der Benutzung überstehen wird, Du kannst eine Elektrik bauen, die ein paar Jahrzehnte funktioniern wird und wartbar ist, Du kannst aber nur eine Elektronik bauen, deren funktionstüchtig lediglich für ein paar Jahre garantiert werden kann.

Nicht weil da einer schlampelig arbeitet, sondern weil es die benötigten Bauteile nach 10 Jahren nur noch im Antiquariat oder Museum gibt. Die Lebenzeit ist einfach zu kurz.

Nun werden viele Maschinen länger halten als 10 Jahre, aber wenn dann mal was ist, kann es problematisch werden.

Mit dem Problem konfrontiert, baut natürlich auch keiner mehr Mechaniken, die Jahrhunderte halten sollen.

So bedingt dann das eine das andere.

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Die "Maschine fürs Leben" ist eine Legende,

 

Die Tretmaschine meiner Großtante sah bei ihrem Tod noch quasi aus wie neu.

 

Das kam davon, daß fürs Nähen ihre Schwester (meine Oma) zuständig war und sie sich außerdem in den 60ern mal noch eine Privileg gekauft hat, die sie benutzte, wenn sie ihre Schwester gerade gar nicht überreden konnte. :D

 

(Ich habe sie hier in Köln verschenkt und ich vermute sehr, daß sie da dann das erste Mal wirklich genutzt wurde... :o )

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Also ich habe festgestellt das ich nicht besser oder schlechter nähe wenn ich mir ein High Tech Nähmaschinchen hier hinstelle.;)

 

Angefangen habe ich mit einer Victoria Nähmaschine vom Discounter. Diese hat mir viele, viele Jahre gute Dienste geleistet und ich war immer zufrieden mit ihr. Die "grün-gelbe" von Quelle ist bei mir eingezogen, weil ich einfach mehr und komfortablere Knopflöcher nähen wollte und weil ich dank einer Jubiläumsaktion bei Quelle nur einen "Appel und ein Ei" dafür bezahlt habe.:D

Meine beiden Nähmaschinen haben also "Neu" keine 200,- Euro gekostet.;)

(Das ganze Zubehör wie Füßchen usw. war da deutlich teurer:rolleyes:)

 

Ich denke mal auf "Langlebigkeit" sind heute keine Maschinen mehr ausgerichtet. Wenn ich da an die alte Nähmaschine meiner Mutter oder die von meiner Tante denke krieg ich schon ein wenig Wehmut. Manchmal hab ich das Gefühl das in Elektrogeräten eine Sollbruchstelle eingearbeitet wurde. Nach einer gewissen Zeit bricht die und die Maschine ist hin.:rolleyes:

Zu den Hobbyschneiderinnen die jeden Trend mitmachen gehöre ich nicht und ich mache "eine gute Nähmaschine" auch nicht am Preis fest. Ich habe bestimmte Vorstellungen was eine Nähmaschine können muß und dann gucke ich mir den Preis an. Aus diesem Grund ist bisher auch noch keine Pfaff bei mir eingezogen. Ich finde die können wenig und kosten viel Geld.:rolleyes:

 

Für mich steht fest das nur dann eine neue Maschine bei mir einzieht wenn die wirklich etwas kann was meine beiden "einfachen" nicht können.

Das heißt aktuell das ich mir in den nächsten Monaten eine Overlock anschaffen werde. Für die restlichen Näharbeiten bin ich bestens ausgestattet. Natürlich finde ich z.B. die Janome Horizon ganz toll, aber ich müsste mich schon sehr querlegen um mir die leisten zu können und da sehe ich einfach keinen Nutzen drin.

Wer es sich leisten kann soll sich gerne jede neue Nähmachine anschaffen. Ich mach es bestimmt nicht denn der "Könner" sitzt vor der Maschine und nicht darin. ;)

 

LG Andrea

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Guest aldulu

Bevor ich mir meine bernina gekauft hab, hab ich auch lang überlegt, was ich eigentlich will. Ich wollt halt eine Maschine, die in erster Linie zuverlässig näht und die nicht gleich beleidigt ist, wenn man als Anfänger nicht so zärtlich mit ihr umgeht.

Eine Activa ist´s dann geworden.

Klar schleich ich auch um eine Stickmaschine, aber ehrlich gesagt, ich brauch sie nicht. Ich hab keine kleinen Kinder mehr und ich selber hab´s eigentlich nicht so mit Stickereien. Also ist´s eigentlich nur das "Habenwollen":o

 

Overlook? Brauch ich eigentlich auch nicht, denn meine Teile sind auch ohne was geworden und soviel nähe ich auch wieder nicht, dass sich eine Anschaffung lohnt, also auch nur "Habenwollen"

 

Fazit: ich bleib bei meiner Bernina und bin gut bedient und zufrieden

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Man muß bei der Diskussion schon beachten, daß es himmelweite Unterschiede bei Nähmaschinen gibt, was die Stichqualität und das Transportverhalten angehen.

Letztendlich auch, was die Lebensdauer angeht - nicht für ein Leben, aber bezogen auf die Zeit, die sie auch tatsächlich arbeiten müssen.

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Eine Nähmaschine bleibt bei mir so lange sie funktioniert. Die Tretmaschine von meiner Oma habe ich zwar seit Ewigkeiten nicht benutzt, würde sie aber nicht weggeben. Meine Veritas von 1980 hat leider nach ca. 20 Jahren ihren Geist aufgegeben und ging auch nicht zu reparieren. Als Ersatz habe ich eine Privileg, die eigentlich eine Janome ist, wie ich hier im Forum herausgefunden habe. Und die bleibt auch so lange wie möglich.

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was die Autos angeht, seh ich´s wie Jadzia, vorwärts fahren alleine reicht uns nicht, mein Mann ist Vielfahrer, da geht´s auch um sicher und sparsam und vor allem sind die Verschleißerscheinungen ab einer gewissen Laufleistung (die bei uns deutlich vor 10jähriger Haltedauer erreicht wird) ein teurer Spaß und ein neues fällig. Das Auto ist hier ein Gebrauchsgegenstand, mehr nicht.

 

Peterle, Deine Aussage hilft mir schon sehr weiter, die neuen halten also nicht ewig. Aber ich spekuliere schon sehr darauf, daß das deutlich länger als 4 Jahre der Fall ist....:-), Elektronik hin oder her.

O.T.: womit wir auch bei den Autos wären, die Elektronik darin ist nicht auf 30 Jahre ausgelegt, wenn ich´s noch richtig im Kopf habe, sind´s eher 10-15 bei den sicherheitsrelevanten Elektronikbauteilen.

 

Zum Thema: der Könner sitzt vor der Maschine. Klar hängt es auch davon ab, was man kann und weiß, aber wenn mein Transporteur zur Seite zieht, kann ich das selbst nicht lösen. Näh ich halt nur noch langsam und verschiebe den Stoff alle paar cm. Und wenn die frischgeputzte Maschine mit einer neuen Markennadel (80er, sonst hab ich Löcher im Stoff), Gütermanngarn und gutem Zureden incl. der Hebamme an den dickeren Stellen (mehrere Lagen dünne Baumwolle+Batist) noch nicht mal per Handrad eine Naht produziert (sieht auch wieder nach Transporteur aus), dann gehen mir die Ideen langsam aus. Dabei hab ich mit derselben Maschine auch schon mal dünnen Jeansstoff mehrlagig genäht, zwar auch langsam, mit Handrad und Hebamme, aber nicht mit solchen Problemen und die Naht war zwar nicht perfekt, aber halbwegs ordentlich. Und da kommt noch mehr dazu, das war nur ein Ausschnitt.

Kurz gesagt, das Maschinchen müßte in die Werkstatt, hilft alles nichts. Und da ist schon die Frage, ob ich die Summe X in die Wartung investiere oder als Anzahlung auf eine neue mit einer stärkeren Durchstichkraft z.B. verwende, weil ich gerne häufiger dickere Stoffe verarbeiten würde.

edit: ich möchte mich, da freie Zeit zum Nähen (Kleinkind...) nicht im Überfluß vorhanden, gerne einfach an die Maschine setzen können und losnähen, wenigstens bei gängigen Stoffen. Ohne vorher 30min lang an der Fadenspannung rumspielen zu müssen, bis die Naht halbwegs nach was aussieht. Bis dahin ist das Kind nämlich wieder wach und die Zeit rum :rolleyes: Kurz gesagt, eine Maschine, die stabil ist, halbwegs langlebig (ganz lang geht nicht, wie ich ja gelernt habe), gängige Stoffe ohne Murren verarbeitet und halt noch ein paar Schmankerl hat, an denen man sich später austoben kann, wenn wieder mehr Zeit übrig.

Edited by elaine

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