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liselotte1

Lasst Ihr auch schon mal was liegen fürs Hobby?

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Wobei ich mit "liegen lassen" eigentlich weniger den HH meinte, sondern das Sozialleben an sich (Nähen ist einfach ein Solitär-Hobby).LiLo

 

Gerade das es ein "Solitär-Hobby" ist gefällt mir ja so gut daran. Da ich auch viel für Freunde und Bekannte nähe, flicke und ändere ist bei uns immer reichlich Leben und Bewegung im Haus. Denn jede Näharbeit oder Anprobe beinhaltet natürlich auch immer ein nettes Pläuschchen über den neuesten Klatsch und Tratsch (meistens mehr als ich wissen will). Da bin ich dann heilfroh wenn ich ganz alleine an meiner Nähma sitzen kann und meine Ruhe habe.

 

LG

Radieschen

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Ja, Lieselotte, ich glaube, ich weiss was Du meinst. Nähen ist - von glücklichen Ausnahmen abgesehen - ein eher einsamer Spass. Natürlich gibt es Konstellationen, da arbeitet man mit anderen zusammen oder tauscht sich wunderbar aus, wie auch in den diversen Nähkreisen usw. Ich selbst rede zwar ganz gerne übers Nähen, aber in Gesellschaft nähen will ich eigentlich nicht - lieber konzentriere ich mich ganz auf das Stück und meine Gedanken. Ich mache auch oft Radio oder Fernsehen aus beim Arbeiten.

 

Es gab bei mir eine Phase, da war mir eine Einladung am Samstag Abend garnicht so Recht - ich hätte lieber genäht. Aber das hat sich wieder geändert. Nähen kann ich immer noch, Menschen sind wieder wichtiger. Also, wenn Du das als Problem oder als Schatten auf dem Vergnügen empfindest - Menschen vor Sachen setzen.

 

Ob ich Dich allerdings richtig verstanden habe, das weiss ich natürlich nicht.

 

Isebill

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Doch Du hast mich verstanden. Das mit der Einladung, die einem vom Nähen abhält, triffts. Dass Du aber von Phase schreibst, beruhigt mich wieder. Und:

noch setz ich Menschen vor Sachen (also wenn mein Mann zu Hause ist, näh ich nicht; wenn eins von den Kindern vorbeikommt, hör ich auf zu Nähen). Meine Zeit ist ja auch sehr begrenzt. Ich glaub auch, ich näh um des Nähens willen, gar nicht so wegen des Besitzes des fertigen Teils. Also mit dem Ehrgeiz, dieses oder jenes nähtechnische Detail so perfekt wie möglich zu machen. Vielleicht Beruf verfehlt? Oder einfach Herausforderung DAS auch zu können?

Grüsse LiLo

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Glaub mir, wenn Du das berufsmässig machen würdest, wäre es schnell vorbei mit dem Spass.

 

Du bist sicher nicht alleine mit dem Bestreben, die Technik in den Griff zu bekommen und damit, dass Du ebensoviel Freude am Tun wie am Ergebnis hast. In einem meiner englischen Couturebücher heisst es. " Geniesse den Prozess genau so wie das Ergebnis " - so sehe ich das auch.

 

Gleichzeitig ist diese innere Einstellung wunderbar entstressend - die Wunsch nach noch einem und noch einem und wieder einem neuen Teil gerät so nämlich ganz nach hinten und man arbeitet bewusster und weniger unter Ergebnisdruck. Aber auch zu dieser Einstellung habe ich eine Zeitlang gebraucht.

 

Wenn wir hier schon von persönlichen Wegen sprechen - für mich hat es sich als richtig herausgestellt, mir täglich eine knappe Stunde für das Hobby einzuplanen. Ich merke, dass mir diese Regelmässigkeit gut tut. Besser als echte Orgien, denn Nähen ist Arbeit und nach 1 einhalb Stunden reichts mir erst einmal. Also der Schulstundenturnus - eine oder eine Doppelstunde - entspricht meinem persönlichen Bio- und Denkmuster. Dazu habe ich mir den Donnerstag als Nähabend eingeplant. Auch wenn ich dann - wie gestern erst um halb Neun mit der Küche fertig bin und eigentlich auf die Couch sinken will, gehe ich - zwanghaft und brav wie ich bin - zu meiner eigenen Verabredung ins Atelier. Und siehe da - um 22 Uhr war das Faschingskostüm für meine Tochter fast fertig, ich hatte Dr. House und irgend so einen anderen amerikanischen Quatsch gesehen ohne mich zu sehr zu ärgern und war wesentlich besser gelaunt als noch um halb Neun.

 

Danach habe ich dann meinen Ehemann aus dem Wohnzimmer vertrieben, weil ich unbedingt Proenza Schouler auf ARTE sehen wollte. Warum nur muss bei denen immer alles auf den letzten Drücker sein ?

 

Isebill

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Ach so, DAS meinst du, dass das Sozialleben unter der Leidenschaft für das Nähen "leidet"! ::klatsch:

 

Also, hmmm...

Meine Mutter sagt, ich sei ein Eigenbrötler und das hätte ich von meinem Vater geerbt (den ich nie persönlich kennen gelernt habe).

Was ich damit sagen will: da ich ohnehin gern allein bin, fehlt mir nix.

In meinem Beruf (Restaurantfachfrau) habe ich immer viele Leute um mich herum. Und obwohl ich meinen Beruf sehr, sehr gerne ausübe und das der Familie wegen auch "nur" an drei Tagen die Woche, bin ich sehr froh, wenn ich in meiner freien Zeit nicht so viele Menschen um mich habe. Freunde dürfen uns jederzeit besuchen kommen, da lasse ich dann auch mehr als gern die Näherei liegen. Aber das Ausgehen ist mir nicht so wichtig. Da muss ich mich oft zwingen, meinem Mann nicht schon wieder zu sagen "och Schatz, heut nicht, ich mag nicht unter Leute..." Er geht nämlich gerne mit mir aus! Da er aber auch ab und an abends allein ausgeht (zum Billard oder Darts spielen oder um sich mit Kumpels zu treffen), habe ich genug Zeit, der "Stichelei" nachzugehen ;)

Meine Tochter wird demnächst 14, sie hängt mir jetzt auch nicht mehr so am Rockzipfel, aber wann immer sie mich braucht, hat auch sie vor Frau Kuchen absoluten Vorrang!

 

Grüßle, Elvira

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Ich bin auch gerne alleine, und bin froh das ich ein Hobby habe bei dem ich mich auch beschäftigen kann.

 

Ich kann allerdings nicht nähen, wenn mir der Kopf schwirrt, sondern nur wenns mir gut geht.

 

Ich gehe nicht viel weg, und nen Mann hab ich auch keinen, aber meine 3 Kinder. Die hängen mir auch nicht permanent am Rockzipfel, sind aber dankbar das Mama greifbar ist bei bedarf.

 

Ich hab auch die Phase der 100 möchtegernfreunde hinter mir gelassen und nur noch einen ausgesuchten Kreis von richtigen Freunden, von denen aber auch der Großteil nicht hier wohnt, so dass man sich eh nicht permanent auf der Pelle hängt.

 

Aber man wird schon ein bisschen putzig wenn man sich so einigelt.

 

Ich hab mich jetzt Anfang des Jahres beim Sport (Fitnessstudio) angemeldet, um mal wieder raus zu kommen und neue Leute kennen zu lernen.

 

Leider bin ich in den letzten Jahren aber auch von einigen sehr enttäuscht worden und zunehmend erschrocken über die gängige Oberflächlichkeit, so dass ich gerne zuhause bin und mich mit meinem Hobby beschäftige :D

 

Da ich halt auch nicht ständig Besuch kriege, isset auch relativ egal wie es hier aussieht, solange die, die hier wohnen das noch in Ordnung finden ;)

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Hmmm Sozialkontakte.

Ich glaube nicht, dass ich welche vermeide, weil ich nähe. Bin beim Nähen auch gern mit meinem Radio allein.

Aaaber durch das Nähen und das Forum habe ich eine solche Bereicherung meiner Sozialkontakte erfahren :winke: :winke:

Was ist eine Freundin gegen eine Freundin, mit der man nähen kann und übers Nähen reden :freu::ja::bussi::schneider:

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Ich nehme mal an, das ist eine Phase bei mir, dass ich lieber nähe als was anderes zu tun (und jetzt rede ich von abends, da ich tagsüber arbeite) und mache mir keine Sorgen mehr um das "schlechte" Gewissen, wenn's mal mehr "besetzte" Abende gibt und ich mich (im geheimen) darüber ärgere. Es wäre eigentlich auch nicht so schlimm, GöGa allein vor dem Fernseher (schlafen) zu lassen und anstatt (mal, nicht immer) zu nähen? GöGa hat da auch keine Probleme mit, sondern ich.

Im übrigen muss ich Isebill recht geben, als Beruf wär der Spass dann weg!

Mein Vater hätte gesagt "andere Probleme haste wohl nicht?" :D

In diesem Sinne liebe Grüsse LiLo

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Ich verbinde das eine mit dem anderen - durchs Nähen habe ich einerseits soziale Kontakte, (Nähtreff etc) aber auf der anderen Seite kann ich da auch wunderbar meinen Hang zum Eigenbröteln ausleben :D

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Hmmm Sozialkontakte.

Ich glaube nicht, dass ich welche vermeide, weil ich nähe. Bin beim Nähen auch gern mit meinem Radio allein.

Aaaber durch das Nähen und das Forum habe ich eine solche Bereicherung meiner Sozialkontakte erfahren :winke: :winke:

Was ist eine Freundin gegen eine Freundin, mit der man nähen kann und übers Nähen reden :freu::ja::bussi::schneider:

Du sagst es! Genau so sehe ich das auch!!! :hug:

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Im übrigen muss ich Isebill recht geben, als Beruf wär der Spass dann weg!

In diesem Sinne liebe Grüsse LiLo

 

Stimmt nicht! Es macht mir auch nach über 30 Jahren immer noch Spass.

Liegt wohl daran das es ein besonders schöner Beruf ist!:schneider:

 

LG

Radieschen

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:D:D:D:D:D

hahahaha

 

den Haushalt hab ich Mo., Di. und Mi. zugunsten der geliebten Näherei liegen lassen! :rolleyes:

Und richtig war es auch :D, ab Do. hatte ich die Kids krank zu HAuse und heute hat mein GöGa (zähneknirschend ;) ) mit angefasst!

 

Trotz Kinder-krank : Gute (Näh-) Woche!!! :D:D:D:D:D

 

LG

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Ohhhja, das kenn ich alles auch sehr gut.

 

Seit ich nähe, hab ich abends keine Lust mehr zum Telefonieren. Meine Sozialkontakte haben sich seitdem auf ein sehr erträgliches Maß eingeschränkt :D - soll heißen: es sind nur die guten Freunde übrig geblieben, die das wissen und denen das egal ist. Allerdings freu ich mich inzwischen auch über geplatzte Verabredungen, denn es ist nicht mehr leere Zeit, sondern geschenkte Nähzeit, die dabei herauskommt. Was nicht heißt, dass ich mich nicht freue, wenn Verabredungen stattfinden!

 

Lesen tu ich auch nur noch selten (dabei hab ich mal Germanistik studiert...) und das Klavier hab ich auch fast nie mehr angefaßt seitdem (dabei hätte ich mal fast Musik studiert). So what? Es werden auch wieder andere Zeiten kommen, das sehe ich so wie manch anderer hier auch.

 

Was das Liegenlassen betrifft: bei mir bleibt das regelmäßige Aufräumen am ehesten auf der Strecke. Die Weihnachtsdeko ist auch noch nicht komplett entfernt...

 

Herr Glückskind leidet übrigens nicht unter der Näherei, der ist ohnehin in der Regel 4-5 von 7 Abenden in der Woche bis ca. 22/23 Uhr weg - und leider nie an denselben Tagen - so dass auch ich nicht rauskomme. Da freu ich mich, wenn mir meine Nähmaschine ein bisschen Gesellschaft leistet!

 

Beruhigt mich ja aber, dass es anderen auch so geht wie mir. Wir sind alle offenbar viel weniger komisch als wir denken. :D

 

Liebe Grüße,

Juliane

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Lesen tu ich auch nur noch selten (dabei hab ich mal Germanistik studiert...)

Juliane

 

Das kenn ich!

Deshalb bin ich auf Hörbücher umgestiegen - erst im Auto und jetzt beim Nähen!

 

Und auch beim Ordnung halten machen sich die Knöppe in den Ohren Super! :super:

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Hörbücher hab ich auch ganz viele, ich hab die früher immer gehört weil ich beruflich viel fahren mußte (Kurier-Dienst). Eigentlich nie dran gedacht das ich die ja auch daheim hören könnte. Danke fürs Erinnern.

 

Grüße

 

Mo

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hallo,

 

also bevor ich nähe, versuche ich doch meine alltäglichen Arbeiten zuerst zu erledigen. Deshalb wird das Nähen leider etwas vernachlässigt. Aber ich werde mich bessern.:D

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Ja, Hörbücher gehen einigermaßen, aber ich muß eben doch hin und wieder denken beim Nähen ;) und herumlaufen (Nähmaschine und Zuschneidetisch stehen nicht im selben Raum, wenn auch in angrenzenden Räumen, aber wenn ich das Hörbuch an der Nähmaschine an habe, höre ich es nebenan nicht mehr gut).

Am liebsten nähe ich ja, wenn Herr Glückskind friedlich neben mir am Rechner sitzt und seinen Homeofficekram macht - oder, die Krönung des Ganzen, wenn er mit meiner Großen legobauend neben mir auf dem Boden liegt, während das Baby friedlich schläft. Hach. So sieht mein perfekter Sonntagnachmittag aus. Wenn dann statt nachts auch noch nachmittags was fertig wird, über das sich dann alle freuen (jepp, Herr Glückskind freut sich über die fertigen Teile genauso wie ich! :hug:), dann ist das wirklich nicht zu toppen.

(Ich kann nicht so spielen wie Herr Glückskind. Ich kann auch nicht mitspielen, weil ich neben so viel Spielkreativität immer ehrfürchtig verstumme. Außerdem sieht das Kind den Papa schon selten genug, da muß ich mich nicht auch noch dazwischenstecken, wenn er denn mal da ist.)

 

Och, und dass manche persönlichen Dinge wie lesen oder Musik machen auf der Strecke bleiben stört mich gar nicht. Ist doch mein Leben - wen interessiert es, wie ich meine Hobbys gewichte? ;)

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Radieschen: versteh mich nicht falsch, ich meinte, Nähen ist nicht mein Beruf (ich verwalte eine kleine Firma) insofern: wenn ich Nähen zu meinem Beruf machen würde wäre der Spass (sehr wahrscheinlich) flöten.

 

Anders ist es natürlich, wenn das Nähen der gelernte Beruf ist!!!

(soll ich jetzt ein klein bisschen neidisch sein auf Dich :rolleyes: ?)

 

Gruss LiLo

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Anders ist es natürlich, wenn das Nähen der gelernte Beruf ist!!!

(soll ich jetzt ein klein bisschen neidisch sein auf Dich :rolleyes: ?)

Gruss LiLo

 

Nein, neidisch brauchst du auf keinen Fall sein. Da es bei dir nur Hobby ist kannst du dir schließlich aussuchen was du nähst (das was dir Spass macht).

Das kann ich nicht immer. Aber wenn ich dann mal Sachen machen muss die mir nicht so viel Vergnügen bereiten denke ich immer:" Ich kriegs ja bezahlt!"

Aber generell ist es ein toller Beruf - ich möchte nichts anderes machen.

(ausser vielleicht eine kleine Firma leiten:freu:)

 

LG

Radieschen

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Hörbücher hab ich auch ganz viele, ich hab die früher immer gehört weil ich beruflich viel fahren mußte (Kurier-Dienst). Eigentlich nie dran gedacht das ich die ja auch daheim hören könnte. Danke fürs Erinnern.

 

Gern geschehen!

 

Ja, Hörbücher gehen einigermaßen, aber ich muß eben doch hin und wieder denken beim Nähen ;) und herumlaufen (Nähmaschine und Zuschneidetisch stehen nicht im selben Raum, wenn auch in angrenzenden Räumen, aber wenn ich das Hörbuch an der Nähmaschine an habe, höre ich es nebenan nicht mehr gut).

 

Das mit dem Denken kenn ich! Is' blöd, aber dann muss das Gerät halt pausieren. :rolleyes:

Und das mit dem rumlaufen gibt sich, wenn man einen tragbares Gerät mit Knöppen in den Ohren hat ... ;)

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