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danibk

Brautkleid in Gr.52 - Anfangsfragen

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Hallo

 

Meine Cousine hat mich gefragt, ob ich ihr Brautkleid nähen könnte. Ich bin geehrt ob ihres Vertrauens (nähe meist Kindersachen) aber auch noch sehr skeptisch, ob ich ihre Wünsche überhaupt umsetzen kann.

 

Zum einen ist sie sehr gross (1,82m) und trägt derzeit Gr. 52, wenn ich mich an Schnittmustergrössen orientiere. Ihre Wunschvorstellung ist ein Kleid in A-Linie mit Neckholder und türkisen Akzenten. Wenn möglich eine einseitige Raffung in Taillenhöhe. Hinten ein Schnürung.

Ansatzweise so 08-3100_1.jpg

 

Als Oberstoff haben wir einen reinweissen Duchesssatin angedacht. Ich gehe davon aus, das für einen vernünftigen Sitz ein Corsage im Oberteil eingearbeitet werden sollte.

Zusätzlich zu all diesen Details kommt noch die Schwierigkeit, das ihr Budget leider nicht so üppig ist. Für Material kann sie ca 200,-€ ausgeben.

 

Um jetzt wirklich eine vernünftige Entscheidung treffen zu können, hätte ich gerne eure Erfahrungen gewusst:

1. Mir ist nicht ganz klar geworden, welches Futter bei Brautkleidern verwendet wird? Und welches Futter wäre empfehlenswert gerade für ein solches Kleid? Mir sind einige Begriffe untergekommen (Seide, Ponge, Venezia) aber leider sehe ich nicht durch, was wann vorteilhaft ist.

2. Ist es überhaupt realistisch, bei diesem Budget zu beginnen?

3. Ich habe noch nie ein Kleid in diesem Umfang genäht. Vermutlich werden wir diesen oder diesen Schnitt als Grundlage nutzen und entsprechend abändern. Irgendwie bezweifel ich gerade ob ich nur mit Schnittmuster und Stoff ein Brautkleid zustande bekomme. Wo finde ich Informationen zu diesen kleinen Details, die ein Brautkleid erst ausmachen? Sicherlich nicht in den Nähanleitungen, oder?

4. Das Buch "Bridal Couture" ist derzeit nicht unter 60€ zu kaufen, kennt ihr noch andere empfehlenswerte und bezahlbare Literatur zum selben Thema?

 

Irgendwie habe ich das Gefühl, es wäre verantwortungsvoller, das Ganze abzulehnen. Andererseits reizt es mich durchaus, mal so richtig anspruchsvoll zu arbeiten.

 

Danke im Voraus, Dani

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Als erstes würde ich Dir zu einem Probekleid raten, oder eher nicht raten sondern mach es auf jedenfall ;)

 

Wenn Du einen günstigen Stoff findest, könntest Du mit 200 euro eventuell schon hinkommen :rolleyes:

 

Ich habe Anfang des Jahres auch mein eigenes Brautkleid selber genäht. Den genauen Betrag kann ich nur schätzen weil ich ettlich viel Kleinkram (Spitzen, verschiedene Röschen und und und) gekauft hab, die ich dann doch nicht verwendet habe. Aber für das was ich verwendet habe würde ich ca. 130 rum schätzen :rolleyes:

In meiner Galerie ist ein Foto. Achso ich habe Taft verwendet, der war recht günstig.

 

Zu einer Corsage würde ich raten, das formt schön und hängt dann nicht wie ein Sack. Eventuell könntest Du das ganze auch als 2 teiler machen, wäre vieleicht auch leichter für Dich zu nähen wegen der Schnürrung hinten.

 

Du kannst auch hier mal die Suchfunktion nutzen, es haben schon viele hier ein Brautkleid genäht, da findest Du einige Tips.

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Hallo!

 

Corsage hätt ich auch gesagt! Der Einzelschnitt 8467 geht zwar nur bis Größe 48, wäre aber vielleicht ne Überlegung wert? Burda 8321 hat zwar ne Raffung, geht aber leider nur bis Größe 44.

 

Ich bin auch noch stark am überlegen, ob ich mein Kleid selbst nähen soll! Wegen der Verarbeitung werd ich in größere gute Läden gehen, und mir dort die Abend- (teilweise auch Brautmode) mal genauer anschauen!

 

Ob du es machen sollst oder nicht, kannst natürlich nur du entscheiden!

 

Gruß Mimi

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Hallo - aus meiner Sicht ist eine ganz entscheidende Frage - wieviel Zeit hast Du - sprich - wann soll die Hochzeit sein?

 

Spezielle Verarbeitung für Brautkleider - hmm - da hab ich so gar keine Vorstellung. Was sollte daran so grundsätzlich ganz anders sein als bei einem langen Abendkleid???

 

Sabine

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Guten Morgen,

wenn du schreibst "Nähe meist Kindersachen", hast du schon mal ein Abendkleid genäht?

Wenn nicht, halte ich deinen Plan für sehr schwierig. Es braucht schon einiges an Erfahrung für Andere zu Nähen und Schnitte abzuändern und das Nähen von "schwierigen" Stoffen kommt auch noch dazu.

Das solltest du nicht unterschätzen. Wenn du es dir zutraust, dann wünsche ich dir viel Spaß und drück dir die Daumen, dass es so klappt, wie ihr euch das vorstellt.

Ganz liebe Grüße Angelika

 

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Termin der Hochzeit wäre Mitte April. Also noch ein bischen Zeit.

 

Ich habe noch kein Abend-oder ähnliches Kleid genäht. Bin aber vorher immer bemüht mich konsequent einzulesen. Deswegen auch meine Frage nach geeigneter Literatur. Auch damit ich wirklich abschätzen kann, was für Arbeit und Arbeitsschritte in solch einem Kleid steckt.

Ich habe mich schon redlich durch die Suche geforstet, aber ich werde dort nicht wirklich fündig. Insbesondere zur ersten Frage mit dem Futter.

 

LG Dani

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Wieviel Arbeitsschritte in so einem Kleid stecken hängt auch davon ab, wie du es verarbeiten willst.... Ein Abendkleid von C&A ist anders verarbeitet als ein Brautkleid im hochwertigen Sektor.

 

Ihr solltet zuerst mal in Läden gehen und ein paar Kleider anprobieren und dabei auch mal einen Blick auf das Innenleben werfen. Auch von Abendkleidern. Gerne in verschiedenen Verarbeitungsqualitäten.

 

Als Buch ist Bridal Couture wohl leider die Referenz, aber vielleicht findest du es in einer Bibliothek zum Ausleihen? Auch andere Bücher über Couture Techniken (Carr, Shaeffer, King,...) enthalten sicher den einen oder anderen nützlichen Tip.

 

200 EUR für Stoff ist vermutlich machbar, Seide ist bei der geplanten Rockweite nicht drin, aber es gibt durchaus Polyesterstoffe die nicht allzugruselig aussehen. Für einen Tag kann man auch im Bereich Vorhangstoffe durchaus mal brauchbare Taftstoffe bekommen. Da sind nämlich Restposten oft auch noch recht groß, weil was für eine Runde Vorhänge nicht mehr reicht, gibt dennoch oft noch ein Kleid. (Nein, das sieht nicht aus wie reine Seide, aber ich denke jetzt als Vergleichsbasis an ein Kleid wie man es für 200 EUR kaufen könnte.) Sonderposten zu finden kostet allerdings Zeit, weil man rumlaufen muß und suchen, die wirklich guten Sachen kommen meist nicht bis ins Internet. :D (Und keinesfalls bestellen ohne vorher Stoffproben anzufordern.)

 

Beim Futterstoff kommt es auch auf den Kleiderstoff an. Bei einem Kleid aus Polyester oder Viscose wäre ein Seidenfutter sicher "overkill". Viscosefutter, besonders von Marken wie Venezia oder NevaViscon sind in der Regel antistatisch, es gibt aber auch günstige Polyesterfutter. Da muß man halt abwägen, worin man zu sehr schwitzt, aber moderne Microfasern sind da auch besser als das gute alte Nyltest-Hemd aus den 70ern. :D Und am besten anfassen, bevor man kauf. (Als Kompromiss kann man bei einem am Oberkörper engen Kleid auch den Oberkörper mit einem besseren Futter abfüttern und für den Rockteil, der ja nicht am Körper anliegt, ein günstigeres nehmen.)

 

Arbeit... Arbeit wird es viel machen. Und auf alle Fälle vorher ein Probekleid! Das muß nicht komplett ausgearbeitet sein, aber der Schnitt sollte vorher angepasst sein, bevor es an den "guten" Stoff geht.

 

Aber wie gesagt, das Ausmaß der Arbeit hängt auch von der gewünschten Verarbeitungsqualität ab. Kompromiss heißt da das Zauberwort.

 

Ob du das machen magst, ist dann deine Entscheidung.

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Hallo, vielleicht kannst du hier den einen oder anderen Tip entnehmen: traumhafte Brautkleider mit Materialaufwand unter 20 Eur - Hobbyschneiderin + Forum

 

Ich bewundere deinen Mut. Ich habe immer einen Heidenrespekt vor so rutschigem Stoff.

Ich hatte neulich ein Brautkleid in der Mache (aber nur repariert, nicht selbst genäht), da bestand der Futterstoff aus Viskose.

Meine Schwägerin, die auch in der von dir angepeilten Größengruppe liegt, trug zu ihrer Hochzeit ein cremefarbenes Seidenkleid (ärmellos, oben eng anliegend und nach unten hin ausgestellt) und ein Bolero aus Spitze dazu. Obwohl sie wirklich nicht schlank ist, sah sie in dem Kleid zum Anbeißen aus.

 

LG Heike

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Hallo - weiterer Tip - ich würde unbedingt versuchen, einen Schnitt zu bekommen, der dem Wunschmodell möglichst nah kommt. Keiner Deiner beiden Schnitte ist ein Neckholder - das mal eben umzubauen ist ganz sicher nicht einfach. Und der Fall der Rockteile ist auch ganz anders als bei Deinem Bild.... Neben Burda bietet sich für Abend- / Brautmode Vogue an - die haben da eine ziemliche Auswahl - auch in größeren Größen. Und darauf achten, dass der Schnitt dann wirklich auch in der passenden Größe da ist - ich würde nicht versuchen, einen Schnitt um mehr als eine Größe zu vergrößern.....

 

Marions Tip kann ich auch nur unterstreichen - unbedingt mal Kleider probieren gehen - damit auch sicher ist, dass der ausgesuchte Stil tatsächlich auch an der Frau so aussieht, wie man sich das vorgestellt hat.... Und wenn das erledigt ist - dann quasi sofort nach einem passenden Schnitt suchen und mal ein Probemodell machen. Dabei merkst Du dann schon relativ bald, ob Du mit den Nähtechniken (zum Beispiel für den "Unterbau") und der Schnittanpassung vielleicht doch überfordert bist - und dann ist immer noch Zeit für Alternativen. Dafür sollte das Probemodell aber dieses Jahr noch halbwegs fertig werden - weil 3-4 Monate sind dann nicht mehr wirklich lang, wenn Deine Freundin dann noch nach einem passenden und günstigen Kleid suchen muss.

 

Sabine

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Hi!

Bin ja so'n bißchen Braut,-Cocktail-, Abendkleid-geschädigt......

Aaalso: Mit dem Materialpreis solltest Du sicher hinkommen, aber begib Dich JETZT auf die Suche, bevor zu viel neue Ware hereinschneit, damit Du noch Sonderposten bekommst. (Wo wohnst Du??? Gibt es dort oder in der Nähe Stoffgeschäfte, Lager, Konfektions-Restverkäufe??)

Zu Deiner Stoffwahl: Duchesse ist der feste, nicht fließende große Bruder vom rutschigen und flutschigem Satin!! Unbedingt Duchesse nehmen, wenn Du Anfänger bist! (Achtung: Es gibt gern auch mal Acetat- oder Viscose-Acetat-Duchesse, der trägt sich deutlich angenehmer als Polyester!)

Zum Futter: Es sollte antistatisch sein, damit die Röcke nicht aufeinanderkleben! Im Oberteilbereich würde ich zusätzlich auf gute Hautverträglichkeit achten!

Zu Deinen verlinkten Modellen: Beide sind ohne Corsage angedacht.... Du meinst sicher eine Wäschecorsage zum Druntertragen, oder soll das ein trägerloses Bustierkleid werden???

Gruß,

Martin

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Stoffproben sind schon ein paar hier bzw auf dem Weg.

Ich wohne in Berlin und habe auch einen Karstadt in der Nähe, welcher den wirklich schweren Duchessesatin führt. Würde jetzt also bei der Stoffbeschaffung nicht so das Problem ansetzen, wenn ich denn weiss was ich brauche.

 

Sehr problematisch sehe ich derzeit einfach das Thema Schnittmuster. Ich habe kein Schnittmuster gefunden, welches Corsage, Neckholder, A-Linie Und Übergrösse vereint. Gerade die Grösse scheint echt das kniffligste zu sein. Nach amerikanischen Grössen trägt meine Cousine Brust und Bauch Gr. 26 und Hüfte Gr. 24. Bei Burda ist es Gr. 52. Das machts nicht gerade einfacher.

 

Es soll eigentlich nicht trägerlos werden. Alternativ überlegt sie halt, eine Corsage als Unterwäsche zu tragen, so das das Kleid keine mehr beinhalten müsste.

 

Hach Mensch... wahrscheinlich wärs das beste sich 10 Meter Schwedennessel zu besorgen und einfach mal zu testen.

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Hallo, wenn Sie noch nie so etwas anspruchvolles genäht haben, könnte dies doch etwas schwierig werden. Ein Brautkleid in Gr 52 zu nähen ist viel schwieriger zu nähen als eins in Gr 38. Meistens haben die Damen da keine Taille mehr und die Proportionen stimmen nicht mehr überein. Die Braut soll mal ein Nechholderkleid in einem Laden probieren, ob sie sich darin wohl fühlt und wie das passt. Falls Sie unbedingt das Kleid nähen wollen, auf alle Fälle brauchen Sie einen guten Schnitt, und es muß ein Probekleid genäht werden. Erst dann würde ich den original Stoff kaufen, wenn das Probeteil sitzt. Über Stoff und Futter würd ich mir noch keine Gedanken machen, beim Kauf würde ich darauf achten, daß der Oberstoff nicht knittert, hierfür den Stoff mit der Hand zerknüllen falls nur Falten übrigbleiben, dann nicht nehmen, Stoff soll nach dem Knittertest wieder glatt daliegen. Gruß

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Eine feste Corsage bzw. in dem Fall eher ein Korsett oder einen anderen festen Unterbau zu kaufen ist eine gute Idee. Das spart viel Mühe. Das muß aber passieren,bevor du das Kleid anpasst, also vor dem Probeteil. (Gerade bei großen Größen rentiert sich der Unterbau meist um so mehr, weil mehr da ist, was man wegschnüren kann. Nur sollte die Trägerin vorher mal einen Tag im gewünschten "Festigkeitszustand" rumlaufen, damit sie merkt, wie fest es für sie noch angenehm ist.)

 

Und auf alle Fälle: Zwinge sie in ein Brautmodengeschäft und sie soll dort was anprobieren! Von der Vorstellung, daß du einen Schnitt findest, der genau so ist, wie gewünscht kannst du dich schon verabschieden (das geht aber den meisten mit kleineren Größen genauso, genau die gewünschten Elemente gibt es nie.), du wirst basteln müssen und das wird etwas Arbeit sein.

 

Wobei der Rock das einfachste ist.

 

Wenn es eine Corsage sein muß, dann kannst du auch einen trägerlosen Schnitt nehmen und den Neckholder hinbasteln. Da Neckholder den Rücken ohnehin nicht halten, ist es dann schon fast egal, ob die Träger im Schnitt vorgesehen sind oder nicht.

 

Neckholderschnitte habe ich einige gefunden:

 

Butterick aus der Retro-Collektion:

 

B5214.jpg

 

Dann hat Simplicity einen Neckholder als Sommerkleid (2947, falls die Verlinkung nicht klappt):

 

Plus Size Sewing Patterns : Simplicity Patterns : Plus Size Dresses

 

Auch die Tunika 4277 könnte man Richtung Kleid verlängern, wobei ich die Neckholdervariante schon genäht habe und diese nicht gut konstruiert ist. Da wurde wohl einfach das Rückenteil weggelassen und dabei vergessen, daß die Tunika dann ja trotzdem noch irgendwie halten muss... (Man kann es anpassen, aber es ist mühsam)

 

Plus Size Sewing Patterns : Simplicity Patterns : Misses Plus Size Tops

 

XL bei KwikSew sollte eigentlich auch noch passen:

 

3402.jpg

 

Eine Alternative zu einem echten Neckholder wäre dann so was, sieht vorne genauso aus, ist aber einfacher anzupassen:

 

B5183.jpg

 

Oder auch die amerikanischen Armausschnitte von diesem Modell:

 

B5175.jpg

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Schau mal!

Hier habe ich einen 'Baukasten' von McCall's, der sich hervorragend eignet, um Deinem Beispielschnitt näher zu kommen.

Übrigens finde ich den Gedanken, einen Zweiteiler zu nähen, gar nicht mal schlecht.

Ist sicher auch praktischer..............

Klick!

Die verschiedenen Rockschnitte bieten auch eine gute Bastelgrundlage: Du hast Bahnen und eine Form ohne Bahnen.;)

M.

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(Wenn die Braut aber nun mal ein einteiliges Kleid will... :rolleyes: Bräuten zu widersprechen ist immer ganz schlecht... *g*)

 

(Der verlinkte Schnitt ist übrigens von Simplicity, die gehören meines Wissens nicht zu McCall.)

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Hallo,

 

aus eingener Erfahrung kann ich dir nur raten auf jeden Fall im guten Geschäft für Abend/ Brautmode Kleider anprobieren!

 

Als meine Hochzeit anstand hatte ich mich total in ein Kleid verknallt, habe es dann gegen anraten einer wirklich guten Verkäuferin auch anprobiert (nein, das wird Ihnenn nicht gefallen), die Frau hatte EINDEUTIG Recht! Mein erster Gedanke: Oh Nein, bloß nicht. Sieht man häuftig erst wenn man es an hat. Bin dann bei einem vollkommen anderen Schnitt gelandet, sah gut aus und habe mich wohl gefühlt.

 

Auf jeden Fall Probeteil nähen!

 

Durfte vor einiger Zeit Freundin Notfallhilfe bei ihrem Neckholder Oberteil mit Reverskragen helfen. War leider schon zugeschnitten, kein Probeteil, der Kragen saß am ende dann doch "etwas" hoch am Hals.

 

Wünsche dir viel Erfolg und Geduld bei deinem Vorhaben!

 

Alles Gute!

 

Petz

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Hallo,

 

ich denke, das große Problem ist nicht ihre Kleidergröße und das Budget, sondern ihre Körpergröße. die mit 1,82m weit über den Normmaßen der normalen Schnittmustern liegt.

Wenn Du keine Erfahrung mit Schnittanpassung hast, könnte das schwierig werden.

Im Prinzip stimmt ja in der Länge nichts mit den Schnittmustern überein.

Normalgröße ist 1,68 glaube ich

Es gibt manchmal Schnitte für Lange: 1,74

 

Da liegt sie immernoch weit drüber...

 

Wenn Du noch gar keine Erfahrung mit Änderungen an Schnitten hast, weiß ich jetzt echt nicht, was ich Dir raten soll. Einerseits bewundere ich Deinen Mut, das zu schaffen, andererseits weiß ich aus Erfahrung, das so etwas sehr schwierig werden kann

 

dosine

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Ihr solltet auch unbedingt schauen, dass ihr der Schnitt steht. Also versuchen, etwas ähnliches mal in einem Geschäft zu finden und dann unbedingt anprobieren. Wenn ihr nämlich am Ende merkt, dass die Raffungen in der Taille unheimlich auffallen und der Speck am Rücken über dem Neckholder rausschaut, ist die Braut vielleicht doch unzufrieden und unglücklich mit dem Teil.

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Hallo, ich würde hier auch zu eienem 2- Teiler raten, Hier wäre ein Bahnenrock mit 6 Bahnen ideal , denn oben am Bund wäre alles glatt und unten Richtung Saum könnte man eine schöne weitfallende Weite einbringen, Oberteil kann man dann ja in Neckholderform machen, hier spielt die länge des Oberteils eine Rolle, denn man kann das ja etwas länger schneiden und man kann Problemzonen verdecken, ich würde das Vorderteil und das Rückenteil etwas runden . Eine Schnürung würd ich im Rücken nicht machen , sondern einen Schlingenverschluß mit kl. stoffüberzogenen Knöpfe. Falls das alles dann zu nackig wirkt , wäre einen kl. Stola aus schöner Spitze ideal. Und wenn das alles schön geschneidert ist , fällt es wenig auf , dass es ein 2 Teiler ist. Ich sehe da 2 Vorteile . 1. ein 2-Teiler wäre für so eine große Braut vorteilhafter und 2. vom Nähablauf her doch etwas einfacher, für Anfänger, Gruß aus Bayern.

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Hallo,

 

ein schwieriges Unternehmen, wenn noch kein Schnitt vorhanden ist bzw. der erst noch aufwändig verändert bwz. zusammengestellt werden soll.

 

Mir wäre das, ehrlich gesagt, für ein so bedeutendes Kleidungsstück eine Nummer zu groß. Dabei nähe ich schon über 25 Jahre und werde in den nächsten Wochen mit meinem eigenen Brautkleid (in Übergröße) anfangen.

 

Bei meiner Schnittsuche habe ich mich an den vorhandenen Schnittmustern orientiert, das ist wesentlich einfacher, dazu ist auch eine ausführliche Anleitung dabei denn ich habe zwar schon Cocktailkleid und Abendkleid genäht jedoch noch kein Brautkleid.

 

Zur Schnittwahl - Neckholder, schmales Oberteil mit Schnürung hinten und Raffung an einer Seite in Taillenhöhe - wurden schon ein paar kritische Meinungen geäußert. Ich würde das auch vorsichtig sehen, weiß Deine Cousine dass ihr so ein Schnitt steht? Z.B. Raffungen an der Seite kann ich mir nur bei kurvigen Figuren vorstellen (was nicht unbedingt mit der Konfektionsgröße zu tun hat) Ich würde ebenfalls empfehlen, ein ähnliches Kleid in einem Laden anzuprobieren. Und auch eine entsprechende Wäschemieder oder eher Korsett, falls sie sowas nicht schon immer trägt, unbedingt ausprobieren ob man das als bequem empfindet.

 

Mein Kleid wird wohl dieses hier werden: VoguePatterns - V8076 - MISSES DRESS - 8076 in der Größe 20 oder 22 (Oberweite 90D, Taille und Hüfte eher Gr. 46) Bei der Schnittform weiß ich dass mir das steht, besonders der Ausschnitt fasziniert mich (nehme das mittlere Modell, es hat eine angeschnittene Schleppe). Raffungen oder Schnürungen würden bei meiner Figur nur auftragen, da ich kein Korsett oder ähnliches darunter tragen möchte (mir ist das viel zu unbequem!). Ein Probekleid werde ich dennoch nähen, oder sagen wir ein Probeoberteil. Das Kleid hat drei Lagen: Oberstoff, eine mittlere Lage und Futter (weiß nicht wie das auf Deutsch heißt). Meinen Balkonet-BH für das Kleid habe ich natürlich schon gekauft, soll ja alles genau dazu passen.

 

Zum Material kann ich nicht viel sagen, ich habe mir reichlich Satin und leichten Chiffon am Stoffmarkt besorgt; dazu noch bestickten Taft für ein Jäckchen. Taft ist für mein Kleid ungeeignet, ich brauche etwas fließendes.

 

LG

 

Ulrike

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Hallihallo,

mich würde stark interessieren was aus dem Projekt geworden ist?

Wurde es realisiert?

LG

Ulrike

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Wir sind dabei. Grundlage ist ein zweiteiliges Ensemble von Simplicity, die ersten beiden Probecorsagen haben wir bereits fertig. Jetzt folgt noch eine letzte Probecorsage für die Anpassung des Neckholders und dann geht es bereits an das eigentliche Kleid. Der Schnitt soll einfach und geradlinig bleiben, da ihr zuviel Getüddel nicht behagt.

Stoff und Futter sind auch gekauft und derzeit ist das Budget gut eingehalten, haben vorher gut verglichen und gesucht. Im Februar nähen wir das Kleid und der März bleibt dann komplett für Verschönerungen.

 

LG dani

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Schön dass Du den Thread noch beobachtest ;)

 

Welcher Schnitt von Simplicity ist es denn?

 

Macht ihr noch eine Schnürung und eine Raffung oder lasst ihr es glatt?

 

Ein Foto von dem Ensemble würde mich sehr interessieren!

 

LG

 

Ulrike

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Vorlage ist Simplicity 4401.

 

Vorerst wird es keine Raffung geben. Erst einmal wollen wir ein fertiges Kleid haben um dann zu schauen, wo und wie wir es am gelungensten verzieren. Da halt keine grosse Tüddelei da sein soll, wird es eher auf ein paar türkise Akzente hinauslaufen.

Foto kommt, sobald ein vorzeigbares Ergebnis da ist.

 

LG dani

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