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    Vorgestellt und nachgenäht - Vogue Herbst 2020 (mit Zweiteiler V1820)

    Einen roten Faden zu finden fällt mir diesmal bei der Herbstkollektion von Vogue etwas schwer. Eher so das Auswahlmenü, für alles was dabei. Viel Karo (mehr oder weniger konservativ), aber auch wilde Muster in den Stoffen und Color-Blocking. Üppige Volants genauso wie schlicht und glatt.

     

    V1832, Copyright McCALL's ® Company, NY
    "Trainingsanzug" V1832
    Copyright McCALL's ® Company, NY

    Zwei Jahre Cocooning und Leben auf dem heimischen Sofa sind an der Kollektion jedenfalls nicht spurlos vorbei gegangen. Die Jogginghose ist ja schon lange auf unseren Sofas angekommen und so ist es nur konsequent, wenn mit dem Modell V1832 auch der gute alte Trainingsanzug aus meiner Kindheit sein Revival bekommt. Statt der drei Streifen (okay, eine Variante mit Kapuze und Streifen auf dem Ärmel gibt es auch) kommt diese Variante allerdings im klassischen Karo daher. Wenn man es schafft einen Sweatshirt Stoff in dem Design zu bekommen ist das Resultat tatsächlich ein überraschend "angezogener" Anzug. Bei dem man zumindest darüber nachdenken kann, ihn auch im Büro zu tragen. Wenn man da mal wieder hin muß.

     

    Ähnlich hybrid die Jogginghose V1828. Eine einfarbig schlichte Version, eine, die durch Stoff und Kontraststoff deutlich interessanter wirkt.

     

    Der oversized Sweater V1826 gibt es ebenfalls in sportlich schlicht und in einer glamouröseren Variante. So man einen dafür passenden Stoff bekommt. Aber obwohl ich eigentlich kein Fan von Sportklamotten außerhalb von Trainingshallen bin, könnte ich mir den Trend dann doch für mich vorstellen.

     

    Kleid V 1822, Copyright McCALL's ® Company, NY
    Kleid in Retro-Romantik: V1822
    Copyright McCALL's ® Company, NY

    Aber es geht auch ganz anders. Wieder mit Karos ist Kleid V1822 ganz weit von Sportkleidung weg, eher ein bisschen Romantik, ein bisschen Retro. Aber ziemlich süß und macht eine tolle Figur. (Und ich mag es, wenn kreativ mit Karos gespielt wird.)

     

    Ebenfalls klassisch und etwas romantisch ist das Top V1824 mit einer auffälligen Volantrüsche. (Nur überhaupt nicht praktisch, ich zumindest könnte mir glaube ich keine hochgeschlossene Bluse auf dem Rücken zuknöpfen.

     

    Dass so ein Stil auch mit Hose geht, zeigt Modell V1829. Tiefe Bundfalten sind sehr weiblich, auch der Stoffgürtel passt dazu.

     

    Wer klassisch lieber mit klaren Linien mag, für den bietet sich der Hosenanzug V1831 an. Kurze, zum Saum hin weite Jacke und eine schmale Hose mit Schlag dazu ergeben eine interessante Silhouette. Ganz ohne Rüschen.

     

    Eine interessante und ungewöhnliche Form findet sich auch bei der Jacke (mit oder Ärmel) V1817 von Marcy Tilton. Asymmetrisch, oben glatt, unten angekräuselt... und je nach Geschmack eignet sich der Schnitt auch sehr gut für Fans von Mustermix oder Color-Blocking.

     

    V1820, Copyright McCALL's ® Company, NY
    Zweiteiler V1820
    Copyright McCALL's ® Company, NY

    Nachgenäht V1820

     

    Für ungewöhnliche Details und eine spannenden Silhouette hat sich auch unsere Testerin mondwicht entschieden.

     

    Der Zweiteiler V1820 von Sandra Betzina hat ein relativ schlichtes Oberteil (das aber aus vielen Teilen zusammengesetzt ist) und einen sehr auffälligen Rock. Zudem lässig und aus Jersey sicher auch gemütlich.

     

    Unsere Testerin hat diese lässige Kombination in eine sehr elegante Variante verwandelt.

     

    Bei der Größenwahl hat sie sich nach ihren Vorkenntnissen gerichtet:

    Bei der Auswahl der Größe habe ich mich, wie vor Jahren schon in einem Nähkurs gelernt, beim Oberteil nach der Brustweite, beim Rock nach der Hüftweite gerichtet. Von der Taillenweite her hätte ich hier zwar eher Größe D wählen müssen, da der Rock aber mit Gummizug gearbeitet wird, war die kleinere Größe hier gar kein Problem.

    Auf der Außenseite der Packung ist hierzu leider keine Auswahlhilfe vorhanden, auch im Innern konnte ich zu dieser Frage keine Hilfestellung finden.

     

    Gewählt hat sie dann Größe D für das Oberteil und Größe C für den Rock. (Da es sich hier um ein Sandra Betzina Modell handelt, kommt es mir einer eigenen Größentabelle. Was nicht so schlecht ist, weil man muß sie dann auch anschauen und kann nicht einfach nach der "wird schon passen" Kaufgröße wählen. :rolleyes:)

     

    V1820, Copyright McCALL's ® Company, NY
    Technische Zeichnung zu V1820
    Copyright McCALL's ® Company, NY

    Wenn man die Schnitttüte in Händen hält, ist es dann doch ganz nützlich auch noch Englisch zu verstehen. Denn übersetzt wird nur die Anleitung im Inneren:

     

    Außen auf der Verpackung befinden sich allerlei Angaben in englischer und französischer Sprache. Es findet sich eine Maßtabelle (in inch in englischer Sprache bzw. cm-Angaben in französisch und spanisch), nach der die benötigte Größe ausgewählt werden kann. Einige Größenangaben für das fertige Kleidungsstück befinden sich auf den Schnittmusterbögen. Entsprechend der benötigten Größe finden sich auf der Verpackung Angaben über die benötigte Stoffmenge, Futter, Einlagen und sonstige Kurzwaren, außerdem gibt es noch Stoffempfehlungen.

    Da ich zum Glück der englischen Sprache mächtig bin, kann ich mit ein wenig Verstand die Angaben für die benötigten Materialien der Verpackung entnehmen.

    Die Schwierigkeit des Schnittmusters wird mit fortgeschritten angegeben.

     

    Mondwicht hat nichts am Schnitt verändert, wenn man das will, gibt es aber ein paar Hilfen:

     

    Ich habe überhaupt keine Änderungen am Schnitt vorgenommen.

    Sind allerdings Änderungen notwendig, gibt es in der Anleitung Hinweise, wie dies geschehen kann (Schnitt verlängern oder kürzen, Anpassung an schmale Brust (gemeint sind hier aber eher schmale Schultern!), starke Oberarme, Anpassen der Brustabnäher an größere oder kleinere Brust)

     

    Was unsere Testerin gefallen hatte, waren neben dem Lagenlook auch die Möglichkeiten, mit vielen Stoffen zu spielen. Demgemäß lassen die Stoffempfehlungen auch viel Freiheit:

     

    Als Stoffempfehlungen werden fließende Strick- und Webstoffe empfohlen. Auf der Verpackung werden auch noch Rayon Challis, ITY Knits (google liefert hierzu auch Treffer) und Jersey empfohlen. Nicht geeignet sei der Stoff für obvious diagonals, also wohl Stoffe, die diagonal zur Wegkante verlaufen oder vielleicht auch Karos. Das sähe wahrscheinlich nicht so gut aus.

     

    Vogue 1820, Bild mondwicht
    Schwarz im Stoffmix
    Bild: mondwicht

    Ganz so einfach wie es klingt, war die Stoffwahl dann doch nicht:

     

    Ein wenig schwierig war es schon, was aber eher daran lag, dass ich es zeitlich nicht geschafft habe Stoffe shoppen zu gehen und mein Stoffschrank das, was ich wollte, nicht immer in der passenden Länge hergegeben hat. Gerade der Rock ist schon sehr stoffintensiv.

    Wenn man aber nicht gerade meint, an Weihnachten mit dem Nähen anfangen zu müssen und in einen Stoffladen gehen kann, sollte sich die Stoffauswahl nicht schwierig gestalten, da sowohl elastische als auch unelastische Stoffe geeignet sind, solange sie schön fließen.

    Außerdem muss man ja nicht so viele unterschiedliche Stoffe auswählen, sondern könnte, bei gemusterten Stoffen, ja durchaus auch mit der Richtung des Stoffes spielen (also auch mal quer zum Fadenlauf zuschneiden bei Webstoffen oder Vorder- und Rückseite bei durchgewebten Stoffen verwenden. Das gemusterte Futter hätte sich in meinem Fall durchaus geeignet).

     

    Sie hat dann doch im eigenen Fundus etwas gefunden:

     

    Ich habe komplett auf den Inhalt meines Stoffschranks zurückgegriffen. Für das Oberteil habe ich für den Rumpf ganz weichen Jersey genommen (den hätte ich auch gern für den Unterrock gewählt, aber es war nur noch ein angeschnittener Meter vorhanden und das hat bei Weitem nicht gereicht, auch nicht für den Rock allein), die Ärmel sind aus dem selben Chiffon, wie der Überrock, für Manschetten und untere Vorder- und Rückenteile habe ich Futterstoffe benutzt.

    Der Rock besteht im Oberrock, wie schon erwähnt, aus Chiffon, der Unterrock besteht aus einem Strickstoff, der so im Nachhinein ein wenig fließender hätte sein können. So trägt er in der Hüfte ein wenig auf, was aber nicht ganz so tragisch ist, da der Rock ja auch eine Nummer kleiner ist, als das Oberteil ;)

     

    Der Schnittmusterbogen war zwar komplett, aber nicht völlig nach ihrem Geschmack:

     

    Das Papier des Schnittmusterbogens ist sehr dünn und durchscheinend, irgendwie flimsig. Es knittert und reißt sehr schnell und ist daher sehr sorgfältig zu handhaben. Allerdings pause ich meine Schnitte immer auf Folie ab, falls man den Schnitt nach einer Größenänderung noch mal auskopieren muss, oder ausnahmsweise doch einmal für jemand anderen nähen will.

    Der Druck hätte für mich gern etwas kräftiger ausfallen können, ich hatte aber auch schon schlimmere Druckqualitäten vor mir liegen.

    Dieses Mal habe ich meinen inneren Monk erfolgreich im Zaum halten können, der immer versucht, den Schnitt an den vorhandenen Knickkanten wieder zusammenzufalten. Ich habe es geschafft ihn einfach nur glatt zu streichen und nach eigenem Gusto zu falten, um ihn dann wieder in die Packung zu stopfen. ;)

     

    Inhaltlich konnte die Anleitung aber letztlich überzeugen:

     

    Zunächst einmal muss ich darüber meckern, dass die Anleitung in der englischen Version auf 4 Seiten vom Format ca. Din A3 zu finden ist, die deutsche Version ist auf 4 Seiten Din A4 klein kopiert. Hier komme ich trotz Tageslichtlampe mit meiner Gleitsichtbrille und auch mit einer separaten Lesehilfe (ein wenig stärker) klar an meine Grenzen. Dieses Mal war ich so schlau, die Anleitung einzuscannen und konnte mir sie so am Bildschirm vergrößert ansehen. Allerdings muss ich dann immer zwischen PC und Nähmaschine hin und her switchen – hält jung und elastisch, ist aber manchmal lästig.

    Ansonsten finde ich die Anleitung meist klar strukturiert und verständlich. Sie beginnt mit einer technischen Zeichnung und einer Übersicht über die Schnittteile. Es gibt ein Glossar mit Zeichenerklärungen, einer allgemeinen Anleitung zum Anpassen des Schnittmusters.

    Es gibt Schnittauflagepläne, was mir sehr gut gefallen hat, da einige Teile einlagig zugeschnitten werden.

    Während der Verarbeitung werden einige Handnähte gemacht. Hier hätte ich es schön gefunden, wenn diese in der Anleitung erklärt werden. Im Zweifelsfall hilft hier natürlich ein Nähbuch oder auch das Internet.

    Die Anleitung selbst kommt recht ausführlich mit zahlreichen Bildern daher (leider in der deutschen Anleitung sehr klein). Trotzdem ist mir an zwei Stellen nicht wirklich klar geworden, was dort von mir verlangt wird und auch die Bilder konnten mir da nicht weiter helfen. Hier habe ich dann nach eigenem Empfinden gearbeitet.

    Andererseits gibt es an einigen Stellen aber auch Verarbeitungstipps, wie mit bestimmten Stoffqualitäten umgegangen werden sollte oder wie man zum Beispiel beim Ausschnittbeleg oder den Manschetten ein Bügelei verwenden kann (blöderweise besitze ich keins, aber ich bin trotzdem ganz gut zurecht gekommen :))

     

    An einigen Stellen hat sich mondwicht bei der Verarbeitung nach den eigenen Erfahrungen gerichtet:

     

    Ich bin an einigen Stellen von der vorgeschlagenen Verarbeitung abgewichen.

    So habe ich zum Beispiel zuerst die Ärmel komplett fertig genäht (also auch schon die Manschetten angenäht), bevor ich sie ins Oberteil eingesetzt habe. Da ich keine Längenanpassungen der Ärmel vorgenommen habe, fand ich es einfacher, da die Ärmel allein einfacher handzuhaben sind, als wenn da noch ein Oberteil dran hängt. Außerdem drohte sich der Chiffon immer weiter aufzulösen.

    Dann habe ich die Manschetten nicht gedoppelt an den Ärmel genäht, sondern den Ärmel zwischen gefasst, also erst die Außenseite der Manschette an den Ärmel genäht und dann innen den Beleg von Hand angenäht.

    Aus demselben Grund (bessere Handhabung) habe ich die Unterteile des Oberteils erst ganz zum Schluss angenäht, statt dies schon zu tun, bevor die Ärmel eingesetzt werden.

    An einigen Stellen war ich faul und habe nicht geheftet, obwohl die Anleitung dies empfiehlt, dafür habe ich andere Stellen geheftet, obwohl die Anleitung dies NICHT empfahl (Flutschigkeit des Stoffes).

    Am Rock habe ich in der Taille drei Tunnel für schmalere Gummis gearbeitet statt nur zwei. Das lag aber daran, daß ich nicht genug breiten Gummi zu Hause hatte. Aus demselben Grund sind in den Rocksäumen auch Jersey-Streifen verarbeitet statt Gummis.

     

    Das Ergebnis an sich gefällt mondwicht, auch wenn nicht alles so ausfällt, wie erwartet:

     

    Ich war ein wenig überrascht, dass mein Rock so viel länger ist, als ich es von Bild auf der Verpackung erwartet hätte. Ich weiß jetzt zwar nicht genau, von welcher Körpergröße Sandra Betzina ausgeht, aber eigentlich habe ich einen kurzen Oberkörper und das Stück Länge, dass ich größer bin als die Burdafrau, steckt in meinen Beinen. Aber egal, mir gefällt es trotzdem :)

     

    Eine zweite Variante solle es allerdings nicht geben:

     

    Da bin ich ganz ehrlich: wahrscheinlich eher nicht. Das liegt aber nicht am Schnitt, sondern eher an meinen Vorlieben und meiner Figur.

    Ich bin nicht so die Rockträgerin (obwohl ich mir durchaus im Rock/Kleid gefalle, aber es passt einfach nicht zu meinem Alltag mit Arbeit mit gehandicapten Kindern und Hund) und wenn ich Shirts brauche, dann habe ich da einen Grundschnitt, der mir gut passt und mit dem ich schon viel herumgespielt habe. Den asymmetrischen Ausschnitt kann ich mir an mir gut vorstellen und der ist auch recht einfach an den Schnitt zu basteln. Die Querteilung im Oberteil sitzt an einer nicht zu meiner Figur passenden Stelle, wie ich finde.

     

    Vogue V1820, Bild mondwicht
    Vogue V1820 von allen Seiten
    Bild: mondwicht

    Eine Empfehlung gibt es trotzdem, aber nicht unbedingt für Freunde des schnellen Ergebnisses.

     

    Es macht durchaus Spaß diesen Schnitt zu nähen und vielleicht hatte ich auch an besagten Stellen, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, nur ein Brett vor dem Kopf.

    Der Schnitt ist als fortgeschritten ausgeschrieben. Eine knifflige Herausforderung waren für mich die Manschettenschlitze, die aber gut erklärt werden. Ebenso ist der Verarbeitung von fließenden, vielleicht gar flutschigen Stoffen nicht immer einfach. Dennoch würde ich sogar so weit gehen, den Schnitt ambitionierten Anfängern zu empfehlen, die nicht auf schnelle Ergebnisse aus sind. Denn ein wenig aufwendig ist der Schnitt schon (am Rock habe ich ca. 4 Stunden genäht, am Oberteil sogar gute 8 Stunden, hinzu kommt die Zeit zum Schnitt auskopieren, zuschneiden und Auflage aufbügeln). Heften braucht eben seine Zeit und bei fließenden Stoffen ist das schon besser, wenn z.B. der Saum ordentlich werden soll.

     

    Und mondwichts Fazit:

     

    Bilder und Schrift sind in der deutschen Übersetzung recht klein, an der ein oder anderen Stelle ist es ein wenig hakelig (dieses Mal habe ich nicht in die englische Version geguckt und kann daher nicht sagen, ob es sich um allgemeine Unverständlichkeit handelt, oder ob es an der Übersetzung lieg), dennoch handelt es sich bei diesem Schnitt um eine sehr schöne Top-Rock-Kombination. Die Schnittteile passen sehr gut aneinander und die Anleitung ist meist verständlich und sehr ausführlich.

    Schön finde ich die eingeflochtenen Verarbeitungstipps, die man durchaus auch bei anderen Projekten anwenden kann.

     

    Wir danken der Firma Cremer KG aus Euskirchen (Generalvertrieb für McCall's (Butterick, McCall's, Vogue) in Deutschland), für den zur Verfügung gestellten Schnitt.

    User Feedback

    Recommended Comments

    Danke, Nowak, für den Bericht über die neuen Schnitte.

    Das ist ja wirklich eine unerwartete und vermutlich dem Homeoffice geschuldete Auswahl! Es sind ja nicht eigentlich "Sportschnitte" , sondern eher "daheim-herumhäng-Schnitte".

    Vom Trainingsanzug fand ich auf den Bildern die Hose sehr gut sitzend. Ein Blick auf die TZ zeigt aber, es ist eine banale Jogginghose mit Bund unten. Gewünscht hätte ich mir etwas mit sich verjüngendem Bein oder mehreren Schnitteilen. Ich schäzte, bei den Bildern wurde wieder mal schick hinten mit Klammern und Nadeln gearbeitet - bei Fotoshootings üblich, für Schnittmuster mE aber unangemessen.

    Die Jogginghose mit den aufgesetzten Taschen sieht für mich extrem nach "Ebookschnitt" aus, also sowas was derzeit viele selbsternannte Designerinnen mehr oder weniger professionel als e-Schnitt herstellen und im internet verkaufen. Die Art aufgesetzter Taschen sieht mE fast immer unvorteilhaft aus. Sobald man etwas reinsteckt, sowieso - also völlig unbrauchbar, finde ich.

     

    Danke, Mondwicht, für's ausprobieren und testen. Deine Version finde ich viel schöner als die auf der Packung.

    Auch diesen Schnitt finde ich für Vogue überraschend (auch wenn es ein Designerschnitt ist). Er schaut sehr nach Öko-Lagenlookschnitt aus (gab es da nicht mal ein Label Susan Di oder so?). Er scheint aber gut gemacht zu sein und wenn das Ergebnis so aussieht wie bei Mondwicht, finde ich es gut. Kann aber mit ungeeigneter Stoffwahl leicht daneben gehen, denke ich.

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    Danke Nowak und Mondwicht, 

    Ich fand den Artikel und die dadurch vorgestellten Schnitte sehr interessant.

    Da wird ersichtlich, daß die Pandemie auch die Mode sehr beeinflußt hat. Die Jogginghosen Schnitte sind im Detail nicht so wirklich neu, durch die Stoffmuster und Auswahl dann doch wieder abgehoben vom Durchschnitt.

     

    Jedoch die Jacke mit dem in ungewöhnlicher Form gefällt mir z.B. sehr gut. Mal eine ganz andere Schnittführung.

     

    Am Tollsten fand ich jedoch die Interpretation des Zweiteilers von Mondwicht. Nur das Oberteil allein ist schon ein toller Blickfang. Könnte och mir auch für große Größen durchaus vorstellen.

    Durch die verschiedenen Stoffe, Unterteilungen und Farben im gleichen Farbschema sieht auch der Rock fantastisch aus.

    Ich kann auch etwas fantastisch finden, daß ich so leider nicht tragen könnte.😉

     

    Und daß die Schnittteile auf fuzzy Papier gedruckt sind, gab es in früheren Zeiten doch schon bei BURDA, oder täuscht mich das?


    Alles in Einem ein wirklich interessanter Beitrag  und gut zu lesen. Dankeschön 🤗

     

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    Ich kann mich den Vorschreiberinnen nur anschließen 😊 Danke für die Mühe und den so interessanten und differenzierten Artikel @nowak und @mondwicht:klatschen:

    Und ich teile @Rumpelstilz‘ Meinung, dass deine Variante besser aussieht als die von Vogue. Sowieso von der Stoffwahl: die ähnlichen Farben machen sich super, als auch von den Längenverhältnissen. Der Rock endet bei dir genau richtig,finde ich 👍

    Und auch die Oberteilteilung sieht toll aus! 
    Und den Ausdruck: den inneren Monk im Zaum halten 😂 merke ich mir!  (auch wenn ich weiter versuchen werde, die vorgegebenen Knicke nachzufalten :lol: )

    Edited by stoffmadame
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    @mondwicht @nowak

    Danke auch Euch noch für Euren Bericht! :hug:

    Ein schönes, ausgefallenes Testprojekt, aber ich verstehe gut, dass es nicht zur "Alltagskleidung" gehören wird. :cool:

     

    Bei den Einblick in neue Schnitte fand ich dieses Kleid noch sehr nett:

    https://www.geschickt-eingefaedelt.net/vogue/damen/kleider/kleider-vogue/26546/damenkleid-mit-empire-shilouette

    Das wäre bei Zeiten eine Überlegung wert...

     

    Liebe Grüsse

    Silvia

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