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    Mein Jahr mit dem Einhorn: breiter Fuß und schmale Nahtzuzgabe

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    Typischerweise nähe ich ja Damenbekleidung, lange Nähstrecken, breite Nahtzugaben... aber wie der Zufall es wollte, hatte ich gerade Lust auf Kleinzeug, in diesem Fall ein Stofftierchen. Also eine für mich eher seltene Aufgabe, mit ganz eigenen Anforderungen. Die Nahtstrecken sind kurz, die Nahtzugabe ist schmal.... Die Maschine hat eine maximale Stichbreite von 9mm, schön für Zierstiche, aber das heißt, daß auch das Loch in der Stichplatte entsprechend breit ist, der Stoff also weniger Unterstützung von unten bekommt. Hier sagt meine Erfahrung also erst mal... das kann sich bei schmalen Nahtzugaben und weichem Stoff auch negativ auswirken. :confused: Mit Stoff, der in das Stichloch hineingeschoben wird und dann Fadenknäuel und Fehlstiche gibt.

     

    Ich bin also gespannt.

     

    Jetzt muß ich aber erst mal eine Unterfadenspule füllen. Die sind bei der Maschine sehr groß, ich wurde im Laden schon gewarnt, dass sie auch entsprechend viel Faden fassen. (Und man daher drauf achten soll, auch noch genug Oberfaden übrig zu haben.)

     

    Bei meinen Bekleidungsprojeken komme ich meist mit einer Füllung der "normalen" Spulengröße nicht aus, da wird mich das also sicher freuen. Auch wenn ich mal zum Quilten komme (was ich schon mal, wenngleich selten tue) ein echtes Plus. Bei Kleinkram natürlich nicht so. Aber hier brauche ich schwarzen Faden, den braucht man immer mal über die Jahre, daher kein Problem, die Spule voll zu machen.

     

    Um zu sehen, wie viel auf die Unterfadenspule geht, nehme ich eine unangebrochen 200m Rolle eines Allesnähers von Ackermann, der mal auf einer Messe als Werbegeschenk den Weg zu mir gefunden hatte.

     

    Jetzt weiß ich natürlich grundsätzlich, wie man spult, der Fädelweg ist auch bei allen Maschinen ähnlich, aber ähnlich ist nicht identisch und meine Spulen haben auf einer Seite Sensorflächen, was nahe legt, dass man sie vielleicht auch auf eine bestimmte Art aufstecken soll. Handbuch bzw. die Animation auf dem Bildschirm helfen weiter. Und in der Tat, die Richtung ist vorgeschrieben. - Hilfreicherweise lässt sich die Spule aber auch nur mit der richtigen Seite nach unten aufstecken. Wenn es also klemmt... nicht mit Gewalt, sondern drehen. :classic_rolleyes:

     

    Oberfaden und Unterfaden, Bild Nowak
    So viel Oberfaden ist von 200m nach dem Spulen übrig.
    (Die Maschinenbeleuchtung ist so hell, dass der Blitz nicht
    auslöst...)
    Bild: nowak

    Was mir wie ein kleiner Rückschritt vor kommt: Ich soll den Faden erst zwei, drei mal um den Spulenkern wickeln und die Spule dann auf stecken. Das fand ich an der Virtuosa bequemer. Da konnte man den Faden durch ein Loch in der Spule wieder nach draußen führen, während der ersten Umdrehungen festhalten und am Ende dann abschneiden. Aber gut, das mit dem Rumwickeln hatte ich in den etwa 12 Nähjahren vor der Virtuosa auch gemacht, das bekomme ich wieder hin.

     

    Danach geht alles ganz schnell, den kleinen Hebel an die Spule hindrücken... und *huch* spult schon los. Keinen Knopf am Handrad lösen, nicht mal aufs Pedal treten. Und es spult schnell.... Wobei mir das Display verrät, dass ich die Spulgeschwindigkeit einstellen kann. Für fragilere Fäden oder wenn man nicht die ganze Spule füllen will sicher praktisch. (In einer perfekten Welt, könnte man auch noch einstellen, wie viele Meter man aufspulen will... aber das geht nicht, man muß den Vorgang händisch stoppen, indem man das kleine Hebelchen zurückzieht.) Ich will aber eh voll spulen, also ist Maximalgeschwindigkeit gerade recht. :classic_cool:

     

    Zum Abschluss noch ein Vergleich zwischen Oberfadenröllchen und Spule... ja, deutlich weniger, aber auf der 200m Rolle ist auch oben noch ordentlich was drauf. Wer allerdings mit einem 50m Röllchen arbeitet, sollte wirklich aufpassen.

     

    Bestimmung der Nadelposition mit Papierschnitteil, Bild nowak
    Auch weniger als 5mm Nahtzugabe sind
    möglich, wenn der Stoff innen am
    Nähfuß entlang läuft.
    Bild: nowak

    Nächste Frage ist dann, wie wird das mit der schmalen Nahtzugabe funktionieren? Ich suche mir ja für so was gerne eine passende "Linie" am Fuß und verstelle dann die Nadelposition. Letzteres ist schon mal kein Problem, da ist die 770 QE mit vielen Positionen ausgestattet. Da schmale Nahtzugaben auch mal schmaler sind, als die "Kufen" des Nähfußes nutze ich gerne den offenen Stickfuß 20, denn hier kann ich die Stoffkante auch mal innen am Fuß entlang laufen lassen.

     

    Erfreulicherweise ist genau der Fuß Nummer 20 auch bei der Maschine dabei. Die nicht ganz 5mm breite Nahtzugabe ist dann hier auch wie befürchtet schmaler als die "Kufe" des Nähfußes. Aber innen kann ich es entlang laufen lassen. (Ich lege immer mein Papierschnittteil an und bestimme danach die Position der Nadel.)

     

    Ich habe einen weichen Merinostoff, und eine enge Kurve, also gibt es leichte Wellen beim Nähen. (Was nicht überraschend ist, die Nahtzugabe wird ja durch nichts festgehalten.) Das ist aber durch gutes Führen mit den Fingern (oder der Spitze einer Nähschere) gut auszugleichen, ggf. auch mal kurz anhalten und den Nähfuß heben (Kniehebel sei Dank!), damit der Stoff sich entspannen kann. 

     

    Naht mit und ohne Vernähfuktion, Bild nowak
    Links: Fehlbedienung mit Fadennest
    Mitte: Korrekt aber unerwünscht: Knubbel bei Vernähfunktion
    Rechts: Alles glatt ohne Vernähfunktion
    Bild: nowak

    Bei meinem ersten Versuch liegt der erste Stich vor dem Stoff, der Unterfaden ist noch nicht hochgeholt und das beschert mir ein ziemliches Fadennest auf der Unterseite. Was die Maschine dann aber nicht hindert. den Rest der Naht ohne Probleme zu nähen.

    Okay... zweiter Versuch auf dem Stoff losnähen. - Hm... kein Nest, aber immer noch ein Knubbel unten. :verwirrt:

    :idee: Die Vernähfunktion ist standardmäßig an!

     

    Da das Handbuch nicht nur ein Inhaltsverzeichnis vorne, sondern auch ein alphabetisches Stichwortregister hinten hat, ist die Funktion dann auch schnell deaktiviert. Und die Maschine tut das, was ich will.

     

    Weitere Teile meines "Kleintiers" haben dann eine etwas breitere Nahtzugabe, genau so breit, wie die "Kufe" meines Nähfußes. (Hat das Teil eigentlich einen Namen?) Also die Nadelposition ganz nach rechts (ohne auf dem Bildschirm herumzutippen, denn dieser Funktion hat Bernina einen eigenen Schalter am Gehäuse spendiert, was ich sehr schätze) und los genäht.

     

    Schwarzes Schaf
    Ich weiß, ihr wollt das Ergebnis sehen...
    ... ein schwarz-kariertes Schaf wurde es.
    Bild: nowak

    Auch hier muß ich bei meinem weichen Stoff etwas stärker führen, als bei meiner alten Maschine mit den 5,5mm Stichloch, aber alles gut zu handhaben. Fehlstiche gibt es keine, es wird auch kein Stoff ist das Stichloch geschoben, obwohl die Lurexfäden im Stoff sich natürlich deutlich anders verhalten, als die weichen Merinofäden. (Alles mit einer 80er Universalnadel von Organ.)

     

    Das letzte Teil meines Tierchens ist aus Fleece, hat einen Zentimeter Nahtzugabe und wird dann auch völlig ohne Probleme transportiert.

     

    Wo sich das erste Mal ein spürbarer Nachteil des breiten Nähfußes zeigt, ist beim Übernähen der schon ausgestopften Gliedmaßen. Die Nahtzugabe enthält natürlich kein Füllmaterial, die Beine und der Schwanz schon, also muß der Nähfuß auf der einen Seite über einen gewaltigen "Berg" drüber, die andere Seite hingegen liegt tief. Dass man dem Transport hier von Hand etwas helfen muß, ist klar und geht deutlich schneller, als mit einem Ausgleich zu arbeiten. (Alle Nähte sind hinterher unsichtbar innen, wenn ein Stich etwas länger oder kürzer ist stört mich das nicht, es siegt die Bequemlichkeit...) Und da merkt man dann, daß sich der breitere Nähfuß auch stärker über den "Berg" quälen muss. Je schmaler der Nähfuß, desto eher hat man die Möglichkeit, die Füllung noch etwas aus dem "Nähweg" zu schieben, beim dem breiten Fuß geht das nicht mehr. Zumindest nicht, wenn man eher dick gestopft hat.

     

    Das Bild beweist aber, dass ich trotzdem erfolgreich war. :ja:

     

    Swinger Jacke für Ankleidepuppe
    Schicke Swingerjacke im Kleinformat
    Bild: nowak

    Weil ich gerade schon so schön dabei war, kamen noch weitere Reste auf den Tisch, die Barbie meiner Nichte kann ja auch noch das eine oder Outfit brauchen.

     

    Die Schnitte für Madame Barbie sind aus einem alten Burdaheft und daher für so ein Püppchen recht detailreich und entsprechend kompliziert zu nähen. Ein sperriger Stoff macht es nicht besser. Von Hand heften mag ich aber nicht (nicht dafür...) also darf die Maschine über quer gesteckte Nadeln nähen. (Mein Nähmaschinenmechaniker möge weg hören... das mögen die alle nicht gerne, weil eigentlich sind die Maschinen dafür nicht gemacht.) Macht die Maschine auch brav.

     

    Da ich hier mehr gerade Nähte habe, werde ich auch mal etwas schneller und stelle dann fest, ich bekomme ständig Fehlermeldungen vom Unterfaden. :confused: Da ich die problemlos wegdrücken kann, nähe ich erst mal weiter. Bis es mich zu sehr nervt.

     

    Dann finde ich raus, wie man den Unterfadenwächter abschaltet. :D Wenn ich ein Projekt unter der Nadel habe, lasse ich mich ungern aufhalten, um die Ursachensuche kümmere ich mich später. :rolleyes: (Also... im nächsten Teil verrate ich euch, was schief gegangen ist. Denke ich.)

     

    Mein Metallicstoff für die Puppenjacke franst allerdings extrem leicht aus, daher ist hier das schnelle Versäubern der Nahtzugaben (gegen meine eigene Gewohnheit) unabdingbar. Dazu nehme ich immer den Stich, der bei meiner alten Maschine glaube ich "offener Overlockstich" hieß. Den hat auch die neue, Nummer 3. Normalerweise gibt es dazu auch ein spezielles Füßchen mit Steg, das verhindert, daß der Stoff sich zusammenzieht.

     

    Dieses jedoch bringt auch tiefstes Tauchen im Zubehör nicht zum Vorschein. :classic_ninja: Okay, die Maschine ist eine Edition für Quilter und dafür gibt es einen Spezialfuß.

     

    Von solchen Nibbeligkeiten lasse ich mich jedoch nur ungern aufhalten. Man kann den Stich ja auch ohne den speziellen Fuß... hm... kann man, auf weichem Gewebe wird das aber nicht so toll. Zieht natürlich den Stoff zusammen. Na gut, dann nähe ich die Nahtzugaben halt auf der alten Maschine ab. Obwohl... hm... ich probier das einfach mal...

     

    Kleiner Fuß an großer Maschine
    5,5mm Nähfuß an der 9mm Maschine
    Bild: nowak

    :ja: Und in der Tat, der schmale Nähfuß der Virtuosa passt auch an die B770 QE! Die Nadel steht auch in der Mitte des Füßchens. Die Auflage auf den Transporteur ist natürlich etwas schmal. Aber... es reicht, um den Stoff zu versäubern! (Langfristig werde ich mir den zur Maschine passenden Fuß 2a wohl trotzdem noch besorgen, aber für einen Sonntag Abend war das schon mal gut. Und es bedeutet, daß ich bei anderen "nutze ich alle fünf Jahre mal" Nähfüßen auch erst mal gucken werde, ob der schon vorhandene alte nicht auch den Zweck erfüllt, bevor ich neu kaufe. Bei der Größe meiner Nähfußsammlung ein gewichtiges Argument.)

     

    Mein bisheriges Zwischenfazit nach den vielen kleinen Projekten: ich habe einige Dinge sehr schätzen gelernt, die ich vorher nie vermisst hatte oder sogar für überflüssig hielt.

     

    Gerade bei den vielen kurzen Nähten ist die Fadenschere eine überraschende Vereinfachung. Für Absteppungen oder Stellen, wo hinterher die Nahtenden sichtbar bleiben würde ich von Hand noch nachschneiden wollen, auch den Unterfaden. Aber für Puppenkleider und innenliegende Nähte wie bei den Stofftieren reicht das so. Und da ich sonst immer mindestens bis zum Abschneider gezogen habe, spare ich nicht nur eine Bewegung, sondern auch jedes Mal etwa 10 Zentimeter Faden. Bei diesen "Kurznahtprojekten" läppert sich das.

     

    Auch den Hebel zum Heben und Senken des Nähfußes vermisse ich gar nicht. Ein Tip aufs Pedal senkt den Nähfuß, ich hatte eigentlich keine Probleme, meinen Stoff vorher gut zu positionieren. Zieht man dann leicht am Nähgut, hebt sich der Nähfuß von selber wieder. Das dauert allerdings relativ lange, da bin ich mit dem Kniehebel schneller. Denn... den habe ich ja auch noch.

     

    Wozu die Maschine die maximale Nähgeschwindigkeit mit einem Regler am Gehäuse reduzieren kann weiß ich nach wie vor nicht, dann das Pedal ist so präzise, daß ich damit die Geschwindigkeit beliebig steuern kann, auch stichgenaues Anhalten fällt nicht schwer. (Ich vermute mal, beim Sticken könnte ich noch rausfinden, wozu der Hebel gut ist... :o)

     

    Ich bin also immer noch schwer verliebt in mein Einhorn! :classic_love:

     

    (Weil ich ab und an per PN gefragt werde... nein, ich rechne nicht damit, dass dieses Sondermodell demnächst irgendwo günstiger zu haben ist. Die Maschine ist bei Bernina selber schon seit einiger Zeit ausverkauft, es gibt nur noch die Bestände, die aktuell bei Händlern stehen. Wer ganz dringend ein schillerndes Einhorn möchte, sollte also eher zügig zuschlagen. Für alle anderen wird es aber die "normale" B770 noch eine Weile geben. Ohne Regenbogen und ohne die Tula Pink Motive, aber sonst technisch die gleiche Maschine. :classic_smile:)

     

     

    Edited by nowak

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    vor 42 Minuten schrieb nowak:

    Mein bisheriges Zwischenfazit nach den vielen kleinen Projekten: ich habe einige Dinge sehr schätzen gelernt, die ich vorher nie vermisst hatte oder sogar für überflüssig hielt.

     

    Gerade bei den vielen kurzen Nähten ist die Fadenschere eine überraschende Vereinfachung.

    Ja, so kann es einem gehen - man gewöhnt sich rasch an nette Details. :cool:

     

    Die breitere Stichbreite hat sicher ihre "Tücken" bei manchen Stoffen, aber auch schöne Möglichkeiten. :)

    Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

     

    Liebe Grüsse

    Silvia

     

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    Ich bin ja bekennender Fadenendenverknoter und vernähe nur selten mal mit vor/zurück. Wie beendest du oder beendet ihr die Naht bei Nutzung des Fadenabschneiders? Automatisches hin und zurück? Manuell? Punktvernähen? Was anderes?

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    😂 ... der Regler ist für Menschen, die mit Start/Stop-Taste nähen.

     

     Toll ist Dein Schäfchen geworden!

     

     Ich finde ja die Markierungen an den Füßchen eher knapp - beim Zierstichfüßchen hätte ich z.B. gerne eine Mittenmarkierung.

     

    Eine 0,75 cm Markierung ist allerdings auf der Stichplatte und auf dem Anschiebetisch ... das finde ich ja schon sehr gut.

     

    Meine alten Berninafüßchen kann ich aber leider nicht anbauen 😂 ... zu alt.

    Aber dafür hat mein Mann jetzt über Jahre Geburtstagsgeschenke.

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    Bevorzugt vor  und zurück, aber das mache ich sonst auch so.

     

    Außer an Stellen, wo man es hinterher sehen würde und bei Kleidungsstücken, die mir diese Genauigkeit wert sind. Was letztlich relativ selten vor kommt, da ich nicht so viel Absteppe und bei schöneren Sachen am Ende den Saum meist von Hand mache. (Wodurch ich dann schon wieder eine Seite habe, wo ich Nahtanfang und -ende verstecken kann.)

     

    Bei einem Schlafanzug oder so wäre es mir dann wieder egal, ob man ein bisschen hin und her sieht.

     

    Der Fadenabschneider am Gehäuse ist aber auch vorhanden, den kann man auch nutzen. Habe ich auch schon, als ich mit den Endfäden noch irgendwas anderes machen wollte. Weiß nur nicht mehr was...

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    vor 1 Minute schrieb StinaEinzelstück:

     Ich finde ja die Markierungen an den Füßchen eher knapp - beim Zierstichfüßchen hätte ich z.B. gerne eine Mittenmarkierung.

     

    Ja aber die hast du doch am normalen.

     

    Falls du mit Zierstichfüßchen die 20 meinst... die kann keine Markierung haben, weil der Fuß halt offen ist.

    Vielleicht wäre die 39 was, mit der transparenten Sohle? Da sieht man was und hat einen Markierung in der Mitte.

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    Doch, auch beim offenen Füßchen geht eine Mittenmarkierung ... hinten auf dem Steg.

    Husqvarna hat da z.B. einen roten Strich.

    Gerade bei Applikationen ist dies sehr sinnvoll.

     

    Fuß 39 ist schon auf der Wunschliste ... allerdings muss ich für mich noch klären, welche ich dann lieber mit D hätte.

    Wie entscheidest du D oder ohne?

     

     

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    entweder ich hab jetzt was an den Augen :eek:

    oder auf dem Foto ist gar kein kariertes Schaf zu sehen :verwirrt: ????

    Danke für den Nähbericht.

     

    liebe Grüße

    Lehrling

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    vor 1 Minute schrieb Lehrling:

    entweder ich hab jetzt was an den Augen :eek:

    oder auf dem Foto ist gar kein kariertes Schaf zu sehen :verwirrt: ????

    Danke für den Nähbericht.

     

    liebe Grüße

    Lehrling

    Das 4. Bild von oben soll ein Schaf sein ;)

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    danke Quälgeist,

    nichts mit den Augen, eingeschränkte Phantasie, auch nicht besser :o

    der Rumpf ist so groß  und die Beine sind so winzig, da hab ich das karierte gar nicht erkannt. .......und es hat Appetit auf etwas sehr Leckeres und macht ein spitzes Maul: war da nichts mehr in der Schale oder hat es schon alles abgefressen?

     

    liebe Grüße

    Lehrling

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    vor 34 Minuten schrieb StinaEinzelstück:

    hinten auf dem Steg.

     

    Husqvarna-Füßchen kenne ich nicht, aber der Bernina Fuß hat nicht wirklich einen Steg, auch nicht hinten.

     

    Wobei ich bei dem jetzt eine Mittelmarkierung noch nie vermisst habe, vermutlich peile ich da einfach zwischen die beiden Zahlen... oder mein Augemaß reicht.

     

    Den Obertransport habe ich noch nicht mal ausprobiert, aber da ich im Moment keinen Nachteil im D-Fuß sehe, würde ich zu dem tendieren, weil man sich damit alle Möglichkeiten offen hält.

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    vor 13 Minuten schrieb Lehrling:

    war da nichts mehr in der Schale

     

    Na ist Winter, da wächst nicht so viel... :)

     

    (Meine genähten Tiere sind von "realistisch" ja meistens ziemlich weit weg. - Mehr Tageslicht hätte dem Motiv sicher geholfen, aber dann müßte ich noch ein paar Monate mit dem Photo warten. *gg*)

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    ich sag ja, ich hab ne eingeschränkte Phantasie :nix:

     ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, daß du da ein schwarzes Schaf hinstellst....

    mit schwarz verbinde ich  eher Krähen, die sind bei uns häufiger als Schafe. überhaupt.....

     

    liebe Grüße

    Lehrling

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    :hug: Ich hab aber auch eher einen Lastrami-Woll-Hund gesehen. Trüffelschwein bei der Arbeit oder so...

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    ... also ich habe als Kind 5 Jahre neben einem Schäfer mit großer Herde gelebt ... und da ist eindeutig ein schwarzes Schaf in seinem natürlichen Umfeld.

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    vor 34 Minuten schrieb SiRu:

    Lastrami-Woll-Hund

     

    Das mußte ich jetzt erst mal googlen... :o

     

    Aber wenn du mal in die Galerie oder mein Blog guckst, für meine Verhältnisse ist das Schaf noch ziemlich realistisch... :classic_rolleyes:

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    vor 12 Stunden schrieb nowak:

     

    ...., aber da ich im Moment keinen Nachteil im D-Fuß sehe, würde ich zu dem tendieren, weil man sich damit alle Möglichkeiten offen hält.

     

    Die sind teurer. Manchmal nur 1 bis 2 €, aber der Schmalkantfuß z.B. 10€.

     

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    Ehrlich gesagt... bei dem Preis der Maschine kommt es darauf dann auch nicht mehr an... :classic_rolleyes:

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    Kann man so auch sehen :D. So gesehen spricht nichts gegen die D-Füße.

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    Als ich die B 740 neu hatte, habe ich mir gleich ein Set gekauft. Es beinhaltet folgende Füße,

    Jeansfuss # 8D, Schmalkantfuss # 10D, Offener Stickfuss # 20, Rücktransportfuss mit transparenter Sohle # 34D,
    Patchworkfuss # 97D.

    Im Set natürlich preiswerter. wer also meint, eh irgendwann diese Füße haben zu wollen,  für denjenigen lohnt es sich auch dafür zu sparen. Diese passen an alle Berninas mit Dualtransport. Jetzt habe ich die B 590, also alles gut.

     

     

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    ... okay, ich funktioniere da wohl ein bisschen anders. 🤔

    Vielleicht bin ich auch zu verkopft 😂 

     

    Gegönnt habe ich mir jetzt diesen Monat (mit dem Wissen, es kommt ein gut gefüllter Briefumschlag zum Geburtstag 🎂) - 25 Zusatzspulen (mit 6 komme ich einfach nicht weit), Schmalkantenfuß 10D und Reißverschlussfuß 35

     

     

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    Es gibt noch einen entscheidenden Unterschied bei Verwendung des Füßchens 10 bzw. 10D auf der Bernina mit 9mm Stichbreite. Ich nähe auf einer 740er und auch noch mit meiner Virtuosa. Mit dem normalen 10er Fuß ist die NP (z. B -5/+5)  schmaler als dieselbe Position mit dem 10D.
    Derselbe Effekt also, als wenn man mit dem 10D und Stichplatte 5,5 mm arbeitet. Man kommt mit der NP nicht soweit raus und die Abstände zwischen den Positionen ist geringer. Daher waren meine Absteppungen mit den identischen Werten ungleich.
    Ich hatte mir seinerzeit auch direkt das von mecki.m angesprochenen Set mit dazu bestellt -und nutze das auch.



     

    Edited by menuet
    Name geändert

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    Deine Berichte sind immer klasse zu lesen :klatschen:

     

    vor 18 Stunden schrieb StinaEinzelstück:

    der Regler ist für Menschen, die mit Start/Stop-Taste nähen.

    Poppt beim Sticken nochmal extra was auf dem Bildschirm auf, um die Geschwindigkeit zu regeln?

    Für die "große Nina"  :D hab' ich kein Stickmodul, aber bei der Hus benutze ich die Geschwindigkeitsgeglung (2 Tippdings für rauf und runter, die haben einen bestimmten Namen......) beim Sticken, wie @nowak schon vermutet hat

     

    vor 17 Stunden schrieb StinaEinzelstück:

    Husqvarna hat da z.B. einen roten Strich.

    Gerade bei Applikationen ist dies sehr sinnvoll.

    Genau deswegen nähe ich "kurviges" lieber mit der Hus, die eigentlich die Stickie ist....:classic_blush:, was allerdings schon bisschen Faulheit ist, ich denk' mal, das ist reine Übungssache, wenn man's schonmal mit einer anderen Maschine kann....

    Iiiiirgendwie hab' ich bei der Bernina auch das "kleine Kante, große Füße" Problem.....

    Aber hat das Einhorn nicht auch den 37er dabei? Wenn ich nix besonderes wie RV, Kante absteppen oder so mache, ist das mein Standard-Fuß, der ist schön schlank :classic_smile:

    (sofern ich beim Geradstich bleibe, immerhin motzt die Madame vorher, sonst hätt' ich wahrscheinlich schon die Nadelstange verbogen.......)

    Da ich bei der Bernina tatsächlich überlege, ob ich den Fuß wirklich nutze, nehm' ich dann auch für alle Fälle den D, ich hab' auch das Hebelchen immer unten. Ich merk' auch meistens, wenn ich's vergessen hab', nach dem Füßchenwechsel wieder runterzuziehen...

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    Das angesprochene Set macht fürs Einhorn 🦄 keinen Sinn, da zwei der enthaltenen Füßchen zum Standardzubehör gehören (Offener Stickfuß 20 und Patchworkfuß 97D).

     

    @Miri45  das Einhorn kommt nicht mit dem 37(D)-Füßchen, sondern hat das 97D-Füßchen dabei.

     

    95BDA273-8009-4D79-ABA4-34D2116A2EAB.jpeg

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    Für schwierige Stoffe nehme ich gern die Stichplatte mit 5,5 Stichbreite. :classic_smile:

    Hält man am Nähanfang den/die Fäden fest, gibt es keinen Knuddel unter dem Stoff.:classic_wink:

    Beim 20 er Fuß kann ich in der "offenen" Mitte einen Fertigungsgrat erkennen, den habe ich mir mit Permanentmarker markiert

    und habe so einen Anhaltspunkt. :classic_smile:

    Gruß Myrin

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