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Rubensfrauen

Rubens liebte die "runden Frauen".
Sie sind hier nähtechnisch unter sich.
Material, Schnitte, Designs - all das wird hier spezifisch diskutiert.


wie verhindert man.....

Rubensfrauen


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  #6  
Alt 30.04.2009, 11:28
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: wie verhindert man.....

Doch, das abfüttern hilft schon.

(Ja, so eine gekaufte Hose hatte ich auch mal, aber da war der Wollstoff einfach von mieser Qualität, meine selber genähte Hosen halten abgefüttert deutlich länger, ebenso gekaufte von vernünftiger Stoffqualität.)

Und meine Jeans mit Kappnähten innen halten nicht weniger lange, als die mit glatten innenbeinnähten. Oder sogar eher länger. (Egal ob gekauft oder selber genäht.) Das mag aber von der eigenen Anatomie abhängen, also wo genau es als erstes durchscheuert. Bei mir ist das an der Hinterhose, knapp unter der Kreuznaht und meist zuerst an der inneren Beinnaht. Da verstärkt die Kappnaht sogar.

Ich mache es inzwischen so, daß ich etwas Vlieseline G785 als Dreieck auf die Hinterhose bügle, und zwar da, wo bei mir eben zuerst durch ist.
Auf gleicher Höhe wird die Vorderhose ebenfalls an der Nahtlinie verstärkt, mit einem etwa 2-3cm breiten Streifen G785. Zugeschnitten wird beides mit der Zackenschere, damit es sich auf keinen Fall durchdrücken kann.

Und dann füttere ich die Hosen bis zum Knie. Künftig werde ich dem Futter die gleiche Behandlung angedeihen lassen, denn jetzt muß ich ständig Futter flicken...

Bei engen Hosen (Jeans-Schnitt) in denen man kein Futter möchte hat die Technik allerdings Grenzen, denn ich mag das G785 nicht so gerne auf der Haut. (Außerdem hält die Vlieseline zwar Waschen ohne Probleme aus, aber Schweiß und Reibung stehen einer Haltbarkeit dann doch etwa im Weg. ) Gleiches gilt bei Hosen, die ich aus anderen Gründen nicht füttern möchte. Da könnte man einen dünnen Baumwollbatist einfach an der Stelle aufnähen (zwei Seiten werden durch die Hosennähte ohnehin gehalten, eine Steppnaht zwischen den Beinen fällt nicht auf. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Ansonsten Stopfen und wenn es schlimm wird, das kaputte Stück abschneiden und durch neuen Stoff ersetzen. Hosen in der Konfektion sind an der Stelle öfter mal mit Zwickel gearbeitet (spart Stoff beim Zuschnitt) und gerade bei runderen Oberschenkeln sieht man die Naht an der Stelle ohnehin nicht. Wenn man nicht die Angewohnheit hat, ständig mit gespreizten Beinen herumzusitzen.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Revue de Presse: Burdastyle Dezember 2017
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  #7  
Alt 03.05.2009, 00:21
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AW: wie verhindert man.....

danke ich werd das nächste mal ausprobieren.
ist schon ärgerlich wenn es dann die lieblingshose ist.
zur not habe ich von jedem stoff nun stücke verwahrt,
damit ich dann neue keile einstzen kann wenn es soweit ist
__________________
LG Stefie
Kreativ by Rossi

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  #8  
Alt 03.05.2009, 10:17
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AW: wie verhindert man.....

Nciht aufgeben! Ich bin eine große Schenkelwetzerin vor dem Herr und nähe mir seit ein paar Jahren an der Hinterhose so eine Aufdoppelung. Ich habe die Form dem Scheuermuster meiner alten Hosen abgenommen. Falls Du das nachmachen möchtest, schau, wie groß Dein Flecken sein muss. Dass er im gleichen Fadenlauf wie die Hinterhose liegt, ist eh klar.
Interessanterweise sieht man ihn kaum, wenn ich die Hosen anhabe, und wenn, dann glaubt man, das sei ein geplantes Schnittdetail.
Eigentlich hatte ich mir gedacht: jetzt halten die Hosen doppelt so lang, denn dann wird sich zuerst der Flecken auflösen. Den trenn ich dann runter und trag die Hose in ihrer zweiten Lebenshälfte naked.
Aber, oh Wunder: ich musste das bisher nur bei Schnürlsamthosen, Hosen aus Rips und aus nicht besonders geeignetem Wollflanell machen. Nach ein paar Jahren sieht der Fleck wie auf dem Foto aus: die Umschlagkanten sind strapaziert, aber so what?
Super funktioniert die Methode bei festen Baumwollstoffen wie Denim, Drillich, Gabardine. Bei einer Jeans muss man nach dem Heraustrennen sicher den nicht bewetzten Hinterhosenstoff mit Sandpapier bearbeiten, damit der Farbunterschied nicht auffällt, aber meine Jeans haben immer gehalten.

Für Hosenanzüge habe ich mir vorgenommen, nurmehr hochwertige Herrenstoffe zu nehmen (Tipp aus der Branche), denn auch einige Herren wetzen ziemlich mit den Schenkeln. Daher ist es übrigens durchaus üblich, dass ein Herrenanzug eine zweite Hose erhält - aus einem dazupassenden oder demselben Stoff. Kann man sich ja auch für die Damenschneiderei merken.

An Deiner Stelle würde ich Deine Leinenhosen mit so einem Flecken nachrüsten, bevor sie sich durch das Tragen verziehen. Ist zwar ein wenig Arbeit, aber sie halten dann wirklich wesentlich länger. Ich vermute daher, dass der Grund für das Durchscheuern nicht nur die Reibung der beiden Außenflächen aneinander ist, sondern auch die Verzugkräfte bei der Bewegung und beim Sitzen. Man kennt das ja: diese feinen, leicht idagonal verlaufenden Rillen/Falten von der Innennaht in Richtung Vorderseite (im Bild von der Naht nach unten gehend).......

Ach ja, die Technik: ich schneide mit einem Papierschnitt zu, den ich mir mit der sichtbaren Steppkante im Fadenlauf zum Schnitt der Hinterhose dazuzeichne. Dadurch kommt der Fleck zwar höher hinauf als benötigt (=bis zur Mittelnaht), aber er sieht unauffälliger aus, mehr wie die Schenkelflicken der Reithosen. Die Hodennahtseiten versäubere ich und bügle die Steppkanten nach innern. Auf der gezeigten Hosen habe ich das noch mit kräuseln der Nahtzugabe gemacht, werde es aber in Zukunft über einer Schablone und mit Seidenpapier machen, wie auf diesem Video zu sehen (Video: Pressing Templates for a Sharp Edge - Threads).
Dann die gebogene Seite doppelt aufsteppen und die restlichen Seiten mit der Hinterhose als eine Stofflage verarbeiten.


Grüße

eboli
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Hosenaufdoppelung.jpg (26,1 KB, 352x aufgerufen)

Geändert von eboli (03.05.2009 um 10:20 Uhr)
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  #9  
Alt 03.05.2009, 10:29
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AW: wie verhindert man.....

Etwas habe ich noch vergessen: Das Versäubern in einfacher Stofflage erspart mir eine Menge Arbeit, falls ich den Fleck heraustrenne muss (bin erst seit Kurzem Ovi-Besitzerin). Und die Nahtzugabe der aufgesteppten Naht beschneide ich nach dem doppelten Aufsteppen so knapp wie möglich, damit sich keine zusätzliche Kante bildet, an der der Stoff wieder scheuern kann.

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  #10  
Alt 10.05.2009, 20:39
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Ruby Ruby ist offline
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AW: wie verhindert man.....

Genau das Problem habe ich auch schnell.
Ich lege dünnen Stoff unter und versuche mit feinem, farblich passenen Nähgarn zu retten, was zu retten ist.
Diese gestopften Hoden eignen sich aber meist nur noch für die Gartenarbeit....
__________________
Liebe Grüße
von
Ruby

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