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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

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60er Jahre Kleid - Wie verarbeiten?

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #1  
Alt 08.02.2009, 19:03
Bopalena Bopalena ist offline
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60er Jahre Kleid - Wie verarbeiten?

Ich habe heute ein Probemodell für dieses Kleid gemacht und es passt fast ohne Änderung so gut, dass ich es nun nacharbeiten möchte.
Als Stoff möchte ich -zwecks Stoffabbau- einen ziemlich steifen Taft (Bild)aus Kunstoff verwenden.

Das Orginalkeid wird gemäss Anleitung mit einem anderen Stoff unterlegt. Der Halsausschnitt und die Ärmelausschnitte werden mit seperaten Belegen verstürzt. Da ich diese Methode eher etwas "frickelig" und "hausbacken" finde möchte ich nun das ganze Kleid füttern. Da ich aber noch nie ein ganzes Kleid gefüttert habe, bin ich mir noch nicht ganz sicher wie ich das nähen soll. Ich habe auch im Internet keine 100% befriegende Anleitung dafür gefunden...

Kleid und Futterkleid einzeln nähen und dann am Halsauschnitt verstürzen und den Rest von Hand annähen? Ausserdem habe ich "Angst", dass sich der Auschnitt beim Nähen verzieht, ich nähe zwar alle Auschnitte am Anfang immer ab, ich bin mir aber nicht sicher ob das hier reicht.

Vielen Dank für eure Vorschläge und Ideen.
Bettina
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Geändert von Bopalena (08.02.2009 um 19:07 Uhr)
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  #2  
Alt 08.02.2009, 19:34
lea lea ist gerade online
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AW: 60er Jahre Kleid - Wie verarbeiten?

Hallo Bettina,
beim Füttern von Kleidern macht "man" trotzdem Belege (mit Einlage bebügelt), an die das Futter dann angenäht wird.

Theoretisch ist es möglich, das Kleid mit dem Futter zu verstürzen - bei Westen wird das manchmal gemacht. Du musst dann die Schulternähte ganz offen lassen und das ganze Kleid beim Wenden dort durchziehen. Ich glaube aber nicht, dass das gut wird. Auf jeden Fall müsstest Du dann Armausschnite und Halsrand des Aussenstoffes mit Vlieseline verstärken.

Grüsse, Lea
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  #3  
Alt 08.02.2009, 20:06
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Capricorna Capricorna ist offline
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AW: 60er Jahre Kleid - Wie verarbeiten?

Hallo,

ich sehe eigentlich kein Problem darin, das Kleid direkt mit dem Futter zu verstürzen. Die Ausschnitte müssen auf jeden Fall vorher auf der Nahtlinie mit Vlieseline verstärkt werden. Im Bereich der Ausschnitte würde ich dann an den Seiten das Futter einen halben Zentimeter kürzer schneiden, und beim Annähen gaaanz leicht dehnen.

Verstürzen würde ich auch am Halsausschnitt, und dann an den Armausschnitten von Hand annähen. Die Alternative wäre, wie Lea schon schreibt, die Schulternähte an Oberstoff und Futter offen zu lassen, dann kannst du, meine ich, alles drei verstürzen, also Hals- und beide Armausschnitte, und dann erst die Schulternähte vom Oberstoff schließen, das geht noch mit der Maschine, und dann von Hand die Schulternähte des Futters eingeschlagen festnähen. Das habe ich mal bei einer Neckholderweste gemacht, und das klappte gut. Das ist auch eine gängige Methode; ich wüsste nicht, was dagegen späche.

Nach dem Verstürzen würde ich den Futterstoff knappkantig innen auf den Nahtzugaben annähen, um zu verhindern, dass das Futter nach oben hervorlugt. Im englischen nennt man das "understitching", gibt es dazu vielleicht bereits im Schnittmuster eine Erklärung?

Liebe Grüße
Kerstin
__________________
Liebe Grüße,
Kerstin

--
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Stoffbestand: zuviel
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  #4  
Alt 08.02.2009, 20:38
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melolontha melolontha ist offline
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AW: 60er Jahre Kleid - Wie verarbeiten?

Hallo Bettina!

Die Halsausschnittkante des Stoffes würde ich direkt nach dem Zuschneiden mit Formband bebügeln, dabei kannst du den Stoff etwas einhalten. Der Kettstich des Formbands sollte genau auf die Nahtlinie zu liegen kommen.

Ich würde das Kleid mit dem Futter verstürzen und zwar folgendermaßen:
Im Rückenteil ist vermutlich ein Reissverschluß vorgesehen, diese ganze rückwärtige Mittelnaht muß zum Wenden offenbleiben, ebenso die Seitennähte.
Es werden die Schulternähte von Stoff und Futter geschlossen, die Nähte ausgebügelt. Dann legt man Stoff und Futter rechts auf rechts genau aufeinander, steckt und anschließend näht man Stoff und Futter an den Halsausschnittkanten und Armausschnittkanten zusammen. Dann werden die Rundungen eingeschnitten, die NZ evtl. zurückgeschnitten und dann wird gewendet:
Jedes Rückenteil wird durch den entsprechenden Schultertunnel gezogen und dabei wendet sich das ganze Kleid. Ausschnitte gut bügeln, dann können die restlichen Nähte geschlossen werden, die Seitennähte von Futter und Stoff in einem Rutsch, da die Armausschnitte ja schon verstürzt sind.

Ich hoffe, ich habe die Wendemethode gut verständlich erklärt, sonst kannst du gerne nachfragen, wenn du nach dieser Anleitung arbeiten willst.

Liebe Grüße Brigtte
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