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Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

Was nehme ich wofür? Diskussionen rund um die Auswahl der Materialien haben hier ihren Platz.
Bezugsquellen(suche- oder angabe) gehören hier nicht hin, die kommen in den Markt.


Seidenchiffon verarbeiten?

Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen


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  #6  
Alt 11.01.2009, 12:49
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nowak nowak ist offline
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AW: Seidenchiffon verarbeiten?

Schöner Entwurf.

Hier mal ein paar Vorschläge von mir:

Ich würde das Oberteil des Kleides auf alle Fälle in irgendeiner Form verstärken. Sprich bis zur Taille oder bis zur Hüfte unterlegen. Dazu kannst du Seidenorganza nehmen oder einen anderen Stoff mit etwas Stabilität, etwa einen festen Batist. Eventuell sogar einen noch festeren Stoff, da bin ich mir jetzt nicht sicher, wie fest es sein muß. Seidensatin ohne Verstärkung hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, daß er so nach ein, zwei, drei Stunden ein fürchterlich zerknittertes Etwas sein wird mit häßlichen Querfalten. (Frag ma-sans Tochter, die wollte es nicht glauben. ) Auf einem Kleid ist ja ein gewisser Zug.

Und das Futter kann diese Stabilität nicht herstellen.

Am Organza würde ich dann feine französischen Nähte machen, man wird sie aber ein wenig sehen, denn mehrere Lagen Organza sind nun mal dichter als eine und die Farben werden dadurch intensiver. Außerdem würde ich über die französischen Nähte noch einmal längs drübersteppen, zumindest im Bereich des Oberteils, wo etwas mehr Zug drauf ist. Oder die Schnittkanten mit Fraycheck behandeln, aber das ist auch sehr aufwendig. Schließlich soll es nicht ausfransen.

Mit etwas Geschick kann man die Nähte so etwa auf 3mm Breite hinbekommen, wobei je knapper man an der ersten Naht abschneidet, desto größer die Gefahr, daß es hinter ausfranst. Also an ein paar Teilen testen, knautschen, reiben, ziehen,... und gucken, wie sich der Stoff so verhält.

Oder du machst eine Babynaht nach Claire Shaeffer.
( Eine sehr schöne Beschreibung für beide Nähte findest du bei den sewing secrests von www.sewnsushi.de, das sind die Kursunterlagen für den Naht und Saumkurs in Aachen damals: http://www.sewnsushi.de/sewingsecret...umkurs2004.pdf (Das pdf ist 2MB groß, Download kann also etwas dauern.)

Analog zu der Babynaht kann man auch ganz schmale Säume machen. Oder man macht einen Rollsaum, von Hand, mit der Nähmaschine oder mit der Overlock. Da bei der Overlockvariante der Stoff vom Garn komplett umschlossen wird, ist das wohl der sichtbarste, aber man kann das dann auch wieder als Designelement verwenden. Und z.B. mit Stickgarn (gibt auch Maschinenstickgarn aus reiner Seide) arbeiten.
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  #7  
Alt 11.01.2009, 13:05
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AW: Seidenchiffon verarbeiten?

Zitat:
Zitat von nowak Beitrag anzeigen
Ich würde das Oberteil des Kleides auf alle Fälle in irgendeiner Form verstärken. Sprich bis zur Taille oder bis zur Hüfte unterlegen. Dazu kannst du Seidenorganza nehmen oder einen anderen Stoff mit etwas Stabilität, etwa einen festen Batist. Eventuell sogar einen noch festeren Stoff, da bin ich mir jetzt nicht sicher, wie fest es sein muß. Seidensatin ohne Verstärkung hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, daß er so nach ein, zwei, drei Stunden ein fürchterlich zerknittertes Etwas sein wird mit häßlichen Querfalten. (Frag ma-sans Tochter, die wollte es nicht glauben. ) Auf einem Kleid ist ja ein gewisser Zug.
Da muß ich mich jetzt ja gerade mal so halb off topic einhaken.

Ich plane (ist noch ein bißchen hin) ein Kleid aus Seidensatin zu nähen. Die Grundform am Körperkern ist die eines ein Etuikleid (Rückenausschnitt und Rock knieabwärts dann etwas ausgefallener, aber vom Prinzip her...), also eher körpernah. Über diese Querfalten hatte ich schon einmal nachgedacht, aber kam zu dem Schluß, daß durch Verstärkung entweder der fließende Charakter des Stoffes verloren ginge, oder man halt den Übergang von verstärkt zu unverstärkt sehen würde. Also mal abgesehen von der Frage, ob man diesen Übergang wohl sieht, erreicht man mit beispielsweise Organza echt etwas gegen die Tragequerfalten?!? Das wäre ja mal spannend.
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  #8  
Alt 11.01.2009, 13:05
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Kaffeefee Kaffeefee ist offline
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AW: Seidenchiffon verarbeiten?

Zitat:
Zitat von nowak Beitrag anzeigen
Schöner Entwurf.

Hier mal ein paar Vorschläge von mir:

Ich würde das Oberteil des Kleides auf alle Fälle in irgendeiner Form verstärken. Sprich bis zur Taille oder bis zur Hüfte unterlegen. Dazu kannst du Seidenorganza nehmen oder einen anderen Stoff mit etwas Stabilität, etwa einen festen Batist. Eventuell sogar einen noch festeren Stoff, da bin ich mir jetzt nicht sicher, wie fest es sein muß. Seidensatin ohne Verstärkung hat nämlich die unangenehme Eigenschaft, daß er so nach ein, zwei, drei Stunden ein fürchterlich zerknittertes Etwas sein wird mit häßlichen Querfalten. (Frag ma-sans Tochter, die wollte es nicht glauben. ) Auf einem Kleid ist ja ein gewisser Zug.

Und das Futter kann diese Stabilität nicht herstellen.
Heißt das, die eingearbeitete Korsage aus Baumwollsatin und Einlage alleine erfüllt diesen Zweck nicht? Denn die geht ja bis etwas unter die Taille Hm, aber ich hab ja genug Baumwollsatin, das dürfte dafür noch reichen - aber trägts dann nicht auf?

Die französische Naht ist doch so ähnlich wie die Links-Rechts-Naht, oder? Da hab ich nun schon ein wenig Übung drin, aber die anderen Vorschläge werd ich mir auch nochmal genauer ansehen.
Da ich nur eine einfache NäMa hab - nix Overlock und auch keine große Stichauswahl, werd ich am Saum wohl einen einfach Rollsaum machen. Eigentlich wollte ich dafür auch Maschinenstickgarn nehmen, aber bisher hab ich noch nicht die passenden Farben gefunden. In meiner Verzweiflung hab ich gestern zu Polyester - Allesnäher gegriffen. Geht das auch?
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  #9  
Alt 11.01.2009, 14:18
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AW: Seidenchiffon verarbeiten?

Ich würde ehrlichgesagt gar keinen der Stoffe vorwaschen. Später kommt das Kleid doch auch nur in die Reinigung. Evtl. die Stoffe einmal vorsichtig abbügeln, das sollte genügen.
Ein Rollsaum sieht mir Stickgrn deutlich "wertiger" aus als mit normalem Nähgarn. Vielleicht solltest Du versuchen, die Säume mit der Hand zu nähen, ich finde, ein Rollsaum mit der Nähmaschiene wird oft nicht sooo gleichmäßig. Hättest Du dafür ausreichend Zeit?
Die Nähte würde ich auch als französiche Nähte anfertigen und wie Nowak schon schrieb erst einmal ausprobieren, wie stark der Stoff ausfranst, bevor 'Du über die Breite der Nähte entscheidest.

Habe mir auch mal die Stoffe angesehen! Die Weiß- und Grüntöne find ich ganz wunderbar, bin mir aber nicht sicher, ob der weinrote Stoff wirklich gut dazu aussehen wird. Gäbe es auch einen Rotton mehr Richtung Koralle? oder ein Orange? Das würde auch besser zu Deinem Haar passen -nix für ungut.

Bin schon gespannt wie Du weiter vorankommen wirst!

LG poldi
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  #10  
Alt 11.01.2009, 16:07
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nowak nowak ist offline
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AW: Seidenchiffon verarbeiten?

Zitat:
Zitat von Kaffeefee Beitrag anzeigen
Heißt das, die eingearbeitete Korsage aus Baumwollsatin und Einlage alleine erfüllt diesen Zweck nicht? Denn die geht ja bis etwas unter die Taille Hm, aber ich hab ja genug Baumwollsatin, das dürfte dafür noch reichen - aber trägts dann nicht auf?
Ah, von einer Korsage hattest du nichts gesagt. (Ich habe jetzt nicht den ganzen anderen Strang gelesen.)

Wenn du den Satin an den Längsnähten mit der Corsage verbindest, dann könnte das reichen.

Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Satin für die Corsage so ideal ist? Die Korsage soll ja Stand haben, und Satin ist eher weich und fließen. Außerdem besteht die Gefahr, daß sich dann die Corsage durch den Oberstoff abzeichnet. Auch dagegen hilft unterlegen. Wobei ich da keinen Satin nehmen würde, der ist ja wirklich relativ dick. Deswegen Batist oder Seidenorganza. Die tragen nicht auf. (Eventuell kann man die Unterlage auch in schrägem Fadenverlauf zuschneiden, dann fällt sie noch weicher. Auch das findet man am Besten durch ausprobieren heraus.)

Zitat:
Zitat von Kaffeefee Beitrag anzeigen
Die französische Naht ist doch so ähnlich wie die Links-Rechts-Naht, oder?
Ja, ich glaube das ist mehr oder weniger das Gleiche. Oder so.

Für den Rollsaum... testen. Generell kann man Polyestergarn auch gut nehmen, vielleicht bekommst du dünnes in 120 oder sogar 150. Da es nicht glänzt, fällt es eher weniger auf, als Stickgarn, das etwas glänzt. (Overlockgarn ist auch dünner.)

Im Optimalfall sieht man das Garn beim Rollsaum möglichst wenig. da wäre Handnähen natürlich das Optimum. Aber bei einer Schleppe säumst du da eine Zeit vor dich hin.
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Gruß, marion



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