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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Klassisch nähen - wie war das früher?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #1  
Alt 12.12.2008, 13:38
Benutzerbild von Skletto
Skletto Skletto ist offline
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Klassisch nähen - wie war das früher?

Hallihallo,
ich suche schon eine Weile im Forum, aber finde keinen passenden Thread als Antwort. Ich war mir beim Posting noch nicht mal wegen des Unterforums sicher.
Da ich immer noch reichliche Passformprobleme bei meinen eigenen Sachen habe (deshalb habe ich mich zuletzt nur noch an Kindersachen getraut), frage ich mich mal wieder, was ich denn anders machen könnte. Und in diesem Zusammenhang auch, wie man denn auf klassische Handwerksart an gewisse Arbeitsschritte rangehen würde.
Probestücke, so weit so gut (bei mir ist jedes Oberteil ein Probestück);
breitere Nahtzugaben brauche ich auch. Reichen 2 cm, oder gibt man an neuralgischen Punkten noch mehr zu? Bis jetzt habe ich die Naht geschlossen, zusammen nach einer Seite gebügelt, zurückgeschnitten und gemeinsam versäubert. Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass die Nähte auseinandergebügelt und einzelt versäubert werden. Das finde ich schrecklich umständlich, macht man das wirklich so? In anderen Anleitungen steht nun wiederum, man solle die einzelnen Schnittteile zuerst versäubern und dann zusammennähen. Ja, was denn nun?
Könnte mir mal jemand die klassische Vorgehensweise beim Nähen eines Oberteils erklären? Idealerweise inklusive der Tücken, die auf einen Laien warten bzw. der Missverständnisse, die dabei auftreten könnten?
Das wäre total nett.
Liebe Grüße
Skletto
__________________
Man merkt, dass eine Frau hier wohnt - über dem Obstkorb fehlen die schwarzen Fliegen.
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  #2  
Alt 12.12.2008, 13:42
Benutzerbild von ennertblume
ennertblume ennertblume ist offline
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AW: Klassisch nähen - wie war das früher?

Such doch mal nach dem Buch: "Schneidere selbst" von Lieselotte Kunder. Gibts z.B. bei e-bay für sehrsehr kleines Geld. Da steht auf fast 400 Seiten alles genau drin und was da steht, hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren.
__________________
Herzliche Grüße von Christa

Wenn unterm Strich nicht viel bleibt, dann trägt man es am Arm, wie eine Uhr, aber es ist viel mehr.
Borislav Sajtinac
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  #3  
Alt 12.12.2008, 13:49
Benutzerbild von MichaelDUS
MichaelDUS MichaelDUS ist offline
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AW: Klassisch nähen - wie war das früher?

Zitat:
Zitat von Skletto Beitrag anzeigen
...breitere Nahtzugaben brauche ich auch. Reichen 2 cm, oder gibt man an neuralgischen Punkten noch mehr zu?
Wozu benötigst du so breite Nahtzugaben? An den Seiten- und Schulternähten nehme ich meist 1,5 cm Zugabe, an den Säumen zwischen 3 und 4 (oder auch 5 oder 6, kommt auf das Projekt und den Saum an) und an allen anderen Nähten 1 cm Zugabe.

Sehr breite Nahtzugaben, vor allem in den Bereichen, wo rund genäht wird (z.B. beim Ärmeleinnähen) sind ziemlich störend.



Zitat:
Zitat von Skletto Beitrag anzeigen
Bis jetzt habe ich die Naht geschlossen, zusammen nach einer Seite gebügelt, zurückgeschnitten und gemeinsam versäubert. Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass die Nähte auseinandergebügelt und einzelt versäubert werden.
Das mache ich auch so, da so die Kanten neben der Naht gleichmässig flach sind.


Zitat:
Zitat von Skletto Beitrag anzeigen
In anderen Anleitungen steht nun wiederum, man solle die einzelnen Schnittteile zuerst versäubern und dann zusammennähen.
Das geht natürlich auch. Letztendlich ist das jedem selbst überlassen
Ab und an mache ich das auch schon mal so, aber meistens wird zuerst zusammengenäht, auseinandergebügelt und dann versäubert.


Zitat:
Zitat von Skletto Beitrag anzeigen
Könnte mir mal jemand die klassische Vorgehensweise beim Nähen eines Oberteils erklären? Idealerweise inklusive der Tücken, die auf einen Laien warten bzw. der Missverständnisse, die dabei auftreten könnten?
Tja, mal abgesehen davon, dass ich nicht weiss, was du mit Oberteil meinst (Hemd/Weste/Sakko/Mantel...), ist das auch nicht mit ein paar Worten erklärt.
Ich würde dir da zu einem guten Schneider-Buch raten, in dem auch viel mit Fotos und Zeichnungen erklärt ist.

Michael
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  #4  
Alt 12.12.2008, 13:53
Bineffm Bineffm ist offline
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AW: Klassisch nähen - wie war das früher?

Hallo - ich würde sagen - das kommt drauf an (es gibt viele Wege zum Ziel - und die Ansprüche sind auch sehr unterschiedlich)

Ich bügele (außer bei Shirts) eigentlich alle Nähte auseinander und versäubere einzeln, weil ich finde, dass das bei Blusen und Jacken deutlich besser aussieht.

Und was die Reihenfolge angeht - wenn Du weißt, dass das Teil, so wie Du es zugeschnitten hast, tatsächlich auch paßt (weil Du vorher ein Probeteil gemacht hast und der Schnitt anschließend angepaßt wurde) - dann kannst Du natürlich erst versäubern und dann zusammennähen. Wenn das nicht so ist und Du deshalb mit breiten Nahtzugaben arbeitest - und Du hinterher noch an der einen oder anderen Stelle weiter oder enger nähst - dann würde ich immer erst nähen und dann versäubern - überall unterschiedlich breite Nahtzugaben finde ich persönlich nicht soooo schön.

Und im Lauf der Zeit weiß man dann auch - bei Burda brauch ich obenrum Größe 38 - zur Taille hin mach ich das etwas schmaler und zur Hüfte hin muß ich auf Größe 40 gehen.

Mir ist wichtig, dass das Teil hinterher sitzt und dass es so verarbeitet ist, wie ich mir das vorstelle - dafür muss es denn auch nicht schnell gehen - der Weg ist das Ziel.

Sabine
__________________
Voll im Trend? Och nööö.....
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  #5  
Alt 12.12.2008, 13:56
Benutzerbild von Anonymus
Anonymus Anonymus ist offline
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AW: Klassisch nähen - wie war das früher?

Hallo,

welche Zeit meinst Du mit "früher"?

Das einzelne Versäubern und die grosszügigen Nahtzugaben beruhen in erster Linie auf der längeren "Lebensdauer" der Kleidungsstücke. "Früher" wurden die Teile auch öfters mal geändert. Und das waren nicht nur Änderungen in der Länge, sondern auch Änderungen auf die Körperproportionen. Oftmals wurden die Stücke ja auch an Bekannte/Freunde ... weitergegeben und abgeändert.

In Zeiten des "VorStoffmarktes" wurde wohl auch sparsamer mit dem Rohstoff "Stoff" umgegangen und abgelegte Kleidungsstücke zu Kinderkleidung umgearbeitet.

Das geht leichter, wenn das Kleidungsstück schon zu von Anfang an darauf angelegt ist, weiterverarbeitet zu werden.

Heute könnte man das schön "nachhaltiges Nähen" nennen
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