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Rubensfrauen

Rubens liebte die "runden Frauen".
Sie sind hier nähtechnisch unter sich.
Material, Schnitte, Designs - all das wird hier spezifisch diskutiert.


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Rubensfrauen


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  #6  
Alt 28.11.2008, 17:22
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Renka Renka ist offline
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Reden AW: Umfrage

Hallo Jenny,
na, dann will ich 'mal meinen Senf auch dazu geben.
Ich fühle mich eigentlich sehr gut, solange ich nicht versuche etwas Passendes zum Anziehen zu bekommen.
Passende Mode wäre, wenn die schicken und pfiffigen Schnitte nicht bei 44 aufhören würden. Wer sagt denn, dass man ab 44 seinen Körper nur noch verhüllen möchte? Jeder Körper, egal welche Konfektionsgröße, hat Vorzüge, die man betonen möchte!Es kotzt mich an, dass Modemacher glauben, große Größen bräuchten keine Proportion, sondern müßten wie Zirkuszelte geschnitten sein! Gutsitzende Kleidung ab Gr. 44 darf kein Luxus sein!
Es gefällt mir, dass man langsam begreift, dass die Masse halt nicht die Konfektionsgröße 38/40 hat, sondern mittlerweile bei 44/46 gelandet ist.
Die Maßschnitte wären zwar interessant, aber wohl zu teuer.
Und was die Industrie besser machen könnte?
Für mich vier grundlegenden Dinge.
1. Größen standartisieren, d.h. eine 42 hat bei allen Herstellern die gleichen Maße. Und ist nicht 'mal eine 40 oder 'mal eine 44.
2. Sich vom Begriff Übergrößen lösen. Wir brauchen keine Extrawurst. Kleidung einfach bis in die höheren Größen herstellen, mit gleichem Material und Farben.
3. Mehrteilige Kleidung in Einzelteilen anbieten ( gibt es vereinzelt schon), so dass hüftstarke Frauen nicht in ihren Oberteilen ertrinken müssen.
4. Und jetzt kommt mein Traum. Kundenvermessung. Wunschobjekt eingeben ( Hose, Rock, Bluse oder Jacke) und die Größe wird durch elektronische Abtastung festgestellt.

Das wäre es ! Viel Vergnügen bei der Auswertung!

Viele Grüße
Renka
__________________
Zauberfaden, Hexenstich, geht nicht- gibt es bei mir nicht!
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  #7  
Alt 28.11.2008, 17:25
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nowak nowak ist offline
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AW: Umfrage

Zitat:
Zitat von Jenny Beitrag anzeigen
Wie fühlt Ihr Euch eigentlich als Rubensfrauen und wie schaut es mit der passenden Mode für Euch aus?
Modetechnisch als Rubenfrau... ich fühle mich verarscht. Das trifft es wohl am ehesten.
Wenig Auswahl, das was es gibt gefällt mir meist nicht und selbst für mittlere Verarbeitung zahlt man Couture Preise.

Und leider passen die Sachen dann auch nicht. (Ich brauche bei Kaufgrößen etwa 48 an der Hüfte, und eher 46 an der Brust. Was auch schon klar macht, daß Oberteile, die bis auf die Hüfte gehen ein Problem sind.)

Wenn ich was benennen soll, was mir gefällt, dann fällt mir eigentlich nur Elena Miro ein.

Was mir halbwegs paßt? Freizeithosen kann ich gelegentlich bei C&A kaufen, Oberteile aus Jerseys und Strick kaufe ich gelegentlich bei Tschibo. (Daß mir die passen war ein "Zufallsfund"...) Aber nur die große Größe aus der "normalen" Kollektion, die Übergrößen die sie jetzt auch haben, passen wieder nicht. Die sind oben zu weit, dafür an der Hüfte zu eng.

Zitat:
Zitat von Jenny Beitrag anzeigen
Was kotzt Euch an, was gefällt Euch?
Äh ja... siehe oben. Die Auswahl ist klein, die Paßform auch nicht toll, dafür darf man extra viel zahlen.

Gefallen... Die Kollektion von Elena Miro.
Und daß C&A seine nomalgrößen jetzt bis 48 oder 50 anbietet. Das paßt mir von den Proportionen her nämlich besser als die "Plus" Größen. (Meine Schultern sind eher schmal, Schnitte für Dicke haben aber immer breite Schultern und Oberarme. Dafür gerne schmale Hüften.

Zitat:
Zitat von Jenny Beitrag anzeigen
Hättet Ihr Interess an individuell gefertigte Maßschnitte für Euch?
Gute Frage. Inzwischen kann ich Schnitte ganz gut ändern und weiß, welche Marken mir passen. Vor ein paar Jahren wäre ich interessiert gewesen.
Aber es müßte jemand sein, der mich in Fleisch und Blut sehen und vermessen kann. Sonst müßte ich sicher wieder ändern, hinterher.

(Ansonsten habe ich auch schon fertige Kostüme oder Hosenanzüge als Maßkonfektion gekauft.)

Zitat:
Zitat von Jenny Beitrag anzeigen
Was könnte in der Modeindustrie für Euch besser gemacht werden, was fehlt?
Ich bin mir nicht sicher, ob die Modeindustrie mir wirklich helfen kann. Es kommt ja noch dazu, daß meine Längenproportionen auch nicht dem Standard entsprechen... oberhalbder Taille sind die Klamotten zu lang, dafür fehlt das dann gerne im Schritt oder auch an den Beinen.

An ehesten könnte ich mir vorstellen, vielleicht auch Kollektionen für "Birnenfrauen" zu entwerfen, nach einer anderen Maßtabelle, wo Schulter und Hüfte bzw Taille und Hüfte sozusagen unterschiedlichen Größen angehören.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Revue de Presse: fait main N° 419 (Décembre 2016)
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  #8  
Alt 28.11.2008, 18:00
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stoffmadame stoffmadame ist gerade online
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AW: Umfrage

Hi,
ich kann mich weitgehend Renka anschließen.
Was mich im Moment auch nervt, ist, dass man als Gruppe Rubensfrauen angesprochen wird, obwohl große Größen ja wirklich keine Ausnahme sind. Ich fühle mich nicht in 1. Linie als füllig oder so, sondern als Frau mit 46, die halt die und die Größe hat.
Ich habe gar keine Lust auf die komplette Modeindustrie, finde diese ganze Maschinerie schauderhaft. (Wenn ich allerdings mal zufällig (extrem selten) ein Teil finde, das mir gefällt und passt, sehe ich das interessanterweise aber anders. )
Was ich toll finde, sind kleine Läden, in denen Schneiderinnen/ Designerinnen/ Textilingenierinnen oä ihre eigene Mode (und evt. sogar Schnitte) unabhängig von der Modeindustrie anbieten. Da ist leider mit verbunden, dass die Sachen teuer sind, frau sich deshalb nicht so viel leisten kann bzw. die Läden sich auch nicht immer halten können.
__________________
Liebe Grüße,
stoffmadame
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  #9  
Alt 28.11.2008, 18:32
Nera Nera ist offline
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Zitat:
Zitat von stoffmadame Beitrag anzeigen
Was mich im Moment auch nervt, ist, dass man als Gruppe Rubensfrauen angesprochen wird, obwohl große Größen ja wirklich keine Ausnahme sind. Ich fühle mich nicht in 1. Linie als füllig oder so, sondern als Frau mit 46, die halt die und die Größe hat.
Endlich hat mich jemand verstanden

LG
Gabi
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  #10  
Alt 29.11.2008, 01:27
Kirsta32 Kirsta32 ist offline
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Hallo

Ich bin zwangsläufig zum Nähen gekommen, als ich bei einer Kleidergröße von 52 (habe zwischenzeitlich auch 54; je nach Schnitt) ein schickes Ballkleid gesucht habe. Angebote in sämtlichen Läden der Großstadt Stuttgart und Umgebung: Schwarz, Sackartig, Altmodisch, Langweilig, Zirkuszelte. Ich hatte nur FRUST!

Ende davon: Nähkenntnisse aus der Schulzeit ausgegraben, Stoff und Schnittmuster besorgt und das Ballkleid selbst genäht. WAR EIN VOLLER ERFOLG. Ich wurde von verschiedenen Frauen mit großer Oberweite, schmaler Taille und breiter Hüfte angesprochen. Mein Ballkleid war Weinrot und hatte hinten eine Corsagenschnürung für die Taille.

So ging es eigentlich dann weiter. Aus einem Ballkleid wurden inzwischen 5, ein Barockkostüm zum Karneval in Venedig und etliche Sommerkleider, Oberteile, Röcke und Hosen. Alles von handelsüblichen Schnittmustern, die ich dann individuell meiner jeweiligen Größe anpasse und an einer selbst angefertigten Schneiderpuppe (aus Gipsbinde und Bauschaum mit Hilfe von zwei Freundinnen) selbst hergestellt habe. Das funktioniert eigentlich sehr gut!

Ich habe zuviele Kilos auf den Rippen. Na und?????!!! Verteilt auf einer Oberweite mit Cup G oder H, einer schmalen Taille und einer ausladenden Hüfte und einer Größe von 175 cm. Sprich einer Sanduhrfigur (in den 50er Jahren, waren das Sexsymbole wie die Schauspielerinnen Monroe, Loren etc). Sämtlich Kleidung (Konfektion etc.) und auch Schnittmuster passen nicht.

Ist die Oberweite passend, verschwindet die Taille
Paßt es an der Taille, ist die Hüfte zu eng etc.

Nur weil Frau etwas zu viel gegessen hat, heißt das noch lange nicht, daß man sich unter einem Zirkuszelt mir der Vorzugsfarbe schwarz und braun verstecken muß. Möglichst noch mit großen weißen Blumen darauf, daß man dann wirklich wie eine Tonne daher kommt.

Die Designer habe anscheinend kein Ahnung, wie die Frauen tatsächtlich aussehen. Schneiderpuppen in den Größen 34/36 eignen sich nicht besonders für die normale Frauenfigur. Ich habe mal gehört, daß Frauen neu vermessen wurden. Das ist jetzt schon Jahre her und nichts, aber auch gar nichts hat sich sich geändert. Klar gibt es jetzt in den Kaufhäusern sogenannte PLUS-Abteilungen, aber die sind eher zum abgewöhnen. Designerkleider kann ich mir nunmal nicht leisten.

Also FAZIT. ICH MUSS SELBST NÄHEN, WENN ICH NICHT ALS OMA AUF DER STRAße HERUMLAUFEN WILL!

Es sollte doch eigentlich kein Problem sein, die wirklich schicken Klamotten bis in größere Größen zu produzieren. Jeder der etwas zuviel Kilos auf den Rippen hat, ist doch sicher gerne bereit für eine gute Qualität auch etwas mehr zu bezahlen (man braucht ja auch mehr Stoff etc. ).

Die Modeindustrie sollte endlich aufwachen und Frauen einfach so akzeptieren, wie sie wirklich sind und nicht wie es in den Medien und der Werbung sugestiert wird. Die wenigsten Frauen und auch Männer habe Idealmaße (was immer das auch heißt!)

So, jetzt habe ich meinen Frust von der Seele geschrieben und bin jetzt auch zufriedener, daß es nicht nur mir so geht!

Viele Grüße (sitze gerade wieder an der Nähmaschine und muß noch mein Ballkleid, das 6. , für SAMSTAG ABEND fertig nähen)

Kirsta32
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