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Schnittmustersuche Damen
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Jackenschnitt aus einer alten Burda Plus

Schnittmustersuche Damen


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  #11  
Alt 26.10.2008, 01:59
genofeva genofeva ist offline
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AW: Jackenschnitt aus einer alten Burda Plus

ich habe Kleidergröße 56 daher muß ich für einen Rock immer die doppelte höhe Stoff haben.Ich nähe aus dem Rest immer noch einen Rock für meine Schwester oder eine Nachbarin. Dazu nehme ich das Schnittmuster aus dem Heft. Meine Nachbarin gibt ,für meine Ausgaben und Mühe zirka € 10,-.

Eigenlich müßte ich mich damit doch auch strafbar machen denn ich kopiere das Schnittmuster in Gr. 44 und nähe einen Rock daraus der nicht für mich ist und ich bekomme auch noch etwas Geld dafür.

Und was ist wenn meine Freundin Stoff kauft und mich bittet aus dem Stoff einen Rock zu zuschneiden ,nach einem Schnittmuster aus meinem Heft, den Rock aber selber näht .Ist das auch illegal?

Ich bin der Meinung solange man keinen gewerblichen Handel treibt ist es legal. Wenn nicht würde wohl bald die hälfte der Hobbyschneiderinen hinter Gitter sitzen

Geändert von genofeva (26.10.2008 um 02:12 Uhr)
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  #12  
Alt 26.10.2008, 07:48
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animaldream animaldream ist offline
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AW: Jackenschnitt aus einer alten Burda Plus

Hallo,
leider muss ich nowak Recht geben. In Deutschland ist alles reglementiert und gesetzlich verankert.
Prinzipiell gilt: Ein Schnittmuster darf nur und ausschließlich zum Eigenzwecke kopiert und benutzt werden. (Hier wird auch die Frage von genoveva beantwortet: ja, auch das darf man nicht, das Schnittmuster für die Nachbarin kopieren).
Hier aber liegt der Fall ja etwas anders: Galadriel43 hatte ja dieses Heft gekauft, hat es nur irgendwie verloren. Sie hat ja auch schon alle passenden Sachen, wie Stoff, eventuell Knöpfe, etc. dafür gekauft, also hat sie ja das Heft, inklusive Schnittmuster für die Jacke bezahlt. (Es dürfte nur schwierig sein, wenn es hart auf hart kommt, nachzuweisen, dass sie wirklich diese bestimmte Jacke aus diesem bestimmten Heft nähen wollte). Also denke ich, dass es hier wirklich kein Gesetzesbruch ist, wenn jemand den Schnitt kopiert und an sie weiter gibt, zumal es dieses Heft ja nicht mehr im Handel zu kaufen gibt.
Ich meine, da dürften auch die Firmen, die die Schnittmuster herstellen, nichts gegen einzuwenden haben.
Außerdem sollte man wirklich nicht päpstlicher als der Papst sein! Galadriel43 wird bestimmt noch einige Schnittmusterhefte von Burda mehr kaufen!
LG animaldream
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  #13  
Alt 26.10.2008, 13:39
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nowak nowak ist offline
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AW: Jackenschnitt aus einer alten Burda Plus

Zitat:
Zitat von animaldream Beitrag anzeigen
Also denke ich, dass es hier wirklich kein Gesetzesbruch ist, wenn jemand den Schnitt kopiert und an sie weiter gibt, zumal es dieses Heft ja nicht mehr im Handel zu kaufen gibt.
Ich meine, da dürften auch die Firmen, die die Schnittmuster herstellen, nichts gegen einzuwenden haben.
Wenn man die Firma (in dem Fall Burda) fragt und die Erlaubnis dazu bekommt, dann is es in Ordnung. (Bei einer inzwischen eingestellten Strickzeitschrift eines anderen Verlages hatten wir das hier schon mal, die gaben ihr okay, Anleitungen einzeln weiterzugeben. Damit war der Fall klar, es ist für diesen Verlag und diese Zeitschrift okay.)

Ob man seinen eigenen Schnittbogen verlegt hat, das spielt dafür keine Rolle. Da gilt dann juristisch einfach "Pech gehabt".

genofeva: Für deine Nachbarin einen Rock nähen darfst du, du bist ja die Näherin. Sobald du dafür Geld nimmst bist du allerdings schon mindestens im "graubereich", denn Dinge tun und Geld dafür nehmen ist erst einmal a priori gewerbliches Handeln. (Wenn der Geldbetrag gering ist und es selten vorkommt, so was wie zweimal im Jahr, dann kann man das vermutlich noch unter Nachbarschaftshilfe verbuchen, aber wie das im Falle eines Rechtsstreites tatsächlich ausgehen würde kann ich nicht vorhersagen. Ich bin ja kein Anwalt.)

Dann gibt es noch einen Unterschied zwischen "Personen aus dem nahen Umfeld", worunter Verwandte und Freunde die man persönlich gut kennt zu verstehen sind, und "Rest der Welt". Im Musikbereich gibt es dazu klarere Regeln, weil das ja schon öfter juristisch zerlegt wurde und da gilt, daß die sog. "Privatkopie" und deren Weitergabe zwar nicht erlaubt ist, aber im nahen Umfeld geduldet wird. Sprich nicht verfolgt wird. Wenn man das Schnittmuster analog dazu betrachtet, dann wäre das Zuschneiden für die Freundin da m.E. drunter zu rechnen. (Abgesehen davon... in dem Fall gibst du ja nicht mal die Kopie des Schnittes weiter, die nutzt du ja für einen privaten Zweck, Röcke für die Freundin sind doch ein privater Zweck.)

Menschen die man über das Internet kennt, egal wie lange, fallen aber nicht unter "persönliches Umfeld", das ist in anderen Zusammenhängen gerichtlich schon ausgefochten worden. D.h. in dem Moment, wo ich meine Bitte in ein Forum stelle, richte ich sie nicht mehr an mein persönliches Umfeld, sondern an die Öffentlichkeit und die Weitergabe einer Schnittkopie ist damit nicht mehr privat.

(Ach ja, was man aber darf, ist sein eigenes Heft verleihen. Das kann einem keiner verbieten.)
__________________
Gruß, marion



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  #14  
Alt 26.10.2008, 18:26
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3kids 3kids ist offline
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AW: Jackenschnitt aus einer alten Burda Plus

Oh Gott, was habe ich da losgetreten!

Nicht böse sein, aber ich sehe das mit dem Urheberrecht eher eng, liegt vielleicht daran, dass ich eine jusritische Ausbildung habe.

Und verleihen mache ich mittlerweile ungern, weil ich da schon sehr viel Lehrgeld gezahlt habe.

LG Rita
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  #15  
Alt 26.10.2008, 19:41
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Chero Chero ist offline
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AW: Jackenschnitt aus einer alten Burda Plus

Hallo,

auch wenn evt. viele von euch den Kopf über Nowak`s Beitrag schütteln, jedoch im rechtlichen Sinne ist es wirklich so. Hier in dem Bereich Schnitte gibt es ja noch so eine Grauzone und auch Wege der legalen Weg zu gehen. Im Bereich Gesang ist es da total heftig und da gibt es sogar Neider, die Tipps der GEMA geben bzw. diese sogar im Internet stöbern um u.a. Gaststätten zu kontrollieren, wenn diese dort "Alleinunterhalter" angeben aber nicht melden. Im klassischen Gesang gibt es sogar noch eine zusätzliche Hürde, da muß die Originalpartitur (Klavierauszug) vorliegen und ist der Komponist noch keine 70 Jahre tot bzw. hat jemand die Rechte gekauft, dann muß dies zusätzlich der GEMA gemeldet werden.

Ja ja ich schüttele auch immer den Kopf über soviele Bestimmungen aber ändern kann man sie eh nicht. Das hat auch nichts mit päpstlicher wie der Papst zu tun oder kleinkariert. Die Bestimmungen gibt es und wie schon geschrieben wurde, man muß ja nicht alles an die große Glocke hängen.


Viele Grüsse
Chero
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