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Kostüme
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Schnitte für Männerkleidung 1600-1620 +NL

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  #36  
Alt 26.09.2008, 16:28
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Darcy Darcy ist offline
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AW: Schnitte für Männerkleidung 1600-1620 +NL

Zitat:
Zitat von troy Beitrag anzeigen

Das stimmt dann aber so auch nicht. Bereits um 1770 wurde "L'art du tailleur" von Garsault veröffentlich, in dem di Herstellung von Bekleidung mit Schnitten beschrieben wurde.

Nur so am Rande
Ja, das ist schon richtig. Nur gab es kein einheitliches Maßsystem. Die Zentimeter sind erst zu Napoleons Zeiten "erfunden" worden. Man hat schon Schnitte hergestellt, oft behalf man sich mit eigenen Maßen, indem man einfach eine Schnur nahm und die Körpermaße daran per Knoten notierte. Oder auch einen Papierstreifen oder ein Holzmaß.
Aber sowas wie uniforme Schnittmuster waren nicht üblich.
In Diderots Enzyklopädie ( 1751-80) wird noch das Aufzeichnen auf den Stoff dargestellt, während bei Garsault schon von Papierschnitten zu sehen sind.
Ab dem 16. Jh gab es Schnittbücher ( da hatten wir ja auch endlich den Buchdruck), die aber meistens nur innerhalb der Werkstatt genutzt wurden. Da waren allerdings nur proportional verkleinerte Schnitte drin.
Grüße
Darcy
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  #37  
Alt 29.09.2008, 09:34
anonymus
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AW: Schnitte für Männerkleidung 1600-1620 +NL

Ausserdem ist in diesen Büchern kein Piep vermerkt, wie eignetlich genau diese Schnitte aufgestellt wurden, ich denke, da "hockte" jede Zunft buchstäblich auf ihrem Wissen und es wurde nur immer wieder an die neuen Meister weiter gegeben.
Im Empire hab ich die ersten Belege dafür, dass Frauen sich zu hause selbst Kleider nähten, zuvor hätten sie das garnicht gekonnt, da die Schnitte für Laien die keine fertigen Schnitte zur Verfügung hatten einfach zu kompliziert waren.
Das erste wirkliche Schnittsystem das mir bekannt ist ist von 1849 für Herrenröcke. Ich hab es aber noch nicht ausprobiert und kann von daher nicht sagen, ob es wirklich funktioniert.
Aber: WIR WERDEN OFF TOPIC!
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  #38  
Alt 29.09.2008, 15:40
merkur147drummer2 merkur147drummer2 ist offline
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AW: Schnitte für Männerkleidung 1600-1620 +NL

Da bring ich euch gerne wieder ON TOPIC:

Die Ärmel sind ja so gerafft beim Wams, ich habe aber nur den Schnitt für einen geraden Ärmel.
Wie muss ichs denn zuaddieren, damit am Ende der Ärmel nicht zu kurz wird/ zu lang bleibt ?
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  #39  
Alt 29.09.2008, 18:53
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AW: Schnitte für Männerkleidung 1600-1620 +NL

Zitat:
Zitat von merkur147drummer2 Beitrag anzeigen
Da bring ich euch gerne wieder ON TOPIC:

Die Ärmel sind ja so gerafft beim Wams, ich habe aber nur den Schnitt für einen geraden Ärmel.
Wie muss ichs denn zuaddieren, damit am Ende der Ärmel nicht zu kurz wird/ zu lang bleibt ?
Na prima, da kann ich ja endlich auch meinen Senf dazugeben - auch wenn Pompadur bestimmt wieder mit der authentizität wedeln wird.

Wenn Du einen "Original"-Schnitt hast - z.B. den aus dem Buch von J. Arnold hast Du Ober und Unterärmel und bei dem Modell wirst Du eh nicht umhin können, den Ärmel doppelt zu arbeiten.

Am einfachsten machst Du es Dir, wenn Du du das gelbe Material en bias zuschneidest - wo war ich? Ach, hier!

Du hast 2 Möglichkeiten:

1. Die Schnittteile doppeln, und je einmal in regelmässigen Abständen von der Innennaht zur Aussennaht einschneiden. Ober- und unterärmel soweit aufdrehen, bis die Schnitteile an der Innennaht (mehr oder weniger)glatt/gerade aneinandergelegt werden können - jetzt hast Du ein schnitteil, dass du entsprechend in Fältchen gelegt auf enen glatten "Futterärmel" aufbrigen kannst - du hast jetzt eine Raffung, die an der Oberärmelnaht relativ glatt ausläuft.
ich häng mal ne Grafik an, wie das aussieht.

2. Auch hier arbeitest Du auf einen Futterärmel - Du nimmst hier einfach ein en Sreifen, der breit genug ist und legst Dir wieder die Fältchen an der Innennaht - dabei am besten auf einem Bügelkissen arbeiten, weil du bei der Methode auch reichlich Stoff an der Oberarmnaht zu vereilen hast und du dir beim Verteilen die jeweiligen Ärmelseiten gut glatt legen solltest.

Beide Möglichkeiten sehen gut aus, wichtig ist der Verzicht auf die Innennaht bei der Raffung - das wird nicht schön. Und auf die OA kannst Du auf jeden Fall ein Band applizieren, das wäre auch authentisch und auf dem Bild ist der ja nicht zu sehen.

hoffe, es hilft

Gruß

Volker
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Ärmel.jpg (15,5 KB, 103x aufgerufen)
__________________
Zitat:
Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz.
(G. Guillotine, 1789)
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  #40  
Alt 29.09.2008, 19:27
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jackaroo43 jackaroo43 ist offline
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AW: Schnitte für Männerkleidung 1600-1620 +NL

...und dann noch - ein allgemeingültiges Mass für die benötigte Mehrlänge gibt es nicht - das richtet sich immer nach dem gewählten Stoff.
Bei einem dickeren Brokat wirst Du weniger "addieren" müssen als bei Satin oder Taft. Der Ärmel sieht auch trotz der Raffung nicht bauschig aus - da hilft nur die alte Weisheit: Versuch macht kluch
Gruß

Volker

...und es heißt natürlich Pompadour und nicht Pompadur Pardon Madame la Marquise
__________________
Zitat:
Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz.
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