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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Ist Modebewußtsein bei Kindern gut oder schlecht?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #41  
Alt 11.07.2008, 20:18
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AW: Ist Modebewußtsein bei Kindern gut oder schlecht?

Zitat:
Zitat von Gillian Beitrag anzeigen

Man hatte mich gebeten, meinen Kindern "Matschsachen" mitzugeben. Auf meine Frage, was an der vorhandenen Kleidung nicht in Ordnung ist, bekam ich zur Antwort: "Die sieht noch so gut aus, ich habe Angst, dass sie schmutzig wird."
So herum kennt meine Schwester das natürlich auch. Gerade bei kunstvoll selbst geschneidertem fragt sie schon mal nach. Oder auch wenn es teure Markenkleidung ist,besonders dann wenn auch noch bekannt ist, dass die Familie nicht gerade im Überfluss lebt. Gerade bei Letzteren hat sie hin und wieder den Eindruck, dass die Kinder zu jeder Gelegenheit mit guten Sachen in den KiGa geschickt werden, damit der finanzielle Notstand nicht offensichtlich werden soll.
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  #42  
Alt 11.07.2008, 20:25
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AW: Ist Modebewußtsein bei Kindern gut oder schlecht?

Zitat:
Zitat von RicaZ Beitrag anzeigen
Klar ist so eine Aussage blöd und bleibt im Gedächnis hängen, aber wie häufig kommt das denn wirklich vor?
Offensichtlich oft genug, um von meiner Schwester als Dauerproblem geschildert zu werden.
Ich kann dir da jetzt auch keine genauen Daten nennen. Aber es scheint kein Einzelfall zu sein.
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  #43  
Alt 11.07.2008, 20:42
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AW: Ist Modebewußtsein bei Kindern gut oder schlecht?

Zitat:
Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
Vor allem, weil man (grad Kinder) beim wandern ja nicht stundenlang nur geht, sondern auch mal auf den Boden sitzt. Das sind gerne Waldböden, Felsen, Wiesen - da ist ein Rock einfach nicht praktisch. Echt nicht. Stichwort Brösel in den Unterhöschen und Verletzungen an den Beinen.
Weiter hat es bei Wanderungen oft Wind, das Wetter ändert sich. Ein Rock passt da einfach nicht hin.
Ich weiss nicht, wo ihr wandert. Ich komme aus der Schweiz. Bei mir waren Röcke auf Schulreisen nicht erlaubt. Aus gutem Grund. Ich sage nicht "unmöglich" aber eben "unpassend"..
Zu Zeiten meiner Mutter waren Hosen in der Schule für Mädchen noch verboten, trotzdem gab es Wandertage...

Und daß man besser den Rock zwischen Boden und Hintern läßt lernt man aus Erfahrung als Kind ganz schnell. Weiterhin schützen Kniestrümpfe die Beine auch nicht schlechter als eine Hose. - Auch zu meiner Zeit waren wir beim Wandertag und in der Schule viele Mädchen mit Kleid oder Rock. Meine Urgroßmutter hat sogar im Rock auf dem Feld gearbeitet.

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß gerade wenn sich das Wetter ändert und es windig ist ein Rock angenehmer ist als eine Hose. Denn er schützt die Beine ebensogut gegen Kälte wie eine Hose (teilweise sogar besser....... so aus der Erfahrung beim Warten auf den Zug bei -15°C), ist aber luftiger, wenn es wieder warm wird. Ein Rock ist nicht automatisch ein dünnes Flatterding aus Baumwollpopeline....

Ich war übrigens auch so ein Kind daß den Rock und das Kleid immer mal wieder gegen Mutters "Hosen sind praktischer" durchsetzen mußte. Das mußte mir keiner einreden, wie toll weite, fliegende Röcke aussehen konnte ich durchaus selber sehen. *g*

Aber ums auf die Ausgangsfrage zurückzukommen... da steckt ja so ungefähr alles drin... Marken - Mode - Stil - Kindererziehung,...

Für mich sind Marken, Mode und Stil auch erst mal drei ganz verschiedene Sachen.

Der Abgrenzung Markenwahn (Dinge tragen, nur weil sie von einer bestimmten Marke sind bzw. Dinge nicht tragen, wenn sie nicht eine bestimmte Marke sind) und Markenbewußtsein (wegen positiver Erfahrungen mit einer Marke weitere Produkte der selben Firma kaufen) möchte ich mich anschließen.

Mode und Stil sind hingegen für mich erst mal zwei verschiedene Sachen. Ich versuche es mal an einem Beispiel zu beschreiben.

Das Ziel von Mode ist, daß mein Gegenüber hinterher denkt "was für ein tolles Kleid, das will ich auch!", denn Mode will und muß verkaufen.

Stil ist, wenn mein Gegenüber hinterher denkt "was für eine tolle Frau!", weil die Kleidung mich und meine Persönlichkeit optimal unterstreicht.

Wer modisch sein will, der möchte, daß ihn andere Menschen auch als modischen Menschen, der "in" ist, der weiß was angesagt ist, wahrnehmen. (Das meine ich jetzt nicht negativ, es ist nicht falsch, informiert zu sein.)

Wer den Schwerpunkt auf Stil legt, der möchte seine Persönlichkeit unterstreichen und als Person wirken. Kann dafür als Kleidung etwas langweilig wirken, weil sich die Kleidung natürlich weniger verändert. (Wobei das im optimalfall kaum jemand bemerken wird, weil es eben immer "perfekt" und stimmig wirkt.)

Die hohe Schule ist dann natürlich, sich aus der jeweils aktuellen Mode immer das rauszupicken, das den eigenen Stil perfekt unterstreicht und gleichzeitig modisch und stilsicher gekleidet zu sein. Was nach meiner Beobachtung nur wenige schaffen. Oder vielleicht auch nur wenige wollen.

Kindern ein Gefühl für beides, also für Mode und für Stil zu vermitteln halte ich für nicht verkehrt. Ich halte es da auch für wichtig, daß die Eltern auch ehrliche Rückmeldung geben, also auch mal sagen, wenn eine Farbkombination den Augen arg weh tut. Also einfach ehrliches Lob oder Kritik an der Kleidung des Kindes. (So bildet sich ja beim Kind auch das Gefühl dafür, wie es selber auf andere wirkt.)

Oder man eine Unterscheidung macht, in welchen Situationen das Kind selber aussuchen darf und wo die Eltern stärker entscheiden dürfen. (Z.B. durften meine Geschwister und ich die Spielklamotten aus dem dafür vorgesehenen Stapel frei wählen, wenn sie wetterangemessen waren, bei den Schulklamotten waren wir ebenfalls weitgehend frei, es gab nur ein paar "Rahmenbedingungen" und bei "offiziellen Events" inklusive Besuch bei Verwandten (nicht die Oma nebenan, diejenigen die man nur ein paar mal im Jahr traf) gab es ein Vetorecht meiner Mutter bzw. die Rahmenbedingungen waren etwas enger gesetzt. Wobei wir nie Kleidung bekamen, die uns gar nicht gefiel, von daher war das dann alles nicht schlimm. Und das hat durchweg gut geklappt, weil wir alle eingesehen haben, daß die Tante ein Recht auf "hübsche" Kinder hat und die Mutter ein Recht, sich nicht zu blamieren. Da das nur wenige Male im Jahr war, fanden wir das als Kinder auch nicht unzumutbar. (Schult auch die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen. )

Was "zu viel" ist hängt sicher von vielen Faktoren ab. Wenn sich Mama jede Woche ein neues Outfit näht (oder kauft), wird Töchterlein das wahrscheinlich auch normal finden, Klamotten nur zwei oder drei Mal zu tragen bis sie zu klein sind. Und warum auch nicht? Dürfen Kinder nicht den gleichen Standard haben wie der Rest der Familie? (Wer es sich leisten kann..)

Ansonsten.. ich persönlich finde es nicht normal, wenn ein Kleinkind 30 Kombis im Schrank hat. Ich glaube für mich ist die Grenze da, wenn es so viele Klamotten sind, daß das Kind sie kaum anziehen kann, bevor es rauswächst. Letztlich überfordert man ein Kind damit ja auch, wie soll denn eine Hose jemals die Lieblingshose werden, wenn ich sie nur drei Mal anziehen kann, bevor Mamas Nähmaschine die nächste auswirft? Da ist sicher der Punkt erreicht wo nicht mehr die Bedürfnisse des Kindes nach Bekleidung befriedigt werden, sondern sich doch eher Mama auslebt. Ob es eine gute Idee ist, Kinder von klein auf an Überfluß zu gewöhnen...? (Eher nicht, fürchte ich.)

Auch wenn das Kind häufig Kleidung tragen soll oder muß die es in seiner Bewegung behindert, es sich im Kindergarten nicht schmutzig machen darf.... dann kommt man wohl in den Bereich "Modepüppchen". (Hingegen darf man auch von einem Kind erwarten, daß es bei einer Feier mal einige Stunden nicht im Sandkasten suhlt. Anzahl der Stunden abhängig vom Alter des Kindes. Auch das gehört zum Lernen über soziale Situationen dazu und ist wichtig.)

Naja und dieser Rüschen-Tüddel-Applikationsstil... sagen wir... Geschmackssache. Wer's mag... und wenn das Kind es auch so mag... warum nicht? Auch nicht schlimmer oder besser als das Kleid aus rosa Vichykaro mit Spitzenkragen... nur anders.

(Wobei bestimmte Dinge zu tragen, damit man auf keinen Fall aussieht wie die anderen ist im Endeffekt nicht besser als Markenwahn. Denn der dient auch der Abgrenzung... )
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Annabella
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  #44  
Alt 12.07.2008, 10:20
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Rumpelstilz Rumpelstilz ist offline
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AW: Ist Modebewußtsein bei Kindern gut oder schlecht?

Zitat:
Zitat von charliebrown Beitrag anzeigen
habe früher häufig beim Kinderturnen zugesehen, da mein Sohn in der Nachbarhalle Handball-Training hatte.
Alle teilnehmenden Kinder hatten nackte Beine und steckten in einem Turnanzug.
Ja, aber eben nicht bis "ganz oben". Kurze Hosen sind kein Problem. Aber der oberste Teil der Oberschenkel sollte bedeckt sein, weil man darauf sitzt, darauf rutscht, darauf auf Geräten sitzt etc.
Deswegen tragen auch kleine Geräteturnerinnen (zumindest bei uns) zu den Trikots Leggings oder "Radlerhosen", manchmal auch unter dem Trikot.
Hässliche Schürfwunden/Brandwunden können sonst die Folge sein.

Und um nochmal aufs Wandern zurückzukommen:
Wer (als Lehrerin o.ä.) schon oft genug "fliegende Röcke" aus Ästen befreit hat, Risse notdürftig geflickt (die sind bei Hosen nämlich unwesentlicher, da hängt der Stoff nicht so weg) grinsende Jungs, die von unten aufs Höschen blicken beim Klettern, zurechtgewiesen hat, Schürfwunden an den Oberschenkeln (die nun mal empfindlicher sind als der Rest des Beines), der wird mir wohl zustimmen, dass Röcke für Wanderungen etc. nicht besonders geeignet sind. Früher - klar, da galt das nicht als sittsam.
Mich hat es mit Kindergruppen schon immer genervt, wenn die Mädels in solcher Kleidung angerückt sind, die Mutter noch "es darf schon dreckig werden" gesagt hat - und wir hatten dann die Scherereien. Übrigens ist ein Rock bei Wind in den Bergen echt unpraktisch.
Bei Erwachsenen - klar, da soll jeder selber entscheiden.
Vermutlich hat es aber schon seinen Grund, warum sich da Hosen fast völlig durchgesetzt haben.
Eine sinnvolle Alternative sind diese "Hosenröcke" oder "Skorts", die sind kein Problem.
__________________
Martina
'Children of Winter Never Grow Old'

Geändert von Rumpelstilz (12.07.2008 um 10:27 Uhr)
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  #45  
Alt 12.07.2008, 12:26
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charliebrown charliebrown ist offline
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AW: Ist Modebewußtsein bei Kindern gut oder schlecht?

Zitat:
Zitat von Rumpelstilz Beitrag anzeigen
Ja, aber eben nicht bis "ganz oben".
Ich meine diese Turnanzüge
keine Leggings, keine Radlerhosen.
So sind hier die Mädchen beim Turnverein gekleidet.
__________________
VG charliebrown
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