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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Ich nähe einen Pin-up Girls Bra mit breitem Trägergummi

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #1  
Alt 28.04.2008, 18:10
Benutzerbild von perlenbaerchen
perlenbaerchen perlenbaerchen ist offline
Näht zur Abwechslung "deko"
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Ich nähe einen Pin-up Girls Bra mit breitem Trägergummi

Dies ist der dritte BH aus diesem Schnitt, den ich nähe. Es lag immer ein wenig Zeit zwischen diesen, schließlich näht Frau sich ja auch noch andere Dinge.
Dieses Mal habe ich meine Schritte zu großen Teil fotografiert und ich habe mir für die Zukunft auch noch Änderungen vorgenommen.

Da die Schnitteile für BHs recht klein sind, konnte ich Scanner und PC für das Rauskopieren der einzelnen Schnittteile nutzen.
Ich habe also den Schnittmusterbogen mit einigem Hin- und Herfalten so auf den Scanner gelegt, dass ich die einzelnen Teile einlesen lassen konnte.
Die habe ich dann ausgedruckt und grob ausgeschnitten.

Und damit ich mir nicht wieder zwei rechte Körbchenteile zuschneide, weil ich das Schnittteil zwei mal mit der selben Seite nach oben aufgelegt habe, habe ich den PC genutzt und mit der Bildbearbeitung die Schnitte gespiegelt. Nach dem Drucken ist das ganz leicht zu unterscheiden, die Schrift wird auch gespiegelt.

Hier habe ich dann gleich meine erste Schnittanpassung durchgeführt.
Bei dieser Art BH wird eigentlich das Bügelband nach außen umgeklappt. Ich mag aber das Geknubbel nicht, wo dann das Bügelband auf den Unterbrustgummi aufgenäht wird. Und den Unterbrustgummi dort ein wenig ausschneiden mag ich auch nicht.

Also muss mal ein wenig nachgedacht werde: Die äußere Begrenzung der Körbchen bildet das Bügelband, das auf dem Körper aufliegt. Wird es nach außen geklappt, wird das Körbchen um die Bügelbrandbreite größer. Wird es nach innen geklappt, wird das Körbchen kleiner. Weil es kleiner wird, muss ich den Schnitt dort vergrößern, wo das Bügelband statt nach außen nach innen geklappt wird.
Also male ich an die Schnittkanten des Körbchens, wo später das Bügelband aufgesteppt wird, eine Nahtzugabenbreite dazu.
Wo etwas dazu gegeben wird, muss am Gegenstück etwas weggenommen werden, sonst passt das Teil ja dort nicht mehr dran.
Also wird am Rahmen eine Nahtzugabenbreite abgeschnitten.

Beim BH-Nähen ist die Breite der Nahtzugabe identisch mit der Füßchenbreite, genauer mit dem Abstand zwischen Nadel und äußerem Füßchenrand.





Die beiden Rahmenteile habe ich an der Mittelkante so weit abgeschnitten, dass sie am oberen mittleren Ende nur die Breite der Nahtzugabe haben und sie zusammengeklebt.
Damit erreiche ich, dass das Mittelstück dort so schmal wie nur irgend möglich wird.
Das ist natürlich nicht allgemeingültig. Bei mir ist so wenig Platz zwischen beiden Charakteren, dass auch das noch zu breit ist. Das Mittelstück kann bei mir oben nicht am Brustkorb anliegen.

Ich füttere den BH mit Laminat und deshalb habe ich mir für das Laminat noch Schnitte erstellt(und mit dem Scanner eingelesen).
An der Cupnaht und an den Außenkanten der Körbchen habe ich die Nahtzugaben abgeschnitten.

In Zukunft werde ich an den Außenkanten noch 2 mm mehr für die Stärke des Laminats abschneiden. Der Oberstoff muss sich dort um das Laminat herumlegen, deshalb braucht er dort etwas mehr Platz.

Wer die Bügelnaht nach außen umschlägt, braucht beim Laminat an den Außenkanten auch eine Nahtzugabe. In dem Fall wird es nämlich nicht von der Bügelnaht erfasst und fixiert.


Inzwischen habe ich mir den Schnitt noch ein wenig mehr angepasst. Beim BH habe ich den Nachteil, dass ich erst, wenn er fertig ist, wirklich sehen kann, wie gut oder auch nicht gut er passt.
Bei diesem Schnitt war auch das erste Exemplar tragbar. Mich hat es nur gejuckt, doch ein paar kleine Änderungen einzufügen. So habe ich den Brustpunk ein wenig mehr zur Mitte verlegt und den Trägeransatz ebenfalls. Am Armausschnitt war er ein wenig zu weit, da habe ich an der Cupnaht dieses Mal ein wenig zur Mitte hin verlaufend etwas weggenommen.



Zur Verlegung der Brustmitte gibt es von Beverly Johnson eine Beschreibung in ihrem Blog, im Archiv für Mai 2006, unter Moving the Apex.
Ihr müsst weit nach unten scrollen.


Nun geht es mit dem Nähen los:

Zunächst einmal lege ich die Schnitte auf. Diese umzeichne ich mit wasserlöslichem Markierstift. Mit dem Rollschneider schneide ich dann die Teile aus.





Bei meiner Größe ist die Cupnaht von Ober- und Unterkörbchen unterschiedlich lang. Beim Stoff lässt sich das einfach mit vielen Nadeln stecken. Dann lege ich beim Nähen die längere Seite nach unten auf den Transporteur und die kürzere Seite nach oben unters Füßchen. Der Transporteur zieht, das Füßchen schiebt, und so gleicht sich das prima aus.

Aber das Laminat soll ja stumpf aneinander genäht werden...
Ich habe für mich folgenden Weg gefunden: Zunächst einmal stecke ich die beiden Kanten schön gleichmäßig aneinander. Die erste Stecknadel kommt ans Nahtzeichen, die zweite und dritte kommen an die Nahtenden. Dann klappe ich das Ganze immer so zusammen, das Nadel auf Nadel liegt und stecke von oben je eine Nadel in den Bruch in der Mitte.



Ich schiebe dann beide Nadeln hintereinander. An diesen Punkten wird dann die nächste Nadel zum Zusammenstecken platziert.
Mit lockeren überwendlichen Stichen und wasserlöslichem Faden hefte ich dann die Naht. Ich liebe diesen Heftfaden. Er ist zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber er ist jeden Cent wert. Ich brauche ihn nach dem Nähen nicht herauszuziehen. Gerade an kniffligen Stellen kann ich auch direkt auf dem Faden nähen und muss nicht hinterher einzelne Fusselchen entfernen. Für BHs nehme ich nur diesen Heftfaden.



Wenn die beiden Teile dann auseinander gezogen werden, liegen sie schön flach und verschieben sich dann nicht mehr.



Die Cupnaht beim Laminat nähe ich mit breitem Zickzackstich und kurzer Stichlänge.
Ich nähe mit dem Teflonfüßchen, weil es den Schlitz im Füßchen direkt vor der Nadel hat. Den Zickzackfuß meiner Nähma mag ich nicht. Weil ich mir die Schnittteile aufs Laminat aufgezeichnet hatte, kann ich jetzt gut sehen, wo ich entlang nähen muss.



Danach stecke und hefte ich den Stoff auf das Laminat. An der Cupnaht hefte ich den Stoff zu beiden Seiten und fixiere damit die Nahtzugabe des Stoffes gleich mit.



Und das nächste Mal lege ich auch gleich noch die Oberkante um das Laminat herum und hefte sie fest. Ebenso werde ich zukünftig hier auch gleich den Gummi für die obere Körbchenkante aufnähen, und zwar vom inneren Ende der Nahtzugabe bis zum inneren Trägerrand.

Die Cupnaht übernähe ich dann mit dem breitesten Dessousstich, den meine Maschine anbietet.



Nun widme ich mich erst mal dem Rahmen:
Ich habe aus Charmeuse ein Mittelteil zugeschnitten. Der Schnitt dafür ist ein Ausschnitt aus dem Rahmen, der von der Mitte bis zur Markierung (siehe Pfeil) reicht.



Dieses Teilchen wird an der Oberkante rechts auf rechts an den Rahmen gesteppt.
Das Ganze wende ich dann und stecke und hefte das Charmeuseteil fest. Und ich kann machen, was ich will, irgendwo zieht das Mittelteil Falten. Ich habe es auch mit Sprühzeitkleber versucht, das Ergebnis war genauso.




An der Seite, wo bei dem Bild weiter oben für den Schnitt der Pfeil ist, nähe ich das Charmeuseteil mit der Maschine fest.
An dieser Stelle habe ich zu fotografieren vergessen. Das könnt ihr euch aber bestimmt auch so vorstellen.

Bis hier bin ich im Großen und Ganzen auch der Nähanleitung gefolgt. Jetzt verlasse ich sie. Ich nähe jetzt nicht die Rückenteile an. Das mache ich später.

Jetzt nähe ich die Körbchen in den Rahmen ein. Die Nahtzugabe des Rahmens auf der Armausschnittseite hat eine Spitze. Diese muss zugabenbreit überstehen. Wenn die Nahtzugabe dann zur Seite gelegt wird, ist die Oberkante gerade.



Ich stecke sie rechts auf rechts ein und beachte dabei die Nahtzeichen. Dann nähe ich sie langsam und aufmerksam ein und schaue hinterher misstrauisch nach, ob sich nicht doch noch Fältchen eingeschlichen haben. Natürlich, heute . Also trenne ich da mal einen Zentimeter und repariere das Malheur.

Dann stecke ich das Bügelband auf die Nahtzugabe. Meistens ist das Bügelband ein Tunnelband und in dem Fall klebe ich es mit wasserlöslichem Klebestift auf. Aber jetzt habe ich eines, das nur ein stabiles Band ist. Ich habe es schon verarbeitet und es funktioniert. Der Tunnel wird dann eben von Nahtzugabe und Band gebildet.
Da ich das Bügelband in den Cup klappe, wird es auf die Nahtzugabe vom Rahmen her gesteckt.



Meine Maschine mag nicht losnähen, wenn das Nähgut am Anfang etwas dicker ist. Deshalb lasse ich das Bügelband an den Enden etwas länger überstehen und habe damit einen Anfasser. Sowohl in der Mitte als auch am Armausschnitt beginnt die Naht erst etwa 1 cm von der Oberkante entfernt. (An diesen Oberkanten werden noch Gummis aufgenäht und die Nahtzugaben nach innen umgeklappt.)
In der Mitte wird das Annähen ein wenig fummelig, weil da die Bügelbänder unmittelbar nebeneinander liegen, deshalb fixiere ich sie erst einmal mit der Hand und Heftfaden.
Wenn ihr euch das Bild anschaut, seht ihr auch, weshalb ich das nächste Mal die Oberkante des Stoffcups gleich um das Laminat schlagen und heften werde.
Es ist so entschieden einfacher.
Und der Gummi kommt vorher dran, weil ich die Bügel dann auch ganz zum Schluss einschieben kann. Ohne Bügel kann ich die Körbchen noch zusammenschieben und deshalb leichter nähen.




Die erste Naht setze ich an den zum Rahmen hin liegenden Rand des Bügelbandes und zwar auf der Nahtzugabe ganz dicht neben der Naht, an der das Körbchen eingesetzt wurde. Wenn mal etwas Nahtzugabe unterm Bügelband hervorschaut, schneide ich sie dort zurück und stecke dann das Bügelband ins Körbchen und nähe dann die zweite Naht.

Nun nähe ich die Rückenteile an. Ich schneide die zum Körbchen hin liegende Nahtzugabe etwas zurück und nähe die Nahtzugabe dann mit Dessousstich fest.

Der Pfeil weist nur darauf hin, dass hier gut zu sehen ist, wo ich mit der Bügelbandnaht aufgehört habe.



Jetzt wird das Unterbrustband aufgenäht. In der Anleitung steht, das Band soll in der gleichen Länge wie die Unterkante sein und beim Nähen etwas gedehnt werden, so dass am Ende etwas übrig bleibt..
Das ist mir zu ungenau. Deshalb richte ich mich nach vorher genähten BHs und nehme 65 cm. Ich habe übrigens Größe 85/F.
Von der Mitte bis zur Markierung, wo das Charmeusestück auch endet, nähe ich das Band ungedehnt auf und auf dem Rest wird es gleichmäßig verteilt. Ich schneide das Unterbrustband so 6 cm länger zu, damit ich an den Enden wieder Anfasser habe (je 3 cm). Dann markiere ich mit dem wasserlöslichen Stift die Enden und das ungedehnte Stück. Diese Markierungen lege ich wie bei den Cups wieder übereinander und markiere dann diese Mitte und so weiter. Wenn ich die eine Seite unterteilt habe, lege ich das andere Ende gegenüber und übertrage die Zeichen.



Ebenso gehe ich bei der Unterkante des BHs vor.

Dann stecke ich das Unterbrustband an den Markierungen auf die Unterkante des BHs und zwar mit der flauschigen Seite nach oben zeigend und mit der Schmuckkante zum Körbchen zeigend auf die rechte Stoffseite. (Am Anfang mal das Band nach innen umklappend, sehe ich ob das alles richtig gesteckt wird.)
Nahe der Schmuckkante nähe ich das Unterbrustband mit Zickzackstich auf.



Dann wird es nach innen umgeklappt und ich nähe es mit Dessousstich fest. Aber von der Gummiseite her, nicht von vorn, wie das Bild vielleicht suggeriert.



Der Armausschnitt und die Oberkante des Rückenteils werden auch mit Unterbrustband versehen. Dafür nehme ich ein etwas schmaleres.
Ich messe erst einmal die Strecke ab und ziehe von dem Wert 25% ab. Das ergibt bei mir dann 18 cm.
Die verteile ich dann noch einmal ungleichmäßig. Für die obere Hälfte nehme ich 8cm und für die andere Hälfte 10 cm. Diese unterteile ich wieder mit dem wasserlöslichen Stift in gleichmäßige Segmente. Und ich lasse wieder an beiden Seiten je 3cm als Anfasser dran.
Am BH selbst unterteile ich die gesamte Strecke in gleichmäßige Segmente.

Ich stecke und nähe das Gummiband in der gleichen Weise wie das Unterbrustband.
Vorher schneide ich noch das Bügelband an der Armausschnittseite zurück. Und zwar fast bis zu der Bruchkante, an der das angenähte Gummiband nach innen umgelegt wird. Das Bügelband wird dann eigentlich von der Naht mit dem Dessousstich, mit der das Gummiband innen angenäht wird, beendet. Aber das erscheint mir nicht haltbar genug. Ich nähe das Bügelband lieber noch unterhalb der Gummikante mit ganz dichtem Zickzackstich zu.

Jetzt nähe ich die Träger fest. Ich habe schön breites Trägerband. Dafür gibt es aber keine Ringe und Schieber. Deshalb wird es an beiden Enden fest angenäht.

Ich messe erst mal an einem anderen BH die Trägerlänge und gebe vorsichtshalber noch etwas zu. Abschneiden kann man ja immer noch.

Ich nehme meinen Verschluß zu Hilfe, um zu bestimmen, wie der Träger aufgesteckt werden muß. Dabei steht vom Rückenteil ein Eckchen über. Das wird dann nach dem Nähen abgeschnitten.




Den Träger nähe ich mehr an der Kante, die zum Stoff zeigt, mit Zickzackstich auf das Rückenteil. Dann schneide ich erst mal überstehenden Stoff weg.
Weil diese Stelle stark strapaziert wird, nähe ich noch die obere Kante des Rückenteils mit Zickzackstich an.



Den Verschluss streiche ich innen mit auswaschbarem Klebestift ein und klebe ihn an. Damit er auch klebt, mache ich mal eine kleine Pause und schaue ins Forum.



Ich nähe ihn dann mit engem Zickzackstich an.



Jetzt schiebe ich mal die Bügel ein. Ich merke mir nie so richtig, wie die Bügel eingesetzt werden. Deshalb habe ich mir mal aufgeschrieben: Farbiges Ende und eher gerader Teil in die Mitte. Hier bei diesen Bügeln ist aber das andere Ende farbig.
Gut zu sehen ist es aber, wenn ich die Bügel einfach mal an den Schnitt des Rahmens anlege.

Falsch:


Richtig:


Dann ziehe ich den BH mal an und stecke mir einen Träger vorn in der richtigen Länge fest.
Zum Annähen der Träger nehme ich die Bügel erst mal wieder raus. Es lässt sich so besser hantieren. Ich schneide die Anfasser vom Armausschnittgummi ab und stecke die Träger genau daneben an. An der BH-Oberkante und in Höhe der Unterkante des Armausschnittgummis nähe ich die Träger mit Zickzackstich fest.

Ich messe die Strecke zwischen den inneren Trägerkanten und ziehe davon 10% ab.
Wieder links und rechts Anfasser dran und die Strecke am Gummi und BH gleichmäßig unterteilen.

Nun müssen die Bügel leider wieder rein, auch wenn das Ganze dann ein wenig unhandlich wird. Mit dichtem Zickzackstich schließe ich die Enden des Bügelbandes, etwa in der Breite des Ausschnittgummis von der Oberkante des BHs entfernt.

Ich stecke noch den Stoff um die Laminatkante und stecke den Ausschnittgummi auf der inneren Seite des Körbchens auf. Markierung auf Markierung.. Diesen nähe ich dann mit Dessousstich an. Die Anfasser schneide ich neben den Trägerkanten ab.
Diese Stellen, an denen Träger und Gummis aneinander stoßen, übernähe ich dann noch mit Zickzackstich.



Der fertige BH wird jetzt in klares Wasser getaucht, damit Heftfäden, Kleber und Markierungen verschwinden und nach dem Waschen kann ich ihn dann anziehen.




Ich möchte mich hier nicht mit fremden Federn schmücken und weise noch darauf hin, dass ich mir für das Füttern der Körbchen mit Laminat viele Anregungen aus diesem wunderbaren WIP geholt habe.
__________________
Viele Grüße von Ursula
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  #2  
Alt 28.04.2008, 18:27
anonymus
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AW: Ich nähe einen Pin-up Girls Bra mit breitem Trägergummi

hallo


superklasse

ich bin gerade neidisch das ich noch keine dessous nähen kann und vom können her noch weit davon entfernt bin
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  #3  
Alt 28.04.2008, 19:58
Benutzerbild von Nati
Nati Nati ist offline
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AW: Ich nähe einen Pin-up Girls Bra mit breitem Trägergummi

Zitat:
Zitat von perlenbaerchen Beitrag anzeigen
Jetzt schiebe ich mal die Bügel ein. Ich merke mir nie so richtig, wie die Bügel eingesetzt werden. [...]
Gut zu sehen ist es aber, wenn ich die Bügel einfach mal an den Schnitt des Rahmens anlege.
Hallo Ursula,

dieser Tipp löst mein "Lieblings-problem" - ganz herzlichen Dank dafür! Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.

Liebe Grüße,
Nati
__________________
"Jedoch am besten wärmeln Pullis mit zwei Ärmeln" sagte Pumuckl
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  #4  
Alt 29.04.2008, 20:51
Elsnadel Elsnadel ist offline
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AW: Ich nähe einen Pin-up Girls Bra mit breitem Trägergummi

Hallo Ursula

Dein Wip ist toll geworden
Nun weiß ich auch warum mein Bra im unteren Körbchen nicht passt,obwohl er sonst gut sitzt.Ich hab das Bügelband immer nach innengelegt
Der nächste wird mal nach deiner Anleitung verändert.

vielen Dank!

Elsnadel
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  #5  
Alt 30.04.2008, 09:59
stofftante stofftante ist offline
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AW: Ich nähe einen Pin-up Girls Bra mit breitem Trägergummi

hallo Ursula,

eine feine Dokumentation! Danke dafür.
Und da hätt' ich noch ein paar Fragen:
Wieso sind die Nähte von Ober-und Untercup unterschiedlich lang?
Was sind die Vorteile eines mit Laminat gefüttertem Cup F?
Das Übersteppen der Mittelnaht mit den Zickzack ist das besser auch wegen des Laminats?

LG
heidi
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