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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

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Warum Stoffkaufen so anstrengend ist...

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #1  
Alt 24.04.2008, 15:37
Isebill Isebill ist offline
Lebendes Inventar
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Warum Stoffkaufen so anstrengend ist...

Hallo,

beim letzten Stoffeinkauf - wieder einmal ein Sonderverkauf, findet nur zwei mal im Jahr statt - habe ich erstmals deutlich gemerkt, dass mir Stoffkaufen nicht nur Spass macht, sondern mich auch ganz schön anstrengt und auch stresst.

Erstens ist es bei den Sonderverkäufen immer so voll und unbequem. Zweitens kann nicht noch einmal wieder kommen, dann ist die Saison rum. Drittens treibt mein eigener Jagdinstikt meinen Blutdruck in die Höhe. Viertens ist der Blutdruck der anderen mindestens genau so hoch und das steckt an. Fünftens ist Stoff so schwer zum heimschleppen. Sechstens muss man angesichts der Ware blitzschnell entscheiden, was mache ich daraus. Siebtens habe ich beim zehnten schwarzen Hosenstoff ein schlechtes Gewissen. Achtens fällt mir immer nix ein, was man daraus machen könnte, aber er gefällt mir so gut und dann weiss ich nicht, wieviel ich für das ungeplante Projekt denn brauche. Neuntens ärgere ich mich hinterher, dass ich den und den nicht doch mitgenommen habe, meistens schon auf dem Heimweg am Schaufenster vorbei, wo die fertigen Modelle aus ähnlichen Stoffen lagern. Zehntens ärgere ich mich daheim, dass ich meine Stoffkiste nicht mehr zukriege, letztens musste ich die Stoffe sogar in den Kleiderschrank zwischenlagern.


Also dass soll jetzt nicht der hundertunderste Bekennerthread zum Thema "ich bin stoffsüchtig" sein sondern das Bekenntnis, dass auch Stoffekaufen für mich nicht das reine Vergnügen ist. Eher so was masochistische.

Diejenigen, die auch schon mal bei Betty Barclay gekauft haben oder in einem sonstigen Outlet, wissen schon was ich meine. Und die Stoffmarktkundinnen wahrscheinlich auch.

Wie geht es Euch dabei ?

Wäre es nicht schön, wenn es noch die alten Stoffgeschäfte gäbe, wo alles so aufgeräumt und gepflegt war und man mit der Absicht hinging, sich Stoff für einen dunkleblauen Wollmantel zu kaufen und dann unter - sagen wir mal -fünf Stoffen die Auswahl hatte, einige aus England, andere aus Italien, da kaufte man dann 3.50 m und eine leider längst verstorbene Tante Trina nähte einem dann einen Mantel, wenn man selbst sich doch nicht so traute ...(und Mama bezahlte, nur nebenbei...). Aber leider gibt es solche Stoffgeschäfte nicht mehr, wie Kübler in München einer war, oder Weipert, und auch keine Tanten mehr, die das alles noch gelernt hatten und die Mama macht auch das Portemonnaie nicht mehr auf...


Gruss Isebill
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  #2  
Alt 24.04.2008, 15:49
Benutzerbild von scheelsu
scheelsu scheelsu ist offline
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AW: Warum Stoffkaufen so anstrengend ist...

Hi, geht mir ähnlich.
Aber die "alten Stoffläden" gibt es noch.
Zumindest bei mir um die Ecke ;-)

Buttinette in Wertingen bei Augsburg ist schön übersichtlich - die schneiden farblich und nach Stoffart sortiert schon schöne Stücke vor und lagern die in Regalen. Wenn man grössere Stücke davon braucht, wird extra zugeschnitten.
Nach 2 - 3 Wochen wandern die unverkauften Stücke in die Restekiste für 5 Euro das Kilo (Hehe - da braucht man nur Geduld und kann tüchtig sparen) und das Regal wird mit neuen Stoffen aufgefüllt.
So muss man nicht stundenlang an Ballen entlang gehen, sondern hat alles schön in Augenhöhe im Regal. Definitv mein Lieblingsladen.

Restemeier in Augsburg ist etwas grösser und mehr Ballenlastig aber auch noch einigermassen übersichtlich. Allerdings kann man keinen Schritt ohne Verkäuferin tun - das nervt.

Grüsse
Susanne
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  #3  
Alt 24.04.2008, 16:24
Benutzerbild von Ingriiid
Ingriiid Ingriiid ist offline
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AW: Warum Stoffkaufen so anstrengend ist...

Zitat:
Zitat von scheelsu Beitrag anzeigen
Allerdings kann man keinen Schritt ohne Verkäuferin tun - das nervt.
Die Erfahrung habe ich eher nicht gemacht. Wenn ich eine zum Abschneiden brauchte, war immer keine da ...

Ich gehe, ehrlich gesagt, lieber in "chaotische" Stoffläden oder Lagerverkäufe, das inspiriert micht irgendwie. Bei den super-übersichtlichen (Hager in Aschaffenburg ist auch so ein Beispiel) find' ich irgendwie nix. Ich brauch' halt das kreative Chaos.

Gruß
Ingrid
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  #4  
Alt 24.04.2008, 16:39
zuckerpuppe zuckerpuppe ist offline
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AW: Warum Stoffkaufen so anstrengend ist...

Nein, kann ich eigentlich nicht behaupten, daß Stoffeinkauf etwas masochistisches für mich hätte. Eigentlich ist es pures Vergnügen.
Mein Blutdruck kann ohne weiteres Steigerungen vertragen, Verkäuferinnen werden so lange angemacht (und wenn sie nicht da sind, deren Kolleginnen), bis eine mit Schere und mir zum richtigen Ballen geht, meistens weiß ich, was ich will und wenn ich den Stoff sehe, kommt fast immer schon die richtige grobe Idee dazu (Beispiel: weichfließender, flattriger Chiffon wird bestimmt kein schmales anliegendes Tageskleid). Dazu weiß ich etwa das passende Stoffmaß und nehme noch ein bisschen dazu, falls ich durch irgendeine hirnmäßige Designänderung doch mehr brauche. Überflüssig ist das Mehr bisher noch nicht gewesen.
Fiinde ich nicht, was ich suche, ist das auch kein Drama und mein Blutdruck verkraftet das ohne Problem

Schmunzelgrüße
Kerstin
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  #5  
Alt 24.04.2008, 16:46
elaine elaine ist offline
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AW: Warum Stoffkaufen so anstrengend ist...

ich kenne noch die Variante: man gehe in den Laden, Regale leer, bis auf Zeug, das schon seit 3 Jahren dort liegt und was niemand haben will.
Okay, mal sehen, wenn man Beziehungen hat, bekommt man vielleicht ein Stöffchen in passender Menge, Farbe ist erstmal Nebensache.
Dann kratzt man noch ein paar Reste zusammen (wenn die Mutter Näherin ist, bleiben von Projekten für andere Leute zum Glück immer Reste übrig) und am Ende hat das Kind ( ich ) die schickste Jacke der ganzen Schule (die dann an das zweite Kind und dann an die Cousine und dann nochmal weitervererbt wird)
Meine Mutter hat so ziemlich jeden Stoff mitgenommen, den sie bekommen konnte und der was getaugt hat.
Wenn ich daher zum Stoffmarkt komme, bekomm ich einen halben Atemstillstand und hyperventiliere, denn - es gibt sooo viele Stoffe!!! Und aus allen könnte man was nähen! Und vielleicht bricht ja morgen der Stoffnotstand aus und es gibt keinen mehr... also werden die Taschen immer voller, die Arme immer länger, der Magen knurrt irgendwannmal, die Füße tun weh, der Geldbeutel ist leer, man weiß nur noch wage, was in der Tasche ganz unten liegt, man marschiert zum Auto, spätestens auf der Heimfahrt kommen die Zweifel, vielleicht hätte man den einen Stoff ja doch noch mitnehmen sollen und waren die 1,5m wirklich genug? Zuhause führt man stolz die eroberten Schätze vor und der Mann fragt zweifelnd, ob das Kind denn wirklich noch so viel zum Anziehen braucht (klar doch! und wenn nicht dieses Jahr, dann nächstes!) und man hat so ein klitzekleines bißchen schlechtes Gewissen. Aber nur ein bißchen. Und nur kurz Für den Rest des Tages streichelt man die Stoffe, wälzt die Schnittsammlung und bewegt sich nicht vom Sofa fort, weil die Füße platt sind.
Trotzdem würd ich nie im Leben tauschen wollen, denn lieber zu viel Auswahl als keine, die Schneiderinqualitäten meiner Mutter hab ich nämlich nicht drauf , ich kann nicht aus nichts viel machen - also her mit vollen Regalen
__________________
Viele Grüße
elaine
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