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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Einlage und Kopierrädchen

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #11  
Alt 12.03.2008, 11:14
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AW: Einlage und Kopierrädchen

Hallo Bianca,

Zitat:
Das habe ich wirklich genau andersherum gelernt, nämlich bei gewissen Teilen ohne Zugabe bei der EInlage (Kragen, Belege). Es läßt sich so auch wesentlich weinfacher wenden, bügeln und die Kanten legen sich ohne Absteppen besser.
Das kann man so nicht sagen, denn abgesehen von Näheinlagen die aufpikiert werden und Einlagen für Kragen und Manschetten in der Industrieverarbeitung, werden alle anderen Einlagen mit Nahtzugabe zugeschnitten und nach dem Aufbügeln und Nähen dann stufig zurückgeschnitten (auf 5mm und 7mm z.B.)
Warum sollten sich die Kanten ohne Zugabe besser legen als mit Zugabe an der Einlage, sofern du die zur Stoffstärke passende Einlage verwendest?

Eine gleichgroß wie der Stoff zugeschnittene Einlage hat ausserdem den Vorteil, dass der Stoff am Ausfransen gehindert wird, diesen Vorteil verlierst du mit deiner Mininahtzugabe von 1mm.

Auch im Burda "Nähen leicht gemacht" Buch findet sich auf Seite 53:
Zitat:
Die Einlageteile immer mit Nahtzugabe zuschneiden
LG Brigitte
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  #12  
Alt 12.03.2008, 23:10
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Sei doch bitte so nett und zitiere aus deinen Nähbüchern die Stellen die den Bügeleinlagenzuschnitt und das Zurückschneiden der Nahtzugaben (an geraden Kanten) beschreiben, damit ich die Möglichkeit habe, auch noch was dazuzulernen.

LG Brigitte
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  #13  
Alt 13.03.2008, 11:52
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Hallo Bianca,

danke für deine Erläuterungen. Es gibt offenbar keine allgemein gültigen Regeln für das Zuschneiden der Einlage, das habe ich aus dieser Diskussion gelernt. Je nach dem welches Buch man bemüht, gibt es verschiedene Empfehlungen.

Ich möchte vorausschicken, dass ich sowohl privat als auch bei der Arbeit in der Theaterschneiderei häufig locker gewebte und daher stark fransende Stoffe verarbeite. Wir verwenden fast nur "weiche" Einlagen wie Vlieseline H410 oder bügelbare Gewebeeinlagen, ähnlich der Vlieseline G740. Diese Einlagen machen nicht steif sondern geben dem Stoff etwas mehr Halt.

Aus diesen Gründen werden alle Teile die verstärkt werden sollen, vollflächig mit der Einlage bebügelt, bei einem Blazer sind das z.B.: Das gesamte Vorderteil, der Besatz, Ober- und Unterkragen (dieser im schrägen Fadenlauf), Patten (falls Pattentaschen). Tatsächlich verhindert die bis zur Kante aufgebügelte Vlieseline das Ausfransen von lockeren Stoffen (das ist unsere jahrelange Erfahrung). Die übrigen Teile eines solchen Blazers versäubern wir, obwohl er gfüttert wird.
.
Der Hauptgrund aber, warum ich so arbeite, ist Zeitersparnis! Es ist doch viel zeitaufwendiger, die Einlageteile mit anderen NZ zuzuschneiden und dann noch richtig zu platzieren. Wir schneiden auch in der Schneiderei fast alles mit 1,5cm NZ zu.

Natürlich steht nirgends, dass es ausfransen muss, weil die Vlieseline nur 1mm NZ hat, aber die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es mehr franst, als wenn die Vlieseline bis zur Stoffkante reicht. Wir hatten schon Kragenecken, die ausfransten, weil die Einlage nur knapp über die Naht reichte, ganz abgesehen von dem Kragen, wo die Einlage sich nach der 1. Wäsche teilweise gelöst hatte und Falten machte. Das kann bei vollflächiger Bebügelung sicher nicht passieren.

Ja, ich schneide den Kragen genau nach Schnittmuster zu, fixiere die Einlage und stecke oder hefte ihn erst mal zur Anprobe dran, dann wird genäht. Wieso siehst du gerade in diesem Punkt eine Problematik? Ich ändere selten etwas am Kragen, normalerweise passt er so wie er ist. Nur die Einlage dran zu stecken würde bei meiner weichen Einlage nichts nützen, die hängt nur labberig herunter und verzieht sich unnötigerweise.

Ja, ich schneide auch an geraden Kanten die Nahtzugaben stufig zurück, ausser bei ganz dünnen Stoffen. Da alle meine Mäntel und Jacken aus nicht so dünnen Stoffen sind, ist überall die Nahtzugabe stufig zurückgeschnitten. Ich schneide die Vorderteilkante auf ca. 7mm, die Besatzkante auf ca. 5mm zurück, ab dem Übergang zum Revers dann genau umgekehrt, da dann die Besatzseite oben liegt.

Vorteil: Die vordere Kante und in der Folge das Revers hat keine "Stufe", es ist ein schönerer Übergang, es sieht besser aus, die Knopflöcher lassen sich leichter einarbeiten weil die Maschine einen gleichmäßigeren Übergang beim Rückwärtsnähen hat.

Um nochmal zum Kragen zurückzukehren: Ich konnte ehrlich gesagt keinen Unterschied beim Kragenwenden oder Bügeln feststellen, jedenfalls nicht mit unseren Einlagen. Es scheint mir beim Kragen das sorgfältige Zurückschneiden der NZ, sowie sorgfältiges Auseinanderbügeln derselben, viel entscheidender für ein gutes Endergebnis zu sein. Mit knapp bemessener Einlage passiert es dagegen sehr leicht, dass die Kragenecken beim Wenden durchstoßen werden (auch eine schmerzliche Erfahrung).

Liebe Grüße
Brigitte
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  #14  
Alt 14.03.2008, 09:30
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Ich schrieb Vlieseline G740.

Da du immer wieder unsachlich bist, ist ein weiterer Kommentar nur Zeitvergeudung.

Daher: Ende der Diskussion

Brigitte
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