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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Hobby statt Karriere?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #31  
Alt 22.02.2008, 15:49
W**jasb W**jasb ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

Rente ist schon schön und gut. Aber trotzdem: Wenn man alt ist, fragt man dann als erstes nach der Rente oder nach Erinnerungen? Kommt einem dann die Arbeit in den Sinn oder vielleicht erst die schönen, lustigen, anstrengenden Zeiten mit dem Nachwuchs? Ich möchte mir später nicht die Fotos meiner Kinder von anderen Personen erklären lassen müssen, wenn ich ein Fotoalbum in der Hand habe.
Ganz zu Hause bleiben wäre für mich auch nie in Frage gekommen - eben auch wegen des finanziellen Aspektes. Auch ich arbeite durchschnittlich 40 Stunden. Dennoch bin ich der Meinung, dass - wie bereits angesprochen - eine gute Betreuung für Kinder sehr förderlich ist. Sie müssen nicht nur bei einer Person kleben - ging ja früher auch, als es noch Großfamilien gab. Jetzt haben wir den Vorteil, dass wir uns die Betreuung und Föderung raussuchen können. Aber bei 60 Stunden Arbeitsvolumen würde es für mich schon schwierig. Da wäre meine Arbeit-Familie-Freizeit für mich-Balancegrenze überschritten. Hier fielen alle Aktivitäten ausschließlich aufs Wochenende - WENN die 60 Stunden unter der Woche untergebracht wären. Wie steht ggf. der Partner dem Ganzen gegenüber? Außerdem wäre interessant, ob die 60 Stunden total auslaugen und stressig sind, oder "ausgebautes Hobby". Kann der Sohn vielleicht zwischendurch ins Geschäft kommen, wenn er sich danach fühlt? Ist die räumliche Distanz zwischen Wohnung und Atelier groß? Kann das Hobby "zwischendurch" den Alltag auflockern? Es gibt so viele Dinge, die man dazu beurteilen sollte. Ich denke, die Entscheidung liegt nicht nur zwischen Hobby und Beruf - es ist der ganze Lebensentwurf, über den jede(r) sich selbst klar werden muß.
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  #32  
Alt 22.02.2008, 17:30
puppenkisterl puppenkisterl ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

witzig, ich hab erst gestern mit meinem mann darüber gesprochen. würde ich arbeiten gehen, auch nur halbtags, dann hätten wir plötzlich dauernd streß, die kinder müssten hierhin, dahin, sind mal krank, brauchen extra betreuung dann - tja, da bliebe unterm strich erstmal nicht viel über und ich hätte auch dauernd das gefühl "nur" mehr zu arbeiten, zu hetzen, nirgendwo was richtig/genügend machen zu können und auch selber total daneben einzugehen. ich bin ein so neugieriger mensch, ich muss immer wissen wie was genau funktioniert, sei es nun wie man einen pullover näht, seife macht, puppen macht etc. nichts davon könnte ich mehr machen, wenn man es genau nimmt, es bliebe im prinzip viel zu wenig zeit um etwas "richtig" anzufangen.

im moment ist mein kleiner ja noch zuhause und "muss" noch nicht außer haus, was sich aber evtl. ab herbst ändert, da er dann vielleicht in den kindergarten gehen wird. und jetzt werde ich schon dauernd darauf angesprochen, was ich dann zu tun gedenke. wenn ich dann sage "zuhause bleiben", dann wird meist ungläubig geschaut. aber ich bin gern zuhause, mir wird hier nicht langweilig, ich find mir immer was zu tun, ob mit oder ohne kinder - und meistens finden die es ganz gut ("für wen ist denn das? ist das für mich? HUIIIII!" oder "kannst du mir auch so eines machen mit den und den farben?" - ja, kann ich )

aja, ich hab jetzt nicht alle posts gelesen, das fazit für mich wäre, dass ich das gefühl hätte, es bleibt von mir nichts über, wenn ich soviel arbeiten müsste, auch wenn ich gern gearbeitet habe, aber ich definiere mich halt weniger über die arbeit...

mlg, karin!
__________________
karin '77
mega 2003 & mini 2005

www.puppenkisterl.at
mein Blog!
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  #33  
Alt 22.02.2008, 17:33
Benutzerbild von charlotte
charlotte charlotte ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

eine berufliche position, also nicht nur irgendeinen "job", erreicht man nur mit mühe und sehr viel arbeit. das gibt man nicht einfach so auf.

wir wissen natürlich zu wenig über deinen beruf um ermessen zu können, ob und wie man da eine balance halten könnte zw. karriere und privatleben.

aber aufgeben würde ich das mühsam erreichte nicht.


gerade mit meiner persönlichen erfahrung der letzten monate - der gatte verabschiedete sich plötzlich und unerwartet mit einer anderen dame - wo wäre ich ohne meinen beruf? etwas erreicht zu haben ist wesentlich für das selbstbewusstsein. und das geld brauche ich auch einfach.


wir hoffen, du gibst auf jeden fall das nähen nicht auf!


charlotte
__________________
18
http://cosgan.de/images/midi/sportlich/s030.gif
kampfzwerge können fliegen!

nur noch 1,3 kg bis mir seti eine jacke näht.
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  #34  
Alt 22.02.2008, 18:21
HeideLange HeideLange ist offline
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Ort: Burgthann = Franken
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AW: Hobby statt Karriere?

@Charlotte,
ja, gerade auf diesen Aspekt wollte ich auch hinweisen.
Wenn man dann von heute auf morgen alleine ist, dann ist man echt froh, wenn man dann wenigstens im Beruf ist und sein Geld alleine verdient.
Es ist wirklich so, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Einen allestauglichen Rat gibt es leider nicht.
Und jetzt von meiner Stelle aus gesagt, es ist auch ein gutes Gefühl, wenn die Rente dann so ausfällt, dass man davon leben kann. Aber wie Nowak mal gesagt hat, hier handelt es sich um meine Meinung, die nur für mich alleine gilt.
Grüßle
Heide
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  #35  
Alt 22.02.2008, 18:42
Benutzerbild von Mystik
Mystik Mystik ist offline
Bringt Bettzeug mit
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AW: Hobby statt Karriere?

Zitat:
Zitat von stelletta Beitrag anzeigen

Hobby statt Karriere ist - rational betrachtet - verrückt, ich weiß. Kann das trotzdem jemand nachvollziehen?

Hallo,


oh ja, ich kann das nachvollziehen.

Bevor ich 2 Kinder hatte war ich die klassische Karrierefrau, Schichtdienst/Bereitschaftsdienst, ~80h/ die Woche und wenns hochkam 4 Stunden am Stück geschlafen...wollte nie Kinder usw..
Insgeheim hatte ich aber immer einen anderen Berufswunsch/Traum.

Nach langem Überlegen, denn es gibt finanzielle Einschnitte und einen fast sicheren Job gibt man heutzutage nur wohlüberlegt auf, habe ich mich entschieden einen Riesenstopp zu machen.
Finanziell sieht es mau aus, aber das muß die Gesellschaft nicht tragen erhalte also keine staatlichen Hilfen, angepaßt an meine Kinder geht es jetzt wieder in die künstlerische Ecke bei mir.
Verstanden hat übrigens niemand meine Entscheidung, aber was nützt mir ein gutangesehnder Job bei dem man (zumindest im Ausland) viel verdient, wenn irgendwas in mir ständig überlegt?

JETZT bin ich glücklicher als vorher, das reicht mir, auch wenn es oft schwierig ist.

grüße, sandra

wie war das: Ich arbeite um zu Leben oder ich lebe um zu arbeiten?
__________________
"Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, für die der Mensch bewundert wird, falls die Leute je von ihm hören sollten." Edgar Watson Howe
"Einige Dinge sind unerträglich, wenn sie mittelmäßig sind: Poesie, Musik, Malerei und öffentliche Reden." Jean de La Bruyère
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