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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Hobby statt Karriere?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #46  
Alt 22.02.2008, 22:31
elaine elaine ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

Zitat:
Zitat von Tantingel Beitrag anzeigen
Um das Thema mal anders anzugehen....wir leben in einer sich sehr schnell wandelnden Gesellschaft. Und offensichtlich haben so einige noch nicht mitbekommen, wie es sich mit dem Lebensunterhalt verhält, sollte der Göga sich mal verabschieden. Seit Beginn dieses Jahres sind Männer (oder Frauen) nicht mehr zum Unterhalt an die Frau verpflichtet, wenn das jüngste Kind drei Jahre alt ist. Ab da muß sie selbst für sich sorgen, und sollte sie auch fünf Kinder haben. Es werden in Deutschland extrem viele Ehen geschieden, mit vielen Kindern, und die Mehrheit der Väter zahlt nicht oder nicht ausreichend Unterhalt an die Kinder, von den Müttern ganz zu schweigen. Dann kommt Harz 4. Ich rede hier nicht von Einzelfällen.....Hat man dann seinen Beruf oder die Karriere an den Nagel gehängt, wird der Wiedereinstieg ins Berufsleben schwer. Ich würde heutzutage immer mindestens ein Bein im Berufsleben behalten, denn nicht jeder kann von seinen Hobbies leben.
Ob es 60 Stunden sein müssen, ist eine sehr persönliche Entscheidung. Aber wieviele Männer arbeiten soviel und haben sich diese Frage noch nie gestellt??
Und setzen Kinder in die Welt? Und machen die oben erwähnten Gesetze? Und zahlen dann nicht?
Ich habe wegen der Kinder auf einen kleinen Karrieresprung verzichtet, bereue es zur Zeit nicht. Aber wie das später aussieht, weiß ich noch nicht. Und mein Mann hat natürlich seine Karriere weiter betrieben...Beide je 30 Stunden arbeiten, das fänd ich toll...
LG Tantingel
ja, ich kenne diese üblichen Statistiken. Ich kenne auch die Gesetze. Diese Entscheidung (Mann arbeitet Vollzeit, ich momentan gar nicht) haben wir gemeinsam getroffen und zwar nach reiflicher Überlegung. Mit einer Teilzeitlösung für beide wären wir glücklicher, geht aber in seinem Job nicht.
Und mein Mann hat sich tatsächlich überlegt, wieviele Stunden er arbeiten möchte, hat seine Grenze gezogen und bewußt auf einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter verzichtet - weil er nicht mehr als seine jetzige Stundenanzahl arbeiten möchte. In absehbarer Zukunft ist ebenfalls geplant, wenn in geschätzten 5 Jahren die Kinderplanung abgeschlossen ist, die Kinder aus dem Gröbsten raus und ich meine 15-20h die Woche arbeite, daß er dann seine Stundenzahl etwas runterfährt.
Und ja, das planen wir auch aus rententechnischen Gründen und weil man nie weiß (Scheidung ist dabei allerdings kein Thema, eher Arbeitsunfähigkeit), daher hab ich auch das Studium abgeschlossen, sonst hätt ich´s mir im Grunde sparen können.
Und mir ist es egal, ob mich jemand für naiv oder sonst was hält, wir sind nicht die Typen, die sich scheiden lassen. Ich hatte bei der Hochzeit keine rosarote Brille auf, wir haben zusammen einiges durchgestanden und sind uns beide sicher, daß man eine Beziehung pflegen muß.
__________________
Viele Grüße
elaine
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  #47  
Alt 22.02.2008, 22:49
Benutzerbild von schneckerl
schneckerl schneckerl ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

Hallo, auch ich will noch ein bisserl Senf dazu geben:

ich hab auch meinen Super-Job vor 4 Jahren hingeschmissen, weil ich leider erkrankte, Stress war der Auslöser...ich hab keine Kinder, einen Super-Ehemann mit eigener kleiner Firma, in der ich stundenweise arbeite...

was ich sagen will:

jeder hat eine bestimmte Zeit auf Erden und wenn man diese nicht verschwenden/benutzen muß, um bei (heute meist menschen-unfreundlichen) Unternehmen arbeiten zu müssen, kann man super gut mit weniger leben!!! aber man hat einen 1000fachen Zugwinn an Freiheit, auch für das kreative Hobby!!!

Den finanziellen Verlust hab ich nicht als solchen empfunden, weil ich nicht mehr ständig Klamotten für den Job kaufen mußte und mit zunehmenden Jahren wurde mir klar, daß die Werbung, die Wirtschaft und mein berufliches Umfeld es geschafft hatten, mich auch zum Konsum-Junki, also zum Opfer gemacht zu haben ...

man braucht erstaunlich wenig und man sollte sich klar werden, daß im Falle einer Krankheit, die ja heute häufig bei stressigen Jobs auftauchen, kein Gramm Gesundheit von all dem vielverdienten Geld gekauft werden kann!!!


Für mich gäbe es da keine Frage , wenn man mit den dann noch zu Verfügung stehenden Mitteln leben kann...vG Scheckerl
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  #48  
Alt 22.02.2008, 22:51
Tantingel Tantingel ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

Hallo Andrea-
ich weiß, dass Stelletta eigentlich eine andere Frage hatte. Aber viele von meinen Vorgängern haben da auch nicht wirklich drauf geachtet, und ich habe mein Statement eher auf sie bezogen. Ich wollte auch keine riesige Diskussion entfachen.
Hallo Elaine-
schön, dass Ihr Euch so bewußt entschieden habt, aber viele denken da gar nicht so genau nach (Berufsunfähigkeit? Rente? Spielt doch jetzt keine Rolle!). Und die Frage ist ja auch-warum sind angeblich so viele Jobs in der Männerwelt nicht reduzierbar? Trifft das wirklich auf alle zu? Halte ich für die mieseste Ausrede überhaupt. Ich kenne zu viele Beispiele, wo Frauen sich Stellen teilen und mehr leisten als der vorherige "Alleinstellenbesetzer". Nur muß man halt umdenken, und das scheint zu vielen zu schwer zu fallen.
LG Tantingel
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  #49  
Alt 22.02.2008, 23:34
Benutzerbild von Benedicta
Benedicta Benedicta ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

Zitat:
Zitat von Tantingel Beitrag anzeigen
viele denken da gar nicht so genau nach (Berufsunfähigkeit? Rente? Spielt doch jetzt keine Rolle!).
Tja... wie recht du hast.
Meine Mutter wollte z.B. immer arbeiten - aber mein Vater (getrieben von SEINER Mutter...) hat es immer sabotiert. Und dann ist er mit 56 gestorben! Und meine Mutter stand von jetzt auf gleich mit 5 in Ausbildung stehenden Kindern und ohne wirklich brauchbaren Broterwerb da (denn Ausbildung hat sie zwar - 3 sogar - aber die entscheidende Qualifikation, die das Ganze erwerbsfähig macht, hat sie nicht).

Deshalb käme nur-Mutter ohne irgendeine Ausbildung für mich nie in Frage (ich hab inzwischen auch schon 2 erwerbsfähige Ausbildungen aus Schaden wird man klug )

Grüßle,
Benedicta
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  #50  
Alt 23.02.2008, 06:16
stelletta stelletta ist offline
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AW: Hobby statt Karriere?

Hallo und vielen Dank für die vielen Antworten!
Da kamen ja ungeahnte Aspekte ins Spiel .

@ corvuscorax vielen Dank für den köstlichen Text!

Um erst mal den Familienaspekt zu klären - und damit einige Gemüter zu beruhigen: Mein Mann ist Lehrer mit Anwesenheitszeiten in der Schule zu Zeiten, wo Sohni ohnehin an seinem "Arbeitsplatz" ist. Papa ist also normalerweise zuhause, wenn der Kleine auch da ist. Klar ist das oft bloße Anwesenheit und nicht Super-Rundum-Betreuung (Göga muss ja auch was arbeiten für die Schule, dann gibts noch einen großen Garten, Tiere, Umbau...), das ist bei uns wie auf einem Bauernhof - immer jemand da, aber der arbeitet eben auch was. Eine (sehr alte) Oma haben wir auch noch - für die Seele. Nicht die schlechteste Lösung, denke ich. Kind und Papa zufrieden, ich auch!

Wenn ich zuhause bin, beschäftige ich mich auch weitgehend und sehr bewusst mit meinem Sohn. Das ist wichtig und gut so für uns beide. Ich denke also nicht, dass das Kind zu kurz kommt. Es geht wirklich primär um die Hobbyzeit - um MEINE Zeit, denn neben Stressjob und Familie bleibt kein Raum mehr für persönliche Interessen und schon gar keine aufwändigen Hobbys (und Textiltechniken sind das in meinen Augen - lesen ist unkomplizierter).

Zu meinen beruflichen Möglichkeiten: ich hab die Wahl zwischen Lehrtätigkeit in der Schule (ferienbereinigt (!) 30 Stunden pro Woche - eigener Erfahrungswert und Gögas Berechnung, Schule ist ein Saisongeschäft) und einem Managementposten (bis zu 60 Stunden pro Woche; Urlaub hat man nur, wenn man sich die Mühe macht, in der Zeit den Kontinent zu wechseln, sonst kann man das vergessen - Tatsache, habs selbst erlebt). Hab in beiden Bereichen schon gearbeitet, beides macht mir wirklich Spaß. Schule ist der sichere Job (sollte mich Göga jemals loswerden wollen , da ist die Gefahr andersrum wohl größer...), das Lehrergehalt ist ziemlich genau die Hälfte dessen, was ich für die doppelte Arbeitszeit im Management bekommen würde, das ist für mich OK so (vielleicht krieg ich zwar weniger Rente aber dafür länger, da ich nicht vorzeitig am Herzinfarkt sterbe - böse, ich weiß). An einer (großen) Schule ist man leider häufig ein Rädchen im Getriebe und das liegt mir nicht so sehr, auch Teamunterricht ist unvermeidlich und Team mag ich nur mit Leuten, die etwa gleich kompetent sind, sonst kostet mich das Nerven. Schwierig... Eigentlich bin ich Lehrerin, war mein Traumberuf, meine erste Ausbildung und es ist definitiv MEIN Beruf. Bloß der SchulBETRIEB ist nicht so meins und Ausflüge in die freie Wirtschaft wirken diesbezüglich äußerst kontraproduktiv...

Hab mich letzten Sommer schon mal im letzten Moment bewusst gegen Schule und für den anderen Job entschieden. Nun ja, mal sehen. Hab heute - Samstag - sowohl Vormittags- als auch Nachmittagstermine mit viel blabla und eigentlich stünde mir der Sinn mehr nach Stricken, Stöffchen kramen und damit was Schönes entstehen lassen - wo ich hinterher sofort ein Resultat sehen kann!

Schönes Wochenende!
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