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Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

Was nehme ich wofür? Diskussionen rund um die Auswahl der Materialien haben hier ihren Platz.
Bezugsquellen(suche- oder angabe) gehören hier nicht hin, die kommen in den Markt.


Handwebstoffe mit welcher Nadel und welchem Garn vernähen ?

Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen


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  #6  
Alt 17.02.2008, 23:30
Benutzerbild von nowak
nowak nowak ist offline
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AW: Handwebstoffe mit welcher Nadel und welchem Garn vernähen ?

Zitat:
Zitat von heinzel Beitrag anzeigen
.. bei mir ist das Mindeste, die 80 iger...weil ich da den Faden noch mit dem Einfädler reinbekomme. Bei der 70 iger will der auch nicht mehr
Mein Einfädler macht bis 70er mit, bei 60ern geht er putt.

Aber notfalls muß man von Hand einfädeln. Oder der Faden ist zu dick.

Zitat:
Zitat von heinzel Beitrag anzeigen
Das sind dicke, locker gewebte Stoffe aus Naturmaterialien. Die verweben keine Elastikfäden,soweit ich weiß.
Warum machst du dann eine Stretchnaht und sprichst davon, daß der Stoff sich nach allen Seiten dehnt?

Stretchnaht ist erst mal für Stretchmaterialien gedacht.

Aber ich glaube jetzt wo du das Problem beschreibst, wird mir etwas klarer, woran es hakt.

Bei sehr locker gewebten Stoffen entsteht oft durch die Fadenspannung alleine eine Art "Loch", weil die Gewebefäden des Stoffes sich so leicht verschieben lassen.

Lassen sich die Gewebefäden denn auch wieder zusammenschieben, und die Löcher dadurch oder durch etwas Dämpfen zum Verschwinden bringen?

Wenn du Nähte machst, die belastet sind (das sind an Kleidungsstücken die meisten Längsnähte mehr oder weniger), solltest du vorher Vlieseline auf die Naht bügeln. G785 trägt nicht auf.
__________________
Gruß, marion



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  #7  
Alt 18.02.2008, 00:21
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AW: Handwebstoffe mit welcher Nadel und welchem Garn vernähen ?

Zitat:
Zitat von nowak Beitrag anzeigen
Mein Einfädler macht bis 70er mit, bei 60ern geht er putt.

Aber notfalls muß man von Hand einfädeln. Oder der Faden ist zu dick.



Warum machst du dann eine Stretchnaht und sprichst davon, daß der Stoff sich nach allen Seiten dehnt?

Stretchnaht ist erst mal für Stretchmaterialien gedacht.

Aber ich glaube jetzt wo du das Problem beschreibst, wird mir etwas klarer, woran es hakt.

Bei sehr locker gewebten Stoffen entsteht oft durch die Fadenspannung alleine eine Art "Loch", weil die Gewebefäden des Stoffes sich so leicht verschieben lassen.

Lassen sich die Gewebefäden denn auch wieder zusammenschieben, und die Löcher dadurch oder durch etwas Dämpfen zum Verschwinden bringen?

Wenn du Nähte machst, die belastet sind (das sind an Kleidungsstücken die meisten Längsnähte mehr oder weniger), solltest du vorher Vlieseline auf die Naht bügeln. G785 trägt nicht auf.
Die Elastiknaht (hier elastischer Zickzack) habe ich gewählt, damit die Naht die Bewegungen des Trägers mitmachen kann. Die Steppnähte sollen dann auch als Elastikstich ausgeführt werden. Wenn etwas dagegen spricht, höre ich gerne auf guten Rat

Habe das an einem Musterstück ausprobiert und dann den Stoff in alle Richtungen gezogen (so wie man es bei Pullovern macht, bei denen ein Faden leicht gezogen ist), aber ohne Erfolg. Gedämpft habe ich den Stoff noch nicht, weil der sehr flauschig ist, und ich befürchtete, diese Struktur mit dem Dämpfen wenigstens teilweis zu zerstören.
Der Stoff sieht aus wie ein Doubleface, ist es aber wohl nicht, wenn ich die Weber richtig verstanden habe. Hab Dir mal einen kleinen Ausschnitt als jpg beigelegt. Auf der Rückseite ist der Stoff anthrazitfarbig. Das Foto ist ein Scan mit weißem Papier unterlegt. Man kann zwar die Naht erkennen, aber nicht die Löcher, die ich beschrieben habe...die sind aber gegen das Licht zu sehen. Fragt sich natürlich, ob die Stiche dann überhaupt noch beim fertigen Kleidungsstück zu sehen sind. Hab ich da vielleicht das Gras wachsen hören ? Bin eigentlich davon ausgegangen, dass bei dieser Art von Stoffen nicht mit Vlieseline, sondern mit einer Roßhaareinlage verstärkt wird, damit der natürliche Fall und Bewegung erhalten bleibt.Befürchte auch, dass der Kleber der Vlieseline-Einlage auf dem wolligen Material nicht so perfekt hält.

Diese Art Stoffe fangen bei einem Preis von ca. 50 Euro/qm an. Da möchte ich nichts "versemmeln"

Danke und einen schönen Abend noch

Heinzel
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  #8  
Alt 18.02.2008, 08:09
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AW: Handwebstoffe mit welcher Nadel und welchem Garn vernähen ?

Hallo Heinzel,

erkundige Dich bei der Weberin nach der Naht.
Sollte sie Dir nichts empfehlen würde ich wie folgt vorgehen.
Soll es ein Kleidungsstück werden, so wasche die Ware einigemale, wenn es ein Tuch ist, wird es etwas verfilzen und es wird in sich einen Halt bekommen.
Zum Nähen eine Nähseide und einen normalen Stich nehmen, die Stichlänge dem Stoff anpassen. Die Nadel so fein wie möglich.
Viele handgewebte Stoffe bekommen erst durch eine Nachbehandlung oder durch das Vernähen mit Borten, Schrägbändern oder dicken Säumen ihren Halt.

Gruß Helmuth
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  #9  
Alt 18.02.2008, 16:10
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AW: Handwebstoffe mit welcher Nadel und welchem Garn vernähen ?

Die Naht muß keine Bewegung mitmachen, sonst ist der Schnitt falsch konstruiert. (Nur bei Schnitten für elastische Stoffe, die sind dann auch entsprechend anderes konstruiert. Und selbst da sollen und müssen nicht alle Nähte elastisch bleiben.)

An einem Kleidungsstück ist so viel Stoff und so wenig Naht... warum soll sich ausgerechnet die Naht dehnen?

Außerdem kannst du eine Zickzacknaht gar nicht schön flach bügeln, wie es der Stoff ja wohl verdient.

Und aus einem eher lose gewebtem Stoff kannst du keine knackengen Kleidungsstücke nähen, zumindest nicht, wenn der Stoff das auch überleben soll.

Ne, ich würde da mit 70er Nadel, 120er Faden und nicht zu kurzen Gradstichen rangehen. (Siehe auch Helmuths Ratschlag) Dann sollte es schon mal deutlich weniger Löcher geben. Du kannst natürlich auch mit Seidenorganza unterlegen, das stabilisiert die Nähte auch.

Was soll es den werden? Jacke, Hose Rock?
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  #10  
Alt 18.02.2008, 20:17
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AW: Handwebstoffe mit welcher Nadel und welchem Garn vernähen ?

Zitat:
Zitat von nowak Beitrag anzeigen
Die Naht muß keine Bewegung mitmachen, sonst ist der Schnitt falsch konstruiert. (Nur bei Schnitten für elastische Stoffe, die sind dann auch entsprechend anderes konstruiert. Und selbst da sollen und müssen nicht alle Nähte elastisch bleiben.)

An einem Kleidungsstück ist so viel Stoff und so wenig Naht... warum soll sich ausgerechnet die Naht dehnen?

Außerdem kannst du eine Zickzacknaht gar nicht schön flach bügeln, wie es der Stoff ja wohl verdient.

Und aus einem eher lose gewebtem Stoff kannst du keine knackengen Kleidungsstücke nähen, zumindest nicht, wenn der Stoff das auch überleben soll.

Ne, ich würde da mit 70er Nadel, 120er Faden und nicht zu kurzen Gradstichen rangehen. (Siehe auch Helmuths Ratschlag) Dann sollte es schon mal deutlich weniger Löcher geben. Du kannst natürlich auch mit Seidenorganza unterlegen, das stabilisiert die Nähte auch.

Was soll es den werden? Jacke, Hose Rock?

Vielleicht hab ich mich ein wenig missverständlich ausgedrückt, was die Dehnbarkeit der Nähte angeht. Die sollen die Dehnung des Stoffes mitmachen...und der elastische Zickzack, den Du auf dem Foto siehst, war nur ein Test, wie sich die Naht auf die Dehnung des Stoffes auswirkt. Zickzack wird höchstens zur Versäuberung der nicht sichtbaren Innennähte verwandt.

Aus der Art Stoff möchte ich Kurzjacken fertigen, die in der Länge für Glockenröcke abgestimmt werden...also bis zur Taille, oder so, dass die Faltenbildung/ Fall des Rockes nicht beeinträchtigt werden.

Jacke und Rock sollen so verarbeitet sein, dass eine optimale Bewegungsfreiheit und Bequemlichkeit gegeben ist. Dazu sollten die Nähte so elastisch sein, dass die fast jede Bewegung mitmachen, ohne die Trägerin einzuengen. Die Dehnbarkeit des Stoffes ist gut gegeben. Das Futter wird mit entsprechenden Zugaben (Dehnfalten) verarbeitet. Der Wollstoff würde sich auch für einen ewas kühleren Tag eignen.

Und natürlich, darf das dann auch nicht plump oder nur oversized aussehen

Zugegeben nicht ganz einfach.....aber einfach ist dann auch keine echte Herausforderung. Bist Du Schnittdesignerin ?

Denke, ich werde das erstmal mit einem billigeren Stoff ausprobieren, der in der Dehnbarkeit vergleichbar ist.

Danke erstmal für alle Tipps, die ich auf die Frage bekommen habe.

LG und einen schönen Abend noch

heinzel
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