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Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen

Was nehme ich wofür? Diskussionen rund um die Auswahl der Materialien haben hier ihren Platz.
Bezugsquellen(suche- oder angabe) gehören hier nicht hin, die kommen in den Markt.


Schneidematte zeigt Zerfallserscheinungen

Fragen und Diskussionen zu Materialien und Stoffen


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  #6  
Alt 13.01.2008, 12:57
Brigitte aus dem Süden Brigitte aus dem Süden ist offline
Näht zur Abwechslung "deko"
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AW: Schneidematte zeigt Zerfallserscheinungen

Ich denke Ennertblume spricht als "Patchi" eher von Volumenvlies. Bügelvlies schadet sicherlich weder dem Rollschneider noch der Matte. Vielleicht meldet sich Christa noch mal. Grüßchen von Brigitte
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  #7  
Alt 13.01.2008, 13:23
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AW: Schneidematte zeigt Zerfallserscheinungen

Das Problem mit den Vliesen, und zwar mit allen Vliesen und auch Fleece, ist die Tatsache, dass das Kunstoffe sind, die aus winzigsten "Fasern" bestehen. Sobald die Klinge benutzt wird, wird sie immer stumpfer und je stumpfer die Klinge, desto mehr drückt sie diese winzigen Fasern in den Schnitt auf der Matte. Das Material der Matte kann sich nach dem Schnitt nicht mehr zusammendrücken/schließen /heilen, die Kerbe bleibt. Der nächste Schnitt geht vielleicht knapp neben dieser Kerbe, ist bestimmt auch nicht haargenau senkrecht zur Matte, eine neue "gefüllte" Kerbe entsteht und so weiter und so weiter. Die Faktoren "stumpfe Klinge", "Vlies/Fleece", "verkanteter Schnitt" und "immer auf der gleichen Linie geschnitten" summieren sich. Was dann entsteht ist eine ziemlich übel aussehende Schneise auf der Matte, die irgendwann bis zur Rückseite der Matte reicht. Wärme und Sonneneinstrahlung, nicht flache Lagerung und andere Mißbrauchserscheinungen kommen hinzu.
Die gleichen Effekte entstehen natürlich auch mit anderen Materialien, wenn sie mit stumpfer Klinge und verkantetem Schnitt ausgeführt werden. Nur sind die "gröberen" Materialien eher "entfernbar". Eine superscharfe Klinge ist eine gute Lebensversicherung für eine Matte.

Wohlgemerkt: ich spreche hier von Markenmatten für Rollschneider, nicht von den wesentlich weicheren "Bastelmatten".
Meine persönliche Idealmatte ist die von OLFA/Prym. Die lebt ewig, wenn man sie richtig benutzt und behandelt.

Ach ja, ich meine diese "Topfschwämme" zur Reinigung.
__________________
Herzliche Grüße von Christa

Wenn unterm Strich nicht viel bleibt, dann trägt man es am Arm, wie eine Uhr, aber es ist viel mehr.
Borislav Sajtinac

Geändert von ennertblume (13.01.2008 um 13:27 Uhr)
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  #8  
Alt 13.01.2008, 13:28
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AW: Schneidematte zeigt Zerfallserscheinungen

Danke, Christa.
Ich hatte letztens ein sehr dünnes Bügelvlies auf meiner nagelneuen Schneidematte zugeschnitten und mich schon gewundert über a) das fast schon metallisch klingende Geräusch beim Schneiden und so richtig gut ging es b) auch nicht.
Ok, also Vlies weiter mit der Schere schneiden .
__________________
Liebe Grüße
Julka/Judith
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  #9  
Alt 13.01.2008, 13:38
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AW: Schneidematte zeigt Zerfallserscheinungen

Eigentlich nicht, Julka. Die Klinge des Rollschneiders ist der Knackpunkt bei der ganzen Sache. Je schärfer die Klinge, desto weniger können die kleinen Fusseln in die Oberfläche der Matte eindringen, da man beim Schneiden ja nicht so fest aufdrücken muss.
Der metallische Klang, den du hörst, kommt vom Schnitt mit der "stumpfen" Klinge. Welche Klingengröße hast du denn? Je kleiner der Durchmesser einer Klinge ist, desto schneller wird sie stumpf, da sie ja viel mehr "arbeiten" muss als eine große Klinge. (Ich vergleiche das immer gerne mit Fahrrädern. Ein Bub auf einem Dreirad muss viel mehr strampeln als ein Erwachsener auf einem 28er Rad).
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Herzliche Grüße von Christa

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Borislav Sajtinac
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  #10  
Alt 13.01.2008, 13:47
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AW: Schneidematte zeigt Zerfallserscheinungen

Wenn ich solche Materialien schneide, Doro, habe ich immer eine sehr scharfe/neue Klinge im Rollschneider. Die Klinge wird hinterher auch immer mit den Fingern gereinigt, damit diese winzigen Fusseln weitgehend entfernt sind. Wenn ich Kunststoff mit der Schere schneide, reinige ich auch danach die Klingen der Schere zwischen den Fingern sehr sorgfältig (hab ich von meiner Erstverkäuferin in der Meterware gelernt und später auch von einem Scherenhersteller aus Solingen). Eine Schere sollte man auch ab und zu "fetten", indem man sie öffnet und die Klingen vorsichtig über die Wange zieht - da ist immer ein wenig Hautfett drauf, das die Klinge schmiert. Auch mal die Klinge durch "fettige" Haare ziehen - schmiert auch. (Meine Schere aus der "Meterware" habe ich immer noch und sie ist immer noch scharf und schon gar nicht rostig. - Solinger Markenware).
meint Christa Albern-Kleinlich von Hochgraden-Haarspalt zu Markenwahn.
__________________
Herzliche Grüße von Christa

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Borislav Sajtinac
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