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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Kindersachen verkaufen? Ebay? Märkte? Gewerbe?

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #31  
Alt 25.10.2007, 12:42
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Susanne-H. Susanne-H. ist offline
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AW: Kindersachen verkaufen? Ebay? Märkte? Gewerbe?

Sobald Du was zum Verkauf anbietest, handelst Du gewerblich ob das nun Deine Freundin ist oder sonst wer.
Deine Freundin muss die Sachen, die sie aufnimmt ja verbuchen, also bist Du automatisch Händler.
Dann gibts ja auch noch sowas wie Gewährleistung, also angenommen, Du gibst was in die Boutique, das Stück wird verkauft und eine Naht geht sofort auf, wer ist nun dafür verantwortlich....
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  #32  
Alt 25.10.2007, 12:48
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nowak nowak ist offline
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AW: Kindersachen verkaufen? Ebay? Märkte? Gewerbe?

Naja, häufig läuft es schon auf "Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht" hinaus. Nur für jeden, der eins auf den Deckel bekommt wachsen drei nach.

Eigene gebrauchte Kinderkleidung verkaufen ist generell natürlich erlaubt. (Sobald ich die von der Nachbarin mitverkaufe sieht es schon wieder anders aus....)

Aber gerade WEIL so viel illegal (also gewerbliches Handeln als privat deklariert) passiert, dem Staat und den Gemeinden ja dadurch letztlich auch Geld entgeht (was dann wieder beklagt wird, wenn dem Kindergarten Geld fehlt oder die Schlaglöcher im Gehweg nicht repariert werden können...) schauen die Behörden inzwischen selber strenger hin und viele Fälle landen vor Gericht.

Und da kommt dann das Problem dazu, daß es eben sehr wohl eine Menge "Grauzonen" gibt, vieles nicht auf Euro und Cent definiert ist, so daß eben jeder Einzelfall entschieden werden muß. Was dann oft von kleinen Details abhängig ist, warum ein scheinbar ähnlicher Fall so entschieden wird und ein vermeintlich identischer ganz anders. (Ganz zu schweigen davon, daß wir in der Regel nur Presseberichte bekommen, die weder alle Details noch die Urteilsbegründung enthalten.)

Und Abmahnungen sind noch mal was ganz anderes... das sind ja Fälle, da hat kein Gericht was entschieden, da sagt nur einer, was er findet, daß der andere falsch macht. Und der andere kann drauf eingehen und zahlen, oder irgendwann kommt mal jemand, der eine Sache bis vor Gericht durchficht....

Die Sache mit dem Kunstgewerbe ist auch so eine Sonderregelung.

Einmal kannst du zwar sagen, ich mache Kunstgewerbe, aber das Finanzamt kann das anders entscheiden. (Viele, die das so praktizieren hat einfach noch keiner überprüft... aber wenn dann Steuernachzahlungen für zehn Jahre gefordert werden wird es meistens für den Betroffenen schwierig.) Wenn du Künstler bis und so eingestuft werden willst, dann richten sich die meisten Behörden danach, ob die Künstlersozialkasse dich nimmt. Bei Textilien ist das schwierig.

Dann entbindet Kunstgewerbe nicht automatisch davon, einen Gewerbeschein haben zu müssen... Es gibt aber Messen und Märkte für Hobbykünstler, die sind dann aber wieder daran gebunden, daß man maximal eine oder zwei im Jahr macht. Für die braucht man meines Wissens keinen Gewerbeschein, darf auch keinen haben, um da zugelassen zu werden, aber man darf dann eben auch nur genau diese zwei Mal im Jahr verkaufen, nicht noch zusätzlich woanders (etwa im Internet). Hier müssen meines Wissens auch die Umsätze daraus nicht deklariert werden, aber es können auch Ausgaben (etwa für Material) nicht abgesetzt werden. (Vermutlich auch aus dem Hintergrund heraus, daß, Material und Werkzeug abgerechnet, meist gar kein Gewinn rauskommt...)

Natürlich kannst du auch für deine Nachbarin ein Kleid nähen, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe. Aber eben nur einmal. Nicht jeden Monat. Oder jede Woche einer anderen.

Definitive Eurogrenzen gibt es meines Wissens in den meisten Bereichen nicht. Aber eben die Regel, daß wenn du regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht (sprich du möchtest am Ende ein paar Euro übrig haben) handelst, du eben die entsprechenden Regeln einhalten mußt. (Ist ja auch klar, denn jeder der billiger als der "echte Profi" anbieten kann, weil er Abgaben nicht bezahlt, nimmt letztlich auch wieder einen "ehrlichen" Arbeitsplatz weg.)

Gerade wenn man das im kleinen Umfang macht, dann führt kein Weg dran vorbei, alle Ämter und Institutionen vor Ort abzuklappern und zu fragen, was genau man noch darf und welche weiteren Folgen es hat. Oft gibt es sehr wohl gangbare Wege, die es durchaus ermöglichen jeden Monat 50 oder 100 EUR dazuzuverdienen.
__________________
Gruß, marion



Heute im Blog:
Ringelsneaker
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  #33  
Alt 25.10.2007, 12:49
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AW: Kindersachen verkaufen? Ebay? Märkte? Gewerbe?

WO Du letztlich verkaufst ist egal - wenn das regelmäßig, Neuware und mit Gewinnerzielung ist - dann hast Du ein Gewerbe.... Einzige Ausnahme sind da tatsächlich die Hobbymärkte, auf die darf man oft nur, wenn man KEIN Gewerbe hat - aber das wäre dann halt auch nur 2-3 mal im Jahr....

Sabine
__________________
Voll im Trend? Och nööö.....
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  #34  
Alt 25.10.2007, 12:50
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Fluse01 Fluse01 ist offline
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AW: Kindersachen verkaufen? Ebay? Märkte? Gewerbe?

Hi!

Guck doch mal unter www.go.nrw.de, das ist das Gründungsnetzwerk für NRW. Die helfen dir weiter.
Dann gibt es noch www.bmwi.de, davon habe ich ein dickes Heft bekommen, alles Tipps über die Existenzgründung.

Zusammengefast habe ich für mich folgendes:

350€ darf ich im Monat dazuverdienen, dann bleibe ich in der Familienversicherung.

HWK: Gründerinnen und Gründer, die erstmals ihr Gewerbe angemeldet haben, sind für das Jahr der Anmeldung von Beiträgen zur HWK befreit. Für das zweite Jahr müssen sie nur die Hälfte des Grundbeitrags bezahlen und keinen Zusatzbeitrag, für das vierte Jahr sind sie noch von der Entrichtung des Zusatzbeitrags befreit.
Gewerbetreibende die nach § ......., gehörten wder der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer an. Sie sind unabhängig davon, welcher Kammer sie angehören, vom Beitrag vollständig freigestellt, wenn ihr Gewerbeertrag nicht über 5.200€ im Jahr liegt.

Bisher habe ich für meine Beratungen, ich bin aber noch ganz am Anfang mich zu informieren, keinen Pfennig äh, cent bezahlt
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  #35  
Alt 25.10.2007, 12:52
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Susanne-H. Susanne-H. ist offline
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AW: Kindersachen verkaufen? Ebay? Märkte? Gewerbe?

Zitat:
Dann entbindet Kunstgewerbe nicht automatisch davon, einen Gewerbeschein haben zu müssen...
Sorry, Marion, verwechselst Du da was?
Das ist ein Gewerbe mit Gewerbeschein. Ich selbst hab einen solchen.

Freischaffende Künstler haben keinen Schein, müssen aber dennoch Steuern zahlen.
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