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Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung

Hier klärt man Fragen, wie: Wie mach ich was? Was ist das? Ich mach das so!
Fragen wie: Woher? Wie teuer? Werden hier nicht geklärt, sondern über den Markt.
Fragen wegen defekter Maschinen oder Problemen mit Maschinen gehören auch nicht nach hier, sondern in den Bereich Maschinen.


Immer dieser "Burda-Ärmel" *jammer*

Fragen und Diskussionen zur Verarbeitung


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  #1  
Alt 01.09.2007, 01:30
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Immer dieser "Burda-Ärmel" *jammer*

Ich hab hier des öfteren vom sog. "Burda-Ärmel" gelesen. Wollte mal fragen, was genau Ihr damit meint? Warum stört der Euch so?

Ich habe immer Probleme mit dem Ärmel einnähen. Erstens ist der Umfang der Armkugel immer zu weit für den entsprechenden Armausschnitt. Dass soll man ja einhalten (quasi raffen, richtig?). Aber dann wird es immer bollerig Abgesehen davon sind die Schultern immer viel zu breit.
Ich überlege gerade mal wieder, von der Schulter was weg zu schneiden, von der Armkugel auch (so dass der Halbkreis flacher wird), und´s ist trotzdem immer noch zu viel Stoff.

Und überhaupt: Bei gekauften Oberteilen sind die Ärmel NIE NIE NIE gerafft eingenäht (ausser bei Puffärmeln). Wieso kann das bei Schnittmustern nicht auch so sein???



Das verstehe ich nicht.


Ich möchte einfach einen ganz glatt eingenähten Ärmel, an einer Schulterkante, die auf genau der richtigen Höhe sitzt. Ich nehme an, das wäre wohl genau über der am weitesten aussen liegenden Stelle des Oberarms. Wie stelle ich das an? Vor allem das der Ärmel exakt die gleiche Weite wie der Armausschnitt hat. Durch die Rundungen lässt sich das durch Messen ja nicht so einfach ermitteln.

Jana
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  #2  
Alt 01.09.2007, 02:19
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AW: Immer dieser "Burda-Ärmel" *jammer*

Ich hab grad mal nachgemessen. Die Armkugel ist im Vergleich zum Armausschnitt im Umfang ca. 8 cm zu lang. Wenn man das nur ein paar Zentimeter rund um die Schulternaht einhalten soll (auf einer Länge von ca. 8 - 9 cm), ist es ja kein Wunder, dass es immer aussieht wie ein Puffärmel. So viel überschüssigen Stoff kann man ja unmöglich glatt verteilen.

Bitte sagt mir doch, wie das gehen soll. Ich will EINMAL keine Falten in meinem Ärmel haben
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  #3  
Alt 01.09.2007, 02:55
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AW: Immer dieser "Burda-Ärmel" *jammer*

Hallo Jana,

ich weiss jetzt leider nicht, was der besagte 'Burda Ärmel' sein soll und wie er sich von anderen Modellen unterscheidet.

Was beim Nähen hilft, ist, IMMER das grössere Stoffstück (in diesem Fall den Ärmel) zu unterst auf den Transporteur zu legen. Durch die Zähnchen des Transporteurs wird automatisch der Stoff eingehalten. Einfach mal ausprobieren, leg beispielsweise ein Stoffstück von 45 cm auf eins von 50 cm Länge, fang an zu nähen ohne das der Stoff mit Nadeln gesteckt wird und halt dabei beide Endstücke übereinander zwischen den Fingern fest. Du wirst erstaunt sein, dass Du am Ende beide Stücke ohne überstehende 'Reste' zusammengenäht bekommst.

Dann noch etwas: beim Ärmel ist die obere Spitze (da wo sie auf die Schulternaht trifft), im geraden Fadenlauf geschnitten, während die Bögen im Winkel geschnitten sind (Fadenlauf wie bei Schrägband). Gerader Fadenlauf und schräger Fadenlauf haben ein total verschiedenes Nähverhalten, schräger zieht sich wesentlich stärker. Einen Ärmel komplett einzureihen bringt nicht sehr viel, man endet auf diese Weise oft mit Fältchen auf der höchsten Stelle. Meiner Erfahrung nach macht es mehr Sinn, den schräggeschnittenen Teil der Ärmel zu reihen und die obere gerade geschnitte Stelle auszulassen.

Die Position und Form der Armkugel ist eine andere Sache, da musst Du Änderungen am Schnittmuster vornehmen und auf Deinen Körper anpassen. Da hilft einerseits ein gutes Fachbuch, andererseits der Vergleich des Schnittmusters mit einem gutsitzenden Kleidungsstück. Hast Du Dir mal das letzte Video von Mia Führer angesehen?
__________________
Liebe Grüsse,
Ellen

Seven days without sewing makes one weak

Geändert von Knappkantig (01.09.2007 um 03:00 Uhr)
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  #4  
Alt 01.09.2007, 06:47
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AW: Immer dieser "Burda-Ärmel" *jammer*

vom korrigieren der Paßform mal abgesehen, das ist ein anderes Thema, nur mal zum nähtechnischen:
markiere Dir mit Kreide, Heftfaden, Bleistift oder sonst was die exakte Nählinie für die Ärmeleinsatznaht auf Vorder- und Rückenteil. Markiere Die genauso exakt die Nahtlinie auf der gesamten Armkugel und auf den Längsnähten von Ärmel und Rumpfteilen. Das geht wunderbar, solange die Teile noch nicht zusammengenäht sind. Achte unbedingt drauf, daß Du ALLE Paßmarken auf die Teile überträgst: am Ärmel oben die Mitte, am Vorderärmel ungefähr auf Brusthöhe (etwa nach einem Streckendrittel zwischen seitl. Naht und oberer Mitte). Diese Markierung ist auch auf dem Vorderteil des Schnittes zu finden. Sie sind wichtig.
Auf der Armkugel reihst Du mit Heftfaden, Heftfunktion der Nähmaschine oder einfach der längsten Stichlängeneinstellung 2 Millimeterchen neben der Nahtlinie Richtung Kugel und von vorne bis hinten dort wo die Innenkurve, die nachher in der Achsel liegt über die gesamte Außenkurve bis zum gleichen Punkt auf der Rückenseite des Ärmels. Laß die Fadenenden lang genug, Am Anfang wie am Ende. Näh dann die Ärmellängsnaht wie auch Schulter und Seitennaht des Rumpfteils zusammen und bügel die Nähte aus.
Dann steckst Du den Ärmel in das Armausschnittloch, anhand der Markierung/ Paßmarke im Vorderteil auf das Gegenstück am Vorderärmel, die zeigt Dir gleichzeitig, welcher Ärmel in welches Loch gehört.
Du steckst die Ärmellängsnaht auf die Seitennaht, Du steckst die seitliche Markierung aufeinander und Du steckst die Ärmelmarkierung (Mitte/ Schulteransatznaht) exakt auf die Schulternaht. Und zwar genauso exakt die Markierungen der NAHTlinien. Zwischen diesen gesteckten Markierungen kannst Du dann ganz leicht überschüssige Ärmelweite einhalten. Erst die Vorderseite, dann die rückwärtige Seite.
Dieses einhalten gibt einem Teil des Ärmels eine leichte Kugelform, der Ärmel läßt sich damit viel einfacher richtig einpassen. Das sind Hilfsnähte, die sind nicht zu unterschätzen.
Wenn Du dann anprobiert und eventuell korrigiert hast, nähst Du den Ärmel ein. Von der Ärmelseite her, nicht von der Rumpfseite aus. Die Hilfsnähte = Heftfäden werden wieder aufgetrennt, der überschüssige Stoff abgeschnitten, der Ärmel vorsichtig ausgebügelt (nicht unter der Achsel) und die Kräusel sind auf der Außenseite nicht mehr zu sehen, wenn sie denn überhaupt noch vorhanden sind.
Gruß
Kerstin
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  #5  
Alt 01.09.2007, 09:29
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AW: Immer dieser "Burda-Ärmel" *jammer*

Hallo,
seit ich meine Ärmel nicht mehr irgendwie reinwurschtel, sondern genau auf die Paßzeichen und Nahtzugaben achte, ordentlich mit 2 Fäden einreihe, klappt es auch mit dem Ärmel, vorher hatte ich auch immer Knubbel und Falten.
Liebe Grüße
Gabi
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