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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

Es geht ums Nähen und alle anderen Forenbereiche sind nicht zutreffend?
Dann ist hier der Platz, der Raum bietet.


Wieviel gebt Ihr für Euer Hobby aus, oder...

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #11  
Alt 30.06.2007, 00:06
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lysistrata lysistrata ist offline
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AW: Wieviel gebt Ihr für Euer Hobby aus, oder...

Ahoi, Andrea,
die mit den übervollen Regalen nähen alle nicht erst seit gestern, und frau braucht NIE eine ganze Garnrolle für ein Teil, genauso, wie die Männer NIE die ganze Packung Schrauben/Nägel brauchen.
Da sammelt sich im Laufe der Jahre halt was an.
Mit den Stoffen ist ähnlich; man kauft was günstiges hübsches, weil "Schnitt dafür findet sich schon", und *zack* taucht der Stoff erst mal drei, vier Jahre ab....
Du dürftest nicht sehen, was sich bei mir in, ähhh, 35 Jahren an Stickgarnen und Stoffen angesammelt und alle Umzüge überlebt hat, ich könnte den Christo-verpackten Reichstag handbesticken...

Auf deutsch: mach dir da keinen Kopf drum, dein Fundus wird von ganz allein wachsen.
Erst reicht eine *Nähecke*, dann wird die Küche (wegen des schönen großen Tisches) okkupiert, und irgendwann wird ein eigenes Zimmer fällig...

Als Schülerin mit 13 Jahren fand ich Nähen schon damals ziemlich teuer, und zwar nicht die Stoffe an sich, sondern das ganze Drumherum.
Und daran hat sich bis heute auch nix geändert (10mm Plastikknöpfe Stück 0,80€ - wo bin ich hier? Reißverschlüsse - ich schweige lieber.... )
Im Endeffekt hat das dazu geführt, daß ich von allen Textilien, die ich entsorge, Knöpfe, Reißer, Applis, etc abmache und verwahre, weil die ja teuer sind.
Meine Oma, Baujahr 1909, hat mir dazu noch ihren Fundus vermacht, was sich schon beim ersten Korsettschnitt als Glück herausstellte: ich mußte samstagsabends nur an die Kiste gehen und hatte Flachfedern samt Endkappen für 20 Korsetts in der Hand... statt montags zu bestellen und eine Woche auf Lieferung zu warten.

Frag doch in deinem Bekannten/Verwandtenkreis rum, wer was übrig hat, keine Hemmungen, meistens freuen sich die älteren (70+) Damen sogar, wenn sie mit Material aushelfen können.
Die Erben schmeißen eh nur alles weg, und manchmal gibt es sogar echte Highlights wie Leinen für Unterwäsche in Friedenswarenqualität, oder noch unbenutzte, weil zu schöne, Bettwäsche aus der Aussteuertruhe von 1930.
Meine Oma hatte 2002 noch originalverpackte Leinenküchentücher, von ihr gestickte Schürzen, Tischdecken, und Bettwäsche von 1927-1932 im Schrank, plus eine ganze vollgestopfte Kommode mit Garnen, Zubehör, und Meterware.

Und guck in deine Lokalzeitung, bei Haushaltsauflösungen kann frau auch manchen Schnapp machen
__________________
LG, Lysistrata

"Never fit a dress to the body but train the body to fit the dress"
- Elsa Schiaparelli -
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  #12  
Alt 30.06.2007, 00:22
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Capricorna Capricorna ist offline
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AW: Wieviel gebt Ihr für Euer Hobby aus, oder...

Hallo Andrea,

ich tu mal Butter an die Fische: Dieses Jahr habe ich bislang im Durchschnitt ca. 65 Euro im Monat fürs Hobby ausgegeben; im letzten Jahr waren es noch 200 Euro/Monat (da war allerdings ne neue Ovi mit drin). Wir sind allerdings auch kinderlose Doppelverdiener, und ich bin niemandem Rechenschaft über meine Ausgaben schuldig, solange ich meinen Teil der Kosten trage.

Seit 2005 mache ich eine private Buchführung, in der ich alle Ein- und Ausgaben recht genau erfasse, und mir hat das sehr geholfen, den Überblick zu behalten und zu wissen, da ist noch Sparpotential.

Dass man wegen der selbstgenähten Kleidung Geld spart, weil man sich nichts oder weniger kauft, ist bei mir persönlich eine Milchmädchenrechnung, weil ich nie soviel Geld für Kleidung ausgegeben habe, wie ich es jetzt für´s Nähen tue. Bei anderen mag das aber anders sein.

Wenn ich kein eigenes Einkommen hätte, würde ich sicherlich anders wirtschaften als jetzt...

Eine Frage der Prioritäten ist es natürlich auch. Derzeit spare ich zum Beispiel ganz bewusst am Hobby, weil wir im Herbst unsere Hochzeit feiern, und ich spare lieber am Hobby als am Essen.

Auf das Gleichgewicht in der Beziehung kommt es natürlich auch an. Wenn mein Mann an allem knapsen würde, und ich gebe lustig das Geld aus, wäre in meinen Augen schon was falsch. Da muss man schon im Einzelfall gucken...

Vor einiger Zeit hatten wir das Thema auch schon mal, guck mal hier: Wieviel darf ein Hobby kosten?

Liebe Grüße
Kerstin
__________________
Liebe Grüße,
Kerstin

--
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Stoffbestand: zuviel
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  #13  
Alt 30.06.2007, 00:46
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Kasi Kasi ist offline
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AW: Wieviel gebt Ihr für Euer Hobby aus, oder...

ich lebe alleine, verdiene voll und das definitiv nicht schlecht.
Manchmal, da gebe ich auf einem Stoffmarkt auch mal über 50€ an einem Tag aus. Oder mal in einem onlineshop einen großen Batzen. Und dann kaufe ich monatelang gar nichts.

Ich habe einen Riesenfundus, aber ich nähe seid *puh* 27 Jahren (schon als Kind angefangen) und ich habe viel von Mama/Oma übernommen. Als die Oma von Freunden von mir starb habe ich einen riesigen Berg schöne Bettwäsche bekommen. Auf dem Wochenmarkt haben wir einen Stand, der hat 2.Wahl bzw. Reststücke manche 1€/m und manche 2€/m, da kaufe ich wenn ich was hübsch finde. Auf Stoffmärkten meist nur noch Zubehör (Knöpfe, Garn, Applis etc.).

Ich denke solange ich nur für mich sorgen muß und ich mir mein Hobby leisten kann, dann tue ich das auch. Als ich vor zwei Jahren umziehen mußte habe ich auch monatelang gar nichts gekauft. Ich kann gut sparen am Nähzubehör weil ich einen Vorrat habe, aber der hat sich über Jahre angesammelt. Ich habe allerdings letztes WE festgestellt, dass ich keine schlichten Baumwollstoffe habe. Muß ich mal nachlegen - wenn ich welche günstig und schön finde.
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  #14  
Alt 30.06.2007, 00:56
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Knappkantig Knappkantig ist offline
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AW: Wieviel gebt Ihr für Euer Hobby aus, oder...

Hallo,

ich nähe schon seit einigen Jahren, so dass sich schon 'einiges' angesammelt hat, das bringt die Zeit einfach mit sich.

Und im Laufe der Jahre stellt man einen immer grösseren Prozentsatz der Kleidung-Wohnungsdeko-Geschenke etc. selbst her, bei uns werden sicher 80-90 % selbst gemacht.

Dann kommt hinzu, dass es oft günstiger ist, Zutaten wie Overlockgarn oder Stoffe wie weisses T-Shirting etc. in grösseren Mengen zu kaufen, einfach weil es billiger ist oder nicht im Laden um die Ecke jederzeit erhältlich ist.

Entscheidend ist auch, wie weit man von Metropolen entfernt lebt. Ich habe beispielweise lange Zeit sehr abgelegen gewohnt und hatte teilweise für diverse Monate keinen Zugriff auf Geschäfte, so dass ich froh war, auf meine Bestände zugreifen zu können.

Ich kaufe Stoffe und Zutaten fast ausschliesslich nur wenn er im 'Sale' ist, denn ich weiss, welche Sachen wir (mein Mann und ich) tragen und welche Farben wir bevorzugen, so dass von den Basissachen ruhig Vorräte da sein können.

Und wir sind beide 'Do it yourself' Menschen und machen sehr viele Dinge selbst, was sich nicht unerheblich auf unser Budget niederschlägt. Geld haben wir (wie die meisten ) leider nur beschränkt, dafür aber Zeit, Ideen und die Lust, selber anzupacken. Irgendwann haben wir mal kalkuliert, dass wir auf diese Weise einen Lebensstil haben, der im Durchschnitt 25 % über unserem tatsächlichen Einkommen liegt.
__________________
Liebe Grüsse,
Ellen

Seven days without sewing makes one weak
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  #15  
Alt 30.06.2007, 01:02
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AW: Wieviel gebt Ihr für Euer Hobby aus, oder...

Geldbeträge sind bei mir auch schwer zu sagen, weil das wirklich stark schwankt.

Aber ich habe den Eindruck, dir geht es auch um Einkaufsstrategien?

Als ich angefangen habe richtig zu nähen, war ich Studentin. Ich mußte zwar über mein Geld niemandem Rechenschaft ablegen, es auch mit niemandem teilen, aber natürlich war es trotzdem knapp.

Ich habe in der Zeit eigentlich nur "vernünftig" genäht, also Kleidung die ich auch wirklich brauchte. Das heißt, ich hatte das schon mal zur Verfügung, denn Kleidung hätte ich auch sonst kaufen müssen. Und das wurde sogar mit der Zeit mehr, denn die selbergenähte Kleidung hielt länger, als die vorher eher günstig gekaufte. Ich habe mir selber langlebige Sachen gearbeitet, die hielten und die ich lang tragen konnte und wollte.

Was Nähzubehör betrifft... ich hatte Nähen ja von meiner Oma gelernt und die wiederum zu einer Zeit, wo man außer der Nähmaschine und den Nadeln eben noch Stecknadeln, Schneiderkreide, Schneiderschere und ein Bandmaß brauchte. Ach ja, Seidenpapier und Bleistift. Damit konnte ich alles nähen. (Und könnte ich bis heute... auch wenn ich inzwischen viel nettes und nützliches angeschafft habe.)

Weiteres Zubehör habe ich mir im Laufe der Zeit angeschafft und zwar immer genau dann, wenn ich es brauchte. Wenn ich also mit dem was ich hatte nicht zufriedenstellend weiterkam. Dann aber in guter Qualität, damit ich es nicht ständig ersetzen muß.

Bei Stoffen habe ich natürlich nach Sonderangeboten geguckt, aber nur nach echten, hochwertigen. Also nicht nach den Stoffen, die erst im Laden auftauchen, wenn Sonderangebotszeit ist, sondern die, die schon vorher da waren. Aber wenn es keines gab... ich habe mir (nach einer etwa zweijährigen Phase des "ich kaufe alles was billig ist", was ich letztlich aber größtenteils nie vernäht habe) dann immer konkret für ein Projekt gekauft. Und dabei auch ein bißchen im Auge gehabt, wie lange ich es wohl tragen kann. Etwa ein gutes Wolltuch für einen schwarzen Blazer, den ich etwa zehn Jahre hatte, bis ich *hüstel* rausgewachsen war. (Sonst wäre der Blazer vom Stoff her immer noch prima, auch noch schwarz, nicht verblichen.) Das war nicht billig gewesen, aber hat sich rentiert.

Sehr modische Sachen (ich erinnere mich konkret an einen Wickelrock mit einem auffälligen Druck) hatte ich wenige, und dann eher nur, wenn der Stoff billig zu haben war.

Nähgarn hatte mein Händler damals Troja von Amann, das war in größeren Rollen und somit günstiger als die kleinen Gütermann Röllchen. Aber ohne Qualitätseinbuße. Wenn es da keinen passenden Farbton gab, dann habe ich mir nur ein Röllchen teueres gekauft und zum versäubern alte Garnreste in einem ähnlichen Farbton aufgebraucht und so. Da ich aber bestimmte Farben habe, die mir gut stehen, habe ich natürlich inzwischen viele Garnröllchen (zumal seit ich die dicken Alterfilrollen kaufe) und oft eine passende Farbe.

Aber letztlich... der "Trick" besteht eigentlich darin, geplant zu kaufen und zu handeln und sich eben die ganzen Verlockungen, die man nicht braucht, zu verkneifen. Wenn das Geld nicht da ist.

Inzwischen habe ich mehr Geld, dann leiste ich mir auch eher mal was nicht so nötiges... Aber wildwütig Stoff kaufen, nur weil gerade Stoffmarkt ist... das mache ich nach wie vor nicht. Ich bleibe beim Bedarfskauf (meistens), da sammelt sich schon genug bei an, wenn man lange genug näht.
__________________
Gruß, marion



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