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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Blutige Anfängerin versucht sich an einer Tunika...

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #21  
Alt 22.06.2007, 19:00
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AW: Blutige Anfängerin versucht sich an einer Tunika...

Nochmal vielen Dank Susanne *blumenüberreich*
Ich schau einfach mal, wie es besser aussieht.
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  #22  
Alt 23.06.2007, 09:07
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AW: Blutige Anfängerin versucht sich an einer Tunika...

Gestern abend musste ich mit meinen Nähsachen ins Wohnzimmer ziehen. Der Liebste möchte fern sehen und möchte nicht alleine sein. Ein Glück steht da noch ein Basteltisch
Beim Wühlen zwischen den ollen Gardinen fiel mir ein Stoff in die Hände, den ich völlig vergessen hatte. Ein Reststückchen, gekauft mal wieder ohne Sinn und Verstand, weil er für alles zu klein war. Ha, bis auf die Tunika (die keine ist, wie wir ja jetzt wissen, aber jetzt bleiben wir bei dem Begriff, sonst wird's unübersichtlich).
Ich habe mir auf den Wohnzimmertisch (der auch keiner ist, weil ich an dem nur bastele, aber das ist ne andere Geschichte) etwas Stoff untergelegt, darauf den wunderschönenen Stoff (scheint Viskose zu sein, fällt hammersoft) und hab den Stoff mit Stecknadeln fixiert.
Darauf kam das Schnittmuster. Das hab ich fotografiert -> Bild 1.

Dann habe ich etwas getan, was ich gerade erst gelernt habe *mächtigstolzbin*
Die Sache mit dem Fadenlauf. Ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, was die von einem wollen
Wenn ich das richtig verstanden habe, möchten die Damen und Herren Schnittmusterhersteller, dass man diese mit "Fadenlauf" beschriebene Linie paralell zu der offenen Kante legt. Zur Webkante, wenn ich richtig informiert bin
Das habe ich getan und mit den Lineal gemessen, ob mein Augenschein mich trügt. Hat er. Ich habe also so lange an dem Schnittmuster gezuppelt, bis es paralell lag. -> Bild 2
Problem: Die gemalte Linie lag korrekt, weiter oben war der Schnitt nicht mehr akurat zur Webkante. Entweder ist der Stoff schief, oder der Tisch oder der Boden. Ich konnte keine Rücksicht drauf nehmen, da es einfach nicht komplett paralell zu legen war
Ob der Stoff wohl nachher wie Fetzen runterhängt? Naja, Zipfel & Co. sind ja ein Bestandteil des Lagenlooks
Auf jeden Fall habe ich das Schnittmuster mit Stecknadeln befestigt.

Mit Schneiderkreide habe ich dann die Umriße eingezeichnet, die Vorlage entfernt und zu schneiden begonnen -> Bild 3

So weit, so gut. Dann begann das Drama: Die Schneiderkreide hat sich verabschiedet
Erstmal fiel mir auf, dass von der Webkante nicht wirklich viel übrig geblieben ist. Himmel, wie sorge ich nur für die Paralellität (gibt es das Wort?). Ich hab gepfuscht
Dann ging es weiter.
Ich habe von Prym so eine Art Stift mit Rädchen, der Stift ist mit loser Kreide gefüllt. Da kam nix mehr raus.
Okay, Film angehalten, nach oben gehetzt, olle Schneiderkreide rausgekramt. Wieder nach unten gerannt, Film wieder gestartet, Schneiderkreide angesetzt: Nix passiert.
Auf der angezogenen Jeans rumgerieben, ob ich die Kreide nur auf dem Stoff nicht sehen kann: Nö. Die will nicht.
Ab in die Küche (Schatz, halt mal den Film an!), mit einem Messer diletantisch an der Kreide rumgefrimelt. Rubbelrubbel an der Jeans: Najaaa, eine hauchdünne Spur. Wieder an den Stoff: nix zu sehen.
*grummel*
Bleistift ist gar nicht auf dem Stoff zu sehen. Buntstifte hat er auch verweigert. Soll ich den Transferbügelstift einsetzen und den Stoff einmal durch die Maschine hauen, bevor ich das Bügeln anfange?
Ne, lieber nicht.
Also habe ich den Stoff mit 6.423 Stecknadeln befestigt und mit zitternder Hand sorgfältig direkt am Schnittmuster abgeschnitten. Ging prima

Da ich nun die Nahtzugabe nicht einzeichnen konnte, war Zwangspause angesagt. Nun warte ich, dass unser winziger Nähladen aufmacht und bete inzwischen inbrünstig zu allen Göttern, die ich kenne, dass sie wenigsten irgendeine Markierungshilfe zu bieten hat.
Ich hab da zwar noch ein Füßchen, nie benutzt, das laut Bedienungsanleitung helfen soll, ohne vorzeichnen zu säumen, aber ich hab da noch etwas Respekt vor...

Außerdem kann ich dann noch schnell in unseren Zeitungsladen, ich brauche dringend ein Lineal, mit dem ich Winkel besser ausmessen kann, das gestern mit dem Lineal und dem Schrägband war ja ne Mistarbeit *leisefluch*

Bis später
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg vorlageauflegen.jpg (41,6 KB, 365x aufgerufen)
Dateityp: jpg fadenlauf.jpg (45,2 KB, 343x aufgerufen)
Dateityp: jpg markierung.jpg (43,8 KB, 336x aufgerufen)
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  #23  
Alt 23.06.2007, 09:19
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AW: Blutige Anfängerin versucht sich an einer Tunika...

Hallo Hellen!
Du bist klasse und der Stoff sieht für ein Probemodell superschön aus!
Aber jetzt zum Fadenlauf:
Wenn der richtig liegt, so wie Du es gemacht hast ,parallel zur Webkante ist vollkommen korrekt, dann ist es auch richtig, daß das Schnittmuster dann z.B. oben an der Schulter oder auch bei Hosen oben nicht mehr parallel liegt.
Das liegt am Schnitt der Schultern, die sind halt leicht schräg geschnitten.
__________________
Liebe Grüße
Julka/Judith
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  #24  
Alt 23.06.2007, 09:43
sewing-gum sewing-gum ist offline
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AW: Blutige Anfängerin versucht sich an einer Tunika...

Hallo Hellen,
Schöner Stoff!

Anbei eine Diskussion, was man/frau alles zum Markieren benutzen kann
Da Du gerne bastelst, könnte es sein, dass Dir gleiche ganze Fische aus den Haaren fallen !

scrollen bis Aquarellstifte; Speckstein wird ein einem anderen Beitrag erwähnt z.B.
__________________
Liebe Grüße, Claudia

"Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, Komplimente und Statistiken...."
Benjamin Disraeli
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  #25  
Alt 23.06.2007, 14:46
Susanne Susanne ist offline
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AW: Blutige Anfängerin versucht sich an einer Tunika...

Hallo Hellen,

habe ich das richtig verstanden, dass du den Stoff entlang des Schnittmusters abschneidest und anschließend die Nahtzugabe nach innen auf den Stoff abträgst ?

Ist es bei den Schnittmustern von Natur-zum-Anziehen wirklich so, dass die NZ schon enthalten sind ?
Dagegen spräche, dass deine "Tunika" in Gr. S bei deiner OW von 100 cm eng sitzt .

Ansonsten haben die Nähmaschinen eigentlich Abstandslinien auf der Stichplatte eingraviert oder man benutzt einen magnetischen Abstandshalter.


"Einhalten" heißt hier, die Mehrweite vom Rückenteil auf die kürzere Vorderteilschulternaht gleichmäßig verteilen.

Manchmal ist ein Stoff auch etwas schief zum Fadenlauf des Stoffes bedruckt. Dann orientiert man sich besser an das Muster, sonst sieht das
Werk nachher schief aus.


LG Susanne
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