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Andere Diskussionen rund um unser Hobby

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dringend hinweise gesucht

Andere Diskussionen rund um unser Hobby


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  #11  
Alt 03.06.2007, 15:19
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AW: dringend hinweise gesucht

Pflanzliche Fasern : z.B. Leinen, Baumwolle, Hanf (Seile und Taue)

Tierische Fasern: Seide, Wolle, Pelze, Felle

Mineralische Fasern:Asbest (für Schutzanzüge)

abgewandelte Naturstoffe: (speziell aus Holz----à Cellulose): z.B. Viskose und Kupferseide

anorganische Rohstoffe: (wenig Bedeutung in der Textilindustrie): z.B. Glas-, Metall- und Kohlenstofffasern



Die wichtigsten synthetischen Chemiefasern von heute sind Polyester (z. B. Trevira, Dacron, Diolen), Polyamid (z. B. Nylon, Perlon, Kevlar), Polyacryl (z. B. Dralon, Orlon, Dolan), Polypropylen (z. B. Meraklon) und Elastan (z. B. Lycra).

Chemiefasern werden größtenteils aus den Rohstoffen Kohle, Erdöl und Erdgas hergestellt.





Zur Geschichte der Chemiefasern:

1935 ist das Geburtsjahr von Polyamid 6,6 ( Nylon), entdeckt von Carothers. In der US-Presse als die größte Entwicklung der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte gefeiert. Parallel dazu gelingt Paul Schlack in Deutschland die Herstellung von Perlonfasern.(Feinstrumpfhosen) Noch bis in die 1960er Jahre hinein wurden für Kleidung fast ausschließlich Naturmaterialien wie Wolle, Baumwolle, Leinen, Leder und Pelze verarbeitet. Zwar wurden bereits 1935 mit `Nylon´ von Dr. Wallace Hume Carothers in den USA und 1938 mit `Perlon´ von Dr. Paul Schlack in Berlin die ersten synthetische Textilfasern entwickelt. Den Durchbruch schafften die Chemiefasern allerdings erst, als man gelernt hatte, sie hinsichtlich der gewünschten Eigenschaften gezielt zu beeinflussen.

Seitdem wurden immer mehr Chemiefasern entwickelt. Es wäre auch unmöglich den ständig zunehmenden Bedarf der Menschheit nur mit Naturfasern zu decken.



Synthesefasern weisen zudem viele Vorteile gegenüber Naturfasern auf.

Der Mensch war bis zum Anfang der 20. Jahrhunderts auf Naturfasern angewiesen. Jedoch sind die Ansprüche an Bekleidungstextilien heutzutage enorm. Kleidung soll uns nicht nur wärmen, sondern "muss" Eigenschaften haben wie: wind-, wasserdicht, atmungsaktiv, knitterfrei, schwerentflammbar und brandschutzsicher. Dies sind die heutigen Standards, ohne die Hersteller aus der Textilindustrie nicht mehr konkurrieren können. Es hält sich dennoch bei manchen Bürgern der schlechte Ruf aus den Anfängen der "Synthetics": "Synthetische Gewebe sind nicht atmungsaktiv". Damals sorgten Nylonhemden besonders bei den Hausfrauen für Begeisterung, da sie knitterfrei waren. Der Nachteil war nur, dass man in ihnen extrem schwitzte. Seitdem hat sich allerdings sehr viel getan, es sind richtige High-Tech-Materialien entstanden, die von der Abendgarderobe bis zum Raumanzug ihren Einsatz finden. Speziell im Sport- und Outdoorbereich möchte niemand mehr auf die Chemiefasern verzichten.Durch physikalische und chemische Bearbeitung und Erforschung des Zusammenhangs zwischen Beschaffenheit und Eigenschaften entstand die enorme Vielfalt an Einsatzbereichen in der Bekleidungsindustrie, sowie in folgenden Bereichen:


Bauindustrie (z.B. textile Dächer, Winterabdeckungen),


Reifenindustrie (z.B. Gürtelreifen),


Medizin (z.B. künstliche Adern, Verbandmaterial, Filter zur Blutwäsche),


Heimtextilien (z.B. Gardinen, Bettwäsche),


Freizeit (z.B. Markisen, Campingzelte, Segel),


Umweltschutz (z.B. Filter zur Wasserreinigung, Isoliermaterial), etc.


"Kann man die Naturfasern noch überblicken, so ist dies bei den Chemiefasern nicht mehr möglich."

NACHTEILE DER PFLANZLICHEN FASERN:



Der Anbau d er pflanzlichen und die Aufzucht der tierischen Fasern sind stark abhängig von klimatischen Bedingungen

Sie weisen bieten vergleichsweise nicht den Tragekomfort auf, welchen Textilien aus Chemiefasern haben

Vom Aufwand und von den Ansprüchen der heutigen Gesellschaft her können sie mengenmäßig nicht mehr den Bedarf der Menschheit decken .





Vorteile von Chemiefasern gegenüber Naturfasern



Bei Chemiefasern ist nicht mit Insektenfraß zu rechnen

haltbarer, formbeständiger und preisgünstiger


Chemiefasern weisen gegenüber den Naturfasern einige wichtige Vorteile auf:

wind-und wasserdicht, atmungsaktiv, knitterfrei, schwerentflammbar und brandschutzsicher.

Anpassungsfähigkeit an bestimmte Verwendungszwecke bei der Produktion

das geringe Gewicht von Chemiefasern

völlig gleichmässige Produkte können in der produktion erzielt werden

Die Farbe kann während der Herstellung der Fasern als fester Bestandteil eingelagert werden,

die Produktion ist unabhängig von Standort und Klima.

Die "grossen Drei" (Polyester, Polyamid, Polyacryl) verfügen über fast alle wünschenswerten Eigenschaften für Wohn- und Bekleidungstextilien.

Langlebigkeit. Durch ihre hohe Material-Qualität und ihre zeitlose Schönheit bleiben sie länger in Gebrauch. Das wirkt sich positiv auf unsere Wirtschaft aus. (





Das geringe Gewicht von Chemiefasern ist ein großer Vorteil gegenüber den Naturfasern und eines der Argumente für die Unentbehrlichkeit von Chemiefasern.Beispiel: Die Feuchtigkeitsaufnahme von Textilien, sei es von außen (im Schwimmbad oder im Regen) oder von innen (durch Körperfeuchtigkeit) ist ein weiteres Argument für den Einsatz von Chemiefasern. Keine Naturfaser bietet vergleichbare Eigenschaften beim Verhalten gegenüber Wasser und Feuchtigkeit.

Wir stellen abschließend fest:



Ein Ziel der Entwicklung ist die Annäherung an die Naturfasern, da diese in Zukunft nicht mehr in genügender Menge zur Verfügung stehen werden. Die Qualität und Quantität (MENGE)der erzielbaren Funktionalitäten bei Textilien aus Chemiefasern wird zum entscheidenden Kriterium bei der Wahl zwischen Natur- und Chemiefasern. DESHALB SIND CHEMIEFASERN NICHT MEHR AUS UNSEREM ALLTAG WEGZUDENKEN!
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  #12  
Alt 03.06.2007, 15:21
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AW: dringend hinweise gesucht

und obendrüber hat se noch so ne grafik: aufgliederung naturfasern----chemiefasern...
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  #13  
Alt 03.06.2007, 15:22
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meint ihr, dass das so ok ist, oder fehlt da noch was? VIELEN DANK AUCH IN IHREM NAMEN AN ALLE LIEBEN HINWEISE! IHR SEISD SPITZE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (soll ich ausrichten!)
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