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Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse

Anderen beim Nähen über die Schulter zu schauen kann eine spannende Sache sein. Man lernt neue Tricks und Kniffe, verfolgt Freude und manchmal auch Verzweiflung und bekommt Ideen für eigene Kreationen. Hier könnt Ihr Schritt für Schritt den Entstehungsprozess Eurer Werke dokumentieren, angefangen vom Stapel mit den ausgesuchten Stoffen und dem Schnitt bis hin zum fertigen Stück. Am besten schreibt Ihr während Ihr näht, dann können andere mitfiebern und Ihr werdet gleichzeitig motiviert.


Unorthodoxe Hose fürs virtuelle Modepüppi

Schritt für Schritt: Entstehungsprozesse


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  #66  
Alt 16.05.2007, 13:29
stofftante stofftante ist gerade online
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AW: Unorthodoxe Hose fürs virtuelle Modepüppi

Hi Ele,
ich habe jetzt die Abnäherkonstruktion (hinten) angehängt. Nur ganz krude gezeichnet, bin kein Corelfachmann. Aber man sieht es hoffentlich, was gemeint ist.
Der Abnäher laüft in der Mitte auf die höchste Stelle der Pobacke zu.
(Normalerweise würde der Abnäher schmaler gemacht werden und an der Seitennaht die Differenz abgenommen).

Natürlich hast Du bis jetzt die Längen vernachlässigt. Bei der Seitennaht rechnet man 1 - 1.5 cm mehr je nach Hüft-Taille Mehrlänge. Bei den Oberschenkeln rechnet man 4 - 6 cm mehr Umfang, an der Taille 1- 2 cm (pro Schnitthälfte Einhalteweite ). An der Hüfte kann 1 cm in die Hinterhose. Bei engen Hosen wie hier - nichts. Aber da streiten sich die Geister!
Kniebeugen: Hier ist der natürliche Umfang gemessen am gebeugten Knie genug. Nicht vergessen die Wade!

Das wichtigste kommt jetzt: Die Rumpfbeugung nach vorne, um die hintere Länge über den Popo zu bekommen.
Dazu mußt Du Püppi nach vorne beugen, vielleicht 45 Grad. Der zu messende Achsenschnitt beginnt direkt unter der Pobacke bis zum Taillenpunkt (Kugelabschnitt). Diese Strecke wird beim Beugen länger (vorne wird es zugleich kürzer). Davon nimmt man einen Teil um die Kreuznaht zu verlängern - im Bereich 3-5 cm bei Normalfigur und -Schnitt. 2 cm bei Püppi ist eventuell zu wenig, sie hat schon einen netten Knackpopo.
Ist es für eine Hose eventuell besser die Kreuznahtform beim gebeugten Unterkörper zu finden? Die Naht wird auf jedenfall schräger. Die Fragen gehen erst richtig los.

Bin gespannt, was Du als nächstes machst!
Heidi
Angehängte Grafiken
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  #67  
Alt 16.05.2007, 22:30
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AW: Unorthodoxe Hose fürs virtuelle Modepüppi

Danke für die Zeichnung. Das ist schon viel klarer.
Ich hab das Püppi gebeugt, aber sie macht nicht alles mit was ich will.
Naja, auch Virtuelle haben einen eigenen Kopf....

Ich bin grad mal wieder etwas abgelenkt, werde aber vielleicht noch heute nach ein bissl weitermachen.

Ele
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  #68  
Alt 17.05.2007, 13:02
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AW: Unorthodoxe Hose fürs virtuelle Modepüppi

Zitat:
Zitat von stofftante
Hi Ele,
Natürlich hast Du bis jetzt die Längen vernachlässigt. Bei der Seitennaht rechnet man 1 - 1.5 cm mehr je nach Hüft-Taille Mehrlänge. Bei den Oberschenkeln rechnet man 4 - 6 cm mehr Umfang, an der Taille 1- 2 cm (pro Schnitthälfte Einhalteweite ). An der Hüfte kann 1 cm in die Hinterhose. Bei engen Hosen wie hier - nichts. Aber da streiten sich die Geister!
Kniebeugen: Hier ist der natürliche Umfang gemessen am gebeugten Knie genug. Nicht vergessen die Wade!
Heidi
@Heidi, was meinst du mit "je nach Hüft-Taille-Mehrlänge" ?
Meine Erfahrung mit Hosen aus sehr festem, nicht nachgebendem Stoff ist, dass man die gemessene Seitenlänge, die genau am Körper gemessen wurde, auch verwenden kann.
Am Oberschenkel reichen 3 cm Mehrweite, am Gesäß von 0 bis 4 cm plus,
An der Taille je nach Körperfülle von 2 cm plus bis ca. 8cm minus. Dabei ist es so, dass je größer der Umgang wird, desto mehr muss man vom Taillenumfang abziehen.
Macht man bei einer Hose für jemanden mit dem Taillenumfang von 120 cm die Hose auch 120 cm weit, dann steht sie ab, ist zu weit und vor allem, sie findet keinen Halt. Sie wird runterrutschen. Man muss die Taile ca. 4-8 cm enger machen.
Meine eigenen Hosen mache ich immer ca. 4 cm enger, genau wie es bei gekauften Jeans auch der Fall ist.

@Ele, deine Zeichnungen sind superklasse. Dein Weg, einen Schnitt aufzustellen, unkonventionell.
Aber am Ende wird sich auch Deine Schnittform nicht von uns bekannten Schnitten unterscheiden.

Mit all den Variablen, die hier angesprochen wurden, mit Mehrlängen und -weiten für das Sitzen und Beugen wird es am Ende dazu kommen, dass Deine neu entwickelte Hose auch Falten schlagen wird.
Einfach, weil es normal ist und weil es nicht anders geht.
Oder Du machst eine Hose nur zum Stehen.

Aber wir können es uns alle dann besser vorstellen, verstehen und ich hoffe....am Ende auch akzeptieren, dass es eine faltenfreie Hose nicht geben kann.

Ich bin so gespannt, wie Dein Schnitt aussehen wird.

LG Ursel
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  #69  
Alt 17.05.2007, 13:38
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AW: Unorthodoxe Hose fürs virtuelle Modepüppi

Zitat:
Zitat von Muschka
Aber am Ende wird sich auch Deine Schnittform nicht von uns bekannten Schnitten unterscheiden.....
Aber wir können es uns alle dann besser vorstellen, verstehen und ich hoffe....am Ende auch akzeptieren, dass es eine faltenfreie Hose nicht geben kann.
Da hast du recht Ursel, den Hosenschnitt will ich auch nicht neu erfinden, hab ich aber auch schon gesagt, er sieht so aus wie jeder andere Hosenschnitt auch. Vielleicht gelingt es uns zusammen aber, dass wir alle verstehen wo man dran drehen muss, wenn ein gegebener Schnitt nicht passt. Das wär schon viel.
Mein erster Probeschnitt, vorher der war nur aus Quatsch, sieht also so aus:
schnitt1.jpg
Die Kanten habe ich gerundet, Luft zugegeben und die hintere Mitte etwas höher gezogen. Ich habe darauf geachtet, nirgens weniger zu haben als vorher.
probehos2.jpg
Die Hose dazu sieht hier besser aus als sie ist. Gut so, dann lernen wir was draus.
Aber ich muss jetzt weg....

Ele
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  #70  
Alt 21.05.2007, 10:31
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AW: Unorthodoxe Hose fürs virtuelle Modepüppi

Hallo Ele und alle Threadliebhaber,
schön das ihr noch nicht weiter seid, ich war ein paar Tage außer Gefecht.

Heidi, was meinst du mit "je nach Hüft-Taille-Mehrlänge" ?

Ursel, absoluter Quatsch, was ich manchmal schreibe, sollte heißen Verhältnis Hüfte zur Taille.

Meine Erfahrung mit Hosen aus sehr festem, nicht nachgebendem Stoff ist, dass man die gemessene Seitenlänge, die genau am Körper gemessen wurde, auch verwenden kann.


Heißt das, Du mißt der Körperform folgend von oben bis ganz unten? Ich meße nur bis zur Hüfte dem Körper folgend und dann gerade herunter (lotrecht). Die Schrittlänge auch ganz gerade. Ist da ein Fehler drin? Die Schrittlänge müßte bei der körperfolgenden Meßweise im Verhältnis kleiner sein? Oder?

"In der Taille je nach Körperfülle von 2 cm plus bis ca. 8cm minus. Dabei ist es so, dass je größer der Umgang wird, desto mehr muss man vom Taillenumfang abziehen."


Die Erfahrung habe ich auch oft gemacht. Wahrscheinlich muß der Bauchspeck zusammengepresst werden, damit die Hose überhaupt hält! Danke, für die Bestätigung.

Ansonsten kann ich mich dem Lob von Ursel nur anschließen. Ich find es super toll.

Heidi
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